R I W E R – Blog eines Seniors

21. Juni 2009

Geheimzahlen merken

Einsortiert unter: Allgemein — riwer @ 7:00
Tags: , ,
Geheimzahl Wie lässt sich am Besten eine Geheimzahl merken, z.B.:, die PIN-Nr. der EC-Karte? Welche Technik könnte man anwenden? Vielleicht mit einer erfundenen Geschichte. Dazu wird jeder Zahl ein Bild oder ein Symbol zugeordnet. Je ungewöhnlicher die Geschichte ist, desto leichter prägt sie sich ein.

Für die Pin-Nummer 2853 könnte die Geschichte folgendermaßen aussehen: Ein Schwan – dessen Silhouette der Zahl 2 ähnelt – stellt eine Sanduhr – die Zahl 8 steht für die Form einer Sanduhr – auf eine Hand. Die Hand hat 5 Finger, und deren Inhaber hat in der anderen Hand noch einen Dreizack – für die Zahl 3. Die Geschichte klingt komisch, doch das ist nebensächlich. Je unwahrscheinlicher, desto einfacher lässt sie sich merken.

Hilfreich können auch Eselbrücken sein. So ließe sich die PIN 1225 beispielsweise gut als umgedrehtes Datum des ersten Weihnachtstages merken. Eine andere Gedächtnisstütze bietet die Tastatur des Geldautomaten an: Hier könnten Kunden sich die unsichtbare Linie merken, die sich beim Eingeben der Zahlen ergibt. Manche Geheimnummern eignen sich dafür, sich ihrer mit einer mathematischen Formel zu erinnern.

Technorati-Tags: ,,

13. Juni 2009

Mini-Handy für 16,90€

Einsortiert unter: Allgemein — riwer @ 7:00
Tags: , , ,

Viele haben es schon: das Zweit-Handy. Der ultimative Kick ist vielleicht ein Zweit-Handy in Scheckkartengröße. Ideal für den Urlaub im Ausland mit Prepaid-Karte. Kommt es tatsächlich abhanden ist dies verschmerzbar. Unangenehmer wäre es, wenn es mein Lieblings-Handy wäre, mit all meinen gespeicherten Daten.

Mini-1 Das Mini-Handy (simvalley Mobile RX-80 Pico) gibt es bei www.pearl.de zu kaufen. Es ist wie gesagt scheckkartengroß (50 x 80 x 10 mm) und wiegt nur 44 Gramm (mit Akku). Es hat ein sehr gut ablesbares 1,2″ LCD-Display (96×49) mit Hintergrund-Beleuchtung für Tasten und Display und ist Vertrags- & SIM-Lock-Frei, d.h.: es können alle einschlägigen SIM-Karten verwendet werden.  Ein Netzteil zum Laden des Akkus ist auch noch dabei.
Mini-2 Telefon-Funktionen: Telefonbuch mit Suchfunktion, Wahlwiederholung, Rufnummer-Unterdrücken, Profile (mit lautlos), Anrufliste, Tastatursperre u.a. Extras: SMS, Voice-Mail, Wecker, Uhrzeit mit Datum.
Dass es für diesen Preis keine Kamera hat, versteht sich wohl von selbst. Auch der sonstige Schnickschnack, der über die obigen Funktionen hinausgeht, ist verschmerzbar. Bleiben wir auf dem Teppich, für 16,90 Euro ist das Handy ein toller Ersatz (von mir aus auch als Erst-Handy zu gebrauchen).

12. Juni 2009

Spieler – Ablösesummen

Eigentlich sollte man meinen, dass der Sklavenhandel in Europa nicht existiert. Oder doch? Wird er nur anders genannt? Nehmen wir das Beispiel Fußball, wo ein Verein einem anderen Verein einen guten Spieler weiterverkauft. Man nennt es Ablösesumme. Ein “moderner” Sklavenhandel also?

Es ist unglaublich, welche Summen für den Transfer eines Spielers bezahlt werden. Jüngstes Beispiel ist der 27-jährige brasilianische Spieler Ricardo Izecson dos Santos Leite, der wegen der zweiten Silbe im ersten Vornamen kurz “Kaká” gerufen wird. Er wechselt für sage und schreibe 65 Millionen Euro vom italienischen Club AC Mailand zum spanischen Verein Real Madrid. Ein Betrag, der seine “gefühlte Höhe” verliert, wenn man von den Hundert Millionen Beträgen hört, die jeden Tag in den Medien genannt werden, für Staatshilfen, die Betriebe fordern, um angeblich in der Wirtschaftskrise zu überleben.
Dabei ist dies noch nicht einmal der höchste, jemals für einen Spieler gezahlte Betrag. Schon 2001 wurden 76 Millionen gezahlt für den französischen Ausnahmespieler Zinedine Zidane (Sie wissen doch der, der mit dem Kopfstoß – rote Karte – bei der Weltmeisterschaft 2006, beim Spiel Frankreich gegen Italien).

Wie ich soeben aus den Nachrichten erfahre, wird der portugiesische Fußballer Cristiano Ronaldo für die unglaubliche Summe von 93 (in Worten: dreiundneunzig) Millionen Euro von Manchester United nach Real Madrid wechseln. Manchester erteilte dem spanischen Rekordmeister die Erlaubnis, mit dem 24-jährigen Star und Weltfußballer des Jahres 2008 über einen Wechsel zu verhandeln. Zugleich setzten die Engländer Real für eine Einigung mit dem Portugiesen eine Frist bis zum 30. Juni. Man fragt sich, wo nimmt Real Madrid das viele Geld her? Wird sich Real, als eventuell Betroffener der Weltwirtschaftkrise, das Geld vom spanischen Staat holen? Sowas ist ja in Mode gekommen.

Die teuersten Transfers der Fußball-Historie

 

Spieler

Jahr

von

zu

Ablöse*

1. Zinedine  Zidane 2001 Juventus Turin Real Madrid 76,0
2. Kaka 2009 AC Mailand Real Madrid 65,0
3. Luis Figo 2000 FC Barcelona Real Madrid 58,2
4. Hernan Crespo 2000 AC Parma Lazio Rom 56,5
5. Gaizka Mendieta 2001 FC Valencia Lazio Rom 48,0
6. Ronaldo 2002 Inter Mailand Real Madrid 45,0
  Rio Ferdinand 2002 Leeds United Manchester U. 45,0
8. J. S. Veron 2001 Lazio Rom Manchester U. 44,5
9. Christian Vieri 1999 Lazio Rom Inter Mailand 42,6
10. Filippo Inzaghi 2001 Juventus Turin AC Mailand 41,2

*Ablösesummen  in  Millionen  Euro      –       Quelle: Kölner Stadtanzeiger

11. Juni 2009

Fronleichnam

Wieder ein Tag, der zum langen Wochenende – zumindest in den überwiegend katholischen Bundesländern – einlädt. Wir hier in Nordrhein-Westfalen sind davon betroffen. Der Mai und der Anfang des Monats Juni sind ja besonders häufig von diesen zusätzlichen weltlichen oder religiösen Feiertagen betroffen. Willkommener Anlass, den Brückentag (Tag zwischen Feiertag und Wochenende) mit einem Urlaubstag zu verbinden und das “lange Wochenende” als Kurzurlaub in der frühlingshaften Natur zu verbringen.

fronleichnam Für die Gläubigen der römisch katholischen Kirche ist dieser Fronleichnam ein besonderer Fest- und Feiertag des Jahres. Fronleichnam wird am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest, dem zweiten Donnerstag nach Pfingsten, begangen (60. Tag nach dem Ostersonntag). Offiziell heißt dieser Tag „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“, mit dem die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird. Es beginnt mit dem wichtigsten Teil der Fronleichnamsliturgie der Heiligen Messe. In der Regel schließt sich die Prozession an, bei der die Gläubigen die vom Priester getragene Monstranz mit dem Allerheiligsten (einer gewandelten Hostie) in einem Festzug unter Gesang zu mehreren geschmückten Außenaltären begleiten. Die Prozession schließt meist in der Pfarrkirche mit dem „Te Deum“ und dem „Tantum Ergo“.

