
Heute vor 55 Jahren, am 17. Juni 1953, wurde ein Aufstand von großen Teilen der arbeitenden Bevölkerung der damaligen DDR und Ost-Berlin blutig niedergeschlagen. Russische Panzer kamen den Machthabern der sozialistischen Republik zur Hilfe und halfen bei der Wiederherstellung von “Ruhe und Ordnung“. Es gab viele Tote und Verletzte.
Zum Gedenken an diesen Volksaufstand verabschiedete der damalige deutsche Bundestag am 04. August 1953 ein Gesetz, dass den 17. Juni zum “Tag der Deutschen Einheit” und zum Feiertag erklärte.
Erst mit der Wiedervereinigung 1990 wurde der 17. Juni als Feiertag abgeschafft und der 3. Oktober zum Nationalfeiertag erklärt, zum Gedenken an die Wiedervereinigung.
Soweit der politische Teil. Für uns als Kinder und Heranwachsende der damaligen Zeit wurde der 17. Juni in der vorsommerlichen Zeit gern als willkommener Feiertag angenommen. Das Gedenken an die Bedeutung des Tages war Sache der Politiker. Uns war Baden gehen und das Genießen der zusätzlichen freien Zeit wichtiger.
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