R I W E R – Blog eines Seniors

30. April 2008

Crimson And Clover

Vorhin habe ich einige Sätze zu LSD geschrieben. Dabei kam mir die Zeit um 1970 wieder in die Erinnerung, die Zeit der Hippies, des Flower Powers und die der Blumenkinder. Dabei dachte ich auch an den nachfolgenden Song, den ich dann prompt auf YouTube gefunden habe. Die Musik gibt ein klein wenig das Zeitgefühl, die Bewusstseinsveränderung durch Drogen wieder, dieses “Good Vibration“. Übrigens hieß die Gruppe  Tommy James & The Shondells .

Jakobsweg

Seit Hape Kerkeling in seinem Bestseller-Buch “Ich bin dann mal weg” den Pilgerweg nach Santiago de Compostela in Spanien beschrieben hat, ist der Jakobsweg stärker in das Bewusstsein der Leute gerückt worden. Der Weg von Usedom über Hambug nach Osnabrück, der hier Via Baltica genannt wird, führt weiter über Köln nach Frankreich und Spanien. 2900 Kilometer misst die Strecke von Hamburg zur spanischen Pilgerstätte, beileibe kein Pappenstiel.
Viele Nordeuropäer machten sich im Mittelalter auf den Weg nach Compostela und begründeten eine 1000 jährige Tradition. Ein neuer Abschnitt, von Lübeck nach Wedel, wurde dem Pilgerweg hinzugefügt. Die Strecke führt weitgehend durch die Natur und oft am Wasser entlang. Auf Hamburger Stadtgebiet lässt sich der Gang durch Häuserschluchten nicht vermeiden, weil der Weg quer durch die Innenstadt hinunter zur Elbe verläuft. Sechs Tagesabschnitte unterteilen die 120 Kilometer. Mit eigenen Schlafsäcken können Pilger in Kirchengemeinden und privaten Haushalten übernachten. Eine Anmeldung ist aber unbedingt erforderlich.
Auch eine Form der Bewusstseinserweiterung und ganz ohne Drogen. Zusätzlich tut man etwas für seine Gesundheit und Bildung. Steigen Sie ein paar Tage oder Wochen mal aus, wenn es machbar ist und schrecken Sie die Zurückgebliebenen mit: “Ich bin dann mal weg!”

112

Fast jeder in Deutschland kennt die Telefonnummer 112. Ruft man sie an, ist man mit der Feuerwehr verbunden. Bei Unfällen oder wenn dringend ein Arzt oder Notarzt gebraucht wird, verbindet die Zentrale dieser Notrufnummer den Teilnehmer weiter an die Polizei oder einen Rettungsdienst.
Weniger bekannt dürfte sein, dass seit Januar diesen Jahres der Notruf auch in 27 Ländern der Europäischen Union zur Verfügung steht, außerdem in Island, Liechtenstein und Norwegen. Dieser Euronotruf gilt neben den bereits bestehenden lokalen Notrufnummern.
Eine europaweit sinnvolle Einrichtung, die unter der Mitwirkung der Mobilfunktelefone noch gesteigert wird. Mit diesen Geräten kann in einigen Ländern auch eine Positionsbestimmung durchgeführt werden, die das Auffinden von verunglückten Personen zusätzlich enorm erleichtert.

