R I W E R – Blog eines Seniors

18. März 2008

1. FC Köln – ein Schwanengesang

Des Dramas letzter Akt beginnt.
Der 1. FC Köln hat das gestrige Spiel gegen den SC Freiburg in Freiburg mit 1:0 verloren und ist weiterhin unfähig über 90 Minuten einen guten Fußball zu spielen. Vor allen Dingen ist er unfähig, Tore zu schießen. Und die sind nun mal unerlässlich bei diesem Sport. Auch Trainer Christoph Daum wird das langsam einsehen und seine Grenzen sehen.Der Hickhack um seinen Vertrag in der vergangenen Woche und die Erfolglosigkeit seiner Arbeit, wird ihn ermuntern und um einen Rausschmiss zuvor zu kommen, in den nächsten 14 Tagen zu erklären, dass er seinen bis 2010 datierten Vertrag, nicht zu verlängern. Er wird von seiner Vertragsoption Gebrauch machen, am Saisonende den Verein zu verlassen, weil er das Saisonziel, der Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga, nicht erreicht hat. Wir haben fertig!
Er wird hinschmeißen. Einige Spieler werden aus Frust und weil sie keine Perspektive sehen, ebenfalls hinschmeißen und den Verein verlassen. Der Präsident Wolfgang Overath und sein Manager Michael Meier werden sich einem öffentlichen Druck ausgesetzt sehen, weil sie für die Verpflichtung von Christoph Daum verantwortlich zeichnen. Diesem Druck werden sie nicht standhalten können und werden zurücktreten. Der Verein ist am Boden.
Nur ein neuer, ganz sachter Neuanfang und Aufbau, mit neuem Vorstand, neuem Trainer und neuen Spielern werden in der Lage sein, den Verein in den nächsten Jahren wieder dahin zu bringen, wo ein Fußballclub einer Millionenstadt hingehört, in die 1. Fußball Bundesliga. Dann werden auch die aus Frust und Enttäuschung abgewanderten Zuschauer wieder zurückkommen.
Der Verein und all die genannten Personen haben genau das bei mir erreicht, was ich nicht wahrhaben und nicht gedacht hätte, auch ich haben fertig!
Das gestrige Spiel gegen den SC Freiburg haben mir den Rest gegeben. Die ersten 15 Minuten wurde toller Fußball seitens des FC Köln gespielt. Sie hatten die Freiburger, wie man sagt, im Griff. Es fielen zwar keine Tore, aber die hätten sich eingestellt, wenn der FC so weiter gespielt hätte. Aber mit einem Mal war die Luft draußen. Es wurde zwei Gänge raus genommen und ein Fußball gespielt, der nicht mehr anzusehen war. Und als dann auch noch das längst überfällige Tor für den SC Freiburg fiel, war das Spiel für den FC abgehakt.
Mir ist der Verein jetzt Sch…. egal!
Ich muss Rücksicht auf meine Gesundheit nehmen und kann mich nicht jede Woche einem Wechselbad der Gefühle aussetzen. Die Anspannung bei jedem Spiel, ja die Angst, der FC könnte schon wieder verlieren, könnten körperliche Schäden bei mir hinterlassen. Jetzt ist Schluss! Jetzt interessiert mich das nicht mehr! Sollen die machen was sie wollen, meine Unterstützung ist zu Ende!

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17. März 2008

Knoppix 5.3.1

Die Verfügbarkeit einer ISO-Variante der neuen Knoppix Version 5.3.1 im Download-Bereich von Knoppix scheint kurz bevor zu stehen. In einer Mail von Klaus Knopper vom 11. März auf distrowatch.com ist folgendes zu lesen:

Hi,To avoid speculations about too much delay again (again, I apologize for
last year’s unavailability), here is our TODO list between Cebit and the
Knoppix 5.3.1 release for which we have an internal release date of „not
later than 22.3.2008″.

– Fix speech plugin for ADRIANE: DONE.

– Fix detection of vfat filesystem in /etc/fstab: DONE.

– Package updates in order to get orca to speak in german, too: DONE.

– Fix annoying „out of room for mmap“ apt-get update error: DONE.

– Add missing firmware for ipw3x driver: DONE.

– Kernel update: In progress.

