R I W E R – Blog eines Seniors

20. Juni 2009

Fit im Alter

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Sport verbessert die Gesundheit. Das gilt auch und insbesondere für ältere Menschen, doch nicht nur. Eine Studie der American Academy of Neurology hat nun eine Kombination von Beschäftigungen ausgemacht, die Senioren vor geistigem Verfall schützen.

Fit im Alter Regelmäßiger Sport, Nichtrauchen, ein ausgefülltes Sozialleben und ein höherer Bildungsabschluss: Das sind Geheimrezepte für einen wachen Verstand in fortgeschrittenem Alter, wie aus einer veröffentlichten Studie der American Academy of Neurology hervorgeht. Die Hauptautorin der Studie, Alexandra Fiocco von der University of California in San Francisco, beobachtete dazu über acht Jahre die Entwicklung von 2500 Senioren zwischen 70 und 79 Jahren.

Dabei fanden Fiocco und ihre Kollegen heraus, dass sich bei 53 Prozent mit fortschreitendem Alter ein gewisser geistiger Abbau einstellte, bei weiteren 16 Prozent registrierten sie sogar einen starken Verfall. Die übrigen 30 Prozent jedoch bewahrten sich ihre rege Geisteskraft und steigerten sie der Studie zufolge sogar noch.

Die Wissenschaftler prüften daraufhin, was genau zum Erhalt der geistigen Leistungsfähigkeit beitrug – und konnten ein klares Profil ausmachen: Jene Senioren in den Siebzigern, die mindestens einmal pro Woche Sport trieben, mindestens Abitur hatten, nicht rauchten und sich noch beruflich oder sozial engagierten, hatten eine deutliche höhere Chance geistig fit zu bleiben als ihre Altersgenossen, denen diese Faktoren fehlten.

5. Mai 2009

Reiseangebote

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Werbebeilagen in den Tageszeitungen sind ein gewohntes Bild. Da die Wochenendausgaben der Zeitungen wesentlich dicker sind, als die täglichen Ausgaben, somit die Beilagen Kapazität beschränkt ist, sind findige Werbemittelvertreiber dazu übergegangen, diese Werbebeilagen in gebündelter Form mit einer Klarsichtumhüllung als gesonderte Wurfsendung zu verteilen. In diesem Werbepaket findet man unter anderem die Werbeangebote von REWE und Toom-Markt. Ich hebe diese Firmen gesondert heraus, weil sie auf der letzten Seite ihrer Werbebroschüre auch Reisen anbieten, zu sehr lukrativen Preisen. Meist ist noch ein extra Rabatt für Rentner bzw. Senioren dabei.

So wurde z.b. vor 14 Tagen von Toom-Tours ein Hotelaufenthalt in Marienbad (Tschechien) angeboten. 7 Nächte im Wellness-Hotel Reitenberger (4-Sterne) ab 219,- Euro. Die Leistungen: Halbpension, Kurtaxe, kostenloses Busticket für Marienbad, geführter Rundgang in Marienbad und 6 Anwendungen. Eigene Anreise.
Ein sehr lukrativer Preis, bei dem man eigentlich nichts falsch machen kann.

Marienbad Da ich mich schon seit gut einem Jahr mit dem Besuch von Marienbad beschäftigt habe, kam dieses Angebot gerade richtig. Sollte wirklich irgend etwas nicht meinen Gefallen finden, wäre ich bereit für Verbesserungen noch etwas drauf zu legen. Das Gleiche gilt für das Essen. Sagt mir das Essen nicht zu, gehe ich eines der vielen Restaurants in Marienbad besuchen und esse, wonach mir gerade ist.

Ich habe also Online gebucht. Die Reise wird von DerTour abgewickelt. Da ich gerne im August kuren möchte, war der Preis im Prospekt mit mit 329,- Euro ausgewiesen. Bei der Buchung wurden aber nur 269,- Euro gefordert. Wahrscheinlich ein Preisverfall der tschechischen Krone gegenüber dem Euro, durch die Wirtschaftskrise. Eine Anzahlung von 20 Prozent war sofort fällig, der Rest ist vier Wochen vor Reiseantritt zu zahlen. Danach bekommt man die Reiseunterlagen mit dem Reisesicherungsschein.

Nach dieser “Wellness-Reise” werde ich hier im Blog über meine Erfahrungen berichten.

2. Mai 2009

Das sprechende Telefon

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Doro SeePlus 314ci Ich habe schon mehrmals über Telefone für Senioren geschrieben (hier und hier). Heute möchte ich den Senioren, aber auch anderen interessierten Personen, ein Telefon vorstellen, das einige Besonderheiten aufweist. Auf den ersten Blick ist es ein Telefon mit großen Tasten und großem Display, doch für Menschen, mit eingeschränkter Sehfähigkeit, Schwerhörigkeit und eingeschränkter Mobilität bedeutet das Doro SeePlus 314ci einen entscheidenden Gewinn an persönlicher Freiheit.

