R I W E R - Blog eines Seniors

2. Juli 2008

Militärschlag gegen den Iran?

Atompilz Es sieht nicht gut aus im Nahen Osten. Diplomaten und Militärs rechnen noch in diesem Jahr mit einem Militärschlag Israels gegen den Iran. Es gebt um die iranischen Atomanlagen, deren militärische Nutzung (Kernspaltmaterial zur Herstellung einer Atombombe) der Iran bestreitet. Die Kontrolle durch eine zivile Organisation wird verweigert. Israel fühlt sich durch den Iran massiv bedroht, weil Israel in Reichweite eventueller iranischer Atomraketen liegt.

Von der Weltöffentlichkeit ziemlich unbemerkt hat die israelische Luftwaffe im September letzten Jahres eine mutmaßliche Atom-Aufbereitungsanlage in Syrien fast vollständig zerstört. Dieser “Angriff” wurde von der Weltpresse kaum erwähnt, wenn überhaupt war es nur ein paar Zeilen wert.

Im Mai diesen Jahres hat das israelische Militär mit den amerikanischen Streitkräften im östlichen Mittelmeer umfangreiche Militäraktionen durchgeführt. Uns wird erzählt, es handelt sich um eine “normale” Übung. Ist dem zu trauen? War das nicht etwa eine Übung für den zu erwartenden israelischen Militärschlag? Ein sicheres Indiz könnte auch der ständig steigende Ölpreis sein.

Neue Befürchtungen liefern Aussagen des amerikanischen Präsidenten Georg W. Bush, der nach wie vor sich alle Optionen offen hält, den Iran militärisch zu attacktieren, obwohl er betont, dass eine diplomatische Lösung an erster Stelle stehen würde.

Weiterführende Informationen gibt Euch dieser Artikel von n-tv:

Mittwoch, 2. Juli 2008
Säbelrasseln gegen Iran?
Bush bleibt sich treu

Im Atomstreit mit dem Iran sind nach den Worten von US-Präsident George W. Bush weiterhin alle Optionen offen. Eine diplomatische Lösung stehe jedoch an erster Stelle, sagte Bush in Washington. Ein möglicher Militärschlag der USA oder Israels hat den Ölpreis auf immer neue Rekordhöhen getrieben.

(Hier geht es weiter …… )

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RRP in NRW

In meinem Blog habe ich von einer neuen Partei berichtet, die Rentnerinnen und Rentner Partei, kurz RRP. Seit dem 26. Mai 2008 gibt es jetzt einen Landesverband NRW dieser Partei. Schon nach gut einem Monat konnte das 1000. Mitglied begrüßt werden. Langsam aber sicher wird diese Partei bundespolitisch eine Rolle spielen und ich kann mir vorstellen, dass bei der nächsten Bundestagswahl, im September 2009, diese Partei landesweit antreten wird.

Vorgesehen ist in den nächsten Wochen, die Gründung der Bezirksverbände Köln, Düsseldorf, Münster, und Detmold (Ostwestfalen-Lippe).

Im Regierungsbezirk Arnsberg ist in absehbarer Zeit ebenfalls, die Gründung des Bezirksverbandes der Rentnerinnen und Rentner Partei vorgesehen. Ihr Ansprechpartner ist Herr Hasso Simon, 58540 Meinerzhagen, Tel. 02358-790522 oder Fax-Nr. 02358-790517.

Die Rentnerinnen und Rentner Partei ist inzwischen in den Bundesländern, Bayer, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen vertreten und erfreut sich einer ständig, wachsenden Mitgliederzahl.

Laut eigenen Angaben auf der Homepage geht es der RRP darum, die “Benachteiligung und Diskriminierung der Rentnerinnen und Rentner” zu unterbinden. Nach “3 Jahre Nullrunden” und “eine lächerliche Rentenerhöhung von 0,54 Prozent” im Juli diesen Jahres, reicht es jetzt. Die RRP fordert, “dass die Renten in Zukunft zumindest in Höhe des Inflationsausgleichs erhöht werden“. Diese Forderung ist nur ein Teilaspekt ihres Programmes, deren programmatische Hauptpunkte die “Politik für ein soziales Deutschland“, die Festschreibung der “Sozialversicherungssysteme” und die “Zukunftssicherung” sind.

Ich denke, die Partei spricht mit ihrem Programm vielen älteren Mitmenschen aus dem Herzen. Doch um politischen Erfolg zu haben, ist bloße Sympathie kein hilfreiches Mittel. Aktive Mitarbeit und auch die Mitgliedschaft in dieser Partei ist notwendig, um erfolgreich zu sein und es muss auch einiges finanziert werden.
Wenn man aus dem Misserfolg der Partei “Die Grauen - Graue Panther” gelernt hat und diese Fehler von vornherein abstellt, dürfte einem erfolgreichen Neuanfang nichts im Wege stehen.
Da ich mich selbst zu der von der Partei RRP angesprochenen Personengruppe zähle, werde auch ich versuchen aktiv mitzuarbeiten und eine Mitgliedschaft anstreben. Von Zeit zu Zeit werde ich hier an dieser Stelle von dem Werden der neuen Partei berichten und vielleicht andere inspirieren, es mir gleichzutun.