8. Juni 2009

Abzocke auf Webseiten

Einsortiert unter: Allgemein,Schon gewusst? — riwer @ 7:00
Tags: , ,

Obwohl in den einschlägigen Medien immer wieder vor unseriösen Webseiten-Anbietern gewarnt wird, gibt es immer noch Ahnungslose, die diesen Abzockern auf den Leim gehen. Manchmal reicht ein schnelles Drücken mit der Maustaste und schon flattert eine E-Mail oder ein Brief ins Haus, mit beigefügter Rechnung über ein Abo, ohne das Sie ein Abo abschließen wollten.
Ob Sie und wie Sie auf die Rechnung reagieren liegt an Ihrem Einfallsreichtum. Sollten Sie nicht reagieren, werden Sie auf jeden Fall bei einem amtlichen Mahnschreiben aktiv und widersprechen Sie diesem innerhalb 14 Tagen, um eventuellen weiteren Unannehmlichkeiten aus dem Wege zu gehen. Sollte es dann zu einer Klage kommen, liegt die Beweispflicht beim Rechnungssteller.

Nachstehend finden Sie eine Liste von den zehn unangenehmsten Abzockern dieser Zunft. Als Alternative dazu rechts die wirklich kostenlosen Links.

Vorsicht Abzocke!

Sichere Alternativen

http://www.genealogie.de
Geboten wird eine Namens- und Ahnenfor-
schung. Der Zugang kostet jedoch
60 Euro.
www.verwandt.de
Erstellen Sie kostenlos einen Stammbaum und
laden Sie Verwandte zum Mithelfen ein.
http://www.nimimit.de
Von wegen sparen: Die Anmeldung bei dieser
Mitfahrzentrale verschlingt
227,70 Euro.
www.mitfahrgelegenheit.de
Dieser Dienst vermittelt kostenlose Mitfahrge-
legenheiten in Deutschland und Europa.
http://www.routenplaner-server.com
Für die Nutzung des Routenplaners soll man
ein Nutzungsentgelt von
59,95 Euro zahlen.
http://maps.google.de
Googles Routenplaner ist schnell, unkompli-
ziert und vor allem kostenlos.
http://www.lyrics-finden.com
Für das Anzeigen von Songtexten werden hier
satte
59,95 Euro berechnet.
www.golyr.de
Hier gibt es dagegen 450.000 Songtexte und
Übersetzungen für lau.
http://www.opendownload.de
Software zum Herunterladen – allerdings nur
gegen eine Jahresgebühr von
96 Euro.
http://downloads.magnus.de
in diesem Download-Bereich bekommen Sie
Software kostenlos und virengeprüft.
http://www.lehrstellen-check.com
Statt der erhofften Lehrstelle, gibt es hier nur
eine saftige Rechnung.
www.azubiport.de
Diese Seite vermittelt bundesweit Lehrstellen
und Ausbildungsplätze.
http://www.rezepte.ideen.de
Die zahlreichen Kochrezepte schlagen hier mit
84 Euro jährlich schwer auf den Magen.
www.lecker.de
Viele Kochrezepte, ein übersichtliches Register:
bei lecker.de schmeckt es besser.
http://www.sprit-billiger.net
Anstelle von günstigen Tankstellen bekommt
man hier eine Rechnung über
90 Euro.
www.clever-tanken.de
Hier spüren Sie die günstigsten Tankstellen in
Ihrer Nähe schnell auf.
http://www.wie-schlau-bist-du.de
Diesen Intelligenztest zu nutzen ist nicht
schlau, immerhin kostet er satte
70 Euro.
www.iqout.com
Schlichte Aufmachung, dafür ist dieser IQ-Test
komplett kostenlos.
http://www.esims.de
96 Euro Gebühr für monatlich 111 SMS.
www.sms-power.eu
Täglich bis zu fünf SMS gratis verschicken.

2. Juni 2009

Daum schmeißt hin

Christoph Daum Ich hatte es im Geheimen befürchtet, hatte es vor 10 Tagen auch schon mal einem Bekannten gegenüber gesagt, wollte es aber nicht wahrhaben und jetzt ist es amtlich: Die Ära Christoph Daum beim 1. FC Köln als Trainer ist beendet. Daum geht für 2,5 Millionen netto zu seinem Ex-Verein Fenerbahce Istanbul, den er schon einmal von 2003 bis 2006 trainiert hat und mit dem er zwei Mal türkischer Meister wurde.

FC-Koeln Wo liegen die Ursachen, wer trägt die Schuld an diesem plötzlichen Wechsel? Daum hatte beim 1. FC Köln einen Vertrag ausgehandelt, der ihm einen Ausstieg ohne Gründe zum 31. Mai garantiert. Wenn auch auf der letzten Minute, so hat er sich doch vertragsgemäß gehandelt. Die Schuld für diese dubiose Ausstiegsklausel trägt der Manager Michael Meier. Wenn ich langfristiges mit einem Trainer vorhabe, dann kann ich mir doch diese Klause nicht diktieren lassen. Daum war der bessere Verhandlungspartner und konnte 2006, als er das Traineramt antrat, vom FC Köln fast alles fordern.
Ein weiterer Grund dürfte die Verpflichtung von Lukas Podolski gewesen sein. Daum sah diesem Wechsel mit gemischten Gefühlen entgegen, musste sich aber fügen, der Druck der Öffentlichkeit und der Fans war zu groß, selbst der Verein konnte letztendlich nicht anders. Daum forderte mehr Geld zur Verpflichtung von herausragenden Spielern, dem der Verein und Manager Meier nur halbherzig entgegen kam, bzw. das verweigert wurde. Vielleicht sah Daum auch schon die Mittelmäßigkeit und den baldigen Wiederabstieg, wenn man sich nicht personell verstärken würde.
Und letztendlich dürfte das Trainergehalt eine Rolle gespielt haben. Beim FC Köln soll Daum angeblich 2,5 Millionen Euro brutto erhalten haben, beim Istanbuler Verein bekommt er 3,5 Millionen netto.

Wie dem auch sei, Christoph Daum ist und bleibt eine schillernde Figur, die immer wieder für Überraschungen gut ist. Ohne Zweifel und unbestritten hat der 1. FC Köln ihm einiges zu verdanken, den Wiederaufstieg zur Erstklassigkeit und das Verbleiben im Mittelfeld der 1. Bundesliga. Daum ist 55 Jahre alt. Ihm bleiben noch einige Jahre als gefragter Erfolgstrainer. Gönnen wir es ihm. Der 1. FC Köln wird aus diesem Wechsel auch seine Lehren ziehen. Zu hoffen bleibt, dass der zukünftige neue Trainer dort weitermacht, wo Daum aufgehört hat, vor allen Dingen, dass nicht wieder um den Abstieg gezittert werden muss.