Das extrem große Display zeigt Rufnummer und Namen der Anrufer an, zusätzlich wird die ankommende Nummer vom digitalen Stimmgenerator vorgelesen. Auch die Tasten können sprechen: Bei jedem Tastendruck ertönt die zugehörige Ziffer über den Lautsprecher. Über die mitgelieferte Fernbedienung, die man sich bequem um den Hals hängen kann, können eingehende Anrufe auch aus der Entfernung entgegengenommen werden. Gleichzeitig dient die Fernbedienung als Notrufsender, mit dem sich eine persönliche, voreingestellte Mitteilung an einen Freund oder Verwandten mit nur einem Knopfdruck abschicken lässt.

Die komplette Ausstattung wurde perfekt auf einfache Bedienung abgestimmt:
- konkave Tasten mit einfach zu reinigender Oberfläche
- Maximale Klingellautstärke 85db(A)
- sprechendes Telefonbuch für 30 Einträge
- Freisprecheinrichtung
- Hörgerätekompatibel
- Der Preis liegt zwischen 88,- und 120,- Euro.

Weitere Informationen finden Sie hier und beim deutschen Vertriebspartner IVS-GmbH oder bei Amazon.

27. April 2009

2010 – Rentenkürzung ?

Eine Meldung des Handelsblattes sorgt bei den deutschen Rentnern für Unruhe:

Erste Rentenkürzung seit 1957 droht

von Peter Thelen

Den 20 Millionen Rentnern droht als Folge der Wirtschaftskrise im nächsten Jahr eine Kürzung ihrer gesetzlichen Altersbezüge um über zwei Prozent. Dies erfuhr das Handelsblatt aus Kreisen der Sozialversicherung. Begründet wurde die Einschätzung mit den negativen Erwartungen der Wirtschaftsinstitute zur Lohnentwicklung.

weiter …

Da die Löhne in diesem Jahr durch die Wirtschaftskrise sinken werden, erwarten einige Institute, dass die Renten im Jahre 2010 gekürzt werden. Seit 1957 hat es keine Rentenkürzung gegeben. Damals wurde eine dynamische Rentenanpassung durchgeführt, die mit der Lohnentwicklung gekoppelt ist.

In diesem Wahljahr werden die Renten in Westen Deutschlands um 2,41 Prozent erhöht, im Osten sogar um 3,38 Prozent. Abgesehen vom letzten Jahr, haben sich die Rentner jahrelang mit Nullrunden zufrieden geben müssen. Behalten die Institute recht, wird die diesjährige Erhöhung den Rentnern nächstes Jahr wieder weggenommen!
Es kann sogar noch wesentlich mehr werden, wenn das eintritt, was im letzten Artikel des Handelsblattes steht, denn dort heißt es:

Kurioserweise könnte sich das statistische Problem für die Rentner aber sogar noch erhöhen: Denn im Kampf gegen die wachsende Arbeitslosigkeit denkt die Bundesregierung derzeit darüber nach, die Kurzarbeitergeld-Regelung für die Unternehmen noch attraktiver zu machen (siehe nebenstehenden Bericht). Deshalb ist wahrscheinlich, dass die Zahl der Kurzarbeiter sogar noch steigen dürfte.

Sollte dieses Szenario eintreten und davon ist auszugehen, werden die Rentner einen Teil der Kosten tragen müssen, in dem man ihnen die Rente drastisch kürzt. Das ist nicht das Ende der Fahnenstange. Wie hieß es doch damals, in den 90er Jahren vom damaligen Arbeitsminister Blüm? “Die Renten sind sicher!” Von wegen …

Nachtrag 18:00 Uhr:

Die Reaktionen der großen Parteien lässt nicht lange auf sich warten. Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) schließt eine Kürzung der Renten im nächsten Jahr aus. Die CDU ist da vorsichtiger. Sie will eine Rentenkürzung nur vermeiden, sagt CDU-Generalsekretär Roland Profalla. Nachzulesen ist der ganze Artikel bei n-tv.
Für mich sind das “Lippenbekenntnisse”. Wie gesagt, es ist Wahljahr und keine der beiden Parteien kann wissen, ob sie nächstes Jahr noch Regierungspartei ist. Der Wähler wird im September entscheiden, wer sein Vertrauen besitzt.

26. April 2009

Handy für Senioren II

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Vor etwa sechs Wochen habe ich über Mobiltelefone berichtet, die speziell für ältere Menschen (Senioren) entwickelt wurden. Besonderen Wert wird bei diesen Handys auf große Tasten, großes Display, ausreichende Lautstärke beim Klingeln, Notruftaste und Tastenlampe gelegt. Auf eine möglichst große Anzahl von Anwendungen wird verzichtet, die Menüführung muss einfach und selbsterklärend sein.
Ich glaube, wenn diese Grundbedingungen erfüllt werden, das Gerät entsprechend stabil ist, dann könnten sich auch Senioren an das Mobiltelefon gewöhnen, statt eines Festnetzanschlusses.