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30. Juni 2008

Dienstleistung für Senioren

Es gibt Arbeiten, die von Senioren mit zunehmendem Alter nur noch schwer zu erledigen sind. Es kommt auf die Mobilität und den Gesundheitszustand an. Gerade ältere Menschen, die noch einen eigenen Haushalt führen, sind hiervon besonders betroffen. Wie gern würden diese Menschen sich helfen lassen, wenn sie es bezahlen könnten und wenn sie den helfenden Hände auch vertrauen könnten.
Die Verbraucherzentrale NRW und das Generationen-Ministerium NRW haben ein Projekt gestartet, um den Bedarf nach zuverlässigem Personal für den Haushalt Rechnung zu tragen. Man hat eine Datenbank angelegt, in der sich Gewerbetreibende aufnehmen lassen können, die sich verpflichten, festgelegte Qualitätskriterien einzuhalten. Eine Qualitätskontrolle der aufgenommenen Dienstleister gibt es nicht. Alle an eine Beschwerdestelle genannten “Schwarzen Schafe” werden entfernt und müssen mit Abmahnungen rechnen. Privatpersonen und Minijobber werden nicht als Anbieter registriert. Warum eigentlich?
Zugriff auf die Datenbank “Haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Menschen in NRW” sind neben der Hauptzielgruppe der Senioren auch die der Alleinerziehenden. Die Preise sollen moderat sein.
Weitere Informationen findet Ihr bei der Verbraucherzentrale.

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28. Juni 2008

Nationalstolz

Der folgende Artikel aus dem Kölner Stadtanzeiger vom 28.06.2008, geschrieben von Ismene Poulakos, bestätigt eigentlich den Blog von Robert Basic, in dem er über das Nationalgefühl geschrieben hat, wenn man ein paar extreme “Ausreißer” bei den Kommentaren mal draußen vor lässt:

Ein “epochaler Trend”: der junge Nationalstolz
Forschngsergebnisse belegen, dass die WM 2006 positive Folgen für die Einstellung Jugendlicher zu Deutschland hat. Bemerkenswert ist, dass nicht nur unter den Deutschen zwischen 14 und 18 Jahren nach der Weltmeisterschaft der Nationalstolz gewachsen ist.

Es mögen sich andere gewundert haben. Dass es nach dem Halbfinale-Sieg der Deutschen über die Türken keine Randale gab. Sondern sogar gemeinsame Partys unter deutschen und türkischen Flaggen. Für den Kölner Professor Ulrich Schmidt-Denter sind die Ereignisse vom vergangenen Mittwoch eine besonders willkommene Bestätigung seiner Forschung. Vor und nach der WM 2006 hat der Psychologe die Einstellung von deutschen Jugendlichen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund verglichen. Das erstaunliche Ergebnis: Nicht nur unter den Deutschen zwischen 14 und 18 Jahren ist nach der Weltmeisterschaft der Nationalstolz gewachsen. Auch die ausländischen Jugendlichen stehen der deutschen Kultur und der Wirtschaft positiver gegenüber - und sind stolz auf Deutschland. Und das, obwohl die deutsche Mannschaft gar keinen Titel errungen hat. „Offenbar beeinflusst die positive Atmosphäre der Weltmeisterschaft das Erleben der Jugendlichen“, sagt Schmidt-Denter. Damit verbunden seien positivere Emotionen in Bezug auf ihr Land. Der unverkrampftere Umgang mit nationalen Gefühlen und Symbolen sei ein „epochaler Trend“. Das legten Vergleiche mit anderen Studien nahe. Die Studie aus dem Department Psychologie der Universität Köln ist Teil eines großen kulturvergleichenden Projektes. Mehr als 1000 Jugendliche wurden allein in Deutschland in den Jahren 2001 und 2002 befragt. 2007 verglichen die Kölner Psychologen die Daten mit 120 qualitativen Interviews, in denen unter anderem gezielt nach der Weltmeisterschaft gefragt wurde.

Die Ergebnisse deuten jedoch nicht nur auf einen gestiegenen Nationalstolz hin, sondern auch auf mehr Toleranz und weniger Fremdenfeindlichkeit. „Die große WM-Party hat die Jugendlichen näher zusammengeführt“, kommentiert Schmidt-Denter. Der Nationalstolz junger Menschen könne durch bedeutende Ereignisse kurz- und mittelfristig beeinflusst werden.

Der viel zitierte „Partyotismus“ macht also nicht nur Spaß, sondern hat auch positive Nebeneffekte. Und bringt vielleicht Politiker auf gute Ideen, wie sie künftig Gelder für Anti-Rassismus-Kampagnen sinnvoll anlegen können.

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26. Juni 2008

Cyberkrieg

Ohne das es von der Öffentlichkeit so richtig wahrgenommen wurde, fand in den letzten Monaten, hier in Europa, ein Krieg statt, bei dem kein Schuss fiel, kein Panzer rollte und keine sichtbaren Zerstörungen angerichtet worden sind. Es wurde ein Land angegriffen und seiner Wirtschaft schweren Schaden zugefügt. Mittels des Internets war es feindlichen Angriffen ausgesetzt.
Estland war in einem “Cyberkrieg” verwickelt.
Der Hightech-Staat wurde durch die elektronischen Angriffe in seinen Gesellschaftsfunktionen dermaßen gelähmt, dass man von einem “Terrorakt” sprechen kann. Die Ziele der Angriffe waren dieselben, die auch bei einem realen Angriff in Mitleidenschaft gezogen würden: Regierungsstellen, Banken, Medien und die Industrie. Auch Krankenhäuser und Zieleinrichtungen waren betroffen, eine “Terrorattacke“, die Furcht und Chaos auslösen sollte.
Was war der Anlass? Man nimmt an, dass der Beschluss der estnischen Regierung, ein umstrittenes sowjetisches Soldatendenkmal aus der Stadtmitte von Tallinn zu entfernen, der Auslöser war. Die russischsprachige Minderheit und die russische Politik mischte sich in die Angelegenheit ein. Es kam zu schweren Krawallen. Die Nachrichtenmedien auf der ganzen Welt haben Ende April diesen Jahres darüber berichtet. Die Proteste dehnten sich auch auf das Internet aus. Es kam zu einer massiven Datenüberlastung, der sogenannten “distributed denial of serviceAttacke: Wenn eine große Anzahl von Computern gleichzeitig dieselbe Webseite mit Anfragen bombardiert, dann bricht diese zusammen.
Ein raffinierter Angriff am 30. April war derart massiv und die Belastung von estnischen Servern so groß, dass die Betreiber ihre Kunden abkoppelten und alle Verbindungen neu gestartet werden mussten. Banken, Behörden und Zeitungen waren stundenlang außer Funktion gesetzt, der Notruf funktionierte nicht.