1. Juni 2009

Das Riesenspielzeug

Einsortiert unter: Allgemein — riwer @ 7:18
Tags: , , , , ,

Neulich hörte ich im Radio ein Gedicht, das mir sehr vertraut war: Das Riesenspielzeug. Es erinnerte mich an meine Kinderzeit. Ich ging noch nicht zur Schule. Mein Vater war auf Arbeit. Fernsehen hatten wir damals noch nicht. Zur Winterzeit, wenn wir abends auf den Vater warteten, saßen wir vor unserem Küchenherd, auf dem auch gekocht wurde und der die einzige Erwärmung der Wohnung war, die Herdplatte war dunkelrot glühend und Mutter erzählte uns (meinem  Bruder und mir) Geschichten. Unter anderen trug sie auch das Gedicht vom Riesenspielzeug vor, das sie selbst in der Schule gelernt hatte. Wir wollten immer wieder dieses Gedicht hören und bald konnten wir es auch auswendig. Über Jahrzehnte hatte ich das Gedicht nicht mehr gehört, bin aber heute noch in der Lage, es fast vollständig aufzusagen.
Das Märchen stammt von den Gebrüder Grimm. Adelbert von Chamisso hat es später in eine Gedichtform gebracht.

Brüder Grimm (1816) – Das Riesenspielzeug

Burg NideckIm Elsaß auf der Burg Nideck, die an einemhohen Berg bei einem Wasserfall liegt, waren die Ritter vor Zeiten große Riesen. Einmal ging das Riesenfräulein herab ins Tal, wollte sehen, wie es da unten wäre, und kam bis fast nach Haslach auf ein  vor dem Wald gelegenes Ackerfeld, das gerade von den Bauern bestellt ward. Es blieb vor Verwunderung stehen und schaute den Pflug, die Pferde und Leute an, alles  war ihr neu. “Ei”, sprach sie und ging herzu, “das nehm ich mir mit”. Da kniete sie nieder zur Erde, spreitete ihre Schürze aus, strich mit der Hand über das Feld, fing alles zusammen und tat’s hinein. Nun lief sie ganz vergnügt nach Haus, den Felsen hinaufspringend; wo der Berg so jäh ist, daß ein Mensch mühsam klettern muß, da tat sie einen Schritt und war droben. Der Ritter saß gerad am Tisch, als sie eintrat. “Ei, mein Kind”, sprach er, “was bringst du da, die Freude schaut dir ja aus den Augen heraus.”  Sie machte geschwind ihre Schürze auf und ließ ihn hineinblicken. “Was hast du so Zappeliges darin?” – “Ei Vater, gar zu artiges Spielding! So was Schönes hab ich mein Lebtag noch nicht gehabt.” Darauf nahm sie eins nach dem andern heraus und stellte es auf den Tisch: den Pflug, die Bauern mit ihren Pferden; lief herum, schaute es an, lachte und schlug vor Freude in die Hände, wie sich das kleine Wesen darauf hin- und herbewegte. Der Vater aber sprach: “Kind, das ist kein Spielzeug, da hast du was Schönes angestiftet! Geh nur gleich und trag’s wieder hinab ins Tal.” Das Fräulein weinte, es half aber nichts. “Mir ist der Bauer kein Spielzeug”, sagt der Ritter ernsthaftig, “ich leid’s nicht, daß du mir murrst, kram alles sachte wieder ein und trag’s an den nämlichen Platz, wo du’s genommen hast. Baut der Bauer nicht sein Ackerfeld, so haben wir Riesen auf unserm Felsennest nichts zuleben.”

Adelbert von Chamisso (1831) – Das Riesenspielzeug

Burg Niedeck ist im Elsaß der Sage wohlbekannt,
die Höhe, wo vor Zeiten die Burg der Riesen stand;
sie selbst ist nun verfallen, die Stätte wüst und leer,
du fragest nach den Riesen, du findest sie nicht mehr.

Einst kam das Riesenfräulein aus jener Burg hervor,
erging sich sonder Wartung und spielend vor dem Tor
und stieg hinab den Abhang bis in das Tal hinein,
neugierig zu erkunden, wie’s unten möchte sein.

Mit wen’gen raschen Schritten durchkreuzte sie den Wald,
erreichte gegen Haslach das Land der Menschen bald,
und Städte dort und Dörfer und das bestellte Feld
erschienen ihren Augen gar eine fremde Welt.

Wie jetzt zu ihren Füßen sie spähend niederschaut,
bemerkt sie einen Bauer, der seinen Acker baut;
es kriecht das kleine Wesen einher so sonderbar,
es glitzert in der Sonne der Pflug so blank und klar.

“Ei! artig Spielding!” ruft sie, “das nehm’ ich mit nach Haus!”
Sie knieet nieder, spreitet behend ihr Tüchlein aus
und feget mit den Händen, was sich da alles regt,
zu Haufen in das Tüchlein, das sie zusammenschlägt,

und eilt mit freud’gen Sprüngen, man weiß, wie Kinder sind,
zur Burg hinan und suchet den Vater auf geschwind:
“Ei Vater, lieber Vater, ein Spielding wunderschön!
So Allerliebstes sah ich noch nie auf unsern Höh’n.”

Der Alte saß am Tische und trank den kühlen Wein,
er schaut sie an behaglich, er fragt das Töchterlein:
“Was Zappeliges bringst du in deinem Tuch herbei?
Du hüpfest ja vor Freuden; laß sehen, was es sei.”

Sie spreitet aus das Tüchlein und fängt behutsam an,
den Bauer aufzustellen, den Pflug und das Gespann;
wie alles auf dem Tische sie zierlich aufgebaut,
so klatscht sie in die Hände und springt und jubelt laut.

Der Alte wird gar ernsthaft und wiegt sein Haupt und spricht:
“Was hast du angerichtet? Das ist kein Spielzeug nicht!
Wo du es hergenommen, da trag es wieder hin,
der Bauer ist kein Spielzeug, was kommt dir in den Sinn?

Sollst gleich und ohne Murren erfüllen mein Gebot;
denn wäre nicht der Bauer, so hättest du kein Brot;
es sprießt der Stamm der Riesen aus Bauernmark hervor,
der Bauer ist kein Spielzeug, da sei uns Gott davor

Burg Niedeck ist im Elsaß der Sage wohl bekannt,
die Höhe, wo vor Zeiten die Burg der Riesen stand;
sie selbst ist nun verfallen, die Stätte wüst und leer,
und fragst Du nach den Riesen, du findest sie nicht mehr.