LSD

Im Alter von 102 Jahren starb der Entdecker der Halluzinationsdroge LSD Albert Hofmann. LSD war Ende der 60er Jahre, Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts der Einstieg in die harte Droge, wenn Haschisch oder Marihuana nicht mehr den erhofften Kick gaben. Ihr Konsum war in der Zeit der Hippies, Flower Power und Blumenkinder ein Highlight und für viele war es der Übergang zu stärkeren Drogen, den Opiaten.
Hofmann war beim Pharmakonzern Sandoz beschäftigt und entdeckte die hallizinogene Wirkung bereit 1943. Sicherlich hat er Selbstversuche vorgenommen und vielleicht ist  sein hohes Lebensalter auf den Konsum von LSD zurückzuführen. Aber das ist eine reine Spekulation.
LSD hat sicherlich auch positive Effekte vorzuweisen. Heute ist die Droge wieder Forschungsziel bei Ärzten und Psychotherapeuten. Auch die Schweizer Regierung hat Mittel zur Verfügung gestellt, um die Auswirkungen der Substanz bei schwer kranken Patienten(Innen) zu erforschen. Nach wie vor unterliegt LSD einem weltweiten Verbot.
Nun bin ich auch ein Kind der 68er-Bewegung und ich gestehe, auch ich habe LSD probiert. Strafrechtliche Konsequenzen brauche ich wohl nicht mehr zu befürchten, deshalb kann ich zugeben, dass ich auch ein einziges Mal die Droge aus Neugier probiert habe. Auch Haschisch hatte ich probiert, konnte aber außer starkem Herzklopfen keine Bewusstseinsveränderungen feststellen. Bei LSD war es anders. Hier traten nach einiger Zeit sehr angenehme Glücksgefühle auf. Moralische Bedenken traten in den Hintergrund, man fühlte sich frei und ungebunden. Man war von einer inneren freudigen Erregung erfüllt und fand alles toll und schön. Dieser Zustand hielt etwa 10 bis 12 Stunden an. Soweit die positive Seite. Als negativen Effekt hatte ich zwei Tage fürchterliche Kopfschmerzen, was auch der entscheidende Grund war, “das Zeug” nicht mehr anzufassen.
LSD ist meiner Meinung nach ein Mittel, das man unter ärztlicher Kontrolle bei depressiven Menschen anwenden sollte. Bei ihnen ist der positive Effekt durchaus erwünscht. Alle anderen, die nur den “Kick” erfahren wollen, und das gilt auch für alle anderen Drogen, rate ich, die Finger von den Psychopharmaka´s zu lassen. Nicht nur, dass man mit dem Gesetz in Konflikt kommt, viel schlimmer ist auf Dauer die Zerstörung der eigenen Gesundheit. Leider machen sich vor allen Dingen die jungen Leute zu wenig Gedanken über die Auswirkungen von Drogen.

24. April 2008

"Ich lach mir den Arsch ab"

Unvergessen der legendäre verbale Wutausbruch des einstigen Trainers von Bayern München Giovanni Trapattoni. Gestern versuchte der Dortmunder Trainer Thomas Doll seine Verärgerung über die Medien ebenso kund zu tun. Bei Trapattoni waren seine mangelnden Deutschkenntnisse das Ulkige. Bei Doll, na ja, von einem gebildeten Menschen sollte man mehr erwarten.

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22. April 2008

Orgasmus

Filed under: Allgemein — riwer @ 15:37
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Sex ist ein wichtiger Bestandteil einer Zweierbeziehung. Was beim
Forschen und bei Umfragen so herauskommt, kann mitunter schon
verblüffen. So berichtet der Nachrichtensender n-tv:

Frauen glauben an Orgasmus
Einen Orgasmus zu bekommen, können Frauen lernen – das glauben zumindest 82 Prozent des weiblichen Geschlechts. Außerdem gaben bei einer Umfrage annähernd zwei Drittel (62 Prozent) an, eigene Fantasien im Vorfeld seien hilfreich für einen Orgasmus.
weiter ….

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Hello again

Er hat die “Drohung” wahr gemacht, er ist wieder da: Hello again! Seit einer Woche tourt er wieder durch Deutschland: Howard Carpendale, genannt Howie. Um es gleich vorweg zu sagen und um mir den Zorn seiner Fans nicht zuzuziehen: Auch ich bekenne mich als Fan von Howie. Ich liebe seine Schmuselieder und will auch nicht drauf verzichten.
Hat der Gute sich wohl verkalkuliert, als er vor fünf Jahren seinen “endgültigen Abschied” vom Showgeschäft nehmen wollte und die ganze Zeit, laut eigener Aussage, ohne Einkommen war. Der Arme, hat er seine Kohlen nicht richtig angelegt? Hat die Trennung von Claudia so viel gekostet? Übrigens hielt sie ihm die Treue und war auch da, zusammen mit dem gemeinsamen Sohn Wayne Carpendale, als Howie letzte Woche und am gestrigen Montag sein Gastspiel in der Kölnarena gab.
Vor fast ausverkauftem Haus begeisterte der 62-jährige seine Fans mit einem Mix aus alten Hits und aus dem aktuellen Album. Das überwiegend weibliche Publikum war schier aus dem Häuschen, warf Rosensträuße und hielt mit Herzen bemalte Plakate in die Luft. Howie dankte es ihnen und schüttelte am Bühnenrand reichlich Hände. An gleicher Stelle hatte er sich am 13. Dezember 2003 tränenreich von den Fans und der Bühne verabschiedet.
Gönnen wir es ihm. Gönnen wir es aber auch den Millionen von Frauen, die ihn anschmachten. “Howie wir brauchen Dich ! Schön das Du wieder da bist.” Hello again.