– Bugfixes and enhancements for screenreader in close cooperation
with sbl author Marco Skambraks: In progress.

– Fix knoppix-terminalserver: In progress

– Fix knoppix-installer and 0wn for new boot method: Almost done.

– Complete/fix a few ADRIANE components: Almost done.

– KDE4 bugs: WONTFIX. (Remaining an experimental boot option)

– CD version and dedicated ADRIANE boot CD (or a patch program that turns
the Knoppix CD into an ADRIANE CD with immediate speech support):
Not started yet, probably after release date of DVD.

With kind regards
-Klaus

Freuen wir uns also auf die Zeit nach Ostern. Die DVD ist zwar ein wenig groß mit ihren 4,2GB, aber eine CD-Version ist ja auch angekündigt. Gut Ding will Weile haben.

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Hitzeproblem mit dem Eee-PC

Seit Ende Januar habe ich den Asus Eee-PC in weiß. Inzwischen habe ich ihn aufgerüstet. Der Arbeitsspeicher hat 2GB, als zusätzliches Speichermedium hat er eine 16GB SDHC-Card bekommen. Das vorinstallierte Linux Xandros wurde gegen Windows XP ausgetauscht. Mit dem kleinen Programm eeectl, das ständig in der Taskleiste verfügbar ist, kontrolliere ich den Prozessor-Speed und den eingebauten Lüfter.
Im Normalfall komme ich mit dem 70%-igen Prozessor-Speed aus und die Lüfter-Kontrolle steht auf Automatic. Die Temperatur variiert zwischen 50 und 55 Grad. Bei rechenintensiven Programmen (Abspielen von Flash-Videos aus dem Internet) kommt es im Vollbild-Mode des Flash-Players zum ruckeln des Bildes und ich erhöhe deshalb den Prozessor-Speed auf 100%. Die Temperatur geht höher und bei ca. 61- 62 Grad kommt es zum Crash, zum Absturz des Rechners mit Neustart.
Wenn ich rechtzeitig vorher, also bei unter 60 Grad, den Lüfter über eeectl auf 70 oder 80% setze, hält sich die Temperatur wieder in den Grenzen von 50 – 55 Grad.
Das heißt also: Die kritische Temperatur liegt bei über 60 Grad!
Wer hat ähnliche Beobachtungen gemacht und kann von Betriebssystem-Abstürzen berichten, die wahrscheinlich von Hitzeproblemen herrühren? Die Frage ist: Ist es ratsam, den Lüfter-Speed nicht auf Automatic zu belassen, sondern eine Einstellung von 60% vorzunehmen?
Ich werde das Hitzeproblem im Auge behalten und zu gegebener Zeit noch einmal darüber berichten.

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.. noch´n Gedicht – Zellen / Zähne

Filed under: Heinz Erhardt — riwer @ 8:10
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Heinz Erhardt: Zellen / Zähne

ScribFire Blog-Editor Update

Filed under: Hard- Software — riwer @ 8:02
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Seit ein paar Tagen ist ein neues Update für das Addon Scribefire, dem Blog-Editor für Firefox verfügbar. In der Version 1.4.7 wurden nicht nur einige Bugs beseitigt, es wurde auch eine Kompabilität zu SeaMonkey und Firefox 3 hinzugefügt.
Die Eintragung von Tags in Technorati war schon länger möglich, Tags Eintragungen für den Social Bookmark Manager del.ico.us ist neu hinzugekommen.
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15. März 2008

Das Massaker von My Lai

Filed under: Kalenderblatt — riwer @ 23:17
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My Lai wurde zum Synonym eines Kriegsverbrechen’s, das über die Jahre die internationale Presse und viele Menschen bewegte. Es wurde zu einem amerikanischen Trauma und leitete die moralische Niederlage der USA in Vietnam ein. Die Älteren von uns erinnern sich noch:

Am 16. März 1968 hatte eine Gruppe von amerikanischen Soldaten der 11. Infanterie-Brigade unter Leitung des 24-jährigen Leutnants William Calley den Auftrag, das kleine Dorf My Lai in der Provinz Quảng Ngãi einzunehmen und nach Guerilleros des Vietcong zu durchsuchen, da die Bewohner als potenzielle Unterstützer des Vietcong galten.

