R I W E R – Blog eines Seniors

29. Februar 2008

„Geheimakte Regierungsbunker“ ist geöffnet

regierungsbunker.jpgEin Überbleibsel des „Kalten Krieges“ wurde als Museum eröffnet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Ahrtal kann jetzt jeder den ehemaligen Regierungsbunker besichtigen. Mittwochs, Samstags und Sonntags, sowie an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr kann der Besucher einen kleinen erhaltenen Teil des einst 19 Kilometer langen Tunnelsystems erforschen. Für Erwachsene kostet der Eintritt 5 Euro (ermäßigt 3,50 Euro) führt der Weg durch ein Betonlabyrinth, in dem die Regierung sich vor einem Atomschlag schützen wollte und dass das Überleben von rund 3000 Personen für gut 30 Tage sicherstellen sollte. Ein Überleben und regieren von Politikern und Beamten unter Tage in einem verwüsteten und verstrahlten Land?

1962 wurde der einstige Bunker, die „Regierungszentrale“ mit einem Kostenaufwand von 1,5 Milliarden Euro fertiggestellt. Es kam Gott sei Dank nie zum Einsatz und verursachte nur hohe Kosten, bis die Regierung sich entschloss, das Monstrum 1992 aufzugeben. Keiner wollte den Bunker kaufen und so wurde er unter Kosten von 35 Millionen Euro zurückgebaut und versiegelt. Wie erwähnt, nur ein kleiner Teil wurde jetzt als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Welche Geldsummen wurden hier „verpulvert“?! Alles für unsere Sicherheit? Gibt es schon eine Alternative, die den heutigen Sicherheitsstandard entspricht? Gibt es immer noch Überlegungen in ähnlicher Weise ein Land zu „regieren“, in dem die Menschen nach einem Atomschlag fast völlig vernichtet wurden?
Wer sich für einen Museumsbesuch interessiert erfährt nähere Einzelheiten hier.

„Der Russe“ ist tot

Einsortiert unter: Allgemein — riwer @ 11:58
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ivan_rebroff.jpgMit 76 Jahren ist einer der bekanntesten deutschen Volksliedsänger an Organversagen und Herzstillstand gestorben. Sein Markenzeichen war der Vollbart: Ivan Rebroff. Eigentlich hieß er Hans-Rolf Rippert und war in Berlin-Spandau geboren.
40 Jahre brachte er das osteuropäische und russische Volksgut nach Deutschland. „Ich habe die russische Seele nach Deutschland gebracht.“ und „Ich bin in Deutschland und in vielen anderen Ländern der Welt der bekannteste Russe, obwohl ich nie in Russland gelebt habe.“ sagt er über sich selbst. Jetzt schweigt sein „Kalinka“.

29.02.2008 – Schaltjahr

Einsortiert unter: Kalenderblatt — riwer @ 10:18
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Dieses Datum kommt nur alle vier Jahre vor und darum verdient dieser Zeitstempel unsere besondere Aufmerksamkeit. Da ein Jahr nicht genau 365 Tage dauert, sondern im Schnitt knapp 6 Stunden länger, ist es notwendig, alle 4 Jahre einen zusätzlichen Tag in unserem Kalender einzufügen, den 29. Februar. Diese Besonderheit kannten auch schon die alten Hochkulturen und in jedem Kalendertyp gibt es eine derartige Anpassung. Sehr schön wird dies in WIKIPEDIA behandelt und beschrieben.

Nicht ganz glücklich sind viele Menschen, die an diesem Tage geboren sind. Das Datum gibt Anlass für mehr oder weniger gut gemeinte “Ratschläge” und Anspielungen. Doch die Betroffenen haben sich arrangiert. Sie feiern halt ihren Geburtstag einen Tag früher oder später.

28. Februar 2008

28.02.1986 – Ermordung Olof Palme

Einsortiert unter: Kalenderblatt — riwer @ 9:51
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Am Morgen nach dem 28.02.21986 raste eine Meldung durch die Presseagenturen: “Schwedischer Ministerpräsident Olof Palme ermordet !” . Die Welt war entsetzt. Im Alter von 59 Jahren fiel der schwedische Ministerpräsident in der Stockholmer Innenstadt einem Attentat zum Opfer.
Olof Palme war überzeugter Pazifist. Seine Außenpolitik, seine Verurteilung des Vietnamkrieges und seine Abrüstungsinitiativen machten ihn in aller Welt bekannt. Die Umstände seiner Ermordung wurden nie restlos aufgeklärt. Erst drei Jahre nach der Tat machten die Ermittlungen entscheidende Fortschritte. Obwohl ein gewisser Christer Pettersson bereits kurz nach der Tat vernommen wurde, kam es erst 1988 zu einer Verhaftung. Im ersten Prozess wurde Pettersson verurteilt, in der 2. Instanz jedoch freigesprochen und wurde mit einem 7-stelligem Betrag entschädigt. 2004 starb Pettersson. Im Februar 2007 gestand seine Freundin, dass er ihr gegenüber die Tat gestanden hatte.