31. Mai 2009

Pfingsten

Einsortiert unter: Allgemein — riwer @ 7:00
Tags: , , , ,

Für viele Mitmenschen wird das Pfingstfest ein willkommendes langes Wochenende sein, an dem man verreist, sich erholt, faulenzt oder sonstige Aktivitäten unternimmt, die einem gefallen. Da Pfingsten in den Mai und manchmal auch Anfang Juni fällt, kann man zudem mit schönen und warmen Tagen rechnen, die den Frühling und die Natur besonders reizvoll machen. Nur wenige Menschen werden den christlichen Charakter dieses Festes feiern, den meisten ist er gänzlich unbekannt. Vereinzelt haben die Medien Umfragen gestartet und gefragt: “Was bedeutet für Sie Pfingsten?” Bei den jungen Leuten bis 40 Jahre wissen nur 20 Prozent, dass es sich um ein religiöses Fest handelt. Für sie ist es ein zusätzlicher freier Tag in ihrem Arbeitsleben. Den älteren Menschen ist die religiöse Botschaft von Pfingsten deutlich geläufiger, obwohl die Antworten mitunter sehr ungenau sind.

pfingstenDass  für die Politik Pfingsten auch nicht mehr so wichtig ist, sieht man daran, dass einige Länder in Europa (darunter auch Deutschland) versucht haben, den zweiten Feiertag (Pfingstmontag) abzuschaffen. In Deutschland ist dies gescheitert, weil die große Mehrheit der Bevölkerung auf den Feiertag nicht verzichten wollte und auch die christlichen Kirchen alles taten um die Abschaffung zu verhindern. In einigen anderen Ländern wurde eine Abschaffung zwischenzeitlich wieder rückgängig gemacht. Obwohl in Deutschland weiterhin der Pfingstmontag ein Feiertag ist, wird dennoch an der Deutschen Börse gearbeitet. Aktien werden gehandelt, das Kapital arbeitet.

Ach ja, dass wir es nicht vergessen: Welche Bedeutung hat nun eigentlich Pfingsten? Um es in einem Satz zu sagen: Zu Pfingsten ( 50 Tage nach Ostern) kam der Heilige Geist auf die Apostel und Jünger hernieder, sie wurden erfüllt vom Heiligen Geist, der sie mit unterschiedlichen Stimmen (Sprachen) das Wort Gottes in dier Welt tragen und predigen ließ.

30. Mai 2009

Vanilleeis ist nicht Vanilleeis

Vor ein paar Wochen berichtete ich in meinem Blog “Das ist doch Käse!”, dass nicht überall Käse drin ist, wo Käse draufsteht. Auf vielen Produkten ist Käseersatz drin, wird aber als Käse deklariert.

Der Sommer steht vor der Tür und die Stiftung Warentest hat das zum Anlass genommen, Deutschland liebstes Speiseeis, das Vanilleeis, zu testen. Wie schon bei dem erwähnten Käse war beim Vanilleeis die fehlende Vanille der größte Kritikpunkt. Von den getesteten Produkten hatten 10 Sorten nur geringe Mengen Vanille, 8 Sorten sogar verfälschte Vanillen enthalten, zweimal wurde im Eis das synthetische Vanillin festgestellt.

Die Stiftung Warentest vermutet, dass die Eisproduzenten wegen der stark schwankenden Rohstoffpreise aus Sparsamkeitsgründen auf echte Vanille verzichten und künstlich hergestelltes Vanillin verarbeiten. Dagegen ist eigentlich auch nichts einzuwenden, nur müssten die Hersteller dies auch auf der Verpackung deutlich kennzeichnen. Rewe (und die bei ihr verkauften ja!-Produkte) und Botterbloom zeichnen richtig aus. Bei ihnen steht “mit Vanillegeschmack” auf der Verpackung.
Trotzdem nenne ich es eine Irreführung des Verbrauchers. Wenn ich ein Vanilleeis kaufe, erwarte ich, dass da auch echte Vanille drin ist. Wie mag es bei der italienische Eisdiele um die Ecke aussehen, wo man das Eis in die Hand bekommt und man sich nicht erkundigt, ob da auch echte Vanille drin ist. Genaugenommen dürfte es hier auch nicht besser aussehen als bei den Eisproduzenten, die für die Supermärkte produzieren. Denn auch sie müssen sparen und so preiswert als möglich ihr Eis herstellen.

Vanilleeis Zurück zum Test: Die Tester prüften neben der mikrobiologischen und der Aromaqualität auch die Verpackung und Deklaration. Testsieger wurde Haägen Dasz Vanilla, das mit elf Euro pro Liter aber auch das teuerste Eis im Test war. Das zweitbeste Vanilleeis kommt von Mövenpick – kann sich aber mit einer Note von 3,5 auch nicht vom insgesamt schlechten Testfeld absetzen. Landliebe Die Eissorten der Discounter kommen überwiegend schlecht weg. Egal ob bei Aldi (Nord), Norma, Plus oder Tip – überall liegt nach dem Urteil der Stiftung Warentest mangelhaftes Eis in den Regalen. Aber auch auf Markennamen ist kein Verlass. Ebenfalls ein “mangelhaft” erhielt das Vanilleeis von Landliebe. Selbst die beiden Biosorten Vanilla Mood von Demeter und das Tofutti Vanilla Soya Dessert kamen um ein “mangelhaft” nicht herum.

29. Mai 2009

Melaten-Friedhof

Einsortiert unter: Allgemein — riwer @ 7:00
Tags: ,

Wenn man im fortgeschrittenen Alter ist, werden die Friedhofsbesuche schon häufiger. Nicht nur deshalb, weil man ein großes Interesse dafür pflegt, nein, hin und wieder muss man auch einem Verstorbenen seinen Respekt erweisen und ihn/sie auf deren “letzten Gang” begleiten. Bei uns war vor zwei Tagen ein solcher Gang wieder angesagt. Der Verstorbene wurde auf dem Melaten-Friedhof beigesetzt, dem Zentral-Friedhof Kölns.

Nach einer Trauerfeier in der Trauerhalle an der Puisstraße ging der Weg zur letzten Ruhestätte diagonal über den Friedhof in die entgegensetzte südwestliche Ecke, an der Aachner-Str. / Oskar-Jäger-Str.. Auf dem Weg dorthin geht man an vielen prachtvollen  Grabmälern vorbei. Sie repräsentieren das Ansehen und die Wichtigkeit, die die entsprechenden Familien und deren Verstorbene in und um Köln hatten. Dazu mussten sie auch über das nötige “Kleingeld” verfügen. Die Grabstätten zeigen ein “Who is who” der Kölner Persönlichkeiten.

Auf dem Friedhof Melaten stand seit dem späten 12. Jahrhundert ein Siechenhaus. Zum Ende des Mittelalters war es auch Hinrichtungsstätte. Köln war während der Zeit Napoleons einige Jahre französisches Gebiet. Er verfügte, dass alle Friedhöfe, die sich über die Stadt verteilten, in einem geschlossenen Areal zusammen gefasst werden müssen, dem Zentral-Friedhof. 1810 wurde der Melaten-Friedhof offiziell eingeweiht. Bis 1829 durften auf dem “Gottesacker” aber nur Verstorbene des katholischen Glaubens bestattet werden.
Grab-Wallraf-RichartzWährend des zweiten Weltkrieges wurden einige Gebäude und Grabstätten zerstört, darunter die ehemalige Kapelle des Leprosenheimes, die in kleinerer Form 1952 wiederhergestellt wurde. Unwiederbringlich verloren gegangen sind aber die imposanten Grabmale für  Ferdinand Franz Wallraf und Johann Heinrich Richartz, vgl. Wallraf-Richartz-Museum. An sie erinnert heute nur noch ein schlichter Stein.
Grab-Johann-FarinaUnter den weiteren Prominenten findet man Namen wie Claus Hinrich Casdorff (Journalist),  Johann Maria Carl Farina (Produzent des Eau de Cologne und Stifter – Grabstätte wird für alle Zeiten von der Stadt Köln gepflegt), Iwan David Herstatt (Bankier – sein Bankhaus wurde durch die Herstatt-Pleite 1974 berühmt), Heinz Günther Konsalik (Schriftsteller), Grab-MillowitschWilly Millowitsch (Volks-Schauspieler), John van Nes Ziegler (Politiker), Friedrich Carl von Oppenheim (Privatbankier), Willi Ostermann (Komponist – Karneval), Nicolaus August Otto (Erfinder des gleichnamigen Otto-Motors), Gisela Uhlen (Schauspielerin), Hans-Jürgen Wischnewski (Politiker – SPD) und viele andere mehr.