Die Soldaten vergewaltigten Frauen und erschossen fast alle Bewohner des Dorfes: 503 Zivilisten, davon 182 Frauen, 172 Kinder, 89 Männer unter 60 Jahren und 60 Greise. Sogar sämtliche Tiere wurden getötet. Kaum ein Soldat verweigerte den Befehl zum Mord. Lediglich der amerikanische Hubschrauberpilot Hugh Thompson zwang die Soldaten durch die Drohung, seinen Bordschützen mit dem MG auf sie feuern zu lassen, elf Frauen und Kinder zu verschonen, die er in Sicherheit brachte. Für ihr Eingreifen wurde die Hubschrauberbesatzung exakt dreißig Jahre später mit der Soldier’s Medal ausgezeichnet.

Amerikanische Hubschrauber landen in My Lai.

Artikel und Bild: Kölner Stadtanzeiger

Winzige U-Boote im Essen

Der Umweltschutzverband BUND warnt erstmalig mit einer Studie vor umstrittene Nanopartikel in deutschen Lebensmitteln. Mit ihnen wird in Nahrungsmitteln die Farbe, der Geschmack und die Struktur verändert. Bisher ist man davon ausgegangen, dass Genussmittel hier von verschont waren. In 93 Produkte konnte der Umweltschutzverband Nanopartikel nachweisen. Über Haut, Lunge und Magen kommen die Winzlinge in unser Blut und schließlich in sämtliche Organe. Nötige Langzeitstudien gibt es nicht und in Mäusen konnten nach der Verabreichung schwere Schäden festgestellt werden. Der Gesetzgeber ist aufgerufen, klare Richtlinien vorzugeben.

Müssen wir uns um unsere Gesundheit ernsthaft Sorgen machen? Wird von der Industrie und der Wirtschaft fahrlässig mit unserem Leben umgegangen? Was ist mit der Kennzeichnungspflicht? Müssen erst Menschen zu Schaden kommen, bis gehandelt wird?

Obwohl wissenschaftliche Belege für mögliche Gesundheits- und Umweltgefahren von Nanomaterialien zunehmen, werden sie im Lebensmittelbereich nachweislich in rund einhundert Produkten eingesetzt, die zum Teil auch in Deutschland verkauft werden.
Der BUND fordert die Bundesregierung auf, den Verkauf von Lebensmitteln, Verpackungen, Küchenartikeln und Agrochemikalien, die Nanomaterialien enthalten, sofort zu stoppen, bis ausreichende wissenschaftliche Belege über eine Unbedenklichkeit vorliegen. Mehr…

Das Cover der aktuellen Bund-Studie.
nanostudie_titelWas sind Nanos?

Als Nanos
(griechisch: Zwerg) werden kleinste Partikel bezeichnet, die nicht größer als 100 Nanometer sind. Ein Nanometer misst den millionstel Teil eines Millimeters und ist damit 80 000-mal kleiner als ein menschliches Haar. Nanowissenschaftler versuchen, Substanzen wie Silber, Zink oder Titan im Nanobereich etwa durch chemische oder mechanische Verfahren zu verändern, um die Eigenschaften der Stoffe zu optimieren. Verändert werden kann vieles: Form, Konsistenz, Geschmack oder die Haltbarkeit von Stoffen.
Experten glauben, dass die Eingriffe nicht ohne sind: Denn durch die Änderungen der Substanzen im Nanobereich entstünden ganz neue chemische Stoffe, so das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Der BUND fordert daher Produkte, die Nanoteile enthalten, aus dem Handel zu nehmen.
Die Nano-Technologie stößt bei Kritikern nicht nur im Lebensmittelbereich auf Bedenken. So können dem BfR zufolge Nanopartikel in Sonnencremes unter Umständen in die Haut eindringen. Waschmaschinen, die antibakteriell wirkende Silberteilchen in Nanogröße verwenden, könnten die Umwelt belasten. Der BUND glaubt zumindest, dass die Partikel auch in Kläranlagen Bakterien angreifen.

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Gasthörer zu 50% Senioren?

