R I W E R – Blog eines Seniors

28. März 2009

LiveCD Knoppix 6 – Nachtrag

Das Starten der LiveCD von einem CD-Laufwerk oder USB-Stick ist mitunter ein nerviger Prozess. Mancher ältere PC oder älteres Notebook hat gar kein CD-Laufwerk. Hat es eins, ist es oft defekt oder zu langsam. Ein Booten von einem USB-Stick ist meist nur bei Geräten möglich, die nicht älter als vier Jahre sind. Als Alternative bleibt das Booten von der Festplatte, wie ich es hier beschrieben habe (Poor Man – Installation). Noch schöner wäre es, wenn man den ISO-File direkt unter Windows booten könnte. Das dies möglich ist, werde ich mit den nächsten Zeilen beschreiben.

Knoppix 6.1 (DVD) ist nur mit dem Kauf der Cebit-Ausgabe des Computermagazin C´T zu bekommen. Die aktuelle Knoppix 6.0.1 (CD-Version) kann von verschiedenen Hochschulrechnern als ISO-File herunter geladen werden, z.B.: hier.
Von der Knoppix 6.1 Version (DVD) muss zunächst ein ISO-File erzeugt werden. Dazu braucht man ein kleines Freeware-Programm, dass sich selbst erklärt und das hier herunter zu laden ist.
Den ISO-File kopieren wir in unserem Beispiel in das Hauptverzeichnis der 1. Partition (C:\). Aus dem File muss eine Datei extrahiert werden. Eine ISO-Datei zu entpacken können nur wenige Pack-Programme. Wir nehmen dazu den Freeware-Allrounder 7-Zip, dass hier herunterzuladen ist. Als portable Version kann man das Programm hier herunter geladen werden. Mit dem Programm 7-Zip extrahieren wir aus dem ISO-File die Datei linux, das sich im Verzeichnis /boot/isolinux des ISO-Files befindet und legen es ebenfalls in das Hauptverzeichnis ab.
Wir bräuchten auch noch die Datei minirt.gz im selben ISO-Verzeichnis, jedoch ist ein Booten des ISO-Files mit dieser Datei nicht möglich. Wir müssen uns dazu eines kleinen Tricks bedienen. Zu diesem Zweck laden wir uns aus dem Internet die Datei knx531.zip herunter, entpacken die Datei und kopieren die Dateien grldr, minirt_531.gz und menu.lst in das Hauptverzeichnis. Jetzt geht es weiter, wie unter der Poor Man Installation beschrieben:

Die Datei boot.ini im Hauptverzeichnis (Root) mit einem Texteditor (Edit oder Wordpad) öffnen und als letzte Zeile den Eintrag c:\grldr=”Andere Betriebsysteme“ hinzufügen. Speichern!
Die Datei menu.lst im Hauptverzeichnis mit einem Texteditor (Edit oder Wordpad) öffnen und folgende Veränderung vornehmen:

######################################################
# GvR March 30th 2008
color black/cyan yellow/cyan
timeout=15
default=0

title Knoppix 6 from ISO
kernel (hd0,0)/linux ramdisk_size=100000 init=/etc/init bootfrom=/dev/hda1/*.iso vga=791 noprompt apm=power-off nomce quiet lang=de dma screen=1024×768 highres=off loglevel=0 libata.atapi_enabled=1 SELINUX_INIT=NO nmi_watchdog=0 ntfs_rw
initrd (hd0,0)/minirt_531.gz
boot
######################################################

Speichern! Fertig! Rechner neu booten (starten), im ersten Menü “Andere Betriebssysteme” auswählen. Im zweiten Menü Knoppix 6 from ISO wählen.

Soll das KNOPPIX-Verzeichnis in einer anderen Partition liegen, muss entsprechend der Eintrag (hd0,0) (hier als Beispiel für die erste Partition) in der Datei menu.lst geändert werden, (hda0,1) wäre die zweite Partition im ersten physischen Laufwerk.