Mutter gegen Microsoft

Filed under: Allgemein — riwer @ 13:25
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In den Niederlanden versucht Carola Eppink mit Gleichgesinnten, ihre Kinder vom übermäßigen Gebrauch des Internetsurfens und des Chattens fernzuhalten, zumindest aber den Zugang zu begrenzen. Dazu wurde eine Firma gegründet, die nur ein Ziel hat: Ein Anti-Chat-Software zu entwickeln, mit deren Hilfe man das Netz blockieren kann. Diesem Programm gab man den Namen MSNLOCK.
Eine Klage seitens des Software-Giganten Microsoft ließ nicht lange auf sich warten, denn nach deren Ansicht wird der Namens- und Titelschutz der Marke MSN verletzt, das Internet-Portal von Microsoft. Mutter Carola Eppink und ihr Anwalt sehen die Sache anders.
Jetzt müssen Richter entscheiden und man kann es an den fünf Fingern abzählen, wer wohl letztendlich die Nase vorn hat, sprich wer als Erstes die Segel streicht, weil ihm das Geld ausgeht.
Die Firma der Mutter und ihre Mitstreiter haben inzwischen schon reagiert, indem sie ihre Software unter dem Namen “Benzoy” auf den Markt bringen.

18. April 2008

Windows verschlüsseln

Wer hat nicht irgend etwas zu verheimlichen, sprich: Informationen vor neugierigen Blicken zu verbergen? Sei es eine Datei, ein Verzeichnis, eine Partition oder sogar eine Festplatte durch eine Verschlüsselung uneinsehbar zu machen. Nun, diese Software gibt es und dazu noch völlig kostenlos, da es sich um eine sogenannte Open Source Software handelt.
Das Zauberwort heißt: TrueCrypt . Heise-News sagt es so:

Nicht jeder hat etwas zu verbergen, aber kaum jemand teilt seine Privatsphäre gern mit Unbekannten: Fotos, E-Mails, Server-Zugangsdaten, die Steuererklärung – der Inhalt einer Festplatte ist oft wertvoller als der Rechner. Besonders gefährdet sind Dateien auf Notebooks.
Mit der Open-Source-Software TrueCrypt kann man seine Daten so verschlüsseln, dass sich selbst Geheimdienste daran die Zähne ausbeißen – vorausgesetzt, das Passwort ist ausreichend
lang und kompliziert.
Die aktuelle Version 5.1 schützt sogar komplette Systempartitionen von Windows XP, Vista, Server 2003 und 2008. Ähnliches leisteten für Windows zuvor nur kommerzielle Lösungen. Der auf TPM-Chips ausgerichtete BitLocker, den Microsoft nur den Ultimate- und Enterprise-Ausgaben von Vista mitgibt, hat zudem einige Nachteile gegenüber TrueCrypt.

