R I W E R - Blog eines Seniors

18. April 2008

Windows verschlüsseln

Wer hat nicht irgend etwas zu verheimlichen, sprich: Informationen vor neugierigen Blicken zu verbergen? Sei es eine Datei, ein Verzeichnis, eine Partition oder sogar eine Festplatte durch eine Verschlüsselung uneinsehbar zu machen. Nun, diese Software gibt es und dazu noch völlig kostenlos, da es sich um eine sogenannte Open Source Software handelt.
Das Zauberwort heißt: TrueCrypt . Heise-News sagt es so:

Nicht jeder hat etwas zu verbergen, aber kaum jemand teilt seine Privatsphäre gern mit Unbekannten: Fotos, E-Mails, Server-Zugangsdaten, die Steuererklärung – der Inhalt einer Festplatte ist oft wertvoller als der Rechner. Besonders gefährdet sind Dateien auf Notebooks.
Mit der Open-Source-Software TrueCrypt kann man seine Daten so verschlüsseln, dass sich selbst Geheimdienste daran die Zähne ausbeißen – vorausgesetzt, das Passwort ist ausreichend
lang und kompliziert.
Die aktuelle Version 5.1 schützt sogar komplette Systempartitionen von Windows XP, Vista, Server 2003 und 2008. Ähnliches leisteten für Windows zuvor nur kommerzielle Lösungen. Der auf TPM-Chips ausgerichtete BitLocker, den Microsoft nur den Ultimate- und Enterprise-Ausgaben von Vista mitgibt, hat zudem einige Nachteile gegenüber TrueCrypt.

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CDU und Grüne

Gespeichert unter: Allgemein — riwer @ 9:48

In Hamburg hat man sich auf eine schwarz / grüne Koalition geeinigt. CDU und Grüne sind Kompromisse eingegangen, die vor ein paar Jahren noch undenkbar wären. Die Gründe sind sicherlich auf der einen Seite: Machterhalt, und auf der anderen Seite: als Regierungspartei Macht ausüben zu wollen. Die Grünen wissen, dass nur mit der CDU als stärkster Fraktion ein Regieren möglich ist. Alle Gründe sind irgendwie nachvollziehbar. So weit so gut.
Nicht nachvollziehbar sind für mich die Aussagen der Bundesvorsitzenden dieser Parteien. Sowohl Reinhard Bütikofer als auch unsere Kanzlerin Andrea Merkel sehen mit dieser Koalition, übrigens die Erste auf Länderebene, keine Signalwirkung auf Bundesebene und beeilen sich, dies dem Wählervolk auch mitzuteilen.. Was für Floskeln?! In den letzten Wochen und Monaten geht eine Debatte durchs Land, ob eine schwarz / grüne Koalition auch auf Bundesebene möglich sei. Das Für und Wider wird über alle Medien diskutiert und kommentiert. Keine der betroffenen Parteien könne sich so etwas vorstellen. Dass das doch möglich sein kann, wird uns die Zukunft zeigen. Ich glaube fest daran.
Wie eingangs schon erwähnt, sind aus Machterhalt ganz andere Koalitionen möglich und machbar. Das lehrt uns unsere eigene Geschichte. Dass das Thema von beiden Bundesparteien heruntergespielt wird, hat parteipolitische Gründe, die nach den bevorstehenden Landtagswahlen und der Bundestagswahl 2009 keine Rolle mehr spielen.
Wie wandelbar Parteien sein können und wie kurz das Gedächtnis der Wähler ist, zeigt das Beispiel der Grünen aus den 90er Jahren: keine Kriegseinsätze der Bundeswehr außerhalb Deutschlands, auch nicht aus humanitären Gründen!
Kurze Zeit später waren deutsche Soldaten in Afrika, Asien und auf dem Balkan, mitgetragen von den Grünen. In der rot / grünen Koalition unter Kanzler Helmut Schmidt wurden diese Einsätze ausgeweitet und fundamentiert, unter der großen Koalition sogar zementiert.
Fazit: Nichts und niemand ist so anpassungsfähig wie der Politiker, wenn es um Macht und Geld geht. Aber Hand aufs Herz: Ist man sich nicht immer selbst der Nächste?