Ich finde es schön, dass jung und alt so gut miteinander auskommen:

Mein Freund, der Seniorenhörer
„Die nehmen einem immer die Plätze weg.“ Das ist wahrscheinlich der häufigste Kommentar von Studenten über Seniorenhörer an der Uni. Ältere Menschen können in Köln nämlich das reguläre Studienangebot wahrnehmen. Wenn man deren jüngere Kommilitonen so klagen hört, müssten eigentlich in jeder Veranstaltung zu 50 Prozent Seniorenstudenten sitzen. „Ich krieg wirklich nie einen Platz.“ Zu solchen Sätzen nicken die meisten Studenten meines Alters verständnisvoll und mitleidig, um sich dann gegenseitig in eine Anti-Seniorenhörer-Stimmung hineinzusteigern.

Meine Erfahrung ist: Eine Zuhörerschaft, die zur Hälfte aus Seniorenhörern besteht, das mag es in Geschichtsseminaren über den Zweiten Weltkrieg geben. Aber grundsätzlich ist das die Ausnahme. Irgendwo findet sich eigentlich immer ein Platz. Sollen die Leute doch pünktlich hingehen, denke ich mir.

Statt sich aufzuregen, empfehle ich, sich am besten mit einem Rentnerstudenten anzufreunden. Hat man erst einmal ein paar nette Worte gewechselt, kann man sich eines treuen Begleiters fürs ganze Semester sicher sein. Anita zum Beispiel hält mir in der Vorlesung, zu der ich regelmäßig angehetzt komme, bereitwillig einen Platz frei und leiht mir ihre Notizen, wenn ich mal gefehlt habe. Im Gegenzug erkläre ich ihr, wie man die Materialien zu der Veranstaltung aus dem Internet herunterladen kann. In einem Philosophieseminar fragt mich Günther mit besorgter Miene, „haben Sie das verstanden?“, und ich antworte nur, „nee, kein Wort“ – „Ah, gut, ich nämlich auch nicht.“ Da meine ich Günthers Erleichterung förmlich zu spüren, dass ich mit meinen biologisch noch recht frischen Gehirnzellen auch nicht in der Lage war, Sätze zu verstehen wie „seid nicht eins oder viele, seid Vielheiten! Seid der rosarote Panther!“. Ich wiederum bin ganz froh, dass man solchen Sätzen auch nach mit 50 Jahren mehr Lebenserfahrung nicht direkt einen Sinn zuweisen kann. mehr ….

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Rentner werden benachteiligt

Filed under: Senioren — riwer @ 11:55
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Ich bin zwar Senior, aber noch kein Rentner. In wenigen Jahren werde auch ich Rente beziehen. Deshalb gilt mein Interesse und natürlich das der Rentner, den gerade getroffenen Rentenbeschluss der Regierung.
Die Renten sollen zum 1. Juli 2008 um 1,1 Prozent steigen ! Der „durchschnittliche Rentner“ wird 13,05 € mehr erhalten
Es ist kein Witz und auch kein Druckfehler, 1,1 Prozent, man, sind die in Berlin großzügig, mir kommen die Tränen. Schon der letzte Rentenbeschluss, im vergangenen Jahr, war eine Lachnummer: 0,54 Prozent! Großspurig teilt Bundesarbeitsminister Scholz jetzt mit: Auch die Rentner sollen Anteil am Aufschwung haben.

Strom, Benzin und Diesel, aber auch viele andere Dinge des täglichen Lebens, sind auf einen nie gekannten Höchststand. Die Jahrespreissteigerungsrate lag im Januar und im Februar bei 2,8 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt mit. Trotz der boomenden Wirtschaft geht der volle Topf am Bundesbürger vorbei. Das Einkommen eines durchschnittlichen Arbeitnehmers ist in den vergangenen Jahren deutlich langsamer gestiegen als die Teuerungsrate!