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CDU und Grüne

Filed under: Allgemein — riwer @ 9:48

In Hamburg hat man sich auf eine schwarz / grüne Koalition geeinigt. CDU und Grüne sind Kompromisse eingegangen, die vor ein paar Jahren noch undenkbar wären. Die Gründe sind sicherlich auf der einen Seite: Machterhalt, und auf der anderen Seite: als Regierungspartei Macht ausüben zu wollen. Die Grünen wissen, dass nur mit der CDU als stärkster Fraktion ein Regieren möglich ist. Alle Gründe sind irgendwie nachvollziehbar. So weit so gut.
Nicht nachvollziehbar sind für mich die Aussagen der Bundesvorsitzenden dieser Parteien. Sowohl Reinhard Bütikofer als auch unsere Kanzlerin Andrea Merkel sehen mit dieser Koalition, übrigens die Erste auf Länderebene, keine Signalwirkung auf Bundesebene und beeilen sich, dies dem Wählervolk auch mitzuteilen.. Was für Floskeln?! In den letzten Wochen und Monaten geht eine Debatte durchs Land, ob eine schwarz / grüne Koalition auch auf Bundesebene möglich sei. Das Für und Wider wird über alle Medien diskutiert und kommentiert. Keine der betroffenen Parteien könne sich so etwas vorstellen. Dass das doch möglich sein kann, wird uns die Zukunft zeigen. Ich glaube fest daran.
Wie eingangs schon erwähnt, sind aus Machterhalt ganz andere Koalitionen möglich und machbar. Das lehrt uns unsere eigene Geschichte. Dass das Thema von beiden Bundesparteien heruntergespielt wird, hat parteipolitische Gründe, die nach den bevorstehenden Landtagswahlen und der Bundestagswahl 2009 keine Rolle mehr spielen.
Wie wandelbar Parteien sein können und wie kurz das Gedächtnis der Wähler ist, zeigt das Beispiel der Grünen aus den 90er Jahren: keine Kriegseinsätze der Bundeswehr außerhalb Deutschlands, auch nicht aus humanitären Gründen!
Kurze Zeit später waren deutsche Soldaten in Afrika, Asien und auf dem Balkan, mitgetragen von den Grünen. In der rot / grünen Koalition unter Kanzler Helmut Schmidt wurden diese Einsätze ausgeweitet und fundamentiert, unter der großen Koalition sogar zementiert.
Fazit: Nichts und niemand ist so anpassungsfähig wie der Politiker, wenn es um Macht und Geld geht. Aber Hand aufs Herz: Ist man sich nicht immer selbst der Nächste?

Nachtrag: In diesem Zusammenhang möchte ich auf einen Artikel in der neuesten Ausgabe des Wochenmagazins Die Zeit hinweisen, der zum Nachlesen sehr empfehlenswert ist. Den Artikel findet man hier .

17. April 2008

OpenOffice 2.4

OpenOffice ist die kostenlose Alternative zum Office-Paket von Microsoft. Deshalb ist sie bei vielen Menschen und in Firmen auf deren Rechner installiert. OpenOffice gibt es für fast alle Betriebssysteme. Allen Anwendern raten nun die Entwickler von OpenOffice, umgehend auf die neue Version OpenOffice 2.4 upzudaten oder neu zu installieren, weil auch kritische Sicherheitslücken in den alten Versionen abgedichtet worden sind.

Alle OpenOffice-Versionen vor 2.4 können beim Verarbeiten von manipulierten ODF-Dateien mit XForms patzen, wodurch fremder Code ausgeführt werden kann. Zudem patzen die OpenOffice-Versionen ab 1.1 bis hin zu 2.3.1 beim Öffnen von präparierten Quattro-Pro-, EMF- und OLE-Dateien, wodurch ebenfalls Schadcode zur Ausführung gelangen kann. Nähere Details zu den Schwachstellen nennen die OpenOffice-Entwickler jedoch nicht. OpenOffice-Nutzer sollten so bald wie möglich auf die Version 2.4 aktualisieren, sofern sie das noch nicht getan haben. Mit älteren OpenOffice-Varianten sollten Anwender keine unverlangt zugesandten Dokumente oder solche aus nicht vertrauenswürdigen Quellen öffnen.

OpenOffice 2.4 kann hier heruntergeladen werden.
Die deutsche portable OpenOffice 2.4 Version gibt es hier .