Den Höhepunkt erreichten die Attacken am 09. Mai, dem Gedenktag des sowjetischen Sieges im Zweiten Weltkrieg. Webseiten, die sonst 1000 Zugriffe am Tag hatten, wurden mit 5000 Zugriffen pro Sekunde bombadiert und das pausenlos, bis zu zehn Stunden lang. Erstmals wurde den Menschen klar, dass die Segnungen des Internets und das Vertrauen in die Technik auch ihre Schattenseiten haben konnten. Ein Land, das sich total der Techinik verschrieben hat, in dem die Verwaltung papierlos arbeitet, in der Regierungsprotokolle nur im Internet existieren, Bankaktionen übers Web erfolgen und Fahrkarten und Parkgebühren per Handy bezahlt werden, trifft ein derartiger Angriff besonders empfindlich und macht es verwundbar.
Inzwischen konnten wirksame Gegenmittel eingesetzt werden, wobei das Verteidungsministerium und auch die NATO im Kampf um die Internetsicherheit eingebunden worden sind. Gegen erneute Angriffe weiß man sich jetzt zu wehren, doch die nächste Attacke kann noch schlimmer werden, befürchtet man.
Als Schuldigen hat Estlands Außenminister schnell die Regierung in Moskau ausgemacht. Die IP-Adressen der Computerattacken waren auf die des Kremls zurückzuführen. Diese Schuldzuweisung wurde empört zurückgewiesen. Auch estnische IT-Experten glauben nicht so recht daran. Sie vermuten russische Hacker hinter dem Bombardement, denn auch unter den Computer-Freaks gibt es Nationalisten, die für einen Angriff auf Estland nicht erst auf einen Auftrag aus dem Kreml warten.

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21. Juni 2008

Mitternachtsspitzen

Eine Kultsendung des WDR Fernsehens feiert heute ihr 20-jähriges Bestehen, die Mitternachtsspitzen. Gastgeber Jürgen Becker und seine beiden treuen Wegbegleiter Wilfried Schmickler und Uwe Lyko werden heute Abend um 21:45 Uhr live (sonst wird die Sendung am Donnerstag vorher aufgezeichnet) aus dem Alten Wartesaal des Kölner Hauptbahnhofes, eineinhalb Stunden lang, ein Feuerwerk der guten Laune und des Kabaretts abfeuern, zu sehen auf WDR 3.

Jürgen Becker wird in altbekannter Weise die Sendung wieder moderieren und zu fast allem seinen eigenen “Senf” dazu beisteuern. Uwe Lyko wird wieder seinen ewig schimpfenden und nörgelnden Rentner Herbert Knebel präsentieren und Wilfried Schmickler durch den Ausruf „Aufhören! Aufhören, Herr Becker“, dass Ende der Sendung beschließen.
Meine Favoriten sind Uwe Lyko als “Smoky” alias Helmut Schmidt und Wilfried Schmickler als “Loki” alias Hannelore Schmidt, (Helmut Schmidts Frau) in der seit November 2007 bestehenden Reihe „Loki & Smoky”, und sind fester Bestandteil jeder Sendung. Köstlich, die Anfangsfrage von “Smoky“: “Loki - frag´ mich mal was ..“.
Lasst Euch die Sendung nicht entgehen und schaut Euch heute Abend die Jubiläumssendung an, ein Hingucker! Zur Einstimmung nachfolgend der Sketch vom 09. Februar 2008, zu sehen auf Youtube.

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20. Juni 2008

Das perfekte Käsesandwich

Das hat uns noch gefehlt!

Wer das perfekte Käsesandwich möchte, muss diese Formel anwenden: W = [1 + ((bd)/6.5)) - s + ((m-2c)/2) + ((v+p)/7t)] (100 + l/100) - die Dicke der Käsescheibe in Millimetern (W) ist also abhängig von der Dicke des Brotes (b), der Dicke der Tomatenscheibe (v), der Margarine oder Butter (s) und des Salatblattes (l) sowie der Art des Teig-Geschmacksverstärkers (d), des Weichmachers (c), der Würze (t) sowie nicht zuletzt der Masse an Mayonnaise (m) und Menge des in Großbritannien sehr beliebten Pickle (p - in Essig eingelegtes Gemüse).

Hier gehts zum ganzen Artikel bei n-tv.de.