27. Februar 2008

Nascom 1 – Z80 Single Board Computer

Einsortiert unter: Computergeschichte — riwer @ 23:16
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Schon in meiner Kindheit habe ich mich für die elektrische Technik interessiert. Mit 12 oder 13 Jahren baute ich aus 2 oder 3 defekten Radios, die ich auf dem Sperrmüll fand, einen funktionstüchtigen Empfänger zusammen. So ist es auch kein Wunder, dass die Radio- und Fernsehtechnik meine Profession wurde.
Mitte der 70er Jahre war der CB-Funk (Citizen-Band) groß in Mode. Ein mobiler Sprechfunk im 27 MHz Bereich mit kleiner, minimaler Leistung, das normalerweise einen Kontakt über ein paar Kilometer zu ließ. Als Technikfreak war ich natürlich interessiert, mehr Leistung aus dem mobilen Gerät herauszuholen, um die Reichweite zu erhöhen. Mit ein paar Manipulationen, einer stationären Antenne und einen Sonnenflecken-Maximum konnte ich Reichweiten und Kontakte nach Südamerika, Afrika und Südeuropa erreichen.
Diese Manipulationen am Gerät waren ungesetzlich und da ich nicht im rechtlosen Raum leben wollte, schloss ich mich einer Funkamateurgruppe an, machte die erforderliche Amateurfunkprüfung (mit CW – auch Klopfzeichen oder Morsen genannt) und wurde Mitglied im DARC (Deutscher-Amateur-Radio-Club). Jetzt war es möglich mit den Geräten des Amateurfunks weltweite Verbindungen legal herzustellen. Zustande gekommene Kontakte bestätigte man sich mit einer QSL-Karte, auf der das Datum der Verbindung, die Uhrzeit, die Frequenz, die Modulationsart und die Empfangsbedingungen festgehalten wurden.
Mein Funkamateurclub beschäftigte sich auch mit der gerade neu aufkommenden Technik des Personal- Computers. Mein erster Computer war ein NASCOM 1, ein Einplatinen- Computer mit Tastatur und der Anschlussmöglichkeit eines Video-Monitors.

Sehr interessant ist auch die technische Spezifikationen, im Verhältnis zu den heutigen Computern und das ist gerade mal 30 Jahre her. Informationen unter http://www.old-computers.com/museum/computer.asp?c=814.

NAME Nascom 1
MANUFACTURER Lucas
TYPE Home Computer
ORIGIN United Kingdom
YEAR 1978
BUILT IN LANGUAGE Monitor
KEYBOARD Full stroke 47 keys
CPU Z80
SPEED 1 or 2 MHz.
CO-PROCESSOR None
RAM 1 KB
VRAM 1 KB
ROM 1 or 2 KB
TEXT MODES 48 chars. x 16 lines
GRAPHIC MODES None
COLORS Monochrome
SOUND Unknown
SIZE / WEIGHT 30.5 (L) x 19.2 (W) cm. (8 x 12 in)
I/O PORTS TV-UHF video interface, selectable serial port (Tape recorder or RS232 or Teletype current loop)
BUILT IN MEDIA Cassette tape
OS Monitor in ROM
POWER SUPPLY Separate power supply unit (sold as option)
PERIPHERALS Memory boards and various I/O interfaces
PRICE £199 in kit form

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Programme für Eee-PC mit Win-XP

Einsortiert unter: Asus Eee PC — riwer @ 10:43
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Bekanntlich ist der Speicherplatz für Standard-Programme nicht sehr groß, nachdem wir Windows-XP auf unserem kleinen Freund installiert haben. Was liegt da näher, Portable Programme zu nehmen, zumal man diese überall hin transferieren kann und jederzeit auf sie zugreifen kann, ohne sie installieren zu müssen.
Eine große Anzahl dieser Portablen Programme findet man bei portableapps.com und für die deutschsprachigen Programme portableapps.com/de/apps. Es gibt noch jede Menge anderer Portale mit Portablen Programmen, deren Links ich in einem späteren Post behandeln werde, das größte Portal dürfte sich aber hinter den oben genannten Links verstecken. Der wichtigste Punkt aber ist der, dass alle Programme kostenlos sind.
Welche Programme braucht man so? Was muss immer zur Hand sein?
Meine persönlichen Favoriten sind:

7-Zip: Archivprogramm für die gängigsten Formate
FileZilla: umfangreicher FTP-Client
Foxit Reader: PDF-Reader (sehr klein und kompakt)
GIMP: Foto- und Bildbearbeitungsprogramm
KeePass: Password Safe für meine vielen Passwörter
Mines-Perfect: Spiel zum Zeitvertreib
Firefox 3.0: Browser für das Eee-Display (Testversion)
Firefox 2.12: Browser für das ext. 22″ Display
MPlayer: Videoplayer für fast alle Formate
On-Screen Keyboard: Bildschirmtastatur zur Sicherheit
OpenOffice: das bekannte Office-Paket
PhotoFiltre: Bildbearbeitungsprogramm
Schach: leider nur in 1024×768 darstellbar
Sudoku: zum Zeitvertreib
Virtual Magnifying Glass: ein Vergrößerungsglas

Alle Programme werden in einer PortableApps-Suite gesammelt (siehe Grafik), das nach dem Aufruf eines Programmes dezent in der Taskleiste verschwindet.
Der Speicherplatzbedarf liegt bei 400 MB.

Wie gesagt, es handelt sich hier um eine Auflistung meiner persönlichen Favoriten. Jeder hat da seinen eigenen, ganz besonderen Geschmack und Wünsche. Auf jeden Fall sind sie eine ernst zu nehmende Alternative zu den kostenpflichtigen kommerziellen Programmen.

26. Februar 2008

Aufrüstung des Eee-PCs

Einsortiert unter: Asus Eee PC — riwer @ 15:24
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Der Asus Eee-PC hat langsam Kultstatus erreicht. In Deutschland gut vier Wochen auf den Markt ist er eine begehrte Rarität geworden, wenn er denn überhaupt zu haben ist. Die ausgezeichneten Eigenschaften des kleinen Sub-Notebooks sprechen für sich und ähnliche Fabrikate anderer Hersteller können ihm preislich und ausstattungsmäßig nicht das Wasser reichen.
Da das Speichermedium mit 4GB etwas klein bemessen ist – fast 3GB gehen für das Windows XP mit diversen Programmen drauf -, habe ich mir nebenstehende SDHC-Speicherkarte geleistet. Sie bleibt ständig in dem dafür vorgesehenen Slot (Einstecköffnung) und fügt sich harmonisch in das Gesamtgehäuse ein, ohne überstehende Teile. Die Schreib- und Lesegeschwindigkeiten sind erstaunlich hoch und sind gegenüber einer Festplatte kaum nachteilig bemerkbar.

Hier die Daten:
Kapazität: 16384 MB
Datentransfer: 23 MB/s lesen, 13 MB/s schreiben
Kartentyp: Secure Digital High Capacity (SDHC) Class 6
Preis: 59,90 € bei www.cssc.desofort lieferbar

25. Februar 2008

Was sind eigentlich Senioren

Einsortiert unter: Senioren — riwer @ 18:53
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Schauen wir uns einmal den Eintrag im Wikipedia an, dort heißt es:

“Senioren (v. lat. senior älter) ist die zusammenfassende Bezeichnung für ältere Menschen, die nicht mehr in einem Vollzeitarbeitsverhältnis stehen, in Mittel- und Westeuropa also die Gruppe der über 60-jährigen, … “

Also die Menschen, die plötzlich wieder viel Zeit haben, wenn sie nicht durch Hobby´s und sonstigen Tätigkeiten noch weniger Zeit haben. Diejenigen, die Sonderrabatte bei der Bahn bekommen und bei der Kreditvergabe bei den Banken ein Sicherheitsrisiko darstellen, es sei denn sie haben eine ausgezeichnete Bonität, wobei sich dann eventuell ein Kredit wieder erübrigen würde. Personen, von denen sich die Meisten noch richtig mobil fühlen und nicht zum alten Eisen geworfen werden wollen, die jetzt im Alter das Leben genießen wollen, soweit ihre finanziellen Möglichkeiten dafür reichen. Ältere, die sich neu entdecken und verwirklichen wollen, die Tätigkeiten ausführen und sie ohne Druck ausüben können, die den Jüngeren hier und da einen Tipp aus ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz geben können und die Geschichten aus ihrem Leben erzählen können.
Jeder hat ein eigenes, ganz persönliches Leben geführt, mit Höhen und Tiefen, mit Freud und Leid. Ich möchte von Zeit zu Zeit etwas aus meinen Erfahrungsschatz hier niederschreiben, zu Themen, die im Internet zu lesen sind und von mir kommentiert werden. Aus meinem Wissen über die Anfänge des Personal-Computers (PC), der Technik, mit der ich beruflich zu tun hatte und über diverse Anwendungen möchte ich schreiben und Hinweise und Anregungen geben.
Wenn Sie sich dafür interessieren, sind Sie auf diesem Blog genau richtig. Abonnieren Sie den RSS Feed (das ist dieses rosa aussehende Quadrat, oben, auf der rechten Seite der Adresszeile) und Sie sind immer auf dem Laufenden.

