R I W E R – Blog eines Seniors

30. April 2009

E-Book Reader – Sony PRS-505

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Sony-PRS-505Um es gleich vorweg zu sagen: Ein Ersatz für richtige Bücher ist der Sony Reader PRS-505 nicht. Natürlich, in der Theorie klingt es toll: Ein elektronisches Buch, das bis zu 13 000 Romane speichern kann – bei optimaler Darstellung der Schrift und nahezu unendlicher Akkulaufzeit. Der „PRS-505“ ist das erste E-Book auf dem deutschen Markt, der Kindle von Amazon ist bislang nur in den USA erhältlich. Aber kann das elektronische Lesegerät von Sony in der Praxis wirklich das halten, was der Hersteller theoretisch verspricht? Wird ein elektronisches Buch tatsächlich irgendwann das herkömmliche Papierexemplar ersetzen können?

Das E-Book ist sehr handlich und leicht. Der Reader sieht dank seines lederähnlichen Etuis fast wie ein normales Buch aus. Er hat ein sechs Zoll großes Display und wiegt 260 Gramm. Der interne Speicher umfasst 192 Megabyte (ca. 160 Titel), kann aber auf 16 Gigabyte erweitert werden (ca. 13 000 Titel). Mit der mitgelieferten Software können auch PDF-Dokumente, Word-Dokumente und andere Textformate auf das Gerät übertragen werden.
Es fällt etwas schwer, den Reader einzuschalten. Der längliche Knopf an der Kopfseite ist unhandlich. Weil sich direkt daneben zwei Chips befinden, ist er zudem erst auf den zweiten Blick zu erkennen. Wenn dann allerdings das übersichtliche Menü auf dem Display mit gut 15 Zentimetern Durchmessern erscheint, gibt es keine Zweifel mehr an der Qualität der Schriftdarstellung. Die Buchstaben sind auch im prallen Sonnenlicht einwandfrei zu lesen. Die Schriftgröße kann in drei Stufen verstellt werden. Zudem ist die Menüführung sehr übersichtlich. Der Bildschirm kann ausschließlich schwarz und weiß darstellen, das ist besonders bei der Bildfunktion nicht optimal.

Dass die Schrift bei Sonys E-Book so kontrastreich dargestellt wird, hängt mit der so genannten elektronischen Tinte zusammen. Nachteile, wie sie von herkömmlichen Displays bekannt sind, beispielsweise Flimmern, ungleiche Ausleuchtung, abnehmende Lichtstärke oder störende Licht-Reflektionen, die die Augen ermüden können, gibt es beim elektronischen Papier nicht. Das sehr hohe Kontrastverhältnis sorgt dafür, dass die Anzeige einer herkömmlichen Buchseite sehr ähnlich ist. Die Inhalte sind selbst aus flachen Blickwinkeln gut wahrzunehmen. Die Schrift wird nahezu perfekt dargestellt. In der prallen Sonne sind die Buchstaben besonders gut zu lesen.

Energie wird lediglich zum Seitenaufbau nötig. Da keine Hintergrundbeleuchtung nötig ist, wird die Akkulaufzeit nur in Seitenumschlägen gerechnet und nicht in Stunden oder Minuten. Betriebszeiten von wenigen Stunden, wie sie von Laptops oder Netbooks bekannt sind, spielen beim „PRS-505“ deshalb keine Rolle. Die Akkuleistung hängt also lediglich von der Lesegeschwindigkeit und der Umblätterhäufigkeit des Verwenders ab. Der Hersteller gibt an, dass eine volle Akku-Ladung für fast 6800 Seitenumschläge reicht. Das entspricht ungefähr zwölf Romanen mit jeweils gut 500 Seiten. Da eine einmal aufgerufene Seite keine weitere Energie benötigt, kann wenn sogar auf das Ausschalten verzichten. Das E-Book kann zunächst nicht direkt an der Steckdose geladen werden. Dafür muss man einen extra Adapter für knapp 30 Euro kaufen.

Das Sony PRS-505 hat einen guten Musikklang, eignet sich also auch für Hörbücher. Das E-Book kann Text-, Audio- und Foto-Dateien wiedergeben. Bilder können jedoch nicht farbig dargestellt werden.

Der „PRS-505“ ist in vielen Buchhandlungen ausgestellt und erhältlich. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist nicht gerade gut. Der Reader kostet mit zwei installierten Büchern 299 Euro. Auf dem Gerät sind die Bücher „Gut gegen Nordwind“ (Daniel Glattauer) und „Querschläger“ (Silvia Roth) bereits installiert. Weiterhin sind im Lieferumfang einige Leseproben enthalten.
Obwohl die Druck- und Papierkosten entfallen, da die Literatur nur noch digital aus dem Internet über den Computer auf den Reader geladen wird, sind auch die Bücher selten günstiger zu bekommen. Zukünftig sollen E-Books jedoch 20 bis 25 Prozent günstiger sein, heißt es bei Sony. Experten glauben zudem, dass auch die Reader selbst in absehbarer Zeit weniger als 100 Euro kosten werden. Erst wenn sich der Preis reguliert hat, wird das E-Book, bei aller technischen Klasse, eine annehmbare Alternative zum gedruckten Buch sein. Die meisten Verlage verkaufen bereits jetzt auch aktuelle Bestseller als E-Book.

Die Geräte der nächsten Generation sollen mit einem drahtlosen Internetzugang versehen werden. Über das Handynetz ist es dann möglich, jederzeit und überall neue Bücher auf den Reader zu spielen. Ähnlich soll das auch bei der Tageszeitung funktionieren. Der Nutzer muss sie nicht mehr aus dem Briefkasten holen, sondern hat sie beim Einschalten morgens bereits auf seinem E-Book – egal, wo er sich gerade befindet.

29. April 2009

Online-Videorekorder illegal?