Emporia Live Die österreichische Firma Emporia hat sich für ihre Mobiltelefone die Zielgruppe Senioren ausgesucht und ihre Geräte auf die besonderen Bedingungen angepasst. Das Modell LIFE ist eine Schiebe-Handy, d.h., die nummerische Tastatur kann zum Wählen einer Nummer herausgeschoben werden. Zum sonstigen Gebrauch sind nur vier Tasten auf der Vorderseite notwendig. Das große Display macht ein Navigieren im Menü-Bereich sehr einfach, so dass keine Bedienungsanleitung gebraucht wird.
Eine Besonderheit ist die große rote Taste auf der Rückseite des Gerätes, die Notruftaste. Bis zu 5 Notrufnummern können bei dieser Taste hinterlegt werden. Alle Notrufnummern werden automatisch hintereinander angerufen. Auch das Senden einer Notruf-SMS an die Notrufnummern ist möglich. Die DTMF-Erkennung fordert eine Bestätigung des Notrufs, so kann der Notruf nicht irrtümlich auf einen Anrufbeantworter landen. Damit keine versehentlichen Notrufe ausgelöst werden, ist der Notrufknopf deaktivierbar.
Weiter technische Details zu diesem Mobiltelefon (Handy) finden sie hier.

19. März 2009

Schlaganfall erkennen

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Während gegrillt wurde, stolperte Ingrid und fiel hin. Man bot ihr an, einen Krankenwagen zu rufen, doch sie versicherte allen, dass sie OK und nur wegen ihrer neuen Schuhe über einen Stein gestolpert wäre. Weil sie ein wenig blass und zittrig wirkte, half man ihr, sich zu säubern und brachte ihr einen neuen Teller mit Essen. Ingrid verbrachte den Rest des Abends heiter und fröhlich.
Ingrids Ehemann rief später an und ließ alle wissen, dass seine Frau ins Krankenhaus gebracht worden war. Um 23.00 Uhr verstarb Ingrid. Sie hatte  beim Grillen  einen  Schlaganfall  erlitten. Hätten  die  Anwesenden  gewusst,  wie  man die  Zeichen  eines  Schlaganfalls  erkennt, könnte Ingrid noch leben.

Manche Menschen sterben nicht sofort. Sie bleiben oft lange in einer auf Hilfe angewiesenen, hoffnungslosen Situation.

Ein Neurologe sagte, dass, wenn er innerhalb von 3 Stunden zu einem Schlaganfallopfer kommen kann, er die Wirkung eines Schlaganfalls in das Gegenteil verkehren könne. Der Trick wäre, einen Schlaganfall zu erkennen, zu diagnostizieren und den Patienten innerhalb von 3 Stunden zu behandeln. Auch medizinisch nicht ausgebildete Menschen können einen  Schlaganfall erkennen, wenn sie 4 einfache Regeln beherzigen und dann entsprechend einordnen:

1.) Bitte die Person zu lächeln.
2.) Bitte die Person, einen ganz einfachen Satz zu  sprechen, zum Beispiel: Es ist heute sehr schön.
3.) Bitte die Person, beide Arme zu heben.
4.) Bitte die Person, ihre Zunge heraus zu strecken. Wenn die Zunge gekrümmt ist, sich von einer Seite zur anderen windet, ist das ein Zeichen eines Schlaganfalls.

Falls er oder sie Probleme mit einem dieser Schritte hat, ruf sofort den Notarzt und beschreibe die Symptome am Telefon.

Verfasser: PAGITZ Mary, OSR. Pflegedienstleitung Chirurgische Univ. Kliniken, Innsbruck

Schlaganfall

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10. März 2009

Handy für Senioren

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Welcher ältere Mitbürger(in) kennt es nicht: Kauft man sich ein neues Mobiltelefon, auch Handy genannt, hat man vielfach seine Probleme. Diese kleinen Alleskönner sehen schick aus, sind klein und leicht, man kann damit Fotos machen, sogar Videos aufnehmen, Musik hören, Radio hören, im Internet surfen, SMS schreiben und, man staune, sogar telefonieren. Diese Vielfalt an Funktionen wird mehr oder weniger in komplizierten Menüs zur Anwendung gebracht. Die Bedienung ist gar nicht so einfach. Hinzu kommen eine kleine Schrift auf der Anzeige und Tasten, deren Beschriftung kaum erkennbar ist. Für Senioren nicht gerade attraktiv, weil im höheren Alter die Sehkraft nach lässt.

