R I W E R - Blog eines Seniors

2. Juli 2008

RRP in NRW

In meinem Blog habe ich von einer neuen Partei berichtet, die Rentnerinnen und Rentner Partei, kurz RRP. Seit dem 26. Mai 2008 gibt es jetzt einen Landesverband NRW dieser Partei. Schon nach gut einem Monat konnte das 1000. Mitglied begrüßt werden. Langsam aber sicher wird diese Partei bundespolitisch eine Rolle spielen und ich kann mir vorstellen, dass bei der nächsten Bundestagswahl, im September 2009, diese Partei landesweit antreten wird.

Vorgesehen ist in den nächsten Wochen, die Gründung der Bezirksverbände Köln, Düsseldorf, Münster, und Detmold (Ostwestfalen-Lippe).

Im Regierungsbezirk Arnsberg ist in absehbarer Zeit ebenfalls, die Gründung des Bezirksverbandes der Rentnerinnen und Rentner Partei vorgesehen. Ihr Ansprechpartner ist Herr Hasso Simon, 58540 Meinerzhagen, Tel. 02358-790522 oder Fax-Nr. 02358-790517.

Die Rentnerinnen und Rentner Partei ist inzwischen in den Bundesländern, Bayer, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen vertreten und erfreut sich einer ständig, wachsenden Mitgliederzahl.

Laut eigenen Angaben auf der Homepage geht es der RRP darum, die “Benachteiligung und Diskriminierung der Rentnerinnen und Rentner” zu unterbinden. Nach “3 Jahre Nullrunden” und “eine lächerliche Rentenerhöhung von 0,54 Prozent” im Juli diesen Jahres, reicht es jetzt. Die RRP fordert, “dass die Renten in Zukunft zumindest in Höhe des Inflationsausgleichs erhöht werden“. Diese Forderung ist nur ein Teilaspekt ihres Programmes, deren programmatische Hauptpunkte die “Politik für ein soziales Deutschland“, die Festschreibung der “Sozialversicherungssysteme” und die “Zukunftssicherung” sind.

Ich denke, die Partei spricht mit ihrem Programm vielen älteren Mitmenschen aus dem Herzen. Doch um politischen Erfolg zu haben, ist bloße Sympathie kein hilfreiches Mittel. Aktive Mitarbeit und auch die Mitgliedschaft in dieser Partei ist notwendig, um erfolgreich zu sein und es muss auch einiges finanziert werden.
Wenn man aus dem Misserfolg der Partei “Die Grauen - Graue Panther” gelernt hat und diese Fehler von vornherein abstellt, dürfte einem erfolgreichen Neuanfang nichts im Wege stehen.
Da ich mich selbst zu der von der Partei RRP angesprochenen Personengruppe zähle, werde auch ich versuchen aktiv mitzuarbeiten und eine Mitgliedschaft anstreben. Von Zeit zu Zeit werde ich hier an dieser Stelle von dem Werden der neuen Partei berichten und vielleicht andere inspirieren, es mir gleichzutun.

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29. Mai 2008

Rentnerinnen und Rentner Partei

Gespeichert unter: Senioren — riwer @ 12:19
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Die Partei der “Die Grauen - Graue Panther” hat sich gerade verabschiedet (siehe diesen Blog), schon gibt es eine neue Partei, die sich auf die Fahne geschrieben hat, die Interessen der Rentnerinnen und Rentner zu vertreten, die Rentnerinnen und Rentner Partei (RRP). Meiner Meinung nach ist das eine gute Idee, doch wenn diese neue Partei genauso unbeweglich bleibt, wie es bei den Grauen war, dann können wir auch diese Partei vergessen.
Aber gut, wollen wir es nicht schon von vorherein  schlecht machen. Hoffen wir, dass die Senioren(innen) den “Hintern hoch bekommen” und sich engagieren. Eine Partei steht und fällt nicht nur mit der Mitgliedschaft des Einzelnen, nein, Einsatz, Interesse und Mitmachen ist angesagt.
Auch ich werde mal über ein Mitarbeiten und einer Mitgliedschaft nachdenken. Die Senioren und die Rentnerinnen und Rentner in diesem Land bilden ein Wählerpotenzial, dass keine der etablierten Parteien ignorieren kann. Wenn dieses Potenzial aktiviert werden kann, ist das Überspringen der 5% Hürde bei einer Wahl eine Kleinigkeit. Die Senioren dieses Landes haben unser Land zu dem gemacht, was es heute darstellt. Wenn wir das erhalten wollen, müssen wir, die Senioren, uns in die aktuelle Politik einschalten und mitbestimmen …..
Was mache ich hier eigentlich? Halte ich schon Wahlreden?
Ich bin schnell zu begeistern, wenn ich von einer guten Sache überzeugt bin.
Jetzt muss ich erst einmal nachdenken.

15. März 2008

Gasthörer zu 50% Senioren?

Gespeichert unter: Allgemein, Senioren — riwer @ 12:35
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Ich finde es schön, dass jung und alt so gut miteinander auskommen:

Mein Freund, der Seniorenhörer
“Die nehmen einem immer die Plätze weg.“ Das ist wahrscheinlich der häufigste Kommentar von Studenten über Seniorenhörer an der Uni. Ältere Menschen können in Köln nämlich das reguläre Studienangebot wahrnehmen. Wenn man deren jüngere Kommilitonen so klagen hört, müssten eigentlich in jeder Veranstaltung zu 50 Prozent Seniorenstudenten sitzen. „Ich krieg wirklich nie einen Platz.“ Zu solchen Sätzen nicken die meisten Studenten meines Alters verständnisvoll und mitleidig, um sich dann gegenseitig in eine Anti-Seniorenhörer-Stimmung hineinzusteigern.