14. März 2008

.. noch´n Gedicht – Die Made

Filed under: Heinz Erhardt — riwer @ 16:54
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Heinz Erhardt: Die Made

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Merkwürdige Aktion der NordLB

Filed under: Allgemein — riwer @ 12:49
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Die Norddeutsche Landesbank (NordLB) ist in Schwierigkeiten. Setzt sich die lange Serie der Pleiten von Banken in der jüngsten Vergangenheit fort? Im Auftrage eines Investors hat sie Aktienpakete von drei Firmen von über 100 Millionen Euro gekauft. Der Investor will die Aktien aber nun nicht mehr haben. Die Aktien dieser Firmen haben zum Teil bis zu 70 Prozent an Wert verloren. Ungewöhnlich ist, dass die NordLB die Aktien in ihr eigenes Portfolio aufgenommen hat, obwohl sie im Auftrag eines Kunden handelte.

lars_windhorst Dieser Kunde nun soll der Finanzinvestor Vatas des südafrikanischen Unternehmers Robert Hersov sein, dessen Berliner Geschäftsführer Lars Windhorst sich aber nicht äussert. Windhorst gilt als schillernde Figur in der Investmentbranche. Er fiel besonders in den 90er Jahren auf, als der damalige Bundeskanzler Kohl ihn als Wunderkind der deutschen Wirtschaft präsentierte. Windhorst hat inzwischen mehrere Pleiten hinter sich.

Die NordLB hat den verantwortlichen Händler wegen Regelverstöße und Kompetenzüberschreitung inzwischen fristlos entlassen, wird aber keine Strafanzeige gegen den Händler stellen.
Auch das ist ungewöhnlich und regt zu Mutmaßungen an. Wurde wieder leichtfertig mit Kundengeldern umgegangen? Hat die Bank es an der nötigen Sorgfalt fahrlässig fehlen lassen? Wussten die Führungsetagen der Bank mehr, als offiziell verkündet wurde? Ich denke, es wird einige Zeit dauern, bis die Öffentlich informiert und aufgeklärt wird.

13. März 2008

Bluetooth-Stick für Asus Eee-PC und andere

Auf meinem Handy habe ich fast alle meiner Adress- und Kommunikationsdaten der mir bekannten Menschen immer zur Hand. Um sie mit meinem Rechner (Eee-PC) abzugleichen, habe ich bisher ein USB-Kabel verwendet, das einen Com-Port für mein Handy simuliert. Aber diesen Weg habe ich meine Daten von Outlook mit dem Handy abgeglichen. Diese Hantiererei mit dem Kabel war ich leid! Da mein Handy auch eine Bluetooth-Schnittstelle besitzt, also eine drahtlose Verbindung möglich ist, der Asus Eee-PC aber nicht, musste ein Bluetooth-Adapter für USB her. Er sollte so klein als möglich sein.

BluetoothWieder wurde ich bei www.cssc.de fündig.
Bezeichnung: Adapter USB Bluetooth v2
Zusatzinformationen: 3 MBit/s bis 10 Meter
3 MBit/s USB 2.0 USB-Stick
Größe: 50x150x7 mm
Preis: 8,90 €

Leider hat sich auch dieser Preis inzwischen erhöht. Laut Shop-Seite kostet er heute 10,70 €. Auch für andere Rechner mit USB-Schnittstelle ist dieser Adapter empfehlenswert. Ein gutes Preis- Leistungsverhältnis und funktioniert prima.

Unerwünschte Telefonwerbung

Filed under: Allgemein — riwer @ 9:16
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Wer kennt sie nicht, die nervigen Anrufe, bei denen man versucht, uns etwas zu verkaufen. In dieser Richtung klingelt bei mir mindestens 5 mal am Tag das Telefon. Natürlich bleibe ich höflich und brülle die Anrufenden nicht an oder beleidige sie. Viele dieser Leute tun auch bloß ihren Job und machen es, um überhaupt eine Arbeit zu haben. Sie sind sich ihrer Situation schon bewusst und man sollte sie nicht auch noch durch unflätige Bemerkungen demütigen. Ich finde, es reicht, wenn man deutlich und bestimmt darauf verweist, nicht mehr belästigt zu werden. Ganz hartnäckige Firmen verbergen ihre Rufnummer, um nicht rechtlich belangt werden zu können, wegen ihrer unseriösen Art.

Diesen Firmen versucht jetzt die Bundesregierung mit einem Gesetz beizukommen, mit Bußgeldern bis zu 50.000,- Euro. Unterdrückt zukünftig eine Firma bei einem Werbeanruf ihre Telefonnummer, sind 10.000,- Euro fällig. So können auch telefonische Verträge innerhalb 14 Tagen widerrufen werden.

