R I W E R - Blog eines Seniors

30. Juni 2008

Dienstleistung für Senioren

Es gibt Arbeiten, die von Senioren mit zunehmendem Alter nur noch schwer zu erledigen sind. Es kommt auf die Mobilität und den Gesundheitszustand an. Gerade ältere Menschen, die noch einen eigenen Haushalt führen, sind hiervon besonders betroffen. Wie gern würden diese Menschen sich helfen lassen, wenn sie es bezahlen könnten und wenn sie den helfenden Hände auch vertrauen könnten.
Die Verbraucherzentrale NRW und das Generationen-Ministerium NRW haben ein Projekt gestartet, um den Bedarf nach zuverlässigem Personal für den Haushalt Rechnung zu tragen. Man hat eine Datenbank angelegt, in der sich Gewerbetreibende aufnehmen lassen können, die sich verpflichten, festgelegte Qualitätskriterien einzuhalten. Eine Qualitätskontrolle der aufgenommenen Dienstleister gibt es nicht. Alle an eine Beschwerdestelle genannten “Schwarzen Schafe” werden entfernt und müssen mit Abmahnungen rechnen. Privatpersonen und Minijobber werden nicht als Anbieter registriert. Warum eigentlich?
Zugriff auf die Datenbank “Haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Menschen in NRW” sind neben der Hauptzielgruppe der Senioren auch die der Alleinerziehenden. Die Preise sollen moderat sein.
Weitere Informationen findet Ihr bei der Verbraucherzentrale.

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25. Juni 2008

Reiche leben länger

Gespeichert unter: Senioren — riwer @ 10:54
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In einer Studie wurde jetzt festgestellt, dass Rentner und Senioren mit Geld länger leben, als Ruheständler, die weniger Geld zur Verfügung haben. Wer hätte das gedacht?

Als Grund wird angeführt, dass Wohlhabende während ihrer berufstätigen Zeit einer geringeren körperlichen Belastung ausgesetzt waren. Zudem müssten sie seltener mit existenziellen wirtschaftlichen Problemen kämpfen und könnten sich deswegen vermehrt ihrer Gesundheit widmen.
Dies trifft besonders bei den Beamten zu. Ohne ein Vorurteil bedienen zu wollen steht fest, dass Angestellte und Arbeiter durchschnittlich, nach dem Eintritt in den Ruhestand, noch 15,8 Jahre leben, Beamte aber 17,8 Jahre.
Am niedrigsten ist der Studie zufolge die Lebenserwartung bei wirtschaftlich schlechter gestellten Pensionisten mit 14,6 Jahren, am höchsten bei Beamten des höheren Dienstes mit 19,6 Jahren.
Ein Schelm ist der, der Böses dabei denkt.
Für Frauen liegen keine Daten vor.

Wer sich für die Studie interessiert, kann sie hier nachlesen.

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17. April 2008

Super pünktlich

Auch meine Reise nach Schleswig-Holstein ging einmal zu Ende. Wie in meinem Blog “Bahnreise nach NMS” erwähnt, ist das Reisen mit der Bahn in der heutigen Zeit (hohe Spritpreise, Staus, etc.) nicht nur für Senioren eine bevorzugte Alternative. Sicher, die Hinreise wurde mit einer Verspätung von ca. 35 Minuten beendet, um so überraschend super pünktlich war die Rückreise. Um 12.57 Uhr wurde pünktlich in Neumünster abgefahren. Eine Verzögerung von 4 Minuten gab es in Münster, wo auf einen Anschlusszug gewartet werden musste. Die 4 Minuten wurden aber bis Köln locker aufgeholt, so dass der Zug 2 Minuten vor der offiziellen Ankunftszeit im Kölner HBF zum Stehen kam. Dies gab mir die Gelegenheit, einen früheren Regionalzug zu nehmen, der in der “Rushhour”-Zeit im 10 Minuten-Takt fährt, um zu meinem Endziel zu kommen. Eine willkommene Gelegenheit, meine Reisezeit zu verkürzen.
Fazit: Ein Hoch auf die deutsche Bahn, die ihre weltweit gepriesene Pünktlichkeit, zumindest auf meiner Strecke, an diesem Tag, unter Beweis stellte. Ein festigender Grund, auch in Zukunft die Bahn zu benutzen.

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4. April 2008

WG für Senioren

Gespeichert unter: Senioren — riwer @ 12:14
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Eigentlich war es eine Erfindung der 60er Jahre. In Kommunen fanden sich junge Leute zusammen, lebten und liebten sich. Die Art der Wohngemeinschaften greifen nun auch die Senioren auf. Teilweise ist ihnen diese Lebensgemeinschaft bestens bekannt und voll adaptierbar auf das ältere Semester.