1980 wurde der Melaten-Friedhof unter Denkmalschutz gestellt. Heute ist er ein interessantes Ausflugs- und Besichtigungsziel, vor allem wegen der vielen hier bestatteten Prominenten, den interessanten Grabmälern und des parkähnlichen Charakters der Anlage. Mehrmals jährlich werden an Wochenenden Führungen durch den Friedhof angeboten.

Interessante Links:
http://www.melatenfriedhof.de/,
http://www.kleinertod.de/grab/koeln/melaten.html,

Technorati-Tags: ,

26. Mai 2009

Ketten – E-Mails

Einsortiert unter: Allgemein — riwer @ 7:00
Tags: , , ,

Die Mail hört sich rührend an: Ein kleiner krebskranker Junge liegt im Krankenhaus und wünscht sich sehnlichst einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde. Dafür braucht der Siebenjährige jede Menge Post – im besten Fall eine Rückantwort von jedem, den er angeschrieben hat. Scheint ziemlich leicht zu sein, dem kranken Kind zu helfen: Einfach nur eine Postkarte in den Briefkasten stecken oder bei der Mail auf die Antworttaste klicken – und schon ist der gutgläubige Empfänger des herzzerreißenden Appells reingefallen auf einen perfiden Kettenbrief. Den armen Siebenjährigen gibt es nicht. Genauso wenig wie die tumorkranke kleine Natalie, der von AOL die lebensrettende Operation bezahlt wird, wenn nur genügend Menschen auf die Mail oder den Brief antworten. Der leukämiekranke Student, der eine Knochenmarkspende benötigt, ist reine Erfindung, genau wie das Handy, das Nokia angeblich verschenkt.

Seit Jahren kursieren solche Briefe, die auch „Hoax“ (englisch für Scherz) genannt werden, in elektronischer und gedruckter Form. „Kettenbriefe sind eine Art Virus für Arme“, sagt IT-Experte Frank Ziemann, der sich für die Technische Universität Berlin mit dem Phänomen beschäftigt. „Wenn sie in irgendwelchen Listen auftauchen oder sogar eines Tages zu dem zurückkehren, der sie sich ausgedacht hat, ist das eine Auszeichnung für ihren Erfinder.“ Dass mit den Briefen Geld zu machen ist oder ein anderer Profit, ist ein Irrglaube. „Viele denken, dass durch Ketten-Mails Adressen gesammelt werden, die dann verkauft werden können. Da ist nichts dran, schließlich gäbe es da wesentlich einfachere Methoden.“ Es geht also um nichts anderes, als um ein kleines bisschen Ruhm in der „Hoax-Szene“, die sich im Internet in Foren austauscht.

Die Kettenbrief-Erfinder drücken auf die Tränendrüse, um Druck auszuüben. Und selbst Mails, die eigentlich nur Glück bringen sollen, bekommen einen drohenden Unterton verpasst: Wer die Mail nicht mindestens an zehn Freunde weiterleitet, dem wird Schlimmes widerfahren.

Der einzige Schaden, den eine Ketten-Mail anrichten kann, geht allerdings von ihrer Weiterleitung aus. „Es passiert oft, dass sich der, der nur eine gute Tat vollbringen wollte, plötzlich selber als Betroffener in der Mail wiederfindet“, sagt Ziemann. Dann wird eine völlig unbeteiligte Person aus dem Verteiler plötzlich selber als Leukämiekranker aufgeführt. Das ist unangenehm – vor allem, wenn die Lawine der Rückmeldungen plötzlich im eigenen Postfach landet. „Das einzige, was wirklich gegen die Flut der Ketten-Mails hilft, ist, sie kategorisch nicht weiterzuleiten“, sagt Ziemann.

Wer sich nicht sicher ist, ob eine Ketten-Mail echt ist oder nicht, kann sie an Frank Ziemann schicken – der Hoax-Experte nimmt sie dann unter die Lupe. Weitere Informationen dazu gibt es auf www.hoax-info.de .

25. Mai 2009

Inflation oder Deflation?

Einsortiert unter: Allgemein — riwer @ 7:00
Tags: , ,

Inflation Die Währungshüter haben Grund zu doppelter Sorge: Um eine drohende Deflation zu verhindern, werden derzeit große Konjunkturpakete aufgelegt, die Zinsen auf historisch niedrige Niveaus abgesenkt – aber genau diese Maßnahmen wiederum könnten den Keim der Inflation in sich tragen. Selbst Experten sind sich nicht einig, was kommen wird.

Der Direktor des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) befürchtet eine deutliche Inflation. Das HWWI rechne nach einer Erholungsphase der Wirtschaft ab 2010/2011 mit einem Anstieg der Inflationsrate auf fünf Prozent und mehr im Euroraum. Inflation-1Mit der expansiven Geldpolitik von heute werde der Keim gelegt für die Inflation von morgen. Bis zu zehn Prozent Inflation hält der Wirtschaftsexperte für möglich.

In der Weltwirtschaftskrise von 1928 bis 1932 Jahren hatte Deutschland schon einmal erlebt, was eine extreme Inflation anrichten kann.

Was bedeutet Inflation?

  • Die Preise steigen unaufhörlich und zwar auf breiter Front. An der Tankstelle wie im Supermarkt. Egal ob Lebensmittel, Autos, Immobilien oder Mieten – alles wird teurer.
  • Als Folge drohen schwere Tarif-Auseinandersetzungen. Denn massive Preissteigerungen ziehen hohe Lohnforderungen nach sich.
  • Höhere Löhne wiederum verteuern die Produktion und treiben so die Preise weiter nach oben.
  • Wer Geld hat, hebt es von der Bank ab und investiert es lieber in Sachwerte, bevor es regelrecht unter den Fingern zerrinnt.
  • Eine Spirale kommt in Gang, in der sich Preise und Löhne gegenseitig in die Höhe treiben – bis zum Crash.
  • Inflation entwertet aber nicht nur Vermögen, sondern auch Schulden. Je weniger das Geld wert ist, desto leichter sind sie zu tilgen.

Eine brandgefährliche Situation. So schlimm wie bei der Weltwirtschaftskrise 1928 wird es heute aber nicht mehr kommen. Trotzdem hält der Präsident des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung, Klaus Zimmermann, die aktuelle Situation für “brandgefährlich”.