Meine Erfahrung ist: Eine Zuhörerschaft, die zur Hälfte aus Seniorenhörern besteht, das mag es in Geschichtsseminaren über den Zweiten Weltkrieg geben. Aber grundsätzlich ist das die Ausnahme. Irgendwo findet sich eigentlich immer ein Platz. Sollen die Leute doch pünktlich hingehen, denke ich mir.

Statt sich aufzuregen, empfehle ich, sich am besten mit einem Rentnerstudenten anzufreunden. Hat man erst einmal ein paar nette Worte gewechselt, kann man sich eines treuen Begleiters fürs ganze Semester sicher sein. Anita zum Beispiel hält mir in der Vorlesung, zu der ich regelmäßig angehetzt komme, bereitwillig einen Platz frei und leiht mir ihre Notizen, wenn ich mal gefehlt habe. Im Gegenzug erkläre ich ihr, wie man die Materialien zu der Veranstaltung aus dem Internet herunterladen kann. In einem Philosophieseminar fragt mich Günther mit besorgter Miene, „haben Sie das verstanden?“, und ich antworte nur, „nee, kein Wort“ - „Ah, gut, ich nämlich auch nicht.“ Da meine ich Günthers Erleichterung förmlich zu spüren, dass ich mit meinen biologisch noch recht frischen Gehirnzellen auch nicht in der Lage war, Sätze zu verstehen wie „seid nicht eins oder viele, seid Vielheiten! Seid der rosarote Panther!“. Ich wiederum bin ganz froh, dass man solchen Sätzen auch nach mit 50 Jahren mehr Lebenserfahrung nicht direkt einen Sinn zuweisen kann. mehr ….

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25. Februar 2008

Was sind eigentlich Senioren

Gespeichert unter: Senioren — riwer @ 18:53
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Schauen wir uns einmal den Eintrag im Wikipedia an, dort heißt es:

“Senioren (v. lat. senior älter) ist die zusammenfassende Bezeichnung für ältere Menschen, die nicht mehr in einem Vollzeitarbeitsverhältnis stehen, in Mittel- und Westeuropa also die Gruppe der über 60-jährigen, … “

Also die Menschen, die plötzlich wieder viel Zeit haben, wenn sie nicht durch Hobby´s und sonstigen Tätigkeiten noch weniger Zeit haben. Diejenigen, die Sonderrabatte bei der Bahn bekommen und bei der Kreditvergabe bei den Banken ein Sicherheitsrisiko darstellen, es sei denn sie haben eine ausgezeichnete Bonität, wobei sich dann eventuell ein Kredit wieder erübrigen würde. Personen, von denen sich die Meisten noch richtig mobil fühlen und nicht zum alten Eisen geworfen werden wollen, die jetzt im Alter das Leben genießen wollen, soweit ihre finanziellen Möglichkeiten dafür reichen. Ältere, die sich neu entdecken und verwirklichen wollen, die Tätigkeiten ausführen und sie ohne Druck ausüben können, die den Jüngeren hier und da einen Tipp aus ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz geben können und die Geschichten aus ihrem Leben erzählen können.
Jeder hat ein eigenes, ganz persönliches Leben geführt, mit Höhen und Tiefen, mit Freud und Leid. Ich möchte von Zeit zu Zeit etwas aus meinen Erfahrungsschatz hier niederschreiben, zu Themen, die im Internet zu lesen sind und von mir kommentiert werden. Aus meinem Wissen über die Anfänge des Personal-Computers (PC), der Technik, mit der ich beruflich zu tun hatte und über diverse Anwendungen möchte ich schreiben und Hinweise und Anregungen geben.
Wenn Sie sich dafür interessieren, sind Sie auf diesem Blog genau richtig. Abonnieren Sie den RSS Feed (das ist dieses rosa aussehende Quadrat, oben, auf der rechten Seite der Adresszeile) und Sie sind immer auf dem Laufenden.

16. Februar 2008

Ich bin ein Senior!

Gespeichert unter: Senioren — riwer @ 17:18
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Kurz nach meinem 60. Geburtstag hatte ich es schwarz auf weiß:

Jetzt bin ich alt!

Jetzt bin ich ein Senior!

In einem Schreiben der Verkehrsbetriebe beglückwünschte man mich zu meinem erreichten Alter und bot mir das Aktiv-60 Ticket an.

Als Senior bekommt man kaum noch einen Kredit, aber man wird rabattfähig, ohne das man es will, was mit diesem Aktiv-60 Ticket angeboten wird. Beim Erwerb darf man Bus, Straßenbahn und Bundesbahn in einem Umkreis von ca. 100 Kilometer zu einem monatlichen Festpreis in Anspruch nehmen. Und das Ticket ist übertragbar, d.h., ich kann es weiter geben, an einem anderen Senior.

Wie schön, man fördert meine Mobilität. Wird mein Auto jetzt überflüssig ?

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