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Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat in der vergangenen Woche eine Entscheidung zum Thema Online-Videorekorder getroffen. Nach Ansicht der Richter ist die Aufzeichnung von TV-Programmen durch internetbasierte Videorekorder “in der Regel unzulässig“, wie es in einer Aussendung des BGH heißt.

Der Klage des Fernsehsenders RTL gegen den Anbieter Shift TV wurde damit im Grunde stattgegeben. Dennoch hob das Gericht das bisherige Urteil gegen Shift TV auf und weist die Klärung an das Berufungsgericht zurück. Als Knackpunkt für die endgültige Klärung des Rechtsstreits gilt der Grad der Automatisierung der Aufnahme. Für das BGH ist noch nicht geklärt, ob der Betreiber des Onlinerekorders das Programm voll automatisiert aufzeichnet oder dessen Kunden die Aufnahme mit ihrem “Persönlichen Videorekorder” starten. Aus diesem Grund konnten die Richter die urheberrechtliche Zulässigkeit der Persönlichen Videorekorder nicht abschließend beurteilen. Allerdings spielte das BGH beide Varianten juristisch durch.

Shift-TV Sollte die Aufzeichnung im Auftrag des Kunden erfolgen, so verstößt Shift TV gegen das Recht des Fernsehsenders. Denn da Shift TV seine Leistung nicht unentgeltlich erbringe, könne sich das Unternehmen in diesem Fall nicht auf das Recht der Kunden stützen, Fernsehsendungen zum privaten Gebrauch aufzuzeichnen, so das BGH. Falls hingegen der Aufzeichnungsprozess vollständig automatisiert abläuft und der Kunde auf Wunsch eine Kopie herstellt, so liege in der Regel eine zulässige Aufzeichnung zum privaten Gebrauch vor. Allerdings greift Shift TV damit in das Recht von RTL ein, seine Sendungen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Bei Shift TV gibt man sich zuversichtlich, dass das eigene Angebot im Verlauf der weiteren juristischen Klärung als zulässig erklärt wird. “Bei shift.tv beherrscht der Nutzer den Aufzeichnungsvorgang von Anfang bis Ende. Sein Mausklick löst die Erstellung seiner Privatkopie aus. Der Vorgang ist voll automatisiert, wie auch vom BGH gefordert“, meint Michael Westphal, Geschäftsführer bei Shift TV. Nach dem Aufzeichnungsvorgang könne der Nutzer dann seine Kopie als Streaming sofort ansehen und als Download herunterladen, führt Westphal aus. Nun müsse das Oberlandesgericht Dresden klären, ob “unser Aufzeichnungsprozess automatisiert ist und ob wir unrechtmäßig das Sendesignal von RTL und SAT 1 verbreiten“.

Obwohl das BGH die Onlineaufzeichnung im Prinzip für unzulässig erklärt hat, existiere eine zulässige Variante, wie der BGH-Richter Thomas Koch gegenüber der FAZ einräumte. Dazu müsste eine Sendung automatisch gespeichert und ausschließlich an einen Empfänger weitergeleitet werden.

28. April 2009

Gratis-Anrufbeantworter im Internet

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Anrufbeantworter Ihr Anrufbeantworter ist defekt oder Sie haben nach einem Anbieterwechsel keinen Zugriff mehr auf den virtuellen Anrufbeantworter (T-Net-Box) der Telekom. Sie wollen aber kein neues Gerät anschaffen.

Im Internet gibt es einen kostenlosen Anrufbeantworter von Arcor. Sie erhalten hierfür im Rahmen Ihres kostenlosen Mail-Accounts (Arcor PIA) eine Telefonnummer im ortsungebundenen VoIP-Netz (bundesweite Vorwahl 032).

Schritt 1: Anrufweiterleitung.  Auf die VoIP-Nummer richten Sie eine Anrufweiterleitung von Ihrem Festnetztelefon ein. Das funktioniert ähnlich wie bei der Mailbox Ihres Mobiltelefons. Sinnvoll ist es beispielsweise, die Weiterleitung so zu planen, dass der Anruf nach 20 oder 40 Sekunden entgegengenommen wird.

Schritt 2: PIN-Code. Damit Sie auch per Telefon auf Ihre Nachrichten zugreifen können, müssen Sie unter „United Messaging“ einen vierstelligen PIN-Code festlegen. Rufen Sie nun die VoIP-Nummer Ihres Anrufbeantworters an, und geben Sie über Ihre Telefontastatur direkt nach dem Abheben ungefragt den PIN-Code ein, gefolgt von „#“ . So gelangen Sie in das Administrationsmenü des Anrufbeantworters, über das Sie per Sprachmenü Einstellungen vornehmen können. Hier sprechen Sie auch einen individuellen Ansage- und Schlusstext auf.

Schritt 3: Weiterleitung an die Mailadresse.  Anrufe, die auf dem Anrufbeantworter eingehen, landen als WAV-Datei im Posteingang. Unter „Einstellungen, Filter  Einstellungen“ geben Sie die gewünschte Mailadresse ein, an die Arcor die WAV-Dateien weiterleiten soll, und wählen den Zeitraum (aktuell bis maximal Ende 2013). Zusätzlich können Sie hier einen Spamfilter einschalten, falls das empfangende Mailkonto nicht ohnehin über einen verfügt. Sie erhalten nun sämtliche Nachrichten in Ihr Mailpostfach. Die Funktion eignet sich auch für längere Auslandsreisen, wenn Sie Ihren Anrufbeantworter nicht ständig kostenpflichtig abfragen möchten, aber an einen kostenlosen oder günstigen Internet-Zugang herankommen – beispielsweise im Hotel oder auf einer Messe.

Schritt 4: Faxe.  Über das PIA-Konto können Sie auch Faxe empfangen und über den beschriebenen Weg weiterleiten.

Achtung:  Auch wenn Sie eine TelefonFlatrate haben, sind die Anrufe auf die 032-Nummer in einigen Fällen hierin nicht enthalten (beispielsweise aus dem Arcor-Net). Bei den meisten anderen Anbietern sind sie aber sehr wohl Bestandteil der Flatrate (etwa Alice) – informieren Sie sich bei Ihrem Telefonanbieter über die Preise für Sonderrufnummern.