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Frauen sind sensibler

Filed under: Allgemein — riwer @ 12:36

Ich hab es ja schon immer gewusst:

Männer verwechseln Freundlichkeit häufiger mit sexuellem Interesse als Frauen. Nach Meinung von US-Psychologen steckt dahinter allerdings weder böser Wille noch eine grundlegende Neigung, überall Sexuelles hineinzuinterpretieren. Männer seien schlicht und einfach weniger sensibel gegenüber Gefühlen und könnten sich schlechter allein anhand der Körpersprache unterscheiden als Frauen.
Der deutlichste Beleg dafür sei die Tatsache, dass Männer eben nicht nur freundliche Gesten fälschlich als sexuell deuteten, sondern häufig auch umgekehrt echtes sexuelles Interesse als reine Nettigkeit, heißt es in der Fachzeitschrift “Psychological Science”.
(Text: ksta)

50 Jahre Atomium

Neben dem “Manneken Pis” gehört das Atomium zu den bekanntesten Wahrzeichen der belgischen Metropole Brüssel. Die 165-milliardenfache Vergrößerung eines Eisenmoleküls war die Sensation der Weltausstellung von 1958 in Brüssel. Es ist 102 Meter hoch und wiegt 2400 Tonnen. Im Laufe der Zeit war es etwas heruntergekommen, zu seinem 50-sten Geburtstag wurde vor drei Jahren mit der Renovierung begonnen, die etwa 27 Millionen Euro kosten wird. Die alte Aluminiumhaut wurde gegen eine aus Edelstahl ausgetauscht. Jetzt strahlt es wieder in alter Frische und lädt zu einem Besuch ein.

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Super pünktlich

Auch meine Reise nach Schleswig-Holstein ging einmal zu Ende. Wie in meinem Blog “Bahnreise nach NMS” erwähnt, ist das Reisen mit der Bahn in der heutigen Zeit (hohe Spritpreise, Staus, etc.) nicht nur für Senioren eine bevorzugte Alternative. Sicher, die Hinreise wurde mit einer Verspätung von ca. 35 Minuten beendet, um so überraschend super pünktlich war die Rückreise. Um 12.57 Uhr wurde pünktlich in Neumünster abgefahren. Eine Verzögerung von 4 Minuten gab es in Münster, wo auf einen Anschlusszug gewartet werden musste. Die 4 Minuten wurden aber bis Köln locker aufgeholt, so dass der Zug 2 Minuten vor der offiziellen Ankunftszeit im Kölner HBF zum Stehen kam. Dies gab mir die Gelegenheit, einen früheren Regionalzug zu nehmen, der in der “Rushhour”-Zeit im 10 Minuten-Takt fährt, um zu meinem Endziel zu kommen. Eine willkommene Gelegenheit, meine Reisezeit zu verkürzen.
Fazit: Ein Hoch auf die deutsche Bahn, die ihre weltweit gepriesene Pünktlichkeit, zumindest auf meiner Strecke, an diesem Tag, unter Beweis stellte. Ein festigender Grund, auch in Zukunft die Bahn zu benutzen.

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Esther Ofarim

Filed under: Oldies — riwer @ 9:39
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Irgendwann kommen sie alle wieder und erfreuen uns noch einmal mit ihrer Musik!
Eine große Lady im deutschen und internationalen Song-Contest gastierte im Kölner Tanzbrunnen: Esther Ofarim. Ihre größten Erfolge feierte die heute 67jährige in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit ihrem damaligen Ehemann Abi Ofarim. Ihren ersten großen Erfolg in Deutschland hatten sie 1966 mit dem Hit “Noch einen Tanz”. Ein Jahr später, 1967, folgte der größte Hit mit “Morning of my life”, geschrieben von den Bee Gees. Ihren internationalen Durchbruch hatten sie 1968 mit “Cinderella Rockefella”.
Sie lebt seit vielen Jahren in Hamburg.