23. Februar 2008

Ein kurzer Test mit ScribeFire

Einsortiert unter: Hard- Software — riwer @ 13:09
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Dies ist nun ein Blog, den ich unter Firefox 2.12 mit dem Addon ScribeFire 1.46 geschrieben habe. Der große Vorteil ist, man braucht sich nicht über WordPress anmelden und kann direkt aus dem Browser heraus einen Blog schreiben.
Natürlich sind das verschiedenartige Formatieren und das Einsetzen von Bildern und noch viele weitere Anwendungen möglich. Wer daran interessiert ist, sollte es einfach mal ausprobieren.

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17. Februar 2008

Asus Eee PC

Einsortiert unter: Asus Eee PC — riwer @ 12:35
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Eee PCSchon am 25. Januar konnte ich ihn mein eigen nennen. Endlich ein Gerät zu einem akzeptablen Preis, das man überall hin mitnehmen kann.
Es hat die Größe eines normalen Buches und wiegt auch so viel, etwas unter einem Kilogramm.
Sicher die Handhabung, sprich das Arbeiten damit, ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, Bildschirm mit 7 Zoll schon recht klein und auch die Tastatur könnte größer sein.
Ich will aber nicht meckern: Für 299,- Euro ist es schon ein Leckerchen.

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16. Februar 2008

Ich bin ein Senior!

Einsortiert unter: Senioren — riwer @ 17:18
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Kurz nach meinem 60. Geburtstag hatte ich es schwarz auf weiß:

Jetzt bin ich alt!

Jetzt bin ich ein Senior!

In einem Schreiben der Verkehrsbetriebe beglückwünschte man mich zu meinem erreichten Alter und bot mir das Aktiv-60 Ticket an.

Als Senior bekommt man kaum noch einen Kredit, aber man wird rabattfähig, ohne das man es will, was mit diesem Aktiv-60 Ticket angeboten wird. Beim Erwerb darf man Bus, Straßenbahn und Bundesbahn in einem Umkreis von ca. 100 Kilometer zu einem monatlichen Festpreis in Anspruch nehmen. Und das Ticket ist übertragbar, d.h., ich kann es weiter geben, an einem anderen Senior.

Wie schön, man fördert meine Mobilität. Wird mein Auto jetzt überflüssig ?

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15. Februar 2008

Hochzeitsbecher oder Brautbecher

Einsortiert unter: Allgemein — riwer @ 17:28
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Am Wochenende war ich auf einer Hochzeit. Bei der Hochzeitsfeier vollzogen die Brautleute ein Ritual, welches mir unbekannt war: Das gemeinsame Trinken aus einem Brautbecher.

Da ich mir vorstellen kann, dass auch andere nicht wissen, um was es sich handelt, hier eine Beschreibung auf Grund meiner Suche im Internet

Das ist ein Becher in Frauengestalt mit einem zweiten drehbaren Gefäß, so dass Braut und Bräutigam mit einiger Geschicklichkeit gleichzeitig daraus trinken können.

Nach der Legende des Brautbecher’s hatte sich ein Goldschmied in die Tochter eines Herzogs verliebt. Als der Herzog davon erfuhr, kam der Goldschmied in den Kerker. Das Herzogtöchterchen flehte um die Freiheit ihres Geliebten. Schließlich sagte der Herzog: ” Wenn dein Goldschmied einen Becher schmieden kann, aus welchem zwei zur gleichen Zeit trinken können, ohne einen Tropfen zu verschütten, werde ich ihn freilassen, und du darfst seine Frau werden.” Insgeheim war der Herzog davon überzeugt, dass dies dem Goldschmied nicht gelingen würde. Dessen geschickte Hände gestalteten jedoch auf einem rockförmigen Becher seine tugendhafte und schöne Geliebte, welche mit erhobenen Händen einen zweiten, beweglichen und drehbaren Becher hielt. Damit ist es für ein Paar leicht, die beiden gefüllten, miteinander verbundenen Becher gleichzeitig zu leeren. So entstand der Brautbecher, bis heute ein Symbol für gegenseitige Anpassung und Liebe.

Weitere Informationen hier .

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