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27. April 2009

2010 – Rentenkürzung ?

Eine Meldung des Handelsblattes sorgt bei den deutschen Rentnern für Unruhe:

Erste Rentenkürzung seit 1957 droht

von Peter Thelen

Den 20 Millionen Rentnern droht als Folge der Wirtschaftskrise im nächsten Jahr eine Kürzung ihrer gesetzlichen Altersbezüge um über zwei Prozent. Dies erfuhr das Handelsblatt aus Kreisen der Sozialversicherung. Begründet wurde die Einschätzung mit den negativen Erwartungen der Wirtschaftsinstitute zur Lohnentwicklung.

weiter …

Da die Löhne in diesem Jahr durch die Wirtschaftskrise sinken werden, erwarten einige Institute, dass die Renten im Jahre 2010 gekürzt werden. Seit 1957 hat es keine Rentenkürzung gegeben. Damals wurde eine dynamische Rentenanpassung durchgeführt, die mit der Lohnentwicklung gekoppelt ist.

In diesem Wahljahr werden die Renten in Westen Deutschlands um 2,41 Prozent erhöht, im Osten sogar um 3,38 Prozent. Abgesehen vom letzten Jahr, haben sich die Rentner jahrelang mit Nullrunden zufrieden geben müssen. Behalten die Institute recht, wird die diesjährige Erhöhung den Rentnern nächstes Jahr wieder weggenommen!
Es kann sogar noch wesentlich mehr werden, wenn das eintritt, was im letzten Artikel des Handelsblattes steht, denn dort heißt es:

Kurioserweise könnte sich das statistische Problem für die Rentner aber sogar noch erhöhen: Denn im Kampf gegen die wachsende Arbeitslosigkeit denkt die Bundesregierung derzeit darüber nach, die Kurzarbeitergeld-Regelung für die Unternehmen noch attraktiver zu machen (siehe nebenstehenden Bericht). Deshalb ist wahrscheinlich, dass die Zahl der Kurzarbeiter sogar noch steigen dürfte.

Sollte dieses Szenario eintreten und davon ist auszugehen, werden die Rentner einen Teil der Kosten tragen müssen, in dem man ihnen die Rente drastisch kürzt. Das ist nicht das Ende der Fahnenstange. Wie hieß es doch damals, in den 90er Jahren vom damaligen Arbeitsminister Blüm? “Die Renten sind sicher!” Von wegen …

Nachtrag 18:00 Uhr:

Die Reaktionen der großen Parteien lässt nicht lange auf sich warten. Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) schließt eine Kürzung der Renten im nächsten Jahr aus. Die CDU ist da vorsichtiger. Sie will eine Rentenkürzung nur vermeiden, sagt CDU-Generalsekretär Roland Profalla. Nachzulesen ist der ganze Artikel bei n-tv.
Für mich sind das “Lippenbekenntnisse”. Wie gesagt, es ist Wahljahr und keine der beiden Parteien kann wissen, ob sie nächstes Jahr noch Regierungspartei ist. Der Wähler wird im September entscheiden, wer sein Vertrauen besitzt.

26. April 2009

Handy für Senioren II

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Vor etwa sechs Wochen habe ich über Mobiltelefone berichtet, die speziell für ältere Menschen (Senioren) entwickelt wurden. Besonderen Wert wird bei diesen Handys auf große Tasten, großes Display, ausreichende Lautstärke beim Klingeln, Notruftaste und Tastenlampe gelegt. Auf eine möglichst große Anzahl von Anwendungen wird verzichtet, die Menüführung muss einfach und selbsterklärend sein.
Ich glaube, wenn diese Grundbedingungen erfüllt werden, das Gerät entsprechend stabil ist, dann könnten sich auch Senioren an das Mobiltelefon gewöhnen, statt eines Festnetzanschlusses.

Emporia Live Die österreichische Firma Emporia hat sich für ihre Mobiltelefone die Zielgruppe Senioren ausgesucht und ihre Geräte auf die besonderen Bedingungen angepasst. Das Modell LIFE ist eine Schiebe-Handy, d.h., die nummerische Tastatur kann zum Wählen einer Nummer herausgeschoben werden. Zum sonstigen Gebrauch sind nur vier Tasten auf der Vorderseite notwendig. Das große Display macht ein Navigieren im Menü-Bereich sehr einfach, so dass keine Bedienungsanleitung gebraucht wird.
Eine Besonderheit ist die große rote Taste auf der Rückseite des Gerätes, die Notruftaste. Bis zu 5 Notrufnummern können bei dieser Taste hinterlegt werden. Alle Notrufnummern werden automatisch hintereinander angerufen. Auch das Senden einer Notruf-SMS an die Notrufnummern ist möglich. Die DTMF-Erkennung fordert eine Bestätigung des Notrufs, so kann der Notruf nicht irrtümlich auf einen Anrufbeantworter landen. Damit keine versehentlichen Notrufe ausgelöst werden, ist der Notrufknopf deaktivierbar.
Weiter technische Details zu diesem Mobiltelefon (Handy) finden sie hier.

25. April 2009

Transeuropalauf

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Transeuropalauf Von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, jedenfalls wird in den Medien kaum darüber berichtet, findet seit dem 19. April 2009 ein Extrem-Sport-Event statt, das seinesgleichen suchen dürfte, der Transeuropalauf. Er führt durch ganz Europa und ist ein Etappen-Ultramarathon. Gestartet wurde in Bari (Italien). Etwa 68 Sportler ( 56 Männer und 12 Frauen) haben sich diesem Extrem-Lauf über 4485 Kilometer in 64 Tagesetappen zum Nordkap (Norwegen) gestellt. Vier Millionen Schritte sind zu machen. Es ist ein Wagnis, eine Grenzerfahrung. Sie werden an ihre Belastungsgrenze gehen, ohne einen Ruhetag.