Seit ein paar Monaten wird nun von der Firma Hagenuk ein Handy angeboten, das speziell für Senioren entwickelt wurde. Das Hagenuk fono 3 ist ein kompaktes Mobiltelefon. Es ist ein unkompliziertes und zuverlässiges Telefon „ohne Schnickschnack“. Ein hoch funktionales Telefon, das auch im zunehmenden Alter sicheren Bedienkomfort bietet und wichtige Notfallfunktionen für den Fall der Fälle bereit hält.
Das 4,3 cm große Farbdisplay zeigt Rufnummern und SMS-Nachrichten in gut lesbaren Schriftzeichen an, die sich auch von Brillenträgern problemlos erkennen lassen. Die großen, beleuchteten Tasten verhindern eine Fehlbedienung und lassen sich auch bei Dunkelheit sicher treffen. Das Hagenuk fono 3 verfügt über alle Funktionen, die zum Telefonieren und zur SMS-Kommunikation notwendig sind, wie z. B. ein Telefonverzeichnis, einen Kurzwahlspeicher und eine Freisprechfunktion. Darüber hinaus hat es eine spezielle Kurzwahltaste, die selbstständig eine vorher eingetragene Rufnummer an ruft und dann automatisch in den Freisprechbetrieb übergeht. Vibrationsalarm und Lautsprecher sind besonders leistungsstark ausgelegt und werden auch in lauten Umgebungen wahrgenommen. Das FM Radio, eine Alarmfunktion (Wecker) und die integrierte Taschenlampe runden den Funktionsumfang ab. Die Gesprächszeit beträgt bis zu 6 Std. Die Stand-By-Zeit beträgt bis zu 190 Std. Im Lieferungumfang ist der Akku und das Ladegerät Preis ca. 120,- Euro ohne Vertrag.

Ein weiteres Gerät wurde jetzt auf der Cebit in Hannover vorgestellt. Mit dem fono e100 und dem fono c600 erweitert Hagenuk seine Auswahl an Senioren-Handys ab 99 Euro ohne Vertrag. Bei diesem Senioren-Handys setzt Hagenuk auf Großtasten und eine klare Anzeige. Zudem steht eine simple Menü-Struktur und Bedienung sowie das Design im Vordergrund. Dabei zeigt sich das für Mitte April angekündigte Einfach-Handy fono e100 in einem sportlichen Gehäuse ohne Ecken und Kanten. Die Neuheit wiegt laut Hagenuk keine 80 Gramm, die gummierte und gewölbte Oberfläche bietet ein angenehmes Handling. Über die Notruftaste wird der vorher abgespeicherte SMS-Hilferufe direkt an vordefinierte Rufnummern geschickt. Die Funktionen konzentrieren sich aufs Telefonieren und auf den SMS-Austausch. Dennoch gibt’s an Extras eine Taschenlampe und eine Radiofunktion.

Das fono c600 sei zusätzlich kompatibel mit Hörgeräten, unterstützt den Drahtlosfunk Bluetooth, tritt im flachen Design mit abgerundeten Kanten auf und bietet im Gegensatz zum e100 ein Farb-Display. Ende des zweiten Quartals 2009 soll das c600 zu kaufen sein, der Herstellerpreis soll bei 129 Euro liegen.

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4. März 2009

Kein Fahrtest für Senioren

Die EU-Kommission in Brüssel hat sich wieder einmal etwas einfallen lassen:
Eine Führerschein-Richtlinie der EU besagt, dass ab 2013 der Führerschein nur noch befristet auf 10 oder 15 Jahre ausgestellt werden darf. Den Mitgliedsstaaten wurde freigestellt, ob bei der Neuausstellung eine Prüfung auf körperliche und geistige Tauglichkeit vorgenommen wird.

Schon seit ein paar Jahren wird immer wieder von unterschiedlichen Stellen gefordert und dann in den Medien ausgeschlachtet, dass speziell für ältere Menschen, also den Senioren, eine verpflichtende Gesundheitsprüfung für das Führen eines Kraftfahrzeuges stattzufinden hat. Obwohl nicht nachgewiesen wurde, dass im fortgeschrittenem Alter Leistungseinschränkungen und Unfallhäufigkeit bestehen. Deshalb haben sich auch die Verkehrsrichter auf ihrer Tagung mit diesem Thema befasst.

Der Verkehrsgerichtstag Ende Januar 2009 in Goslar hat einen Tauglichkeits-Test für ältere Autofahrer abgelehnt. Man zieht keinen Zusammenhang zwischen zunehmendem Alter, gesundheitsbedingten Einschränkungen und der Unfallhäufigkeit, erklärten die Experten.
Bestünden bei älteren Autofahrern berechtigte Zweifel an der Fahreignung, könnten Maßnahmen geprüft werden wie eine Beschränkung auf Fahrten bei Tageslicht, im Umkreis der Wohnung oder der Ausschluss von Fahrten auf Autobahnen, empfahlen die Verkehrsexperten. Ältere Autofahrer wurden aufgefordert, sich fit zu halten, ihre Fahrfertigkeiten zu trainieren und ihr Verkehrswissen aufzufrischen.
Gegen einen solchen Test hatte sich bereits Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee ausgesprochen.