Wer KDE-Umgebung benutzen will, gibt am Ende der Zeile, die mit kernel beginnt, einfach desktop=kde ein. Für die Gnome-Umgebung gibt man desktop=gnome ein.

Wird von einem USB-Stick oder einer SD-Card gebooted muss der Eintrag /dev/hda1/ entsprechend geändert werden (z.B.: /dev/sdb1/ oder ähnlich).

Knoppix 6.1 und 6.0.1 laufen auch auf diversen Nettbooks (z.B.: ASUS Eee PC 701 G). Hier ist dann nur die Änderung für die Bildschirm-Auflösung vga=785 und screen=800×480 vorzunehmen.

Zum Schluss noch der übliche Hinweis, dass ich für das einwandfreie Funktionieren der Anweisungen keine Gewähr übernehme und für etwa auftretende Schäden nicht hafte.
Viel Spaß beim Ausprobieren. Vielleicht hinterlässt der eine oder andere mal einen Kommentare mit seinen Erfahrungen.

5. April 2008

Linux

In den vergangenen drei Wochen habe ich mich ausgiebigst mit Linux beschäftigt. Vor allem die LiveCD´s von vier Distributionen haben es mir angetan:

Knoppix 5.3.1 – – – – – – – – – – – – – – – – – – Ubuntu 7.10

Damn Small Linux 4.25 (MyDSL) – – – – – – Puppy 3.01 (Muppy – deutsch).

Speziell auch die Adaptionen für den Asus EeePC:

eeeXubuntu – – – – – – – – – – – – – – – – – – – Pupeee

Zu allen Versionen werde ich in der nächsten Zeit meine Erfahrungen wiedergeben.

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17. März 2008

Hitzeproblem mit dem Eee-PC

Seit Ende Januar habe ich den Asus Eee-PC in weiß. Inzwischen habe ich ihn aufgerüstet. Der Arbeitsspeicher hat 2GB, als zusätzliches Speichermedium hat er eine 16GB SDHC-Card bekommen. Das vorinstallierte Linux Xandros wurde gegen Windows XP ausgetauscht. Mit dem kleinen Programm eeectl, das ständig in der Taskleiste verfügbar ist, kontrolliere ich den Prozessor-Speed und den eingebauten Lüfter.
Im Normalfall komme ich mit dem 70%-igen Prozessor-Speed aus und die Lüfter-Kontrolle steht auf Automatic. Die Temperatur variiert zwischen 50 und 55 Grad. Bei rechenintensiven Programmen (Abspielen von Flash-Videos aus dem Internet) kommt es im Vollbild-Mode des Flash-Players zum ruckeln des Bildes und ich erhöhe deshalb den Prozessor-Speed auf 100%. Die Temperatur geht höher und bei ca. 61- 62 Grad kommt es zum Crash, zum Absturz des Rechners mit Neustart.
Wenn ich rechtzeitig vorher, also bei unter 60 Grad, den Lüfter über eeectl auf 70 oder 80% setze, hält sich die Temperatur wieder in den Grenzen von 50 – 55 Grad.
Das heißt also: Die kritische Temperatur liegt bei über 60 Grad!
Wer hat ähnliche Beobachtungen gemacht und kann von Betriebssystem-Abstürzen berichten, die wahrscheinlich von Hitzeproblemen herrühren? Die Frage ist: Ist es ratsam, den Lüfter-Speed nicht auf Automatic zu belassen, sondern eine Einstellung von 60% vorzunehmen?
Ich werde das Hitzeproblem im Auge behalten und zu gegebener Zeit noch einmal darüber berichten.

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13. März 2008

Bluetooth-Stick für Asus Eee-PC und andere

Auf meinem Handy habe ich fast alle meiner Adress- und Kommunikationsdaten der mir bekannten Menschen immer zur Hand. Um sie mit meinem Rechner (Eee-PC) abzugleichen, habe ich bisher ein USB-Kabel verwendet, das einen Com-Port für mein Handy simuliert. Aber diesen Weg habe ich meine Daten von Outlook mit dem Handy abgeglichen. Diese Hantiererei mit dem Kabel war ich leid! Da mein Handy auch eine Bluetooth-Schnittstelle besitzt, also eine drahtlose Verbindung möglich ist, der Asus Eee-PC aber nicht, musste ein Bluetooth-Adapter für USB her. Er sollte so klein als möglich sein.