Die Deflation kommt

Deflation Professor Hans-Werner Sinn, der Präsident des Münchener IFO-Instituts, sieht die Lage dagegen ganz anders. Lange galt er vielen als einer der geistigen Väter der ungezügelten Marktwirtschaft. Für eine drohende Inflation sieht Sinn keinerlei Anzeichen – ganz im Gegenteil. Er kann die Wirtschaftsexperten, die vor einer Inflation warnen, überhaupt nicht verstehen.
Denn für eine inflationäre Entwicklung fehle es an der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage. Die Leute würden ihr Geld horten. Dies sei eine Situation, in der die Preise eher nach unten gedrückt würden. Tatsächlich gingen die Inflationsraten zurzeit zurück und könnten als nächstes bei Null oder auch leicht darunter liegen. Die Amerikaner seien bereits in der Deflation. Und Japan, das Anfang der Neunziger Jahre ähnliche Schwierigkeiten mit den Banken hatte, sei nun schon seit 18 Jahren in einer Deflation. Dies sei die echte Gefahr. Professor Sinn behauptet nicht, dass wir in eine solche Situation kommen werden – aber wenn etwas Außergewöhnliches passieren könne, dann das.

Was bedeutet Deflation?

  • Es gibt viele Waren, aber wenig Nachfrage. Um ihre Produkte dennoch zu verkaufen, locken die Hersteller mit immer neuen Sonderangeboten, schlagen immer mehr Rabattschlachten.
  • Die Kunden kaufen trotzdem weniger, weil sie erwarten, dass alles noch billiger wird.
  • Die Gewinne der Unternehmen gehen zurück.
  • Es kommt zu Lohnkürzungen und Entlassungen.
  • Wer Geld hat, legt es lieber bei der Bank an, statt es auszugeben – weil es an Wert gewinnt.
  • Die Produktion geht weiter zurück. Für viele Unternehmen lohnt es sich einfach nicht mehr.
  • Aber die Deflation macht nicht nur Vermögen wertvoller. Sie macht auch Schulden teurer. Für Privatleute, Unternehmen und den Staat.
  • Weil auch die Steuereinnahmen immer weiter zurück gehen, drücken die Schuldenlasten immer schwerer. Auch hier kann es also zum Crash kommen.

Egal, ob Inflation oder Deflation: Die Experten sind sich sicher, dass die Politik und die Zentralbanken aus der Vergangenheit gelernt haben und das Schlimmste verhindert werden kann. Wie sich die Verantwortlichen am Ende entscheiden werden, darüber können aber auch die Experten nur spekulieren.

24. Mai 2009

23. Mai

Was für ein Tag, dieser Samstag, der 23. Mai 2009. Er wird sicherlich als besonderer Tag in die Analen der Deutschen Geschichte eingehen. Nicht nur, dass es ein wettermäßig wunderschöner Mai-Tag war, mit Temperaturen bis 28 Grad, nein, es ist auch ein geschichtsträchtiger Tag, den wir Deutsche uns in angenehmer Erinnerung behalten werden.

Vor genau 60 Jahren trat das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Kraft. Zahlreiche Veranstaltungen würdigen an diesem Wochenende die Verfassung der BRD.

Horst-Koehler Gegen 14:30 Uhr verkündigte unser Bundestagspräsident Norbert Lammert in der 13. Bundesversammlung das Ergebnis der Bundespräsidentenwahl. Auf dem Amtsinhaber Horst Köhler entfielen 613 Stimmen der 1223 Wahlmänner und –frauen. Die Gegenkandidatin Gesine Schwan musste mit 503 Stimmen zufrieden sein, Peter Sodann, der Kandidat der Linken kam auf 91 Stimmen und der Kandidat der Rechtsexstremen Frank Rennicke kam auf 4 Stimmen. 2 Stimmen waren ungültig, bei 10 Enthaltungen. Damit erreichte Horst Köhler, der Amtsinhaber, bereits im ersten Wahlgang, mit dem knappesten Ergebnis aller Zeiten, die Wiederwahl zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland.

Vfl-Wolfsburg Um 17:17 Uhr stand das zweite wichtige Ergebnis dieses Tages fest: Der VFL Wolfsburg wurde mit einem 5:1 Sieg über Werder Bremen Deutscher Fußball-Meister. Die schärfsten Verfolger der FC Bayern München und der VFB Stuttgart trafen direkt aufeinander. Bayern München besiegte den VFB Stuttgart mit 2:1 und damit belegten sie in der Abschlusstabelle die Plätze zwei und drei der 1. Fußball-Bundesliga.

Den Abstieg in die 2. Fußball-Bundesliga müssen die Vereine Arminia Bielefeld und Karlsruher SC antreten. Mit einem 3:0 über Bayer Leverkusen ergriff der FC Energie Cottbus den letzten Rettungsstrohhalm und zieht nun in die Relegationsspiele gegen den Zweitliga-Dritten ein, die am 28. Mai in Cottbus und am Pfingstmontag auf des Gegners Platz stattfinden. Vielleicht kann der FC Energie Cottbus, wie in den vergangenen Jahren, den Klassenerhalt der 1. Fußball-Bundesliga im letzten Augenblick schaffen.

22. Mai 2009

Größte Flops der letzten 10 Jahre

Einsortiert unter: Allgemein — riwer @ 8:33
Tags: , , , , , ,

Das “Time Magazine” hat eine Liste der 10 größten Technik-Flops der letzten 10 Jahre zusammengestellt.  Dazu gehören das Microsoft Betriebssystem Vista, das HD DVD Format – das Rennen machte BlueRay, YouTube – das größte Videoportal im Internet, der Microsoft Zune Player – als Alternative zu Apples IPod und der Segway.

Segway-a Dass Segway dazu gehören würde, kann ich kaum verstehen. Ich hielt diese technische Innovation für eine Erfindung, die das globale Personen-Transportwesen revolutionieren würde und habe einen Blog darüber verfasst. Das Produkt wurde 2002 am Markt eingeführt, mit der Bemerkung: Es ist ähnlich der Erfindung, als das Auto das Pferd und die Kutsche ablöste. Man war der Meinung, dass das Segway sich so gut verkaufen lässt und die eine Milliarde Dollar Umsatzgrenze schneller erreichen werde, als keine andere Firma in der Vergangenheit. Über 100 Millionen Dollar wurden in die Entwicklung des Gerätes gesteckt.

Segway hat nicht verstanden, dass ihre Preispolitik ein Faktor für den Flop ist. Um ein Massenprodukt zu werden, können keine Preise von 7000,- Euro verlangt werden. Ein anderes Hauptproblem sieht man aber darin, dass das Gerät in einigen Ländern unvorhersehbar als Straßenfahrzeug eingestuft wurde und man eine Lizenz zum Führen des Fahrzeuges braucht. In anderen Ländern wiederum ist die Nutzung des Gerätes auf der Straße illegal und verboten. Von 2001 bis Ende 2007 verkaufte das Unternehmen gerademal 30.000 Einheiten dieses Zweiradfahrzeuges. Zuwenig um kostendeckend zu arbeiten.

Schade, wenn die Firma angesichts dieser Tatsachen aufgeben sollte. Aber so weit ist es ja noch nicht. Vielleicht setzt sich diese Art der Fortbewegungstechnik doch noch durch.