Etwas Statistik: Der jüngste Teilnehmer ist 26 Jahre alt, der Älteste zählt 74 Jahre. Bei den Frauen ist die Jüngste 36 Jahre alt, die älteste Frau ist 69 Jahre alt. Die kürzeste Etappe ist 44 Kilometer lang, die längste Etappe 95,1 Kilometer. Die durchschnittliche Etappenlänge liegt bei 70,1 Kilometer.

Begleitet werden die Sportler von Mediziner der Universitätsklinik Ulm und ihrem mobilen Magnetresonanz-Tomografen (MRT) . Sechs bis sieben Läufer werden sie täglich darin scannen und die Spuren erfassen, die der Extremlauf  im Körper hinterlässt. Eine ähnliche medizinische Untersuchung hat es noch nie gegeben.

Schon einmal fand der Transeuropalauf im Jahre 2003 statt. Damals wurde von Lissabon (Portugal) nach Moskau (Russland) über 5036 Kilometer gelaufen. Von den 44 Teilnehmern kam nur die Hälfte im Ziel an, darunter ein Rollstuhlfahrer.

24. April 2009

Sissi Perlinger – Singledämmerung

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Vor ein paar Tagen hatte ich die Gelegenheit, mir eine Bühnenshow in unserem “Kulturpalast” anzusehen. Sissi Perlinger, bekannt durch Kabarett, Film und Fernsehen, spulte ein Programm ab, das sie “Singledämmerung” nennt. Seit 2005 tingelt sie mit diesem Programm sehr erfolgreich durch die Lande. Knapp 600 Zuschauer, davon etwa 70 Prozent weiblich, sahen im ausverkauften Kulturhaus eine gelungene “One-Women-Show”. Sie setzt auf visuelle Effekte und schon beim Einstimmen des Publikums war sie durchaus spärlich bekleidet. Sie kann sich aber auch sehen lassen, ihre makellose Figur, trotz ihrer 46 Lebensjahre. Kein Bauch, kein Gramm Fett zu viel, ein durchtrainierter Körper. Man könnte meinen, es wurde medizinisch nachgeholfen, was ich ihr aber nicht unterstellen will.

Während der Show schlüpft sie fast bei jeder neuen Darbietung in ein anderes Kostüm. Eins skurriler als das Andere. Sie nennt sich selbst eine “Skurril-Entertainerin” und beweist allein damit ihren besonderen Sinn für Komik. Sissi Perlinger, die eine langjährige Ausbildung in den Bereichen Schauspiel, Gesang und Tanz genossen hat, ist ein Multitalent.

Doch nicht nur Frauen kommen bei diesem Programm auf ihre Kosten – auch an die männlichen Bewohner dieses Planeten wird gedacht. So erfahren Männer humorvoll, was sie eigentlich nie wissen wollten – wie Frauen funktionieren.

Knapp zweieinhalb Stunden, unterbrochen mit einer gut 20-minütigen Pause, brachten Spaß, Unterhaltung und Vortragskunst vom Feinsten. Ein Augen- und Ohrenschmaus. Unbedingt empfehlenswert!
Mit ihrem Programm “Singledämmerung” ist sie noch bis weit in 2010 auf Tour. Achten Sie mal im kulturellen Teil ihrer Tageszeitung darauf, wann Sissi Perlinger in Ihrer Stadt auftritt. Oder schauen Sie sich ihre Homepage (www.sissi-perlinger.de) an, um zu erfahren, wann und wo sie auftritt.

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23. April 2009

Zuviel Salz = Bluthochdruck?

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salz-streuer Dass Salz wichtig für den menschlichen Körper ist, steht außer Frage. Aber wie viel Salz ist gesund und inwiefern trägt es zu Bluthochdruck bei? Die Experten sind sich uneinig und geben unterschiedliche Empfehlungen.

Ein häufiger Satz zum Frühstücksei: „Salz nicht soviel!“ Kochsalz hatte lange Zeit den Ruf, bei großem Konsum Bluthochdruck zu verursachen. Mittlerweile sehen manche Wissenschaftler diesen Zusammenhang skeptisch. Kein Zweifel besteht aber darin: Ohne Salz würde der Wasser- und Nährstoffhaushalt des menschlichen Körpers nicht funktionieren.

Denn es hält den osmotischen Druck in den Gefäßen aufrecht, erläutert Stephan Bischoff, Professor für Ernährungsmedizin an der Universität Hohenheim (Baden-Württemberg). Dadurch ermöglicht es den Transport von Nährstoffen in die und aus den Zellen. Darüber hinaus ist Salz unter anderem beteiligt an der Übertragung von Nervenreizen, der Muskelentspannung und dem Knochenaufbau. „Salz bindet auch das Wasser im Körper“, sagt Bischoff. Daher könne ein Salzmangel zu Austrocknung führen.

Täglich mindestens 1,4 Gramm Salz braucht ein Erwachsener, um den Salzverlust des Körpers auszugleichen. Durch Schwitzen oder Durchfall kann der Bedarf aber stark ansteigen. „Schweiß enthält 0,8 bis 1,3 Gramm Kochsalz pro Liter“, sagt Karl-Ludwig Resch, Professor für physikalische Medizin und Rehabilitation an der Universität Dresden. „Bei Hitze oder körperlicher Anstrengung kann man bis zu drei Liter Schweiß pro Stunde verlieren, Leistungssportler noch wesentlich mehr.“ Ein Salzmangel mache sich etwa durch Müdigkeit, Schwindel und Verwirrung bis hin zu Desorientiertheit bemerkbar. Ein akuter Mangel kann sogar zu einem Kreislaufkollaps führen – Extremsportler wie Triathleten oder Marathonläufern sind laut Resch besonders gefährdet.