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26. Oktober 2008

Senioren am Steuer

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Als junger Mensch hat man schnell Vorurteile parat, wenn es um die Verhaltensweisen von Senioren geht, die ein Fahrzeug steuern. Ich will nicht ausschließen, dass ich selbst einmal eine vorgefertigte Meinung über ältere Menschen am Steuer hatte. Jetzt bin ich selbst einer dieser Senioren und denke natürlich ganz anders über diese Gruppe der Autofahrer. Mitmenschen meines Alters sind keine schlechteren Fahrzeuglenker! Unterstrichen wird dies durch einen Artikel, den ich bei n-tv Online, am Freitag, den 24. Oktober 2008 gefunden habe. Dort heißt es:

Besser als ihr Ruf
Senioren am Steuer

Senioren am Steuer sind offenbar besser als ihr Ruf. Das geht aus einer Analyse einer Unfallstatistik hervor, die die Allianz-Versicherung vorgestellt hat. Demnach sind ältere Verkehrsteilnehmer nicht häufiger Unfallverursacher als Fahrer jüngeren Alters.

Dagegen sind ältere Menschen aber überdurchschnittlich häufig Opfer von Verkehrsunfällen. Rund ein Fünftel der Bevölkerung in Deutschland sei heute über 65, so die Allianz weiter. Aber weniger als 11 Prozent aller Unfälle würden durch Senioren verursacht. Bei den im Straßenverkehr Getöteten dagegen ist ihre Zahl höher als ihr Anteil an der Bevölkerung. 23 Prozent aller Verkehrsunfalltoten sind über 65 Jahre alt. Vor allem als Fußgänger, Fahrradfahrer und als Pkw-Mitfahrer seien Senioren weit mehr als doppelt so gefährdet wie jüngere Verkehrsteilnehmer.

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2. Juli 2008

RRP in NRW

In meinem Blog habe ich von einer neuen Partei berichtet, die Rentnerinnen und Rentner Partei, kurz RRP. Seit dem 26. Mai 2008 gibt es jetzt einen Landesverband NRW dieser Partei. Schon nach gut einem Monat konnte das 1000. Mitglied begrüßt werden. Langsam aber sicher wird diese Partei bundespolitisch eine Rolle spielen und ich kann mir vorstellen, dass bei der nächsten Bundestagswahl, im September 2009, diese Partei landesweit antreten wird.

Vorgesehen ist in den nächsten Wochen, die Gründung der Bezirksverbände Köln, Düsseldorf, Münster, und Detmold (Ostwestfalen-Lippe).

Im Regierungsbezirk Arnsberg ist in absehbarer Zeit ebenfalls, die Gründung des Bezirksverbandes der Rentnerinnen und Rentner Partei vorgesehen. Ihr Ansprechpartner ist Herr Hasso Simon, 58540 Meinerzhagen, Tel. 02358-790522 oder Fax-Nr. 02358-790517.

Die Rentnerinnen und Rentner Partei ist inzwischen in den Bundesländern, Bayer, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen vertreten und erfreut sich einer ständig, wachsenden Mitgliederzahl.

Laut eigenen Angaben auf der Homepage geht es der RRP darum, die “Benachteiligung und Diskriminierung der Rentnerinnen und Rentner” zu unterbinden. Nach “3 Jahre Nullrunden” und “eine lächerliche Rentenerhöhung von 0,54 Prozent” im Juli diesen Jahres, reicht es jetzt. Die RRP fordert, “dass die Renten in Zukunft zumindest in Höhe des Inflationsausgleichs erhöht werden“. Diese Forderung ist nur ein Teilaspekt ihres Programmes, deren programmatische Hauptpunkte die “Politik für ein soziales Deutschland“, die Festschreibung der “Sozialversicherungssysteme” und die “Zukunftssicherung” sind.

Ich denke, die Partei spricht mit ihrem Programm vielen älteren Mitmenschen aus dem Herzen. Doch um politischen Erfolg zu haben, ist bloße Sympathie kein hilfreiches Mittel. Aktive Mitarbeit und auch die Mitgliedschaft in dieser Partei ist notwendig, um erfolgreich zu sein und es muss auch einiges finanziert werden.
Wenn man aus dem Misserfolg der Partei “Die Grauen – Graue Panther” gelernt hat und diese Fehler von vornherein abstellt, dürfte einem erfolgreichen Neuanfang nichts im Wege stehen.
Da ich mich selbst zu der von der Partei RRP angesprochenen Personengruppe zähle, werde auch ich versuchen aktiv mitzuarbeiten und eine Mitgliedschaft anstreben. Von Zeit zu Zeit werde ich hier an dieser Stelle von dem Werden der neuen Partei berichten und vielleicht andere inspirieren, es mir gleichzutun.