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19. Juni 2008

EC-Karte

Wie schön und einfach ist es doch , mit der Kreditkarte oder EC-Karte am Geldautomaten Bargeld zu ziehen oder Einkäufe zu bezahlen (solange das Konto gedeckt ist), sei es im Ausland oder zu Hause. Das könnte bald vorbei sein, dann nämlich, wenn die Banken und Sparkassen ihre Drohung wahr machen und das Maestro-System von Mastercard blockieren.
Hintergrund ist eine Entscheidung der EU-Kommission vom Dezember 2007, die Mastercard untersagt, Gebühren im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr zu nehmen, weil es gegen das Wettbewerbsrecht verstößt. Dem Unternehmen wurde eine Frist bis zum 21. Juni 2008 eingeräumt. Da Mastercard mit seinen Plänen bei den Wettbewerbshütern auf taube Ohren stößt, hat das Unternehmen beschlossen, erst einmal alle Gebühren zu streichen und eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshof abzuwarten.
Dies hat aber jetzt die Banken aufgeschreckt. Sie bestehen darauf, für ihre Dienstleistung im Auslandszahlungsverkehr bezahlt zu werden, andernfalls droht man mit einer Blockade, denn wer arbeitet schon gern umsonst? Die Banken haben seinerzeit eine Zahlungsgarantie für alle Geldgeschäfte mit der Maestro-Card übernommen. Wird jetzt diese Garantie zurückgezogen, werden Zahlungen im Ausland wohl kaum mehr möglich sein. Das hätte ungeahnte Konsequenzen. Die EU fordert von MasterCard ein völlig neues Gebührenmodell. MasterCard berechnet bisher für Kreditkartenzahlungen im Ausland zwischen 0,8 und 1,2 Prozent vom Umsatz, der Konkurrent VISA dagegen nur 0,7 Prozent.
Der Streit zwischen den Banken und MasterCard wird wohl mal wieder auf dem Rücken der Kunden ausgetragen, die ohnehin letztendlich die Rechnung bezahlen, egal auf welche Gebühr man sich einigt.

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17. Juni 2008

Beipackzettel

Mein Verhältnis zu Ärzten ist zwiespältig. Auf der einen Seite kann man auf sie nicht verzichten, auf der anderen Seite spreche ich vielen ihre Qualifikation ab, weil sie mehr das Geldverdienen im Kopf haben, als ihrem hippokratischen Eid zu folgen, auch wenn dieser nicht mehr gefordert wird. Andere wiederum haben zu dem, was sie auf der Universität und im Praktikum gelernt haben, nichts dazu gelernt. Wie zum Hohn wurde meine Ansicht noch untermauert durch einen Fall, der sich in meiner eigenen Familie zugetragen hat.
Seit ein paar Monaten bekommt mein Familienmitglied zwei Präparate: Enalapril-corax gegen Bluthochdruck und Cymbalta, ein schmerzlinderndes Mittel und Antidepressivum. Der Beipackzettel wurde zwar bei der Ersteinnahme der Mittel kurz überflogen, ansonsten wurde auf die Verordnung des Arztes vertraut. Die Mittelchen taten ihre Wirkung und alles schien gut zu sein.
Vor acht Monaten bekam nun mein Verwandter quasi über Nacht das erste Mal eine enorme Reizung der Bronchien, was mit heftigen Hustenanfällen begleitet wurde. Diese Hustenanfälle kamen tief aus der Lunge und traten im Extremfall zwei bis dreimal in der Minute auf. Dies ging über fast vier Wochen. Der konsultierte Arzt verschrieb Hustenmittel und Beruhigungsmittel.
Nicht nur der Patient wurde durch diese heftigen Hustenanfälle physisch überaus in Mitleidenschaft gezogen, dieses “Bellen” hatte auch negative Auswirkungen auf das Zusammenleben der übrige Familie. Man hatte Mitleid mit der Person, konnte sich aber auch dem ständigen Husten nicht entziehen und man wartete selbst voller Beklemmung auf die nächste Attacke.
Acht Monate hatten wir Ruhe. Die neueste Reizung der Bronchien begann vor 14 Tagen. Da der Arzt schon beim letzten Mal keine Linderung erzielen konnte, ging unser Patient jetzt direkt zur Apotheke und fragte nach einem starken Hustenmittel. Der gewissenhafte Apotheker fragte nach den Beschwerden und welche Medikamente eingenommen würden. Bei der Nennung der oben erwähnten Mittel fragte er, ob denn der Hausarzt nicht auf die Nebenwirkungen der Medikamente hingewiesen habe. Das musste verneint werden und der Apotheker riet, den Arzt darauf hin zu weisen.
Zu den Nebenwirkungen bei Enalapril-corax heißt es: “Atemwege: Häufig können trockener Reizhusten, Halsschmerzen, Heiserkeit und Entzündungen der größeren Luftwege (Bronchitis), gelegentlich Atemnot, Entzündung der Nebennasenhöhlen …. auftreten.” Und bei Cymbalta heißt es: “Entzündliche Erkrankungen: Halsentzündung.
Der Hausarzt wurde von dem Patient auf die Nebenwirkungen, die der Beipackzettel beschrieb, hingewiesen. Natürlich konnte er seine Fehleinschätzung nicht offen zugeben und empfahl der Patientin Enalapril-corax erst einmal ganz abzusetzen und Cymbalta alle zwei Tage zu nehmen. Hinzu kam die Verschreibung eines Antibiotikums. Tatsächlich lassen die Beschwerden nach. Warum ist man (Arzt) nicht früher darauf gekommen?