BluetoothWieder wurde ich bei www.cssc.de fündig.
Bezeichnung: Adapter USB Bluetooth v2
Zusatzinformationen: 3 MBit/s bis 10 Meter
3 MBit/s USB 2.0 USB-Stick
Größe: 50x150x7 mm
Preis: 8,90 €

Leider hat sich auch dieser Preis inzwischen erhöht. Laut Shop-Seite kostet er heute 10,70 €. Auch für andere Rechner mit USB-Schnittstelle ist dieser Adapter empfehlenswert. Ein gutes Preis- Leistungsverhältnis und funktioniert prima.

RAM-Erweiterung für Eee-PC

Filed under: Asus Eee PC — riwer @ 8:26
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Ich habe schon an anderer Stelle in diesem Blog erwähnt, dass ich ziemlich begeistert von dem Asus Eee-PC bin. In der ersten Zeit nach dem Kauf dieses kleinen Schmuckstückes, am 25 Januar, habe ich ihn täglich über mehrere Stunden im Einsatz gehabt, in Verbindung mit einem VGA LCD-Display.
Mittlerweile hat sich die erste Euphorie gelegt. Ich musste feststellen, dass mein bisheriger Hauptrechner, ein Notebook von Gericom aus dem Jahre 2002 mit 2 GHz Taktfrequenz, 768 MB RAM und 30 GB Festplatte, doch um einiges schneller ist als “der Kleine“. Und so gebrauche ich “den Kleinen” nur noch im portablen Einsatz oder spät abends im Bett, um mir Sendungen des Fernsehens anzugucken, die in deren Portalen bereitgestellt werden und die ich mir dann über WLan und dem Router aus dem Internet ziehe. Man gönnt sich ja sonst nichts!

Die erste Aufrüstung erfuhr der Asus Eee-PC Ende Februar mit der zusätzlichen Ausstattung einer 16 GB SD-Karte, ich berichtete darüber hier.
Jetzt erfolgte eine weitere Aufrüstung, in dem ich den Hauptspeicher von 512 KB auf 2 GB erhöht habe. Wieder fand ich eine preiswerte Objekt bei der Firma www.cssc.de : Buffalo – SO-DIMM 2 GB DDR2-667 – Select Series, D2N667C-2G/B – Artikelnummer: 35689 – 2048 MB – CL5 5-5-15 zum Preis von 30,20 €. Leider musste ich feststellen, dass das Modul inzwischen 33,70 € kostet.
Ich denke, wenn sich einer mit dem Gedanken trägt, eine Speicheraufrüstung vorzunehmen, dann sollte er es jetzt tun, denn allgemein sind die Speicherpreise am steigen und nie war gerade das eben erwähnte Modul so preiswert wie jetzt.
Das Einbauen geht relativ einfach: Netzteil und Batterie vom Gerät trennen, umdrehen, mittlere Bodenplatte mittels der beiden Schrauben lösen, eine Schraube ist durch einen Aufkleber verdeckt, der erst entfernt werden muss, altes Modul entfernen, neues Modul rein, Bodenplatte wieder verschrauben, fertig! Weitere Handhabungen oder Einstellungen sind nicht nötig. Alles läuft zu meiner vollsten Zufriedenheit.