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30. Juni 2008

Dienstleistung für Senioren

Es gibt Arbeiten, die von Senioren mit zunehmendem Alter nur noch schwer zu erledigen sind. Es kommt auf die Mobilität und den Gesundheitszustand an. Gerade ältere Menschen, die noch einen eigenen Haushalt führen, sind hiervon besonders betroffen. Wie gern würden diese Menschen sich helfen lassen, wenn sie es bezahlen könnten und wenn sie den helfenden Hände auch vertrauen könnten.
Die Verbraucherzentrale NRW und das Generationen-Ministerium NRW haben ein Projekt gestartet, um den Bedarf nach zuverlässigem Personal für den Haushalt Rechnung zu tragen. Man hat eine Datenbank angelegt, in der sich Gewerbetreibende aufnehmen lassen können, die sich verpflichten, festgelegte Qualitätskriterien einzuhalten. Eine Qualitätskontrolle der aufgenommenen Dienstleister gibt es nicht. Alle an eine Beschwerdestelle genannten “Schwarzen Schafe” werden entfernt und müssen mit Abmahnungen rechnen. Privatpersonen und Minijobber werden nicht als Anbieter registriert. Warum eigentlich?
Zugriff auf die Datenbank “Haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Menschen in NRW” sind neben der Hauptzielgruppe der Senioren auch die der Alleinerziehenden. Die Preise sollen moderat sein.
Weitere Informationen findet Ihr bei der Verbraucherzentrale.

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25. Juni 2008

Reiche leben länger

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In einer Studie wurde jetzt festgestellt, dass Rentner und Senioren mit Geld länger leben, als Ruheständler, die weniger Geld zur Verfügung haben. Wer hätte das gedacht?

Als Grund wird angeführt, dass Wohlhabende während ihrer berufstätigen Zeit einer geringeren körperlichen Belastung ausgesetzt waren. Zudem müssten sie seltener mit existenziellen wirtschaftlichen Problemen kämpfen und könnten sich deswegen vermehrt ihrer Gesundheit widmen.
Dies trifft besonders bei den Beamten zu. Ohne ein Vorurteil bedienen zu wollen steht fest, dass Angestellte und Arbeiter durchschnittlich, nach dem Eintritt in den Ruhestand, noch 15,8 Jahre leben, Beamte aber 17,8 Jahre.
Am niedrigsten ist der Studie zufolge die Lebenserwartung bei wirtschaftlich schlechter gestellten Pensionisten mit 14,6 Jahren, am höchsten bei Beamten des höheren Dienstes mit 19,6 Jahren.
Ein Schelm ist der, der Böses dabei denkt.
Für Frauen liegen keine Daten vor.

Wer sich für die Studie interessiert, kann sie hier nachlesen.

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29. Mai 2008

Rentnerinnen und Rentner Partei

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Die Partei der “Die Grauen – Graue Panther” hat sich gerade verabschiedet (siehe diesen Blog), schon gibt es eine neue Partei, die sich auf die Fahne geschrieben hat, die Interessen der Rentnerinnen und Rentner zu vertreten, die Rentnerinnen und Rentner Partei (RRP). Meiner Meinung nach ist das eine gute Idee, doch wenn diese neue Partei genauso unbeweglich bleibt, wie es bei den Grauen war, dann können wir auch diese Partei vergessen.
Aber gut, wollen wir es nicht schon von vorherein  schlecht machen. Hoffen wir, dass die Senioren(innen) den “Hintern hoch bekommen” und sich engagieren. Eine Partei steht und fällt nicht nur mit der Mitgliedschaft des Einzelnen, nein, Einsatz, Interesse und Mitmachen ist angesagt.
Auch ich werde mal über ein Mitarbeiten und einer Mitgliedschaft nachdenken. Die Senioren und die Rentnerinnen und Rentner in diesem Land bilden ein Wählerpotenzial, dass keine der etablierten Parteien ignorieren kann. Wenn dieses Potenzial aktiviert werden kann, ist das Überspringen der 5% Hürde bei einer Wahl eine Kleinigkeit. Die Senioren dieses Landes haben unser Land zu dem gemacht, was es heute darstellt. Wenn wir das erhalten wollen, müssen wir, die Senioren, uns in die aktuelle Politik einschalten und mitbestimmen …..
Was mache ich hier eigentlich? Halte ich schon Wahlreden?
Ich bin schnell zu begeistern, wenn ich von einer guten Sache überzeugt bin.
Jetzt muss ich erst einmal nachdenken.

2. Mai 2008

Senioren-PC

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So wie es aussieht hat Microsoft eine neue Zielgruppe entdeckt, den PC für die Senioren. Ist denen fremd geblieben, dass die heutigen Senioren schon vor ihrem Senioren-Dasein mit PC und Rechnern gearbeitet haben und noch arbeiten? Sollen Senioren nur noch Programme anwenden, die ihrem Alter entsprechen?
Meiner Meinung nach total überflüssig!