Sind diese Bußgelder aber wirklich ausreichend? Der Bundesverband der Verbraucherzentralen sieht die Wirksamkeit der Bußgelder kritisch: „Wir bezweifeln, dass Geldstrafen in Höhe von 50.000,- € Unternehmen davon abschrecken, ohne Zustimmung bei den Verbrauchern anzurufen.“
Ich denke, es ist ein erster Schritt, um diese „Seuche“ einzudämmen und einen gewissen Schutz zu vermitteln. Dennoch gibt es Menschen, die, wenn sie nur hart genug bedrängt werden, nicht nein sagen können oder zu zaghaft sind, einen lästigen Anrufer einfach abzuwimmeln. Ihnen wird dieses Gesetz kaum helfen, denn sie sind wohl kaum in Lage rechtliche Schritte einzuleiten. Warten wir mal ab, wie sich die Sache entwickelt.

RAM-Erweiterung für Eee-PC

Filed under: Asus Eee PC — riwer @ 8:26
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Ich habe schon an anderer Stelle in diesem Blog erwähnt, dass ich ziemlich begeistert von dem Asus Eee-PC bin. In der ersten Zeit nach dem Kauf dieses kleinen Schmuckstückes, am 25 Januar, habe ich ihn täglich über mehrere Stunden im Einsatz gehabt, in Verbindung mit einem VGA LCD-Display.
Mittlerweile hat sich die erste Euphorie gelegt. Ich musste feststellen, dass mein bisheriger Hauptrechner, ein Notebook von Gericom aus dem Jahre 2002 mit 2 GHz Taktfrequenz, 768 MB RAM und 30 GB Festplatte, doch um einiges schneller ist als „der Kleine„. Und so gebrauche ich „den Kleinen“ nur noch im portablen Einsatz oder spät abends im Bett, um mir Sendungen des Fernsehens anzugucken, die in deren Portalen bereitgestellt werden und die ich mir dann über WLan und dem Router aus dem Internet ziehe. Man gönnt sich ja sonst nichts!

Die erste Aufrüstung erfuhr der Asus Eee-PC Ende Februar mit der zusätzlichen Ausstattung einer 16 GB SD-Karte, ich berichtete darüber hier.
Jetzt erfolgte eine weitere Aufrüstung, in dem ich den Hauptspeicher von 512 KB auf 2 GB erhöht habe. Wieder fand ich eine preiswerte Objekt bei der Firma www.cssc.de : Buffalo – SO-DIMM 2 GB DDR2-667 – Select Series, D2N667C-2G/B – Artikelnummer: 35689 – 2048 MB – CL5 5-5-15 zum Preis von 30,20 €. Leider musste ich feststellen, dass das Modul inzwischen 33,70 € kostet.
Ich denke, wenn sich einer mit dem Gedanken trägt, eine Speicheraufrüstung vorzunehmen, dann sollte er es jetzt tun, denn allgemein sind die Speicherpreise am steigen und nie war gerade das eben erwähnte Modul so preiswert wie jetzt.
Das Einbauen geht relativ einfach: Netzteil und Batterie vom Gerät trennen, umdrehen, mittlere Bodenplatte mittels der beiden Schrauben lösen, eine Schraube ist durch einen Aufkleber verdeckt, der erst entfernt werden muss, altes Modul entfernen, neues Modul rein, Bodenplatte wieder verschrauben, fertig! Weitere Handhabungen oder Einstellungen sind nicht nötig. Alles läuft zu meiner vollsten Zufriedenheit.

12. März 2008

Nachtrag zur Flugdrohne und Knoppix 5.3

Viele von Euch kennen noch den Computerclub des WDR aus den 80er und 90er Jahren. Ich glaube 2003 wurde dann die Sendung eingestellt. Seit Mitte 2006 sind die Akteure des Computerclubs, Wolfgang Back und Wolfgang Rudolph, mit einer eigenen Podcast-Sendung im Internet wieder aktiv und nenne die Sendung Computerclub 2. Jede Woche stellen sie am Montagabend eine 30 minütige Podcast-Sendung zum Download bereit, mit Themen aus der Welt des IT-Bereiches. Ein oder zwei Mal im Monat machen sie auch eine einstündige Fernsehsendung auf NRW.TV, die vorher auf ihrer Homepage angekündigt wird und auch zum Download einen Tag später bereit steht. Auf der Computermesse Cebit waren sie präsent auf dem Stand von G-Data und produzierten an jedem Tag der Messe einen Audio-Podcast und eine 10 minütige Video-Sendung.