Nachtrag: In diesem Zusammenhang möchte ich auf einen Artikel in der neuesten Ausgabe des Wochenmagazins Die Zeit hinweisen, der zum Nachlesen sehr empfehlenswert ist. Den Artikel findet man hier .

17. April 2008

OpenOffice 2.4

OpenOffice ist die kostenlose Alternative zum Office-Paket von Microsoft. Deshalb ist sie bei vielen Menschen und in Firmen auf deren Rechner installiert. OpenOffice gibt es für fast alle Betriebssysteme. Allen Anwendern raten nun die Entwickler von OpenOffice, umgehend auf die neue Version OpenOffice 2.4 upzudaten oder neu zu installieren, weil auch kritische Sicherheitslücken in den alten Versionen abgedichtet worden sind.

Alle OpenOffice-Versionen vor 2.4 können beim Verarbeiten von manipulierten ODF-Dateien mit XForms patzen, wodurch fremder Code ausgeführt werden kann. Zudem patzen die OpenOffice-Versionen ab 1.1 bis hin zu 2.3.1 beim Öffnen von präparierten Quattro-Pro-, EMF- und OLE-Dateien, wodurch ebenfalls Schadcode zur Ausführung gelangen kann. Nähere Details zu den Schwachstellen nennen die OpenOffice-Entwickler jedoch nicht. OpenOffice-Nutzer sollten so bald wie möglich auf die Version 2.4 aktualisieren, sofern sie das noch nicht getan haben. Mit älteren OpenOffice-Varianten sollten Anwender keine unverlangt zugesandten Dokumente oder solche aus nicht vertrauenswürdigen Quellen öffnen.

OpenOffice 2.4 kann hier heruntergeladen werden.
Die deutsche portable OpenOffice 2.4 Version gibt es hier .

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Frauen sind sensibler

Gespeichert unter: Allgemein — riwer @ 12:36

Ich hab es ja schon immer gewusst:

Männer verwechseln Freundlichkeit häufiger mit sexuellem Interesse als Frauen. Nach Meinung von US-Psychologen steckt dahinter allerdings weder böser Wille noch eine grundlegende Neigung, überall Sexuelles hineinzuinterpretieren. Männer seien schlicht und einfach weniger sensibel gegenüber Gefühlen und könnten sich schlechter allein anhand der Körpersprache unterscheiden als Frauen.
Der deutlichste Beleg dafür sei die Tatsache, dass Männer eben nicht nur freundliche Gesten fälschlich als sexuell deuteten, sondern häufig auch umgekehrt echtes sexuelles Interesse als reine Nettigkeit, heißt es in der Fachzeitschrift “Psychological Science”.
(Text: ksta)

50 Jahre Atomium

Neben dem “Manneken Pis” gehört das Atomium zu den bekanntesten Wahrzeichen der belgischen Metropole Brüssel. Die 165-milliardenfache Vergrößerung eines Eisenmoleküls war die Sensation der Weltausstellung von 1958 in Brüssel. Es ist 102 Meter hoch und wiegt 2400 Tonnen. Im Laufe der Zeit war es etwas heruntergekommen, zu seinem 50-sten Geburtstag wurde vor drei Jahren mit der Renovierung begonnen, die etwa 27 Millionen Euro kosten wird. Die alte Aluminiumhaut wurde gegen eine aus Edelstahl ausgetauscht. Jetzt strahlt es wieder in alter Frische und lädt zu einem Besuch ein.