Sicher, man ist für sich selbst verantwortlich, aber hätte der Arzt in diesem Fall nicht Bescheid wissen müssen, hätte er sich nicht selber über die Nebenwirkungen der Medikamente Kenntnis verschaffen müssen? Mein Familienmitglied ist jedenfalls geneigt, den Hausarzt zu wechseln. Der Arzt meines Vertrauens sollte gewissenhaft sein, eine Mindestanforderung, die man einfach erwarten kann.

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13. Juni 2008

Freitag der 13.

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Abergläubige Menschen sollten heute im Bett bleiben, zumindest aber nicht das Haus verlassen. Wie es sich mit dem Unglückstag verhält, kann man sehr schön bei Wikipedia nachlesen:

Der Freitag der 13. gilt im Volksglauben als ein Tag, an dem besonders viele Unglücke passieren. Der Wochentag als Jesu Todestag und die 13 als Unglückszahl (siehe Triskaidekaphobie) stammen aus christlicher Tradition.

Die krankhafte Angst vor einem Freitag dem 13. wird Paraskavedekatriaphobie genannt. Dieses Phänomen kann im Einzelfall so weit führen, dass Betroffene Reisen und Termine absagen oder sich an einem Freitag den Dreizehnten nicht aus dem Bett trauen.

In Deutschland tauchte der Freitag der 13. zum ersten Mal 1957 in einer Glosse von Thilo Koch in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf, in der er sich darüber lustig machte, dass der Stapellauf des Öltankers Tina Onassis wegen des Unglücksdatums verschoben wurde.

Nicht überall auf der Welt ist Freitag der 13. ein besonderes Datum. In Spanien, Griechenland und Lateinamerika (außer Brasilien) gelten Dienstage, die auf den 13. eines Monats fallen (Martes 13), als Unglückstage. In Italien gilt Freitag der 17. als Unglücksdatum.

Auswertungen von Unfalldaten haben ergeben, dass sich an einem Freitag den 13. nicht mehr Verkehrsunfälle mit schwerem Sachschaden ereignen als an einem Freitag den 6. oder 20. (weiter …… )

12. Juni 2008

Heiratsverbot

In der vergangenen Woche ging es durch den Blätterwald: Der Bischof von Viterbo verhinderte einen Trauungsgottesdienst. Seine Begründung: “Die katholische Ehe sei auf Nachkommenschaft ausgerichtet; wer keine Kinder zeugen könne, könne keine kirchliche Ehe eingehen“. Es bestehe ein Ehehindernis.
Hintergrund: Zwei 25-jährige, Lucia und Renzo, wollten heiraten. Doch vor zwei Monaten hatte Renzo einen Autounfall und seitdem ist der junge Mann querschnittsgelähmt und zeugungsunfähig.
Im kirchlichen Gesetzbuch, dem “Codex Juris Canonici“, steht nicht nur, dass “Einheit und Unauflöslichkeit die Wesensmerkmale der Ehe” seien, sondern auch, das “der Ehebund von Mann und Frau hingeordnet ist auf das Wohl der Ehegatten und auf die Zeugung und die Erziehung von Nachkommenschaft“. “Ohne den ehelichen Akt“, ist nach Meinung eines hohen vatikanischen Kirchenmannes, “die geforderte wechselseitige und ganzheitliche Hingabe der Eheleute nicht denkbar“.
Es ist schon höchst merkwürdig, dass die Entscheidung des Bischofs ziemlich allein in der Landschaft steht, weil es ähnliche Urteile kaum gibt. Dabei stellt sich die Frage: Wie sieht es mit der Unfruchtbarkeit oder Impotenz aus? Hier wird mit zweierlei Maß gemessen. In den deutschen Diözesen wird unterschiedlich mit dem Thema umgegangen. Mal wird ein Gutachten eines Urologen über die Impotenz eines Mannes, mit Wissen der Braut, eingeholt, ein anderes Mal wird dies bei einer kirchlichen Trauung geflissentlich übersehen, weil es “nicht bekannt” war.
Lucia und Renzo sind dennoch Mann und Frau geworden, sie haben standesamtlich geheiratet. Einer der Trauungsgäste war der Stadtpfarrer von Viterbo.

11. Juni 2008

Kinobesuch

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Unser kleines Zoom-Kino im Ort hatte es tatsächlich geschafft, zum Weltkinostart des Kultfilmes “Sex and the City” am 29.05.2008, mit an den Start gehen zu können. Für 14 Tage, außer Mittwochs, konnte man sich den Film ansehen. Am Wochenende gab es zusätzlich zu den beiden Anfangszeiten um 17:45 Uhr und 20:15 Uhr, sogar noch eine Spätvorstellung und Sonntags eine Matinee. Gestern war letzter Tag in unserem Ort und meine Frau und ich gingen in die 17:45 Uhr Vorstellung, um meine Ankündigung wahr zu machen.
Das Kino hat 65 Sitzplätze, ist also klein und kein Vergleich mit den Großstadtkinos. Das Kino war nur zu einem Drittel besetzt. Alles Frauen, vom Teenager bis zur Seniorin und mitten drin ich, als einziger männlicher Besucher, quasi der “Hahn im Korb“. Mir war schon bekannt, dass die Serie im Fernsehen und auch der abendfüllende Kinofilm hauptsächlich von Frauen besucht und gesehen werden, aber dass das Verhältnis Männlein / Weiblein so frappierend ausfallen würde, hätte ich nicht gedacht.
Zum Inhalt des Films selber will ich hier nichts verraten. Für mich war es der krönende Abschluss der Serie, in der “reife” Frauen sich letztendlich der Realität stellen müssen. Die Spiellänge von 135 Minuten empfand ich persönlich etwas zu lang, gemessen an den schnellen Schnitten in der TV-Serie. Auch die Handlung hätte nur ein “Befriedigend” von mir bekommen, wohlgemerkt, ein rein subjektives Urteil. Als ich meine Frau heute morgen fragte, was sie denn so schön an dem Film fand, war ihre Antwort: “Die Kleider, die Schuhe, die Stoffe und Farben“. Ein Frauen-Film eben!
Als wir das Kino verließen, mussten wir durch ein Spalier von Frauen, die im Foyer des Kinos auf die nächste und letzte Vorstellung warteten. Dabei blieb mir ein Satz in den Ohren hängen, den eine Frau zur anderen sagte: “Schau mal, war doch ein Mann dabei“.

