R I W E R - Blog eines Seniors

12. März 2008

Nachtrag zur Flugdrohne und Knoppix 5.3

Gespeichert unter: Allgemein, Hard- Software — riwer @ 13:53
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Viele von Euch kennen noch den Computerclub des WDR aus den 80er und 90er Jahren. Ich glaube 2003 wurde dann die Sendung eingestellt. Seit Mitte 2006 sind die Akteure des Computerclubs, Wolfgang Back und Wolfgang Rudolph, mit einer eigenen Podcast-Sendung im Internet wieder aktiv und nenne die Sendung Computerclub 2. Jede Woche stellen sie am Montagabend eine 30 minütige Podcast-Sendung zum Download bereit, mit Themen aus der Welt des IT-Bereiches. Ein oder zwei Mal im Monat machen sie auch eine einstündige Fernsehsendung auf NRW.TV, die vorher auf ihrer Homepage angekündigt wird und auch zum Download einen Tag später bereit steht. Auf der Computermesse Cebit waren sie präsent auf dem Stand von G-Data und produzierten an jedem Tag der Messe einen Audio-Podcast und eine 10 minütige Video-Sendung.

Einen interessanten Video-Beitrag über die Flugdrohne findet ihr unter http://www.cczwei.de/index.php?id=tvissuearchive&tvissueid=18#a49
einen Video-Beitrag über Klaus Knopper, den Entwickler der Linux LiveCD Knoppix 5.3 gibt es hier http://www.cczwei.de/index.php?id=tvissuearchive&tvissueid=21#a48

10. März 2008

Private Drohnen erobern den Himmel

Vor einigen Tagen hat sich die sächsische Polizei ihre ersten “Fliegenden Augen” angeschafft, um damit Fußballstadien zu überwachen. Diese SensoCopter sind unbemannte Fluggeräte, die Fotos und Videobilder live in die Einsatzzentrale der Polizei funken. Auf diese Weise sollen Randalierer und Rädelsführer in der Menschenmenge eines Fußballstadiums schneller identifiziert, verfolgt und mit beweiskräftigen Bildern überführt werden können. Das Militär benutzt diese Art der Drohnen schon länger.

Die Drohnen für den privaten Gebrauch haben eine Reichweite von 3 Kilometer und können bis zu einer halben Sunde in der Luft bleiben, bevor die Akkus für den Elektroantrieb neu aufgeladen oder getauscht werden müssen. Durch die einfache Technik und Bauweise und die sinkenden Preise haben seit gut zwei Jahren auch die Modellflieger diese neue Art des Fliegens entdeckt. Sie nennen sie “Quadrokopter, d.h., ein Helikopter mit vier über Kreuz installierten, gegenläufigen Rotoren. Sie können fast wackelfrei auf der Stelle stehen und sind nicht lauter als eine elektrische Zahnbürste. Mit GPS-Daten programmiert können sie eine definierte Strecke abfliegen. Gesteuert werden diese Fluggeräte über handelsübliche Fernbedienungen für den Flugmodellbau. Die Materialkosten liegen je nach Ausstattung zwischen 500,- - und 1000,- Euro. Für solche Selbstbau-Drohnen gelten die gleichen gesetzlichen Vorschriften wie für herkömmliche Hobby-Flugmodelle. Unter fünf Kilogramm brauchen sie keine spezielle Zulassung. Sie können innerhalb von Städten fliegen, sogar innerhalb von Gebäuden. Bedingung: Der Hobby-Pilot muss eine Modell-Haftpflichtversicherung abschließen. Aber Achtung: Verdeckte Film- oder Fotoaufnahmen mit Selbstbau-Drohnen sind offiziell nicht erlaubt!

Nähere Informationen und weitere Details unter den folgenden Links:

http://www.airrobot.com/
http://www.mikrokopter.de/ucwiki/
http://www.opensourcequadrocopter.de/
www.diehl-bgt-defence.de/fileadmin/static/upload/dbd/sensocopter_flyer.pdf
http://www.cczwei.de/index.php?id=tvissuearchive&tvissueid=7#a30
http://www.microdrones.de/
http://www.mikrocontroller.com/de/Kopter.php

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