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Super pünktlich

Auch meine Reise nach Schleswig-Holstein ging einmal zu Ende. Wie in meinem Blog “Bahnreise nach NMS” erwähnt, ist das Reisen mit der Bahn in der heutigen Zeit (hohe Spritpreise, Staus, etc.) nicht nur für Senioren eine bevorzugte Alternative. Sicher, die Hinreise wurde mit einer Verspätung von ca. 35 Minuten beendet, um so überraschend super pünktlich war die Rückreise. Um 12.57 Uhr wurde pünktlich in Neumünster abgefahren. Eine Verzögerung von 4 Minuten gab es in Münster, wo auf einen Anschlusszug gewartet werden musste. Die 4 Minuten wurden aber bis Köln locker aufgeholt, so dass der Zug 2 Minuten vor der offiziellen Ankunftszeit im Kölner HBF zum Stehen kam. Dies gab mir die Gelegenheit, einen früheren Regionalzug zu nehmen, der in der “Rushhour”-Zeit im 10 Minuten-Takt fährt, um zu meinem Endziel zu kommen. Eine willkommene Gelegenheit, meine Reisezeit zu verkürzen.
Fazit: Ein Hoch auf die deutsche Bahn, die ihre weltweit gepriesene Pünktlichkeit, zumindest auf meiner Strecke, an diesem Tag, unter Beweis stellte. Ein festigender Grund, auch in Zukunft die Bahn zu benutzen.

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Esther Ofarim

Gespeichert unter: Oldies — riwer @ 9:39
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Irgendwann kommen sie alle wieder und erfreuen uns noch einmal mit ihrer Musik!
Eine große Lady im deutschen und internationalen Song-Contest gastierte im Kölner Tanzbrunnen: Esther Ofarim. Ihre größten Erfolge feierte die heute 67jährige in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit ihrem damaligen Ehemann Abi Ofarim. Ihren ersten großen Erfolg in Deutschland hatten sie 1966 mit dem Hit “Noch einen Tanz”. Ein Jahr später, 1967, folgte der größte Hit mit “Morning of my life”, geschrieben von den Bee Gees. Ihren internationalen Durchbruch hatten sie 1968 mit “Cinderella Rockefella”.
Sie lebt seit vielen Jahren in Hamburg.

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11. April 2008

Jugendtraum erfüllt

Gespeichert unter: Allgemein — riwer @ 21:21
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Als junger Mensch hat man viele Träume. Speziell wenn die Schulzeit oder die Studienzeit vorbei ist und man (oder Frau) den Schritt in das wahre Leben in die Berufszeit vollziehen muss. Bevor man sich etabliert, möchte man das Leben genießen. Mit Recht, denn man ist jung und hat das Leben vor sich.
Ob und wie sich dann einige Träume realisieren lassen, hängt von der Intensität des Wunsches ab, vom sozialen Umfeld und natürlich vom Geldbeutel.
Dass man sich auch mit einem kleinen Budget Träume erfüllen kann, haben drei Studenten bewiesen. Judith, Sven und Hans sind im Juli 2007 zu einer Weltreise aufgebrochen. Mit dem Fahrrad sind sie in Göttingen gestartet und sind über die Türkei, Iran und Indien inzwischen fast 12.000 Kilometer unterwegs. In einem Blog führen sie Tagebuch und haben viele, viele Fotos ins Internet gestellt.
Wer will kann ihre Reise anhand der Aufzeichnungen nacherleben. Interessant sind ihre Berichte über die Schwierigkeiten und Strapazen, denen sie sich ausgesetzt haben.
juhasontour.wordpress.com Also, sehr empfehlenswert zum Nachlesen und Verfolgen. Ich wollte, ich wäre noch einmal so jung und könnte mich ihnen anschließen. Verpassten Gelegenheiten sollte man nicht hinterher weinen!

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10. April 2008

Damn Small Linux

Gespeichert unter: Hard- Software — riwer @ 9:31

Vor einiger Zeit hatte ich angekündigt, interessante LiveCD´s verschiedener Linux-Distrubitionen vorzustellen. Heute möchte ich Damn Small Linux vorstellen, die wohl speichermäßig kleinste Version eines Linux-Systems mit graphischer Benutzeroberfläche.
Da die einzelnen Versionen im Internet schon sehr ausführlich beschrieben wurden, will ich mich auf kurze Anmerkungen beschränken und nur die Links angegeben, wo Damn Small Linux (auch DSL) erklärt und behandelt wird.
Zunächst eine Beschreibung bei Wikipedia.
Leider ist DSL nur in englischer Sprache verfügbar, obwohl Knoppix die Grundstruktur liefert. Aber daran hat man sich inzwischen gewöhnt, weil eh die Computersprache englisch ist.
Sehr ausführlich wird in einem Artikel des Magazins Linux-User auf Damn Small Linux eingegangen, obwohl die Beschreibung schon etwas älter ist.

