R I W E R – Blog eines Seniors

10. März 2008

Private Drohnen erobern den Himmel

Vor einigen Tagen hat sich die sächsische Polizei ihre ersten “Fliegenden Augen” angeschafft, um damit Fußballstadien zu überwachen. Diese SensoCopter sind unbemannte Fluggeräte, die Fotos und Videobilder live in die Einsatzzentrale der Polizei funken. Auf diese Weise sollen Randalierer und Rädelsführer in der Menschenmenge eines Fußballstadiums schneller identifiziert, verfolgt und mit beweiskräftigen Bildern überführt werden können. Das Militär benutzt diese Art der Drohnen schon länger.

Die Drohnen für den privaten Gebrauch haben eine Reichweite von 3 Kilometer und können bis zu einer halben Sunde in der Luft bleiben, bevor die Akkus für den Elektroantrieb neu aufgeladen oder getauscht werden müssen. Durch die einfache Technik und Bauweise und die sinkenden Preise haben seit gut zwei Jahren auch die Modellflieger diese neue Art des Fliegens entdeckt. Sie nennen sie “Quadrokopter, d.h., ein Helikopter mit vier über Kreuz installierten, gegenläufigen Rotoren. Sie können fast wackelfrei auf der Stelle stehen und sind nicht lauter als eine elektrische Zahnbürste. Mit GPS-Daten programmiert können sie eine definierte Strecke abfliegen. Gesteuert werden diese Fluggeräte über handelsübliche Fernbedienungen für den Flugmodellbau. Die Materialkosten liegen je nach Ausstattung zwischen 500,- – und 1000,- Euro. Für solche Selbstbau-Drohnen gelten die gleichen gesetzlichen Vorschriften wie für herkömmliche Hobby-Flugmodelle. Unter fünf Kilogramm brauchen sie keine spezielle Zulassung. Sie können innerhalb von Städten fliegen, sogar innerhalb von Gebäuden. Bedingung: Der Hobby-Pilot muss eine Modell-Haftpflichtversicherung abschließen. Aber Achtung: Verdeckte Film- oder Fotoaufnahmen mit Selbstbau-Drohnen sind offiziell nicht erlaubt!

Nähere Informationen und weitere Details unter den folgenden Links:

http://www.airrobot.com/
http://www.mikrokopter.de/ucwiki/
http://www.opensourcequadrocopter.de/
www.diehl-bgt-defence.de/fileadmin/static/upload/dbd/sensocopter_flyer.pdf
http://www.cczwei.de/index.php?id=tvissuearchive&tvissueid=7#a30
http://www.microdrones.de/
http://www.mikrocontroller.com/de/Kopter.php

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6 Kommentare »

  1. Bestimmt auch ein interessantes Hobby…
    Ich werde aber im Sommer erstmal mit dem Roboterbau anfangen. Weil mir diese fliegenden Dinger zu teuer sind und mehr als damit rumfliegen kann man nicht.
    Mit GPS oder einer Kamera wird die Sache schon interessanter… :twisted:

    Kommentar von Gucky — 11. März 2008 @ 4:16

  2. Alle schönen und interessanten Dinge hängen vom Geldbeutel ab. Aber es ist schon toll, was man auch auf dem Privatsektor machen kann. In den Links sieht man schöne Beispiele und Filme. Jedem das Seine. Der eine geht Fußball spielen, der andere lässt Drohnen fliegen und wieder andere erfreuen sich am Roboterbau.

    Kommentar von riwer — 11. März 2008 @ 9:19

  3. Nicht zu vergessen: Briefmarkensammeln… :-)
    Aber das ist eine interessante Variante und ich werde mal überlegen, ob ich das nicht in naher Zukunft in Angriff nehmen werde. Problem ist bei mir immer die “Kohle”. Sicher kosten alle Hobbys Geld, das eine mehr, das andere weniger. Selbst wenn man töpfern und dafür alle notwendigen Utensilien anschaffen würde die man dafür brauchte.
    Ich bin nicht so der künstlerisch veranlagte Mensch und bevorzuge mehr technische Hobbys wie eben Computer, Roboter und möglicherweise auch ferngesteuerte Flugobjekte.

    Kommentar von Gucky — 11. März 2008 @ 20:53

  4. [...] ich mich aber wieder lustig im Internet bewegen kann, habe ich bei Riwer einen interessanten Beitrag über Quadrokopter gefunden. Erst war ich skeptisch weil ich dachte, [...]

    Pingback von Quadrokopter « Robotik — 11. März 2008 @ 22:46

  5. [...] interessanten Video-Beitrag über die Flugdrohne von findet ihr unter http://www.cczwei.de/index.php?id=tvissuearchive&tvissueid=18#a49 einen [...]

    Pingback von Nachtrag zur Flugdrohne und Knoppix 5.3 « R I W E R - Blog eines Seniors — 12. März 2008 @ 13:54

  6. Das ist echt erstaunlich, die Technik von heute…

    Kommentar von Rechtsanwalt Gelnhausen — 2. März 2011 @ 21:55


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