8. Juni 2008

Strafe für 54:1

Das sensationelle Fußball-Ergebnis von 54:1 in der Kölner Kreisliga-Begegnung zwischen dem SV Rheinkassel-Langel und dem DJK Löwe vom vergangenen Sonntag, ich berichtete darüber, hatte ein sportgerichtliches Nachspiel.
Folgende Strafen wurden von der Spruchkammer des Fußballkreises Köln ausgesprochen:
Sieben beteiligte Spieler der unterlegenen Mannschaft von DJK Löwe II werden für ein Jahr gesperrt. Die Mannschaft wird mit einem Abzug von 12 Punkten bestraft. Hinzu kommt eine Geldstrafe von 500 Euro. Die erste Mannschaft von DJK Löwe wird aus der Kreisliga C zurückgestuft, obwohl sie garnicht auf dem Platz stand. Der siegreichen Mannschaft von SV Rheinkassel-Langel konnte keine Manipulation nachgewiesen werden. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.
Ein hartes Urteil, auf einer Seite aber verständlich. Eine grobe Unsportlichkeit war das seelenruhige Anschauen der sich abzeichnenden katastrophalen Niederlage, ohne etwas dagegen zu unternehmen. Das musste hart bestraft werden, um die Glaubwürdigkeit des Sports zu erhalten.

7. Juni 2008

Offenes WLAN

Der Kommentar von Gucky auf meinen letzten Blog hat mich bewogen, einige eigene Gedanken und Überlegungen hinzuzufügen. Ich habe ein wenig im Internet geforscht und musste feststellen, dass über die Nutzung eines offenen WLAN´s schon Urteile gesprochen worden sind, denen unterschiedliche Voraussetzungen zu Grunde lagen.
Nehmen wir einmal an, mein WLAN ist eine Wohnung. Durch eine Verschlüsselung sperre ich die Wohnung ab. Das Passwort ist quasi der Schlüssel zur Wohnung. Wenn ich nun jemandem den Schlüssel zur Wohnung gebe, bin ich mit allem, was in der Wohnung geschieht, einverstanden. Wird Schaden angerichtet, bin ich selbst dafür verantwortlich oder muss den, der Zutritt zu meiner Wohnung hatte, dafür zur Kasse bitten.
Wird in meine Wohnung eingebrochen, weil der Fremde keinen Schlüssel hat, bin ich für den Schaden, der in meiner Wohnung angerichtet wird, nicht direkt verantwortlich. Der “Einbrecher” hat eine kriminelle Energie aufgewandt, um sich Zutritt zu meiner Wohnung zu verschaffen.
Dies ist sinngemäß auch auf das WLAN anzuwenden und in diesem Sinne hat auch das Hamburger Landgericht im Juli 2006 geurteilt. Es hat den Betreiber eines offenen WLAN´s verurteilt für einen Schaden aufzukommen, den Fremde verursacht haben, weil er sein WLAN nicht mittels eines Passwortes geschützt hat. Nun kann man noch argumentieren, dass der Betreiber ahnungslos war und er keine Ahnung hatte, wie sein WLAN zu schützen ist. Hier greift dann der Rechtsgrundsatz: “Unwissenheit schützt nicht vor Strafe“.
In einem zweiten Fall hat ein Wuppertaler Amtsgericht den Nutzer eines offenen WLAN´s auf Unterlassung verurteilt. Hier war der Betreiber des WLAN´s nicht damit einverstanden, dass sein Nachbar seinen Hotspot mitbenutzt.
Wie man sieht, kommt es bei der Rechtssprechung immer auf den jeweiligen Fall an. Grundsätzlich sollte man kein offenes fremdes Netz benutzen, wenn man nicht die Erlaubnis dazu hat. Man kann den Betreiber und auch sich selbst in Schwierigkeiten bringen.
Ein Wort noch zum anonymen Treiben im Internet, was auch über offene WLAN´s geschieht. Niemand surft anonym! Zwar kann man über mehrere Proxy-Server seine IP-Adresse verschleiern, wie dies beim anonymen Surfen der Fall ist, nicht verschleiert wird die MAC-Adresse der Netzwerkkarte meines Rechners. Diese MAC-Adresse ist einzigartig und unverwechselbar. Sie besteht aus 12 Zahlen und ist für jede Netzwerkkarte anders. Für diejenigen, die keine Netzwerkkarte haben und über ein Modem im Internet surfen, gilt dies nicht. Alle anderen, die per DSL im Internet surfen, tun dies über eine Netzwerkkarte, die teils steckbar, teils eingebaut im Rechner vorhanden ist. Auch jeder Router und jeder USB-WLAN-Stick hat eine MAC-Adresse.
Die Provider speichern also nicht nur die IP-Adresse, die bei jeder Einwahl ins Internet vergeben wird, sondern auch eine vorhandene MAC-Adresse. So ist es staatlichen Organen und auch den Providern möglich, durch Datenbank-Abgleiche festzustellen, ob der Rechner mit einer bestimmten MAC-Adresse in anderen Datenbanken verzeichnet ist und können so ein Profil erstellen, auch wenn Verschleierungen von IP-Adressen zu Grunde lagen. Hat man einmal den Rechner lokalisiert, ist es ein Leichtes, Rückschlüsse auf den Besitzer zu ziehen. Wie man sieht, ist man gar nicht anonym.