Es wird erwähnt, dass DSL in drei Versionen verfügbar ist. DSL ist als ISO-Datei verfügbar, von der man eine LiveCD brennen kann. Von der LiveCD ist eine Installation auf Festplatte möglich.
Eine weitere gepackte ZIP-Datei beinhaltet das Wort embedded. Diese Version ist zum Ausprobieren unter Windows oder Linux lauffähig.
Die Version mit den Buchstaben vmx ist für den VmWare Player gedacht, ein Programm zum Abspielen einer Software in einer virtuellen Umgebung. Auch hervorragend geeignet um Betriebssysteme auszuprobieren, erfordert aber ausreichenden Arbeitsspeicher.
Damn Small Linux bietet die Möglichkeit, Veränderungen in der Konfiguration oder das nachträgliche Installieren bzw. Deinstallieren von Programmen vorzunehmen, sowie gespeicherte Dokumente in einer separaten Datei abzuspeichern und bei Neustart wieder einzulesen.
Nicht vergessen werden sollte das deutschsprachige Forum.

9. April 2008

7 Minuten für guten Sex

Gespeichert unter: Allgemein — riwer @ 7:20

Umfrage: Eine halbe Stunde wird als zu lang empfunden.
In Wunschträumen dauert Sex oft die ganze Nacht. Tatsächlich sind Männer und Frauen genügsamer: Einer Umfrage zufolge reichen drei bis 13 Minuten für eine sexuelle Befriedigung völlig aus. Das ergab eine Umfrage der Penn State University in Philadelphia, über die das Fachblatt Sexual Medicine berichtet. Die Psychologen Eric Corty und Jeany Guardani untersuchten den Mythos von stundenlangen Liebesspielen. Das Ergebnis: Den meisten wird es schnell zu viel.
Für die Studie befragten die Forscher kanadische und amerikanische Sexualtherapeuten. Darunter befanden sich neben Psychologen und Medizinern auch Sozialarbeiter und Familientherapeuten. Insgesamt vereinten die 34 Teilnehmer das Wissen um die Sexualität von mehreren Tausend Patienten. Einig waren sich die meisten Experten darin, dass ein bis zwei Minuten Liebesspiel zu kurz sind. Einen Quickie von drei bis sieben Minuten bewertete die Mehrheit als ausreichend, sieben bis 13 Minuten wurden als wünschenswert gesehen. Alles, was darüber hinausging, galt bereits als zu lang. “Sexuelle Aktivität muss also nicht Stunden dauern”, betont der federführende Forscher, Eric Corty von der Penn State University. Es sei nur populären Fantasien zufolge so. Die Ergebnisse zeigen einmal mehr, dass Wunsch und Wirklichkeit oft auseinanderklaffen. Frühere Befragungen der beiden Wissenschaftler hatten zutage gebracht, dass die meisten Menschen sich 30 Minuten Zeit für den Sex wünschen. In der Realität wäre das vielen aber zu lang.
Unsere sexuellen Ideale wurzeln in gesellschaftlichen Mythen, erklären die Forscher. “Unglücklicherweise blühen momentan abwegige Stereotypen wieder auf”, sagt Eric Corty. Patienten, die sich Gedanken über die Länge ihres Geschlechtsverkehrs machten, könnte die Studie helfen, unbegründete Sorgen zu zerstreuen. (Text: ksta)

8. April 2008

Gerry Rafferty - Baker Street

Gespeichert unter: Oldies — riwer @ 21:30
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Gerry Rafferty - Baker Street - gilt als ein Meisterstück der Popmusik, mit einem der wohl bekanntesten Saxophon-Soli der Pop-Rock Geschichte, gespielt von Raphael Ravenscroft, der auch in der Jazz-Rock Gruppe “Brand X” aktiv war.