In der Regel aber übersteigt der Salzkonsum den Mindestbedarf um ein Vielfaches. In Deutschland nimmt ein Mann im Schnitt 8,78 Gramm Salz pro Tag zu sich und eine Frau 6,33 Gramm, ergab die Nationale Verzehrsstudie II des Max-Rubner-Instituts (MRI) in Karlsruhe. „Die Unterschiede liegen zum Teil daran, dass Frauen weniger stark gesalzene Fleischprodukte essen“, sagt MRI-Sprecherin Iris Lehmann.

Bei der Höhe des Salzkonsums geht es aber nicht nur um die Wurst. Neben gepökelten Fleischprodukten – 100 Gramm Salami enthalten rund 3,1 Gramm Salz – gehören manche Käsesorten zu den besonders salzreichen Lebensmitteln. Spitzenreiter ist der Salzhering mit 15 Gramm Salz pro 100 Gramm. „Sehr salzreich sind auch Fertigprodukte, vor allem Konserven“, sagt Prof. Walter Zidek, Direktor der Klinik für Nephrologie an der Universitätsklinik Charité in Berlin.

Nicht leicht zu beantworten ist die Frage, wie viel Salz nun gesund ist. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn nennt 6 Gramm pro Tag für Jugendliche und Erwachsene als Richtwert. Als Obergrenze definiert sind 10 Gramm. „Ab dieser Menge muss man in Einzelfällen damit rechnen, dass es negative gesundheitliche Folgen hat“, sagt DGE-Sprecherin Antje Gahl.

Diese vorsichtige Formulierung spiegelt auch wider, dass der Salzkonsum mittlerweile nicht mehr generell als Ursache für Bluthochdruck (Hypertonie) gesehen wird. „Es gibt bis heute keine verlässliche Studie, die nachweist, dass der durchschnittliche Salzverzehr in der gesunden Bevölkerung der Entwicklung eines Bluthochdrucks Vorschub leistet“, sagt Resch. Bluthochdruck könne viele Ursachen haben. „Und es gibt viele Möglichkeiten, ihn zu verringern.“ Kochsalzreduzierung sei dabei eine der am wenigsten wirksamen. Schon bei einer Gewichtsabnahme von vier bis fünf Kilo sei der Effekt auf den Blutdruck doppelt bis dreimal so groß wie bei allem, was durch Salzreduktion erreichbar sei.

Unter den Bluthochdruck-Patienten wirke sich eine Salzreduktion nur bei den sogenannten Salzsensitiven messbar aus und sei daher nur bei diesen sinnvoll. „Diese Menschen haben eine eingeschränkte Nierenfunktion, die Niere scheidet das Salz nicht mehr aus“, sagt Resch. Der Anteil der Salzsensitiven an den Hypertonikern liege bei ungefähr 30 Prozent, auf die gesunde Bevölkerung lasse sich dies aber nicht einfach übertragen.

Einheitlich sind die Empfehlungen zum Salzkonsum nicht. Während Zidek sagt, dass eine salzreduzierte Ernährung niemandem schade, rät Resch von streng kochsalzarmer Kost ab und vertritt die Meinung: „Solange jemand gesund ist und einen einigermaßen normalen Blutdruck hat, muss er sich um den Salzkonsum keine Gedanken machen.

Auf der sicheren Seite scheint man immerhin bei einer Ernährung mit vielen frischen Zutaten und wenig Fertigprodukten zu sein – auch wenn man dabei nicht besonders auf das Salz achtet. „Bei einer solchen Ernährung sinkt der Salzkonsum automatisch“, sagt Zidek. Darüber hinaus enthalten frisches Obst und Gemüse vermutlich Antioxidantien, die blutdrucksenkend wirken.

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22. April 2009

Nobelpreisträgerin wird 100 Jahre

Rita-Levi-Montalcini Eigentlich ist Rita Levi Montalcini außerhalb Italiens kaum jemanden bekannt, es sei denn, man interessiert sich für Medizin und Physiologie. Vor 100 Jahren, am 22. April 1909, wurde die betagte Italienerin als Zwilling in Turin (Italien) geboren.

Eigentlich, sagt sie, habe sie nach dem  Medizinstudium Ärztin werden wollen, in Afrika als Pionierin angewandter Nächstenliebe wie Albert  Schweitzer. 1928 begann sie ein Studium der Medizin und schloss es 1936 ab. Mussolini´s faschistische Rassengesetze machten es der Jüdin Levi Montalcini unmöglich eine akademische Laufbahn in Italien einzuschlagen. Sie wich nach Belgien aus. 1943 kehrte  sie heimlich nach Turin zurück und richtete im Schlafzimmer ihr provisorisches Labor ein. Als kurz darauf deutsche Truppen in Italien einfielen, tauchte sie in Florenz unter. Erst nach dem Krieg ging sie in die USA.

Experimente mit Hühnerembryos und Mäusetumoren brachten sie auf die Spur des Proteins NGF, das Nerven wachsen lässt. „Nerve Growth Factor“ (Nervenwachstumsfaktor) heißt der Stoff. Die Entdeckung aber und vor allem die daraus erwachsenden Perspektiven zur Heilung verletzter Nervenbahnen – bei Querschnittsgelähmten beispielsweise – haben der Forscherin 1986 als einziger Italienerin den Nobelpreis für Medizin eingebracht.

Schon als Kind habe sie sich „geschworen,  niemals  Ehefrau  und  Mutter“ zu werden. Verheiratet war sie nie. Oder besser: „pausenlos, mit  der  Wissenschaft“, wie Levi Montalcini sagt. Vielleicht kommt daher ihr hohes Alter.

Levi Montalcini ist eine moralische Größe in Italien. Wenn sie vor Studenten spricht, erntet sie rauschenden Applaus. Seit  2001 sitzt sie, vom Staatspräsidenten zur Senatorin auf Lebenszeit ernannt, im italienischen Parlament.