Links zu diesem Thema:
Gericht-erklärt-Nutzung-eines-privaten-offenen-WLAN-zur-Straftat
Urteil Landgericht Hambug
Urteil - Unberechtigte Nutzung privater WLAN-Netzwerke ist eine Straftat
Unbefugte WLAN-Nutzung verstößt gegen “Abhörverbot”
Schwarz-Surfen über fremden und offenen WLAN-Anschluss ist strafbar!

3. Juni 2008

Fußball 54:1

Hat jemand schon mal so ein Fußball-Ergebnis gesehen? Ich denke mir, dass ist einzigartig! Wo es so etwas gibt? In Köln! Genau gesagt in der Kölner Kreisliga D, Staffel 9, der untersten Spielklasse.
Der SC Germania Nippes stand eigentlich schon als Aufsteiger in die nächst höhere Spielklasse fest. Der Verein musste nur noch gewinnen, um dem punktgleichen SV Rheinkassel-Langel das Nachsehen zu geben. Da der SV Rheinkassel-Langel mit 37 Treffern eine schlechtere Torbilanz hatte, eigentlich eine reine Formsache.
Der SC Germania Nippes gewann auch das letzte Saisonspiel mit 10:0. Doch dieses Ergebnis reichte nicht, denn der Rivale SV Rheinkassel-Langel besiegte den DJK Löwe mit sage und schreibe 54:1 und steigt somit auf. Dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugehen kann, daran kann man riechen. Zur Halbzeit stand es bei diesem “Traumspiel” noch 13:0. Nach dem Seitenwechsel folgten noch 41 Tore.
Wurde hier kräftig durch Passivität nachgeholfen? Der SV Germania Nippes will das Ergebnis nicht so hinnehmen. Der Verband muss jetzt Aufklärungsarbeit leisten.

1. Juni 2008

Sex and the City

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Carrie, Samantha, Charlotte und Miranda sind wieder da. Seit letzten Mittwoch (28.05.) sind die vier Damen, nach fast vierjähriger Abstinenz wieder auf Männerjagd. Diesmal nicht als Fernsehserie, sondern als abendfüllender Kinofilm.
Sex and the City ist von mir Anfang dieses Jahrtausends gar nicht so wahrgenommen worden. Bin ich zu alt dafür? Wofür? Erst durch die Begeisterung meiner Tochter bin ich quasi mit der Nase auf diese Serie gestoßen worden. Ich habe mir ein paar Folgen angesehen, nun gut, es können auch 30 - 40 Folgen gewesen sein, konnte aber nie das Besondere dieser Serie nachvollziehen. Angeblich machen überwiegend Frauen das Klientel dieser Serie aus.
Der Wikipedia-Artikel beschreibt in kurzen Worten den Erfolg der Serie und die Eigenarten der vier Hauptdarstellerinnen. Obwohl mir die Vulgärsprache nicht so zusagt, werde ich es mir nicht nehmen lassen, gemeinsam mit meiner Frau, mir diesen Film in den nächsten Tagen anzuschauen. Man muss ja mitreden können und, auch wenn ich Senior bin, ein hübsches Mädchen kann immer entzücken, da spielt das Alter keine Rolle.

27. Mai 2008

Er ist wieder da

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Auch der schönste Urlaub geht einmal zuende. Die Familienmitglieder sind aus Mexiko zurück und auch wir, meine Frau und ich, haben unseren gut 10-tägigen England-Aufenthalt sehr genossen. Da wir in Südengland, genauer gesagt in Devon und Cornwall, wettermäßig genauso verwöhnt wurden, wie Ihr, die Daheimgebliebenen, stehen wir Euch also in Punkto Bräune in nichts nach.
Eigentlich war der Urlaub in der Grafschaft Surrey, südwestlich von London, bei guten Freunden geplant. Da wir aber merkten, dass wir den Haushalt mit unserer Anwesenheit ziemlich durcheinander brachten und natürlich eine zusätzliche Belastung darstellten, hatte ich nach drei Tagen die schöne Idee, unseren Freunden vorzuschlagen, mit uns gemeinsam ein paar erholsame Tage in Devon und Cornwall zu verbringen. Der Vorschlag wurde begeistert aufgenommen und wir Vier fuhren aufs Geradewohl in Richtung Südwest.
Über die gesamte Englandreise werde ich in mehreren Blogs in den nächsten Tagen berichten.

Bei “Er ist wieder da … ” fiel mir Marion ein, ein Liedchen aus 1966.

7. Mai 2008

Der Mai ist gekommen

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die Bäume schlagen aus und die Lust am Reisen ist gestiegen.
Meine Familie zieht es hinaus in die Welt. Deshalb von hier aus ein Gruß nach Cancun in Mexiko:

Gute Erholung und viel Spaß
in Eurem wohlverdienten Urlaub !!!