Ich weiß nicht wie es Euch ergeht beim Saxophon-Soli, ich bekomme immer eine leichte “Gänsehaut”.

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Bahnreise nach NMS

Gespeichert unter: Allgemein — riwer @ 21:16

Nun war er also da, mein Tag, an dem ich mich auf die Reise nach Norddeutschland machte. Mit der Regionalbahn ging es nach Köln. Dieser erste, kleine Abschnitt war so superpünktlich, dass ich für die Abfahrt in Köln schon ein komisches Gefühl hatte. Und tatsächlich, nach dem ich den richtigen Bahnsteig erklommen hatte, kam die Ernüchterung. Mein Zug nach Kiel, planmäßige Abfahrt 12:11 Uhr wurde mit einer 15 minütigen Verspätung angekündigt. Grund: Schaden am Triebfahrzeug. Eigentlich müßte ich froh sein, nur 15 Minuten, denn aus meiner
Erfahrung wußte ich, dass sich das bis Hamburg leicht auf 30 oder 40 Minuten hochschaukeln konnte.
Aus den 15 Minuten für die Abfahrt in Köln wurden 20 Minuten!
Zwischen Wuppertal und Hagen dann ein Stopp auf offener Strecke, wegen Arbeiten am Gleisbett. Wieder knapp 5 Minuten verloren.

Nach der Ausfahrt aus dem Hagener HBF informierte der Zugbegleiter, dass wir jetzt eine Verspätung von 37 Minuten hätten, weil es im Bahnhof Hagen Schwierigkeiten mit dem Schließmechanismus der Türen gegeben hätte. Super, jetzt bin ich mal gespannt, was noch so alles auf der Reise passiert.

Nächster außerfahrplanmäßiger Stop, auf freier Strecke zwischen Dortmund und Münster. Dauer ca. vier Minuten. Es addiert sich. Warten macht hungrig und so orderte ich beim Waggonservice etwas zu Essen und zu Trinken, man gönnt sich ja sonst nichts.

Bis Bremen hatten wir eine maximale Verspätung von 45 Minuten erreicht.Auf der Fahrt nach Hamburg konnte ein wenig aufgeholt werden.
Die offizielle Ankunftszeit in Neumünster sollte 17:02 Uhr sein. Tatsächliche Ankunftszeit war aber 17:35 UIhr.

Fazit:
Mit einer Verspätung von knapp 35 Minuten auf 500 Kilometer kann man leben. Wer weiß, wie hoch die Verspätung mit dem Auto geworden wäre. Ich komme entspannt und ausgeruht in Neumünster an und das ist die Hauptsache. Man ist ja Senior und hat viel Zeit.

7. April 2008

Unentschieden 1:1

Gespeichert unter: Allgemein — riwer @ 22:13

Kein Kommentar ! ! !

Bahn macht mobil

Gespeichert unter: Allgemein — riwer @ 14:03
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Zwei- oder dreimal im Jahr fahre ich von Köln nach Schleswig-Holstein, genauer gesagt nach Neumünster, Verwandtenbesuch. Früher habe ich diese Strecke, fast genau 500 Kilometer, immer mit dem Auto bewältigt. Normalerweise hatte ich das Ziel in fünf Stunden erreicht, inclusive kurzer Zwischenstopp (Tanken, Hunger, Bedürfnis etc.).