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11. April 2008

Jugendtraum erfüllt

Als junger Mensch hat man viele Träume. Speziell wenn die Schulzeit oder die Studienzeit vorbei ist und man (oder Frau) den Schritt in das wahre Leben in die Berufszeit vollziehen muss. Bevor man sich etabliert, möchte man das Leben genießen. Mit Recht, denn man ist jung und hat das Leben vor sich.
Ob und wie sich dann einige Träume realisieren lassen, hängt von der Intensität des Wunsches ab, vom sozialen Umfeld und natürlich vom Geldbeutel.
Dass man sich auch mit einem kleinen Budget Träume erfüllen kann, haben drei Studenten bewiesen. Judith, Sven und Hans sind im Juli 2007 zu einer Weltreise aufgebrochen. Mit dem Fahrrad sind sie in Göttingen gestartet und sind über die Türkei, Iran und Indien inzwischen fast 12.000 Kilometer unterwegs. In einem Blog führen sie Tagebuch und haben viele, viele Fotos ins Internet gestellt.
Wer will kann ihre Reise anhand der Aufzeichnungen nacherleben. Interessant sind ihre Berichte über die Schwierigkeiten und Strapazen, denen sie sich ausgesetzt haben.
juhasontour.wordpress.com Also, sehr empfehlenswert zum Nachlesen und Verfolgen. Ich wollte, ich wäre noch einmal so jung und könnte mich ihnen anschließen. Verpassten Gelegenheiten sollte man nicht hinterher weinen!

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10. April 2008

Damn Small Linux

Filed under: Hard- Software — riwer @ 9:31

Vor einiger Zeit hatte ich angekündigt, interessante LiveCD´s verschiedener Linux-Distrubitionen vorzustellen. Heute möchte ich Damn Small Linux vorstellen, die wohl speichermäßig kleinste Version eines Linux-Systems mit graphischer Benutzeroberfläche.
Da die einzelnen Versionen im Internet schon sehr ausführlich beschrieben wurden, will ich mich auf kurze Anmerkungen beschränken und nur die Links angegeben, wo Damn Small Linux (auch DSL) erklärt und behandelt wird.
Zunächst eine Beschreibung bei Wikipedia.
Leider ist DSL nur in englischer Sprache verfügbar, obwohl Knoppix die Grundstruktur liefert. Aber daran hat man sich inzwischen gewöhnt, weil eh die Computersprache englisch ist.
Sehr ausführlich wird in einem Artikel des Magazins Linux-User auf Damn Small Linux eingegangen, obwohl die Beschreibung schon etwas älter ist.

Es wird erwähnt, dass DSL in drei Versionen verfügbar ist. DSL ist als ISO-Datei verfügbar, von der man eine LiveCD brennen kann. Von der LiveCD ist eine Installation auf Festplatte möglich.
Eine weitere gepackte ZIP-Datei beinhaltet das Wort embedded. Diese Version ist zum Ausprobieren unter Windows oder Linux lauffähig.
Die Version mit den Buchstaben vmx ist für den VmWare Player gedacht, ein Programm zum Abspielen einer Software in einer virtuellen Umgebung. Auch hervorragend geeignet um Betriebssysteme auszuprobieren, erfordert aber ausreichenden Arbeitsspeicher.
Damn Small Linux bietet die Möglichkeit, Veränderungen in der Konfiguration oder das nachträgliche Installieren bzw. Deinstallieren von Programmen vorzunehmen, sowie gespeicherte Dokumente in einer separaten Datei abzuspeichern und bei Neustart wieder einzulesen.
Nicht vergessen werden sollte das deutschsprachige Forum.

