Ein Kreisligaspiel in Köln machte Anfang Juni bundesweit Schlagzeilen, weil es ein Ergebnis gab, dessen Höhe niemals in der Fußballgeschichte erreicht wurde: 54:1. Es gab ein sportgerichtliches Nachspiel, in dem empfindliche Strafen ausgesprochen wurden. Gegen das Urteil der Spruchkammer des Fußballkreises Köln wurden Rechtsmittel eingelegt.
Als letztinstandliches Gericht hat die Bezirksspruchkammer 1 des Fußballverbandes Mittelrhein jetzt entschieden:
Zitat Kölner Stadtanzeiger-Online:
Die sportjuristische Auseinandersetzung um das „Skandalspiel“ in der Kölner Kreisliga D mit 55 Toren ist zu Ende. Die Bezirksspruchkammer 1 des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM) bestätigte am Montagabend in Hennef im Grundsatz die harte Strafe für die DJK Löwe wegen „grob unsportlichen Verhaltens“. Der Kölner Amateur-Club hatte Berufung gegen das Spruchkammer-Urteil vom 7. Juni eingelegt. Diese Instanz hatte die beteiligten Fußballer der zweiten DJK-Mannschaft für ein Jahr gesperrt, den Club mit einer Geldstrafe belegt sowie dessen erste Mannschaft mit dem Zwangsabstieg aus der
Kreisliga C bestraft.
Der Einspruch der DJK Löwe war aber teilweise erfolgreich: Die erste Mannschaft wird nicht zurückgestuft, der Zweitbesetzung des Vereins werden zum Ende der Saison 2008/2009 keine Punkte abgezogen, der geschädigte Club Germania Nippes II wird nicht in die Kreisliga C eingegliedert. Doch der DJK Löwe wurde zur Auflage gemacht, bis 31. Oktober 2008 2000 Euro an Germania Nippes zu zahlen. Damit soll der Schaden in Höhe der Spielbetriebs-Aufwendungen für eine Saison gutgemacht werden. Einen Gang der DJK Löwe vor die ordentliche Gerichtsbarkeit schloss der Fußball-Verband Mittelrhein aus.
37 Tore Differenz wettgemacht
Der zweiten Löwe-Mannschaft war vorgeworfen worden, am letzten Spieltag 2007/2008 absichtlich hoch mit 1:54 gegen den SV Rheinkassel-Langel II verloren und damit dessen Aufstieg maßgeblich beeinflusst zu haben. Leidtragender dieser Partie war Nippes II. Dieses Team hatte trotz eines Vorsprungs von zuvor 37 Toren am letzten Spieltag noch den Aufstieg verpasst. Dank des Kantersiegs war das punktgleiche Team von Rheinkassel-Langel II in der Tabelle noch an Nippes vorbei gezogen.
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Das Landgericht Düsseldorf hat einen Rentner verurteilt, weil er seinen WLan Router nicht verschlüsselt hat und somit Fremden die Möglichkeit gegeben hat, illegale Praktiken über und mit dem Internet durchzuführen. In meinem Blog 
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