21. Mai 2009

Vatertag

Einsortiert unter: Allgemein — riwer @ 6:00
Tags: , , ,

Warum man ausgerechnet einen christlichen Feiertag, “Christi Himmelfahrt”, als Vatertag genommen hat, bleibt wohl ewig ein Geheimnis der Geschichte. Fest steht jedenfalls, dass das religiöse Fest in Deutschland erst seit 1936 ein Feiertag ist, der Vatertag aber ein volkstümlicher Brauch ist, der aus dem 19. Jahrhundert stammt. Der Muttertag kam in Deutschland erst Anfang des 20. Jahrhunderts in Mode, jeweils am 2. Sonntag im Mai.

vatertag Wie dem auch sei, Vatertag war für mich als Kind immer ein besonderer Tag. Ein Tag, an dem die ganze Familie, teilweise mit befreundeten Familien, einen Spaziergang in die blühende Natur machte, wenn das Wetter entsprechend war. Im Mai war das Wetter zumeist gut. Wir besuchten ein Waldrestaurant, nahmen ein gemeinsames Mittagessen ein und Vater trank sein Bier und ab und zu war ein “Schnäpschen” dabei. Wir Kinder tummelten uns auf dem vor dem Restaurant befindlichen Spielplatz und hatten unseren Spaß. Man freute sich des Lebens. Am späteren Nachmittag gab es Kaffee und Kuchen und Vater wurde durch den Alkoholkonsum leutseliger. Das erkannten wir Kinder sehr schnell und schon hieß es: “Papa, haste mal ne Mark für mich, ich hätt so gern ein Eis”. Und Papa gab und erfreute sich an seinen Kindern. Mutter war da schon etwas nüchterner, nicht im Sinne von “betrunken”. Sie musste die Kinderschar zusammenhalten und auch acht auf ihren Mann und seiner Spendierfreudigkeit geben. Nach der zweiten oder dritten Mark hieß es von ihr: “Jetzt ist aber genug!”. Damit war alles gesagt. Langsam drängte Mutter zum Nachhause gehen und für alle ging ein schöner Tag zu Ende. Ob das auch so immer von meiner Mutter empfunden wurde, na, ich weiß nicht. Für uns war Vatertag ein Familientag.

So oder ähnlich lief es wohl bei einigen Familien ab und das wird heute ähnlich sein. Obwohl es auch die Kehrseite gibt. Männer, ob Vater oder nicht, mit weniger Familiensinn, ziehen los mit Gleichgeschlechtlichen und gehen auf “Sauftour”. Sehr oft endet dies in ein “Saufgelage” und wenn es ganz schlimm kommt in einer Ausnüchterungszelle. Soweit muss es doch nicht kommen.
Ich hoffe, dass die Leser dieser Zeilen einen schönen Tag haben und hatten, an dem sie sich mit Freude zurück erinnern werden. Vielleicht beginnt er im christlichen Sinne, in dem man der Himmelfahrt Christi in einer Messe feiert. Vielleicht verbringt man ihn auch im Kreise seiner Familie oder mit Freunden und das Alles vielleicht bei bestem Maiwetter.

20. Mai 2009

Kleopatras Grab entdeckt?

Kleopatra-VII Es wäre nicht weniger als eine archäologische Sensation: Der Leichnam von Kleopatra soll im Stollen eines Tempels liegen. Die ägyptische Königin wurde einst zusammen mit ihrem Liebhaber Marcus Antonius an einem geheimen Ort beigesetzt.

Der Chef der ägyptischen Altertümerverwaltung Zahi Hawass meint die größte Entdeckung des 21. Jahrhundert gemacht zu haben. hawassEr hatte in die Sandsteinruinen des Tempels von Taposiris Magna, 50 Kilometer westlich von Alexandria, geladen, um die neueste archäologische Sensation zu präsentieren: Das Grab von Kleopatra und zwar unversehrt. Ein Spezialgerät soll am Fundort Borg al-Arab nahe der ägyptischen Mittelmeerküste Röntgenaufnahmen bis zu 70 Meter Tiefe machen. Im Innern des im 3. Jahrhundert vor Christus entstandenen Gotteshauses wurden tiefe Schächte entdeckt. Und in einem dieser Stollen könnten Kleopatra und ihr römischer Liebhaber Marcus Antonius liegen.

Kleopatra-Taylor-BurtonDas Liebesdrama der beiden, das Verhältnis der ägyptischen Königin zu Julius Caesar sowie ihre mysteriösen Todesumstände beflügelten seit der Antike die Fantasie der Menschen und inspirierten zahlreiche Schriftsteller, Komponisten und Maler. William Shakespeare setzte dem berühmten Duo mit der Tragödie „Antonius und Kleopatra“ ein literarisches Denkmal.  Hollywoods Filmsaga „Kleopatra“ von 1963 mit Elizabeth Taylor und Richard Burton ist bis heute ein Klassiker.

Nach der Niederlage gegen ihren gemeinsamen Widersacher Octavian beging das berühmteste Liebespaar der Antike kurz nacheinander Selbstmord, er mit dem Dolch, sie durch Schlangengift. Doch wie der Historiker Plutarch berichtete, zeigte sich der siegreiche Octavian großmütig. Er erlaubte, dass beide zusammen an einem geheimen Ort „in einer würdigen und königlichen Weise“ beerdigt werden durften – wo genau, das weiß bis heute keiner.

Die Archäologin Kathleen Martinez aus der Dominikanischen Republik, die sich seit 14 Jahren mit dem Schicksal Kleopatras befasst, kam nach umfangreichen Studien zu dem Schluss, der von Ptolemaios II. vor 2300 Jahren errichtete Taposiris-Tempel könnte der gesuchte Platz sein. Sie argumentiert, dass es der heiligste Ort der damaligen Zeit war. Jemanden hier zu bestatten, sei der beste Schutz gewesen, um die Leichname vor Entweihung durch die Römer zu schützen.
Lange Zeit stand Martinez allein. Die meisten ihrer Fachkollegen sind überzeugt, das Grab der beiden sei im 8. Jahrhundert in einem Erdbeben zerstört worden. Doch seit ihr Grabungsteam 2008 unter dem Tempelareal einen aus Alabaster gearbeiteten Kleopatra-Kopf entdeckte, ließ sich auch Antikenchef Zahi Hawass von ihren Argumenten überzeugen. Und als Beleg legte er weitere Funde vor: 22 mit dem Bild Kleopatras geschmückte Bronzemünzen, sowie das Fragment einer Maske, die möglicherweise Marcus Antonius gehörte.
Kurz zuvor hatten die Archäologen in dem Tempelbezirk zehn Gold belegte Mumien von Edelleuten gefunden, für Hawass ein weiterer wichtiger Beweis, dass hier auch beerdigt wurde. Bis zur Lösung des Rätsels wird noch einige Zeit vergehen. Denn der Tempel liegt in der Nähe des Sommersitzes von Ägyptens Präsident Hosni Mubarak, der hier für einige Monate der brütenden Hitze in Kairo entflieht.

16. Mai 2009

Alter Mann – Junge Frau

Woran mag es nur liegen, dass junge Frauen ältere Männer so anziehend finden? Jüngstes Beispiel: Franz Müntefering (69 Jahre). Vor neun Monaten verlor er seine Frau Ankepetra. Sie starb an Krebs. 13 Jahre war er mit ihr verheiratet.

Muente-Schumann In letzter Zeit sah man eine Neue an seiner Seite: Michelle Schumann, 29 Jahre alt. Sie kommt aus Herne und hat einen Sitz im Vorstand der NRW-SPD. Ende 2008 holte sie Müntefering als Referentin in sein Bundestagsbüro.

Der Altersunterschied von 40 Jahren dürfte für den alten Politiker und der jungen Frau keine Rolle spielen.

Kohl-Richter Dass sich jüngere Frauen für ältere Herren begeistern, ist nicht ungewöhnlich. Die 43-jährige promovierte Volkswirtin Maike Richter heiratete letzte Jahr den 78-jährigen Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl.