Auch der Geist ist rege wie eh und je. „Mein Gehirn  funktioniert  heute besser als mit 20 Jahren“, sagte Rita Levi Montalcini bei einem Festakt zu ihren Ehren, „weil  es  angereichert ist mit so vielen Erfahrungen und weil ich mir die Neugier erhalten habe.“ Wenn sie von ihrem Vater etwas mitgenommen hat, dann seine weltoffene Freigeisterei. Religiös, sagt Levi Montalcini, sei sie niemals gewesen. Persönlich überzeugend war sie wohl trotzdem, sonst hätte Papst Paul VI. sie nicht als erste Frau  in die Päpstliche Akademie der Wissenschaften berufen.

21. April 2009

Bierflaschenaufkleber

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Von Weinflaschen kennen wir es schon: Man kann beim Abfüller seine eigenen Etiketten auf die Weinflaschen aufbringen lassen. Die Webseite Beerstickr ermöglicht es Bierfreunden, ihrem Lieblingsgetränk durch ein eigenes Label eine persönliche Note zu verleihen.

Mit wenigen Klicks erstellt man online selbstklebende Etiketten und Sticker für Flasche und Kronkorken mit dem eigenen Namen oder witzigen Sprüchen. Sie lassen sich ganz einfach auf die gängigen 0,33-Liter-Flaschen kleben. Das Bier muss man sich allerdings selbst besorgen.

Bieraufkleber

20. April 2009

Polnische und deutsche Handwerker

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Flags Heute mal kein Video, sondern nur etwas zum Zuhören und zum Lachen oder Schmunzeln. Es geht um einen Vergleich zwischen polnischen und deutschen Handwerkern, ihre Arbeitsauffassung und deren Einstellungen zur Arbeit.

Nehmen Sie sich knapp 10 Minuten Zeit und lassen Sie einen Berg von Vorurteilen über sich hereinstürzen. Wer letztlich der Dumme ist? Nun, Sie es schon hören. Die Diffamierung einer Personengruppe oder einer Minderheit ist gewollt, doch nicht ernst zu nehmen. Es zeigt nur, wie sehr wir doch mitunter auf bestimmte Personen angewiesen sind.

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19. April 2009

Kakao – gut für´s Herz

Kakao Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim diskutierten an drei Tagen mehr als 7000 Teilnehmer aus 25 Ländern über neue Erkenntnisse aus der Herz-Kreislauf-Forschung. Es wurde eine Studie der Forscher des Universitätsklinikums Aachen und der University of California in Davis vorgestellt. Darin heißt es, dass ein hoher Anteil des Pflanzeninhaltsstoffs Flavonol gut für das Herz sei. Flavonoide sind eine Gruppe von Pflanzenfarbstoffen, die vor allem in Früchten und Gemüse, aber auch in Kakao, Schokolade, Rotwein und Tee vorkommen. Sie binden sehr reaktive, zellschädigende Stoffe, die sogenannten freien Radikale.

In ihrer Studie hatten die Forscher Patienten mit einer Herzkranzgefäßerkrankung, die medikamentös optimal versorgt waren, zweimal täglich Kakao-Drinks gegeben. Schokolade Ein Teil der Getränke hatte einen besonders hohen Anteil von Flavonol. Gemessen wurde dann anhand verschiedener Parameter die Wirkung dieser Maßnahme auf Vorläuferzellen, die wichtig sind für die Regenerationsfähigkeit geschädigter Gefäßwände. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Flavonol-haltiger Kakao bei Menschen mit koronarer Herzkrankheit (KHK) die Vorläuferzellen mobilisiert. Flavonol schützt also die Gefäße.

Je mehr Flavonol im Kakao enthalten ist, desto größer ist der Effekt, heißt es in dem Bericht. “Das könnte zur nachhaltigen Verbesserung der Gefäßschäden und zum besseren Krankheitsverlauf bei KHK-Patienten beitragen, die regelmäßig Flavonol-haltige Nahrungsmittel zu sich nehmen“, schreiben die Wissenschaftler. Welche Kakaosorten oder Schokoladen-Drinks die Wirkung begünstigten, war der Pressemitteilung nicht zu entnehmen. Wie bei allen Genussmitteln, kommt es auch hier auf ein ausgewogenes Verhältnis an. Zuviel kann gut für das Herz sein, schlecht ist es auf jeden Fall für das Gewicht.

18. April 2009

Immer mehr Menschen

Menschen Tick, tack, tick, tack – ohne Unterlass springen die Ziffern auf der “Weltbevölkerungsuhr” um. Sie zeigt an, wie viele Menschen auf der Erde leben. Exakt 6 775 848 765 waren es heute, am Samstag, den 18. April 2009 um 13:42 Uhr. Einen Tick später war dieser Höchststand bereits überholt: In jeder Sekunde kommen drei Erdenbürger hinzu, die leben, essen und arbeiten wollen. Das sind 80 Millionen Menschen im Jahr – einmal ganz Deutschland.

Die Uhr der “Deutschen Stiftung Weltbevölkerung” (DSW) zählt natürlich nicht wirklich Neugeborene und Verstorbene. Sie ist reine Statistik. Die geschätzten Zahlen zeigen jedoch eine Entwicklung, die lange noch nicht zu Ende sein wird. In vier Jahren dürfte die Weltbevölkerung die Sieben-Milliarden-Marke überschreiten. Was ist zu tun? Eine einfache Antwort gibt es nicht, zu komplex ist die Sachlage. So können viele Menschen immer noch nicht entscheiden, wann und wie viele Kinder sie bekommen. Das ist Grund genug für die UN, den letztjährigen Weltbevölkerungstag unter das Motto “Menschenrecht auf Familienplanung” zu stellen. Auch wenn dieses Recht nicht mehr neu ist: Bereits vor 40 Jahren gestanden es die UN jedem Menschen zu.