Auch ich werde heute verreisen. Wie oft bin ich in den letzten 35 Jahren wohl in England gewesen? Eine rein rhetorische Frage! In den Anfängen häufiger mit dem Auto über Ostende nach Dover. In den 90er Jahren und in der letzten Zeit immer mit dem Flieger.
Diesmal nehme ich wieder das Auto. Man kann mehr Dinge mitnehmen als im Flieger und man ist unabhängiger. Nun ja, die Kosten sind höher und man muss auch mehr Zeit  mitbringen. Für die 550 Kilometer kalkuliere ich mal fünf Stunden reine Fahrzeit ein. Dazwischen liegt aber noch die Fähre von Dünkirchen nach Dover, mit einer Fährzeit von 1:45 Stunden. Dazu kommt die Zeit für das Ein- und Auschecken. Also alles in allem kommen gut 8 - 9 Stunden Fahrzeit , vornehmlich auf der Autobahn, zusammen.

4. Mai 2008

Na also, geht doch!

1. FC Köln - TSG 1899 Hoffenheim 3:1

In einem kämpferisch dramatischen und kampfbetonten Spitzenspiel besiegte der 1. FC Köln den Dorfverein TSG 1899 Hoffenheim verdient mit 3:1 Toren. Köln rückte damit auf Platz 3 der Tabelle vor und steht somit auf einem der Aufstiegsplätze für die 1. Bundesliga, hinter Borussia Mönchengladbach und FSV Mainz 05.
Der Sieg war äußerst wichtig, darf aber nicht zu hoch bewertet werden, denn noch stehen ein Heimspiel und zwei Auswärtsspiele an und die sind auch nicht ohne.
Am Mittwoch, den 07. Mai, muss der FC nach Augsburg. Der FC Augsburg liegt zwar im Moment im Mittelfeld, könnte aber ganz leicht in den Abstiegsstrudel kommen, wenn sie gegen Köln verlieren. Sie werden also nicht zu unterschätzen sein.
Am Pfingstsonntag, den 11. Mai kommen die Mainzer in das Kölner Stadion. Die Mainzer haben zwar das Hinspiel am 07. Dez. 2007 Mainz ganz knapp mit 1:0 gewonnen, sind aber auswärts sehr stark. Und Mainz will den direkten Wiederaufstieg. Es wird wahrscheinlich das entscheidene Spiel und wir können uns auf ein tolles Spitzenspiel freuen.
Am letzten Spieltag, den 18. Mai, muss Köln nach Kaiserslautern. Der 1. FC Kaiserslautern steht bereits auf einem der Abstiegsplätze, wird also alles daran setzen, das “rettende Ufer” zu erreichen. “Die roten Teufel” werden den Kölnern nichts schenken und das “Fritz-Walter-Stadion” zu einem Tollhaus machen.
Alles in allem eine dramatische Endrunde, wo sich mit Mainz, Köln, Hoffenheim und dem SC Freiburg vier Vereine Hoffnungen auf einen Aufstiegsplatz machen. Borussia Mönchengladbach ist fast uneinholbar und dürfte es geschafft haben.

Schicksalsspiel

Heute um 14:00 Uhr beginnt der 1.FC Köln sein Schicksalsspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Dann heißt es: Alles oder Nichts. Dann wird sich zeigen, ob die Kölner das Zeug haben, in der 1. Bundesliga zu bestehen und dazu gehört ein Sieg über Hoffenheim und nur ein Sieg. Ein Unentschieden würde überhaupt nichts bringen. Wer ganz oben mitspielen will, muss in der Lage sein, alle Mannschaften der 2. Liga zu schlagen.
Das Spiel ist seit Wochen ausverkauft, ebenso die Partie gegen Mainz in einer Woche. Obwohl der FC Köln vor diesem entscheidenen Spiel auf Platz 5 der Tabelle steht, hat er eigentlich alle Vorteile auf seiner Seite, um einen der begehrten Aufstiegsplätze (nur die ersten Drei steigen direkt auf) zu erreichen. Die nächsten beiden Spiele bringen die direkten Gegner und Aufstiegsaspiranten, Mainz und Hoffenheim, in die Kölner Arena. Für Köln also ein Heimspiel und die Kölner Fan-Gemeinde steht wie ein Block hinter dem FC. Bis…, ja bis …., daran will ich aber im Moment nicht denken. Sehen wir die Sache positiv! Köln wird es schaffen und Hoffenheim eine Niederlage zufügen.
An nächsten Wochenende muss der zweite direkte Gegenspieler nach Köln kommen, der FSV Mainz 05. Ihr Spiel vom Freitag gegen den 1. FC Kaiserslautern, das sie 2:1 in der letzten Minute gewonnen haben, war schon eine Zitterpartie. Also eigentlich eine lösbare Aufgabe, es sei denn …..

Hier die Tabelle vor dem heutigen Spiel:
Nr. Verein Sp. Gew. Un. Verl. Tore. Geg. Pkt.
1 Borussia Mönchengladbach 30 15 12 3 56 : 32 57
2 FSV Mainz 05 31 15 10 6 57 : 32 55
3 1899 Hoffenheim 30 15 8 7 50 : 35 53
4 SC Freiburg 31 14 10 7 46 : 39 52
5 1. FC Köln 30 14 9 7 54 : 39 51
6 SpVgg Greuther Fürth 31 13 9 9 50 : 40 48

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