9. April 2008

7 Minuten für guten Sex

Filed under: Allgemein — riwer @ 7:20

Umfrage: Eine halbe Stunde wird als zu lang empfunden.
In Wunschträumen dauert Sex oft die ganze Nacht. Tatsächlich sind Männer und Frauen genügsamer: Einer Umfrage zufolge reichen drei bis 13 Minuten für eine sexuelle Befriedigung völlig aus. Das ergab eine Umfrage der Penn State University in Philadelphia, über die das Fachblatt Sexual Medicine berichtet. Die Psychologen Eric Corty und Jeany Guardani untersuchten den Mythos von stundenlangen Liebesspielen. Das Ergebnis: Den meisten wird es schnell zu viel.
Für die Studie befragten die Forscher kanadische und amerikanische Sexualtherapeuten. Darunter befanden sich neben Psychologen und Medizinern auch Sozialarbeiter und Familientherapeuten. Insgesamt vereinten die 34 Teilnehmer das Wissen um die Sexualität von mehreren Tausend Patienten. Einig waren sich die meisten Experten darin, dass ein bis zwei Minuten Liebesspiel zu kurz sind. Einen Quickie von drei bis sieben Minuten bewertete die Mehrheit als ausreichend, sieben bis 13 Minuten wurden als wünschenswert gesehen. Alles, was darüber hinausging, galt bereits als zu lang. “Sexuelle Aktivität muss also nicht Stunden dauern”, betont der federführende Forscher, Eric Corty von der Penn State University. Es sei nur populären Fantasien zufolge so. Die Ergebnisse zeigen einmal mehr, dass Wunsch und Wirklichkeit oft auseinanderklaffen. Frühere Befragungen der beiden Wissenschaftler hatten zutage gebracht, dass die meisten Menschen sich 30 Minuten Zeit für den Sex wünschen. In der Realität wäre das vielen aber zu lang.
Unsere sexuellen Ideale wurzeln in gesellschaftlichen Mythen, erklären die Forscher. “Unglücklicherweise blühen momentan abwegige Stereotypen wieder auf”, sagt Eric Corty. Patienten, die sich Gedanken über die Länge ihres Geschlechtsverkehrs machten, könnte die Studie helfen, unbegründete Sorgen zu zerstreuen. (Text: ksta)

8. April 2008

Gerry Rafferty – Baker Street

Gerry RaffertyBaker Street – gilt als ein Meisterstück der Popmusik, mit einem der wohl bekanntesten Saxophon-Soli der Pop-Rock Geschichte, gespielt von Raphael Ravenscroft, der auch in der Jazz-Rock Gruppe “Brand X” aktiv war.

Ich weiß nicht wie es Euch ergeht beim Saxophon-Soli, ich bekomme immer eine leichte “Gänsehaut”.

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Bahnreise nach NMS

Nun war er also da, mein Tag, an dem ich mich auf die Reise nach Norddeutschland machte. Mit der Regionalbahn ging es nach Köln. Dieser erste, kleine Abschnitt war so superpünktlich, dass ich für die Abfahrt in Köln schon ein komisches Gefühl hatte. Und tatsächlich, nach dem ich den richtigen Bahnsteig erklommen hatte, kam die Ernüchterung. Mein Zug nach Kiel, planmäßige Abfahrt 12:11 Uhr wurde mit einer 15 minütigen Verspätung angekündigt. Grund: Schaden am Triebfahrzeug. Eigentlich müßte ich froh sein, nur 15 Minuten, denn aus meiner
Erfahrung wußte ich, dass sich das bis Hamburg leicht auf 30 oder 40 Minuten hochschaukeln konnte.
Aus den 15 Minuten für die Abfahrt in Köln wurden 20 Minuten!
Zwischen Wuppertal und Hagen dann ein Stopp auf offener Strecke, wegen Arbeiten am Gleisbett. Wieder knapp 5 Minuten verloren.

Nach der Ausfahrt aus dem Hagener HBF informierte der Zugbegleiter, dass wir jetzt eine Verspätung von 37 Minuten hätten, weil es im Bahnhof Hagen Schwierigkeiten mit dem Schließmechanismus der Türen gegeben hätte. Super, jetzt bin ich mal gespannt, was noch so alles auf der Reise passiert.

Nächster außerfahrplanmäßiger Stop, auf freier Strecke zwischen Dortmund und Münster. Dauer ca. vier Minuten. Es addiert sich. Warten macht hungrig und so orderte ich beim Waggonservice etwas zu Essen und zu Trinken, man gönnt sich ja sonst nichts.

Bis Bremen hatten wir eine maximale Verspätung von 45 Minuten erreicht.Auf der Fahrt nach Hamburg konnte ein wenig aufgeholt werden.
Die offizielle Ankunftszeit in Neumünster sollte 17:02 Uhr sein. Tatsächliche Ankunftszeit war aber 17:35 UIhr.

Fazit:
Mit einer Verspätung von knapp 35 Minuten auf 500 Kilometer kann man leben. Wer weiß, wie hoch die Verspätung mit dem Auto geworden wäre. Ich komme entspannt und ausgeruht in Neumünster an und das ist die Hauptsache. Man ist ja Senior und hat viel Zeit.

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