StatFür uns in Deutschland scheint dieses grundlegende Recht heute selbstverständlich zu sein“, sagt DSW-Geschäftsführerin Renate Bähr. Doch in vielen Teilen der Welt seien Sexualaufklärung und Verhütung immer noch Fremdworte. Vor allem Jugendliche wissen zu wenig darüber. Jedes Jahr bekommen mehr als 14 Millionen Frauen im Teenageralter ein Kind, mehr als die Hälfte ungewollt. “Lass uns über Sex reden!”, heißt deswegen ein Leitsatz der DSW, die junge Afrikaner zu Beratern ausbildet. Sie sollen ihr Wissen an Gleichaltrige weitergeben – im Kampf gegen die tickende Bevölkerungsuhr.

17. April 2009

A Star was born !

Paul Potts Das englische Gegenstück von “Deutschland sucht den Superstar” (DSDS) ist die Fernseh-Castingshow “Britain’s Got Talent”. Aufmerksam wurde man auf die englische Show durch den Handyverkäufer Paul Potts, der mit “Nessun dorma” aus Giacomo Puccinis Oper “Turandot” weltweit bekannt wurde. “Er wurde 2007 Sieger der Show und ist mittlerweile ein gefragter Werbe- und Bühnenstar.

Beim Einbetten des Videos gibt es Probleme, deshalb folgen Sie bitte diesem Link:
http://www.youtube.com/watch?v=1k08yxu57NA

Bei der diesjährigen Show “Britain’s Got Talent” ist ein neuer Star geboren. Die Schottin Susan Boyle entwickelt sich zu einem echten Weltstar. Ihr Gesangsvortrag des Musical-Hits “I Dreamed a Dream” wurden bereits mehr Susan Boyle als 15 Millionen Mal  auf der Video-Plattform Youtube angeklickt. Der US-Nachrichtensender CNN teilte mit, er sei mit positiven Reaktionen auf die Darbietung der arbeitslosen Amateursängerin förmlich überschwemmt worden. Die Hollywood-Schauspielerin Demi Moore bekannte im Online-Netzwerk Twitter, Susan Boyle habe sie “zu Tränen gerührt“.

Die 47-jährige Susan Boyle hatte sich mit ihrem Auftritt am vergangenen Wochenende in die Herzen der Zuschauer gesungen. Mittlerweile hat sie gute Chancen, die TV-Talentshow zu gewinnen. Ihren Namen werden wir uns merken müssen.

Beim Einbetten des Videos gibt es Probleme, deshalb folgen Sie bitte diesem Link:
http://www.youtube.com/watch?v=hBtmcM9AY2g

16. April 2009

Küsse verlängern das Leben

Kuss Es braucht immer mal wieder eine wissenschaftliche Studie, damit es glaubhaft klingt: Der spanische Wissenschaftler und Mediziner Jesus de la Gandara hat festgestellt, dass Küsse nicht nur glücklich, sondern auch schlank machen. Bei jedem Kuss werden 36 Muskeln aktiviert und im Schnitt 12 Kalorien verbrannt.
Diese Erkenntnis dürfte nicht unbedingt neu sein, wird aber immer mal wieder gern in Erinnerung gebracht. Küsse, auch Wangenküsse, die zur Begrüßung und bei der Verabschiedung üblich sind, tragen zum körperlichen und seelischen Wohlgefühl bei. Sie können Frustrationen eindämmen und Zufriedenheit geben. Je mehr Küsse gegeben und empfangen werden, desto besser.

Menschen, die sich regelmäßig liebkosen, haben eine bessere Lebensqualität – und eine höhere Lebenserwartung. Ein Küsschen im angemessenen Moment bringe nicht nur Beruhigung und Glücksgefühle, sondern auch eine bessere Gesundheit.” sagt Gandara.
Über die Studie hat er ein Buch verfasst: “Planet der Küsse”. Er kommt zu der Feststellung, dass Männer alles andere als Kuss-Experten sind. Sie seien deutlich zurückhaltender, als die Frauen und “weniger sinnlich”. Wer hätte das gedacht!? Bei den Männern würden im entscheidenden Moment nur ein Drittel die Augen schließen, bei den Frauen seien es fast 90 Prozent.

Ich meine, das liegt in der Natur der Sache. Männer sind vom Erdgeschichtlichen her Jäger, müssen also ständig auf der Hut sein. Außerdem schaut man das, das man liebt und mag, doch besonders gern an, da schließt man doch nicht die Augen. Frauen stellen sich vielleicht in diesem Moment ihren Idealmann vor und das geht nur, wenn man(frau) die Augen schließt.

15. April 2009

Flugsuchmaschine

Die Flugsuchmaschine Swoodoo sucht auf Knopfdruck die günstigsten Flüge in alle Welt – und das jetzt noch besser mit neuer Bedienoberfläche und erweiterten Funktionen. Im Zentrum der Startseite steht nun die Metasuche, die gleichzeitig über 100 Websites von Expedia bis Opodo nach Flügen von rund 700 Airlines durchforstet. Swoodoo vergleicht die Endpreise inklusive aller Gebühren von Billigfliegern, Linien-Airlines und Online-Reisebüros. Über die „Powersuche“ ist es dabei möglich, auch ohne Angabe eines bestimmten Datums oder Zielflughafens zu recherchieren.

Die Buchung erfolgt nicht bei Swoodoo, sondern direkt beim Anbieter des Fluges. Swoodoo verspricht, stets zu checken, ob die angezeigten Flugpreise noch aktuell sind, und zeigt an, wann die Flugdaten zum letzten Mal aufgefrischt wurden.

Eine Übersicht gleich auf der Homepage präsentiert zudem die günstigsten Wochenendflüge von Freitag bis Sonntag ab allen wichtigen deutschen Flughäfen. Abgerundet wird das Ganze mit aktuellen Billigflieger-Angeboten und einigen Hitlisten wie den 15 beliebtesten Flugsuchen und den Top-15-Flugzielen. Ein Link führt zur ausgezeichneten Hotelsuche Trivago.

swoodoo

14. April 2009

Haftungsfalle privates WLAN

Einsortiert unter: Allgemein — riwer @ 13:00
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WLAN-Router Schon mehrmals habe ich in meinem Blog auf die Gefahren eines unverschlüsselten WLans hingewiesen. Das die Rechtsprechung sich durchaus ändern kann, zeigt ein Urteil des OLG Frankfurt, wonach nur der grundsätzlich haftet, der wissentlich seinen WLan-Anschluss Anderen zur Verfügung stellt und darüber ungesetzliche Vorfälle verursacht werden.