Die Wohngemeinschaft der 68er

Wesseling - Es ist sauber in der Gemeinschaftsküche, fast schon steril. Wer den weitläufigen Raum mit dem orangefarbenen Boden betritt, sieht rechts eine Couch, links einen antiken Schrank mit Gläsern und in der Mitte einen kleinen Teppich mit Tisch und Stühlen darauf. Das Mobiliar ist spärlich, so etwas wie Gemütlichkeit will nicht so recht aufkommen - noch nicht. Doch scheinen fleißige Hände regelmäßig für Ordnung zu sorgen: Berge von ungespültem Geschirr, angegammelte Essenreste und überquellende Mülleimer sind Fehlanzeige. Kann das eine echte Wohngemeinschaft sein? Es kann. Und Heinz Felthaus (71), Anna Kremer (56), Margarete Eschner (59) und Eleonore Huth (87) fühlen sich richtig wohl darin. Ihr Durchschnittsalter beträgt 68 Jahre. Eine echte 68er-Kommune eben. weiter …

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15. März 2008

Rentner werden benachteiligt

Gespeichert unter: Senioren — riwer @ 11:55
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Ich bin zwar Senior, aber noch kein Rentner. In wenigen Jahren werde auch ich Rente beziehen. Deshalb gilt mein Interesse und natürlich das der Rentner, den gerade getroffenen Rentenbeschluss der Regierung.
Die Renten sollen zum 1. Juli 2008 um 1,1 Prozent steigen ! Der “durchschnittliche Rentner” wird 13,05 € mehr erhalten
Es ist kein Witz und auch kein Druckfehler, 1,1 Prozent, man, sind die in Berlin großzügig, mir kommen die Tränen. Schon der letzte Rentenbeschluss, im vergangenen Jahr, war eine Lachnummer: 0,54 Prozent! Großspurig teilt Bundesarbeitsminister Scholz jetzt mit: Auch die Rentner sollen Anteil am Aufschwung haben.

Strom, Benzin und Diesel, aber auch viele andere Dinge des täglichen Lebens, sind auf einen nie gekannten Höchststand. Die Jahrespreissteigerungsrate lag im Januar und im Februar bei 2,8 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt mit. Trotz der boomenden Wirtschaft geht der volle Topf am Bundesbürger vorbei. Das Einkommen eines durchschnittlichen Arbeitnehmers ist in den vergangenen Jahren deutlich langsamer gestiegen als die Teuerungsrate!

4. März 2008

"Die Grauen - Graue Panther"

Ein letztes Mal tagte am vergangenen Wochenende in Wuppertal die Partei “Die Grauen - Graue Panther”. Die im Juni 1989 gegründete Partei, die sich als politisches Sprachrohr der Senioren und älteren Menschen sah, hat sich nach einem Spendenskandal selbst aufgelöst.

Die bekannteste Vertreterin, Parteigründerin und Zugpferd war Trude Unruh. Von der Gründung bis zum Herbst 2007 war sie Vorsitzende der Partei, anschließend wurde sie Ehrenvorsitzende. Man betitelte sie auch “wilde Trude”, weil sie sich fast mit jedem anlegte, der nicht ihre Interessenslage vertrat. Ihre verbalen Attacken waren gefürchtet.

Der letzte Parteitag in der “Panther Halle” auf dem Parteigelände verlief chaotisch. Man beschimpfte sich gegenseitig und die, die ihren Frust in Bier ertränkten, störten die Versammlung mit Zwischenrufen, nicht gerade von der feinen Art. Vielleicht liegt es am Alter, aber mir ist aufgefallen, dass gerade ältere Mitmenschen sich gern auf Zwistigkeiten einlassen. Sie sind manchmal störisch und uneinsichtig, beharren auf ihre Meinung und protzen mit ihrer Lebenserfahrung. Ich werde mich einmal selber beobachten, ob ich auch in diese Richtung tendiere, denn ich gehöre ja langsam in diese Altersgruppe.

25. Februar 2008

Was sind eigentlich Senioren

Gespeichert unter: Senioren — riwer @ 18:53
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Schauen wir uns einmal den Eintrag im Wikipedia an, dort heißt es:

“Senioren (v. lat. senior älter) ist die zusammenfassende Bezeichnung für ältere Menschen, die nicht mehr in einem Vollzeitarbeitsverhältnis stehen, in Mittel- und Westeuropa also die Gruppe der über 60-jährigen, … “

Also die Menschen, die plötzlich wieder viel Zeit haben, wenn sie nicht durch Hobby´s und sonstigen Tätigkeiten noch weniger Zeit haben. Diejenigen, die Sonderrabatte bei der Bahn bekommen und bei der Kreditvergabe bei den Banken ein Sicherheitsrisiko darstellen, es sei denn sie haben eine ausgezeichnete Bonität, wobei sich dann eventuell ein Kredit wieder erübrigen würde. Personen, von denen sich die Meisten noch richtig mobil fühlen und nicht zum alten Eisen geworfen werden wollen, die jetzt im Alter das Leben genießen wollen, soweit ihre finanziellen Möglichkeiten dafür reichen. Ältere, die sich neu entdecken und verwirklichen wollen, die Tätigkeiten ausführen und sie ohne Druck ausüben können, die den Jüngeren hier und da einen Tipp aus ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz geben können und die Geschichten aus ihrem Leben erzählen können.
Jeder hat ein eigenes, ganz persönliches Leben geführt, mit Höhen und Tiefen, mit Freud und Leid. Ich möchte von Zeit zu Zeit etwas aus meinen Erfahrungsschatz hier niederschreiben, zu Themen, die im Internet zu lesen sind und von mir kommentiert werden. Aus meinem Wissen über die Anfänge des Personal-Computers (PC), der Technik, mit der ich beruflich zu tun hatte und über diverse Anwendungen möchte ich schreiben und Hinweise und Anregungen geben.
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