Heute benutze ich die Bahn.
Die Bahn bietet viele Vorteile gegenüber der Fahrt mit dem Auto. Allein der Kostenfaktor ist Grund genug. Auf Grund der hohen Benzin- und Dieselpreise (ich gehe mal von einem Mittel von 1,35 Euro aus) kostet die Fahrt mit meinem Mittelklassewagen ca. 120,- Euro, bei einer eher geruhsamen Fahrt mit 120km/H und ohne Staus. Fahrzeit, wie gesagt, ca. 5 Stunden.
Mit der Bahn zahle ich 62,- Euro für die Hin- und Rückfahrt, incl. Sitzplatzreservierung 4,- Euro. Man sollte mindesten zwei Monate vorher buchen, weil die Preise laufend steigen, je näher man dem Abfahrt-Zeitpunkt kommt. Eine Fahrt, wie die Jetzige, die ich 14 Tage vorher gebucht habe, kostet mich 89,- Euro. Immer noch wesentlich preiswerter als die Autofahrt. Hinzu kommt der Stress-Faktor. Das Auto erfordert ständig höchste Aufmerksamkeit. In der Bahn kann ich mein Notebook auspacken (an jedem Sitzplatz sind 220 Volt verfügbar), kann meinen Kreislauf anregen, in dem ich durch den Zug gehe und kann im Bristo-Waggon eine Kleinigkeit essen oder trinken. Zu allem Überfluss kann ich auch noch eine Mütze voll Schlaf nehmen. Macht das mal im Auto. Und in 5 Stunden und 30 Minuten bin ich auch da, wo ich mit dem Auto hin wollte.
Über Staus bei der Autofahrt oder Verspätungen bei der Bahn wollen wir hier nicht reden, die halten sich die Waage, wobei die Bahn heutzutage besser abschneidet. Außerdem hat man als Senior(in) viel Zeit! Also fast nur Pluspunkte für die Bahn.
Bin ich im Zielort auf Mobilität angewiesen, sieht die Rechnung natürlich anders aus.
Als Senior(in) ist man mit der Bahn als Einzelreisender besser dran. Die Rechnung verschiebt sich auch bei zwei, drei oder vier Personen. Darüber hinaus ist das schon wieder anders, wegen der Gruppentarife.

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Er kann es nicht lassen

Gespeichert unter: Allgemein — riwer @ 9:18

Obwohl ich mit meinem Schwanengesang zum 1. FC Köln alles gesagt habe, geht mir der FC nicht aus dem Kopf, zumal heute Abend ein so wichtiges Spiel ansteht.
Der Tabellenvierte 1. FC Köln gegen den Tabellenführer Borussia Mönchengladbach. Gespielt wird in Köln. Anstoß ist um 20:15 Uhr. Ein Lokalderby mit seit Tagen ausverkauftem Stadion. Muss das ein Fest werden.
Übrigens, das Spiel wird live auch im Fernsehen zu sehen sein. Beim Free-TV Sender DSF und auf Premiere. Wer kein DSF oder Premiere empfangen kann, dem empfehle ich Zattoo herunterzuladen. Ich verweise da auf meinen Blog Zattoo - Fernsehen im Internet. DSF ist im Programmangebot dabei.

Werde ich mir nun selber untreu, wenn ich mal ein Auge auf das Fernsehen riskiere? Suche ich Entschuldigungen, um mir die Rückkehr einfacher zu machen, damit ich dann morgen, falls der FC verliert, um so verbitterter über ihn herfallen kann? Nein, ich werde mich zurückhalten. Es könnte aber sein, sollte der FC gewinnen, dass ich meinem Vorsatz, dem FC untreu zu bleiben, aufgebe. Es geht immerhin um den Aufstieg!

Darum mein Aufruf an alle, die Fans des 1. FC Köln sind oder zumindest mit ihm symphatisieren:
Drückt heute Abend die Daumen, sie müssen es packen!

6. April 2008

Oldies but Goodies

Gespeichert unter: Oldies — riwer @ 10:12
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Bei meiner wöchentlichen Ganzkörperwäsche lag ich in der Badewanne und lauschte der Musik aus dem Radio. Ein Ritual, das Geist und Körper entspannen läßt. Plötzlich ein Lied von Queen - Bohemian Rhapsody -, ein Song aus den Siebzigern, der Erinnerungen und Empfindungen wachrief. Unvergessen Freddie Mercury am Flügel.
Bohemian Rhapsody” ist neben “We Are the Champions” wohl der größte Song der Gruppe Queen. Dieser Song weicht von den “normalen Schlagern” ab, denn hiermit wurde ein Musikstück geschrieben, eine Ballade mit oper- und operettenhaften Einlagen, das meiner Ansicht nach zeitlos ist und auch nicht gerade zum Tanzen einlädt. Es ist etwas für das Ohr, zum Träumen und seinen Erinnerungen nachzuhängen.
So erging es mir.
Setzt Euch einmal entspannt zurück, schließt die Augen und genießt diese Musik, beim zweiten Mal kann man sich den Clip dann genauer anschauen.