Oliver J. Süme, Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht in Hamburg, fasst das so zusammen:

Fast 40 Prozent der Haushalte in Deutschland nutzen ein WLAN.
Wer aber haftet bei Rechtsverletzungen?
Lange Zeit schien die Rechtsprechung dazu klar: Wer nicht verschlüsselt, der haftet. Das OLG Düsseldorf (AZ I-20 W 157/07 vom 27.12.2007) ging davon aus, dass man einem Anschlussinhaber die Sicherungsmaßnahmen abverlangen kann, die eine Standard-Software erlaubt, um eine Haftung auszuschließen.
Nach dieser Rechtsprechung haftet also, wer nicht selber gegen das Recht verstoßen hat und den Täter auch nicht kennt. Eine Schadenersatzpflicht besteht zwar nicht, als so genannter Störer haftet der Betreiber jedoch bezüglich der Unterlassungsansprüche und muss die in diesem Zusammenhang angefallenen Anwalts- und Gerichtskosten tragen.
Diese recht weitgehende Haftung wird inzwischen durch ein Urteil des OLG Frankfurt (AZ 11 U 52/07 vom 1.7.2008) eingeschränkt. Zwar geht man auch hier davon aus, dass vom Anschlussinhaber verlangt werden kann, dass er sein WLAN verschlüsselt, wenn er weiß, dass Dritte seinen Anschluss mitbenutzen. Teilt jemand sein unverschlüsseltes WLAN jedoch unbewusst oder unbemerkt mit einem anderen und besteht auch sonst kein konkreter Hinweis auf eine missbräuchliche Nutzung, kann eine Haftung unverhältnismäßig sein. Man kann vom Anschlussinhaber in diesem Fall nicht verlangen, dass er vorsorglich vielleicht sogar finanzielle Mittel aufwendet, um einen eventuellen Eingriff eines Dritten abzuwenden. Auch im Fall eines unverschlüsselten WLANs haftet der Anschlussinhaber daher nach diesem Urteil nicht.
Diese Rechtsprechung gilt jedoch nicht, wenn der unverschlüsselte Anschluss auch für Familienmitglieder oder Freunde bereit steht und von diesen eine Rechtsverletzung begangen wird. Unabhängig davon ist mindestens die WEP-Verschlüsselung zu empfehlen, um Haftungsfallen eines WLANs zu vermeiden.

13. April 2009

Frau springt ins Eisbärengehege

Einsortiert unter: Allgemein — riwer @ 12:00
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Am Samstag stand es in fast allen deutschen Zeitungen: “Verwirrte Frau springt im Berliner Zoo in das Eisbärengehege”. Mit viel Glück konnte die Frau von beherzten Zoo-Angestellten und Besuchern gerettet werden. Nicht auszudenken, was hätte passieren können. Mit Bisswunden  wurde die leicht verletzte Frau in ein Krankenhaus eingeliefert. Ein Hobby-Filmer hielt die Rettungsaktion in einem Video fest.

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12. April 2009

Osterspaziergang

Osterspaziergang

Allen Lesern dieses Blogs
und allen Freunden und Bekannten
wünsche ich ein

Frohes Osterfest


Der Osterspaziergang ist wohl der bekannteste Vers aus der Tragödie Faust I. von Johann Wolfgang von Goethe. Am Ostersonntag unternimmt Faust mit seinem Famulus Wagner einen festtäglichen langen Spaziergang und mischt sich in der vom Frühling bestimmten Natur unter das promenierende Volk:

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurück zu sehen!
Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden:
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß in Breit und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und, bis zum Sinken überladen,
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!

11. April 2009

Geschenkgutschein

Einsortiert unter: Allgemein — riwer @ 11:00
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Surfen Sie auch schon mal durch die Online-Shops des Internets? Normallerweise ist dort vieles billiger (preiswerter) zu bekommen, als in dem Einkaufsparadies in Ihrer Stadt. Und Sie bekommen alles nach Hause geschickt, kein tragen, kein Zeitaufwand, alles bequem von Ihrem Computer aus.

Zugegeben, alles hat auch seine Einschränkungen, zumal, wenn es sich um Textilien und Möbel handelt. Man weiß nicht so recht, ob die Sachen passen und ob der richtige Farbton getroffen wurde. Dann beginnt die Umtauschphase und die kann schon mal mit Unannehmlichkeiten mit sich bringen.

Bei den “kleinen Sachen” sieht es da schon anders aus. Sehen Sie etwas, was Ihnen gefällt, können Sie noch einiges an Geld sparen. Es gibt da einen Anbieter, der dies möglich macht. Mit wenigen Mausklicks sind sie in der Lage, den Preis eines ausgewiesenen Artikels noch etwas “zu drücken”. Eine Idee, auf die man erst einmal kommen muss.

Gutscheinpony Der Internetanbieter Gutscheinpony stellt Gutschein-Codes für über 300 Online-Shops gratis zur Verfügung. Natürlich macht er dies nicht umsonst. Er bekommt eine Provision von diesen Shops.
Man kauft in einem dieser Online-Shops ein und schaut bei Gutscheinpony nach, ob gerade ein Gutschein angeboten wird. Darüber hinaus kann man sich einen sogenannten Plugin in seinem Internet-Browser installieren, der einem darauf aufmerksam macht, dass es ein Gutscheinangebot gibt, wenn man einen der Partnershops besucht.

Eine runde Sache, die man vielleicht mal bei nächster Gelegenheit ausprobieren sollte.

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