Microsofts britische Niederlassung entwickelt derzeit einen speziell für die Bedürfnisse älterer Menschen vorkonfigurierten PC. Als Betriebssystem soll natürlich Windows zum Einsatz kommen.
Der Senioren-Rechner soll mit einer vereinfachten Benutzeroberfläche daher kommen. Außerdem wird Software vorinstalliert, die Menschen höheren Alters bei der Bewältigung des Alltags helfen kann. Dazu gehören unter anderem auch Programme zur Kontrolle der Arzneimitteleinnahme oder zum Verwalten von Fotos. weiter …

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4. April 2008

WG für Senioren

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Eigentlich war es eine Erfindung der 60er Jahre. In Kommunen fanden sich junge Leute zusammen, lebten und liebten sich. Die Art der Wohngemeinschaften greifen nun auch die Senioren auf. Teilweise ist ihnen diese Lebensgemeinschaft bestens bekannt und voll adaptierbar auf das ältere Semester.

Die Wohngemeinschaft der 68er

Wesseling – Es ist sauber in der Gemeinschaftsküche, fast schon steril. Wer den weitläufigen Raum mit dem orangefarbenen Boden betritt, sieht rechts eine Couch, links einen antiken Schrank mit Gläsern und in der Mitte einen kleinen Teppich mit Tisch und Stühlen darauf. Das Mobiliar ist spärlich, so etwas wie Gemütlichkeit will nicht so recht aufkommen – noch nicht. Doch scheinen fleißige Hände regelmäßig für Ordnung zu sorgen: Berge von ungespültem Geschirr, angegammelte Essenreste und überquellende Mülleimer sind Fehlanzeige. Kann das eine echte Wohngemeinschaft sein? Es kann. Und Heinz Felthaus (71), Anna Kremer (56), Margarete Eschner (59) und Eleonore Huth (87) fühlen sich richtig wohl darin. Ihr Durchschnittsalter beträgt 68 Jahre. Eine echte 68er-Kommune eben. weiter …

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15. März 2008

Gasthörer zu 50% Senioren?

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Ich finde es schön, dass jung und alt so gut miteinander auskommen:

Mein Freund, der Seniorenhörer
“Die nehmen einem immer die Plätze weg.“ Das ist wahrscheinlich der häufigste Kommentar von Studenten über Seniorenhörer an der Uni. Ältere Menschen können in Köln nämlich das reguläre Studienangebot wahrnehmen. Wenn man deren jüngere Kommilitonen so klagen hört, müssten eigentlich in jeder Veranstaltung zu 50 Prozent Seniorenstudenten sitzen. „Ich krieg wirklich nie einen Platz.“ Zu solchen Sätzen nicken die meisten Studenten meines Alters verständnisvoll und mitleidig, um sich dann gegenseitig in eine Anti-Seniorenhörer-Stimmung hineinzusteigern.

Meine Erfahrung ist: Eine Zuhörerschaft, die zur Hälfte aus Seniorenhörern besteht, das mag es in Geschichtsseminaren über den Zweiten Weltkrieg geben. Aber grundsätzlich ist das die Ausnahme. Irgendwo findet sich eigentlich immer ein Platz. Sollen die Leute doch pünktlich hingehen, denke ich mir.

Statt sich aufzuregen, empfehle ich, sich am besten mit einem Rentnerstudenten anzufreunden. Hat man erst einmal ein paar nette Worte gewechselt, kann man sich eines treuen Begleiters fürs ganze Semester sicher sein. Anita zum Beispiel hält mir in der Vorlesung, zu der ich regelmäßig angehetzt komme, bereitwillig einen Platz frei und leiht mir ihre Notizen, wenn ich mal gefehlt habe. Im Gegenzug erkläre ich ihr, wie man die Materialien zu der Veranstaltung aus dem Internet herunterladen kann. In einem Philosophieseminar fragt mich Günther mit besorgter Miene, „haben Sie das verstanden?“, und ich antworte nur, „nee, kein Wort“ – „Ah, gut, ich nämlich auch nicht.“ Da meine ich Günthers Erleichterung förmlich zu spüren, dass ich mit meinen biologisch noch recht frischen Gehirnzellen auch nicht in der Lage war, Sätze zu verstehen wie „seid nicht eins oder viele, seid Vielheiten! Seid der rosarote Panther!“. Ich wiederum bin ganz froh, dass man solchen Sätzen auch nach mit 50 Jahren mehr Lebenserfahrung nicht direkt einen Sinn zuweisen kann. mehr ….

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Rentner werden benachteiligt

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Ich bin zwar Senior, aber noch kein Rentner. In wenigen Jahren werde auch ich Rente beziehen. Deshalb gilt mein Interesse und natürlich das der Rentner, den gerade getroffenen Rentenbeschluss der Regierung.
Die Renten sollen zum 1. Juli 2008 um 1,1 Prozent steigen ! Der “durchschnittliche Rentner” wird 13,05 € mehr erhalten
Es ist kein Witz und auch kein Druckfehler, 1,1 Prozent, man, sind die in Berlin großzügig, mir kommen die Tränen. Schon der letzte Rentenbeschluss, im vergangenen Jahr, war eine Lachnummer: 0,54 Prozent! Großspurig teilt Bundesarbeitsminister Scholz jetzt mit: Auch die Rentner sollen Anteil am Aufschwung haben.