Der verstorbene bayrische Ministerpräsident Franz Josef Strauß tat sich als 71-Jähriger mit der 30 Jahre jüngeren Renate Pilcher zusammen. Viele Spitzenpolitiker taten es ihm nach und liierten sich ebenfalls mit jüngeren Frauen: Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder, der ehemalige Außenminister Joschka Fischer, der jetzige bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer. Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Es muss doch etwas dran sein an diesen Männern. Oder liegt es daran, dass Frauen “Machttypen” ganz besonders attraktiv finden?

11. Mai 2009

Salz verursacht Bluthochdruck

Einsortiert unter: Allgemein — riwer @ 19:56
Tags: ,

Bluthochdruck Wie unterschiedlich die Beurteilungen der Mediziner im Bezug Salz und Bluthochdruck sind, habe ich in einem Beitrag im April beschrieben. Hier geht´s zum Nachlesen. In diesem Beitrag sind Mediziner ganz anderer Meinung. Das es einen Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und dem Salzkonsum gibt, scheint doch naheliegend zu sein.

Mittlerweile leiden fast 38 Millionen Deutsche an Hyperthonie. Die richtige Ernährung und ausreichend Bewegung können dem entgegenwirken. Die Menschen in Deutschland essen aus Sicht von Ärzten viel zu viel Salz. Dies sei eine wesentliche Ursache für Bluthochdruck, was wiederum das Risiko für Schlaganfälle erhöhe, sagte der Marburger Medizinprofessor Joachim Hoyer beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Wiesbaden. „Wir könnten mit einem Gramm Salz pro Tag auskommen, essen aber etwa zehn Gramm.“ Der Körper sei darauf nicht eingestellt. Salz werde vor allem zur Konservierung von Nahrung benutzt und sei beim Kauf der Lebensmittel schon enthalten. Auch Brot habe beispielsweise einen hohen Salzgehalt.

Fast 38 Millionen Menschen in Deutschland hätten einen zu hohen Blutdruck, erklärte Hoyer unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes und des Robert Koch-Instituts. Der Direktor der Klinik für Innere Medizin und Nephrologie an der Universitätsklinik Marburg begrüßte daher eine EU-Initiative, die Vorgaben für den zulässigen Salzgehalt in Lebensmitteln vorsehe. „Diese Industrie muss massiv dazulernen“, forderte er.

Auch bei älteren Menschen über 80 Jahren müsse Bluthochdruck konsequent behandelt werden, forderte der DGIM-Kongressvorsitzende und Bielefelder Medizinprofessor Rainer Kolloch. Bis in die 1990er Jahre habe dies noch als unvermeidbare Alterserscheinung gegolten. Diese Patientengruppe dürfe aber nicht von der Behandlung mit Medikamenten ausgeschlossen werden. Mit Bewegung und Sport könnten Menschen im fortgeschrittenen Alter aber auch selbst dem Bluthochdruck entgegenwirken. „Auch die ältere Dame mit 80 sollte ins Fitnessstudio“, empfahl Prof. Martin Halle vom Münchner Klinikum rechts der Isar.

Technorati-Tags: ,

5. Mai 2009

Reiseangebote

Einsortiert unter: Allgemein,Senioren — riwer @ 9:00
Tags: , , , , ,

Werbebeilagen in den Tageszeitungen sind ein gewohntes Bild. Da die Wochenendausgaben der Zeitungen wesentlich dicker sind, als die täglichen Ausgaben, somit die Beilagen Kapazität beschränkt ist, sind findige Werbemittelvertreiber dazu übergegangen, diese Werbebeilagen in gebündelter Form mit einer Klarsichtumhüllung als gesonderte Wurfsendung zu verteilen. In diesem Werbepaket findet man unter anderem die Werbeangebote von REWE und Toom-Markt. Ich hebe diese Firmen gesondert heraus, weil sie auf der letzten Seite ihrer Werbebroschüre auch Reisen anbieten, zu sehr lukrativen Preisen. Meist ist noch ein extra Rabatt für Rentner bzw. Senioren dabei.

So wurde z.b. vor 14 Tagen von Toom-Tours ein Hotelaufenthalt in Marienbad (Tschechien) angeboten. 7 Nächte im Wellness-Hotel Reitenberger (4-Sterne) ab 219,- Euro. Die Leistungen: Halbpension, Kurtaxe, kostenloses Busticket für Marienbad, geführter Rundgang in Marienbad und 6 Anwendungen. Eigene Anreise.
Ein sehr lukrativer Preis, bei dem man eigentlich nichts falsch machen kann.

Marienbad Da ich mich schon seit gut einem Jahr mit dem Besuch von Marienbad beschäftigt habe, kam dieses Angebot gerade richtig. Sollte wirklich irgend etwas nicht meinen Gefallen finden, wäre ich bereit für Verbesserungen noch etwas drauf zu legen. Das Gleiche gilt für das Essen. Sagt mir das Essen nicht zu, gehe ich eines der vielen Restaurants in Marienbad besuchen und esse, wonach mir gerade ist.

Ich habe also Online gebucht. Die Reise wird von DerTour abgewickelt. Da ich gerne im August kuren möchte, war der Preis im Prospekt mit mit 329,- Euro ausgewiesen. Bei der Buchung wurden aber nur 269,- Euro gefordert. Wahrscheinlich ein Preisverfall der tschechischen Krone gegenüber dem Euro, durch die Wirtschaftskrise. Eine Anzahlung von 20 Prozent war sofort fällig, der Rest ist vier Wochen vor Reiseantritt zu zahlen. Danach bekommt man die Reiseunterlagen mit dem Reisesicherungsschein.

Nach dieser “Wellness-Reise” werde ich hier im Blog über meine Erfahrungen berichten.

4. Mai 2009

Klassenerhalt

Einsortiert unter: Allgemein — riwer @ 8:00
Tags: , , , ,

Seit dem Aufstieg vom 1. FC Köln in die erste Bundesliga habe ich nichts mehr über meinen Lieblingsverein geschrieben. Zu stark war das Wechselbad der Gefühle während des Wiederaufstieges. Die Leistung nach dem Wiederaufstieg war zwar ganz gut, ein Desaster war die Rückrunde. Zu Hause so gut wie nicht erfolgreich, bei den Auswärtsspielen schon etwas besser. Ein Highlight war der 2:1 Sieg über den FC Bayern München in München Mitte Februar. Danach ging fast nichts mehr. Zittern für den Klassenerhalt war angesagt.

Ein entscheidendes Spiel war der gestrige Sieg über Werder Bremen im Müngersdorfer Stadion (jetzt: Rhein Energie Stadion). Obwohl die Bremer zumindest in der ersten Halbzeit das Spiel beherrschten, war das Glück doch auf Kölner Seite. Bei einem der wenigen Konter erzielte der Kölner Torschützenkönig und Mannschaftskapitän Milivoje Novakovic in der 61. Minute den spielentscheidenden Siegtreffer. Dieser glückliche 1:0 Sieg dürfte dem 1. FC Köln den Klassenerhalt in der 1. Fußball-Bundesliga sichern.

Die Fan des FC Köln sind wieder versöhnt und glücklich, mich eingeschlossen. Für alle die, die die FC-Hymne nicht kennen, hier unser Schunkellied:

Nächste Seite »

The Rubric Theme Bloggen Sie auf WordPress.com.

Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.