27. Februar 2008

Programme für Eee-PC mit Win-XP

Filed under: Asus Eee PC — riwer @ 10:43
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Bekanntlich ist der Speicherplatz für Standard-Programme nicht sehr groß, nachdem wir Windows-XP auf unserem kleinen Freund installiert haben. Was liegt da näher, Portable Programme zu nehmen, zumal man diese überall hin transferieren kann und jederzeit auf sie zugreifen kann, ohne sie installieren zu müssen.
Eine große Anzahl dieser Portablen Programme findet man bei portableapps.com und für die deutschsprachigen Programme portableapps.com/de/apps. Es gibt noch jede Menge anderer Portale mit Portablen Programmen, deren Links ich in einem späteren Post behandeln werde, das größte Portal dürfte sich aber hinter den oben genannten Links verstecken. Der wichtigste Punkt aber ist der, dass alle Programme kostenlos sind.
Welche Programme braucht man so? Was muss immer zur Hand sein?
Meine persönlichen Favoriten sind:

7-Zip: Archivprogramm für die gängigsten Formate
FileZilla: umfangreicher FTP-Client
Foxit Reader: PDF-Reader (sehr klein und kompakt)
GIMP: Foto- und Bildbearbeitungsprogramm
KeePass: Password Safe für meine vielen Passwörter
Mines-Perfect: Spiel zum Zeitvertreib
Firefox 3.0: Browser für das Eee-Display (Testversion)
Firefox 2.12: Browser für das ext. 22″ Display
MPlayer: Videoplayer für fast alle Formate
On-Screen Keyboard: Bildschirmtastatur zur Sicherheit
OpenOffice: das bekannte Office-Paket
PhotoFiltre: Bildbearbeitungsprogramm
Schach: leider nur in 1024×768 darstellbar
Sudoku: zum Zeitvertreib
Virtual Magnifying Glass: ein Vergrößerungsglas

Alle Programme werden in einer PortableApps-Suite gesammelt (siehe Grafik), das nach dem Aufruf eines Programmes dezent in der Taskleiste verschwindet.
Der Speicherplatzbedarf liegt bei 400 MB.

Wie gesagt, es handelt sich hier um eine Auflistung meiner persönlichen Favoriten. Jeder hat da seinen eigenen, ganz besonderen Geschmack und Wünsche. Auf jeden Fall sind sie eine ernst zu nehmende Alternative zu den kostenpflichtigen kommerziellen Programmen.

26. Februar 2008

Aufrüstung des Eee-PCs

Filed under: Asus Eee PC — riwer @ 15:24
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Der Asus Eee-PC hat langsam Kultstatus erreicht. In Deutschland gut vier Wochen auf den Markt ist er eine begehrte Rarität geworden, wenn er denn überhaupt zu haben ist. Die ausgezeichneten Eigenschaften des kleinen Sub-Notebooks sprechen für sich und ähnliche Fabrikate anderer Hersteller können ihm preislich und ausstattungsmäßig nicht das Wasser reichen.
Da das Speichermedium mit 4GB etwas klein bemessen ist – fast 3GB gehen für das Windows XP mit diversen Programmen drauf -, habe ich mir nebenstehende SDHC-Speicherkarte geleistet. Sie bleibt ständig in dem dafür vorgesehenen Slot (Einstecköffnung) und fügt sich harmonisch in das Gesamtgehäuse ein, ohne überstehende Teile. Die Schreib- und Lesegeschwindigkeiten sind erstaunlich hoch und sind gegenüber einer Festplatte kaum nachteilig bemerkbar.

Hier die Daten:
Kapazität: 16384 MB
Datentransfer: 23 MB/s lesen, 13 MB/s schreiben
Kartentyp: Secure Digital High Capacity (SDHC) Class 6
Preis: 59,90 € bei www.cssc.desofort lieferbar

17. Februar 2008

Asus Eee PC

Filed under: Asus Eee PC — riwer @ 12:35
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Eee PCSchon am 25. Januar konnte ich ihn mein eigen nennen. Endlich ein Gerät zu einem akzeptablen Preis, das man überall hin mitnehmen kann.
Es hat die Größe eines normalen Buches und wiegt auch so viel, etwas unter einem Kilogramm.
Sicher die Handhabung, sprich das Arbeiten damit, ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, Bildschirm mit 7 Zoll schon recht klein und auch die Tastatur könnte größer sein.
Ich will aber nicht meckern: Für 299,- Euro ist es schon ein Leckerchen.

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