Strom, Benzin und Diesel, aber auch viele andere Dinge des täglichen Lebens, sind auf einen nie gekannten Höchststand. Die Jahrespreissteigerungsrate lag im Januar und im Februar bei 2,8 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt mit. Trotz der boomenden Wirtschaft geht der volle Topf am Bundesbürger vorbei. Das Einkommen eines durchschnittlichen Arbeitnehmers ist in den vergangenen Jahren deutlich langsamer gestiegen als die Teuerungsrate!

4. März 2008

"Die Grauen – Graue Panther"

Ein letztes Mal tagte am vergangenen Wochenende in Wuppertal die Partei “Die Grauen – Graue Panther”. Die im Juni 1989 gegründete Partei, die sich als politisches Sprachrohr der Senioren und älteren Menschen sah, hat sich nach einem Spendenskandal selbst aufgelöst.

Die bekannteste Vertreterin, Parteigründerin und Zugpferd war Trude Unruh. Von der Gründung bis zum Herbst 2007 war sie Vorsitzende der Partei, anschließend wurde sie Ehrenvorsitzende. Man betitelte sie auch “wilde Trude”, weil sie sich fast mit jedem anlegte, der nicht ihre Interessenslage vertrat. Ihre verbalen Attacken waren gefürchtet.

Der letzte Parteitag in der “Panther Halle” auf dem Parteigelände verlief chaotisch. Man beschimpfte sich gegenseitig und die, die ihren Frust in Bier ertränkten, störten die Versammlung mit Zwischenrufen, nicht gerade von der feinen Art. Vielleicht liegt es am Alter, aber mir ist aufgefallen, dass gerade ältere Mitmenschen sich gern auf Zwistigkeiten einlassen. Sie sind manchmal störisch und uneinsichtig, beharren auf ihre Meinung und protzen mit ihrer Lebenserfahrung. Ich werde mich einmal selber beobachten, ob ich auch in diese Richtung tendiere, denn ich gehöre ja langsam in diese Altersgruppe.

25. Februar 2008

Was sind eigentlich Senioren

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Schauen wir uns einmal den Eintrag im Wikipedia an, dort heißt es:

“Senioren (v. lat. senior älter) ist die zusammenfassende Bezeichnung für ältere Menschen, die nicht mehr in einem Vollzeitarbeitsverhältnis stehen, in Mittel- und Westeuropa also die Gruppe der über 60-jährigen, … “

Also die Menschen, die plötzlich wieder viel Zeit haben, wenn sie nicht durch Hobby´s und sonstigen Tätigkeiten noch weniger Zeit haben. Diejenigen, die Sonderrabatte bei der Bahn bekommen und bei der Kreditvergabe bei den Banken ein Sicherheitsrisiko darstellen, es sei denn sie haben eine ausgezeichnete Bonität, wobei sich dann eventuell ein Kredit wieder erübrigen würde. Personen, von denen sich die Meisten noch richtig mobil fühlen und nicht zum alten Eisen geworfen werden wollen, die jetzt im Alter das Leben genießen wollen, soweit ihre finanziellen Möglichkeiten dafür reichen. Ältere, die sich neu entdecken und verwirklichen wollen, die Tätigkeiten ausführen und sie ohne Druck ausüben können, die den Jüngeren hier und da einen Tipp aus ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz geben können und die Geschichten aus ihrem Leben erzählen können.
Jeder hat ein eigenes, ganz persönliches Leben geführt, mit Höhen und Tiefen, mit Freud und Leid. Ich möchte von Zeit zu Zeit etwas aus meinen Erfahrungsschatz hier niederschreiben, zu Themen, die im Internet zu lesen sind und von mir kommentiert werden. Aus meinem Wissen über die Anfänge des Personal-Computers (PC), der Technik, mit der ich beruflich zu tun hatte und über diverse Anwendungen möchte ich schreiben und Hinweise und Anregungen geben.
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16. Februar 2008

Ich bin ein Senior!

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Kurz nach meinem 60. Geburtstag hatte ich es schwarz auf weiß:

Jetzt bin ich alt!

Jetzt bin ich ein Senior!

In einem Schreiben der Verkehrsbetriebe beglückwünschte man mich zu meinem erreichten Alter und bot mir das Aktiv-60 Ticket an.

Als Senior bekommt man kaum noch einen Kredit, aber man wird rabattfähig, ohne das man es will, was mit diesem Aktiv-60 Ticket angeboten wird. Beim Erwerb darf man Bus, Straßenbahn und Bundesbahn in einem Umkreis von ca. 100 Kilometer zu einem monatlichen Festpreis in Anspruch nehmen. Und das Ticket ist übertragbar, d.h., ich kann es weiter geben, an einem anderen Senior.

Wie schön, man fördert meine Mobilität. Wird mein Auto jetzt überflüssig ?

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