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5. April 2008

Teure Kirchengrundstücke

Das Fachmagazin “Immobilien-Manager” hat mal errechnet, welchen Wert die teuersten Kirchengrundstücke haben.

Auf Platz 1 steht die Münchener Jesuitenkirche St. Michael, deren Wert auf 210 Millionen Euro geschätzt wird.

Platz 2 belegt der Kölner Dom, dessen Grundstück auf dem freien Markt
79 Millionen Euro wert wäre.

Den 3. Platz nimmt die Münchener Frauenkirche mit 69 Millionen Euro ein.

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Linux

In den vergangenen drei Wochen habe ich mich ausgiebigst mit Linux beschäftigt. Vor allem die LiveCD´s von vier Distributionen haben es mir angetan:

Knoppix 5.3.1 - - - - - - - - - - - - - - - - - - Ubuntu 7.10

Damn Small Linux 4.25 (MyDSL) - - - - - - Puppy 3.01 (Muppy - deutsch).

Speziell auch die Adaptionen für den Asus EeePC:

eeeXubuntu - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Pupeee

Zu allen Versionen werde ich in der nächsten Zeit meine Erfahrungen wiedergeben.

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Zattoo - Fernsehen im Internet

Gespeichert unter: Allgemein — riwer @ 7:55
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Seit Ende März hat das Fernsehen im Internet einen neuen Stellenwert bekommen. Die Schweizer Firma Zattoo hat es geschafft, die öffentlich, rechtlichen Fernsehkanäle in Deutschland in ihr Programm aufzunehmen, wenn auch erst einmal probeweise für ein Jahr.

Die Eigenwerbung:

Zattoo bedeutet live TV auf deinem PC! Mit Zattoo kannst du beim Chatten Fussball schauen, Nachrichten gucken, während du E-Mails schreibst, und dir beim Kochen die neuste Episode deiner Lieblingsserie reinziehen. Zattoo lässt dich fernsehen, auch wenn du keinen Fernseher hast.

Folgende Programme sind abrufbar:

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4. April 2008

WG für Senioren

Gespeichert unter: Senioren — riwer @ 12:14
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Eigentlich war es eine Erfindung der 60er Jahre. In Kommunen fanden sich junge Leute zusammen, lebten und liebten sich. Die Art der Wohngemeinschaften greifen nun auch die Senioren auf. Teilweise ist ihnen diese Lebensgemeinschaft bestens bekannt und voll adaptierbar auf das ältere Semester.

Die Wohngemeinschaft der 68er

Wesseling - Es ist sauber in der Gemeinschaftsküche, fast schon steril. Wer den weitläufigen Raum mit dem orangefarbenen Boden betritt, sieht rechts eine Couch, links einen antiken Schrank mit Gläsern und in der Mitte einen kleinen Teppich mit Tisch und Stühlen darauf. Das Mobiliar ist spärlich, so etwas wie Gemütlichkeit will nicht so recht aufkommen - noch nicht. Doch scheinen fleißige Hände regelmäßig für Ordnung zu sorgen: Berge von ungespültem Geschirr, angegammelte Essenreste und überquellende Mülleimer sind Fehlanzeige. Kann das eine echte Wohngemeinschaft sein? Es kann. Und Heinz Felthaus (71), Anna Kremer (56), Margarete Eschner (59) und Eleonore Huth (87) fühlen sich richtig wohl darin. Ihr Durchschnittsalter beträgt 68 Jahre. Eine echte 68er-Kommune eben. weiter …

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