Einen interessanten Video-Beitrag über die Flugdrohne findet ihr unter http://www.cczwei.de/index.php?id=tvissuearchive&tvissueid=18#a49
einen Video-Beitrag über Klaus Knopper, den Entwickler der Linux LiveCD Knoppix 5.3 gibt es hier http://www.cczwei.de/index.php?id=tvissuearchive&tvissueid=21#a48

Knoppix 5.3

knoppix53.jpgSo, zwischenzeitlich konnte ich mich etwas intensiver mit dem neuen Linux Knoppix 5.3 beschäftigen. Über die Installation der LiveCD habe ich mich vor ein paar Tagen hier schon ausgelassen. In diesem Zusammenhang tauchte die Frage auf, wie das Abspeichern von nachträglich installierten Programmen, persönliche Einstellungen sowie im Home-Verzeichnis gespeicherte Daten möglich ist.
Die LiveCD auf DVD bringt etwa 4,2GB mit sich, mit einer Unmenge an Programmen und Zusätzen, wie etwa Adriane (eine Knoppixerweiterung für Blinde), die virtuelle Software VirtualBox, mit der es Möglich ist, ähnlich wie VMware, Windows unter Linux laufen zu lassen, usw. Installiert man Knoppix auf einer Festplatte, also keine „Poor Mans Installation„, belegt die Installation über 12 GB, also Grund genug, nur die Poor Mans Installation zu nehmen, die natürlich dann auch ein paar Einschränkungen mit sich bringt.

Ruft man Knoppix aus einer „Poor Mans Installation“ auf, wird die gesamte Partitionen, auf der sich Knoppix befindet, blockiert, d.h., sie ist nur lesbar und nicht beschreibbar. Deshalb ist es sinnvoll, Knoppix und andere Linux LiveCD Applikationen eine eigene Partition von 5 – 7 GB zu spendieren. Bei maximal 4 Partitionen pro Festplatte schon eine kleine Zumutung, aber so blockiert man sich keine großen Partitionen von einigen zig GB.

In der neuesten Version von Knoppix ist eine neue Schwierigkeit hinzugekommen, wo man vielleicht der erhöhten Sicherheit Rechnung getragen hat. Zum Abspeichern (wie oben erwähnt) wird das Tool „Permanentes Knoppix-Image einrichten“ verwendet (im Knoppix-Menü unter Konfiguration). In den alten Versionen von Knoppix konnte man diese Datei auf FAT oder FAT32 Partitionen einrichten, ohne jede Einschränkung. Jetzt ist das speichern dieser Image-Datei nur noch in eine ext3 Partition möglich. Für mich, als Windows-Freak (nur NTFS und FAT32 Formatierungen), eine große Einschränkung. Ich muss nun noch eine ext3 Partition von der Größe dieser Image-Datei anlegen.

Bisher habe ich meine 160GB Festplatte unter Windows in drei Partitionen unterteilt: 1. 20GB Bootpartition für Windows mit NTFS formatiert, 2. 80GB Datenpartition mit FAT32 formatiert und 3. 60GB für sonstiges mit FAT32 formatiert.
Mit Knoppix 5.3 und Ubuntu 7.10 sieht meine Festplatte jetzt folgendermaßen aus: 1. 20GB Bootpartition für Windows mit NTFS formatiert, 2. 130GB Datenpartition mit FAT32 formatiert, 7GB für Knoppix und Ubuntu mit FAT32 formatiert und 4. 3GB für die Image-Datei für Knoppix mit ext3 formatiert.

Für Sonstiges und Spielereien werde ich mir jetzt noch eine 2. externe Festplatte anschaffen. Vielleicht weiß aber jemand von den Lesern einen Rat, wie man die Sache mit Knoppix und der Image Datei anders händeln kann? Für Informationen und den Erfahrungen Anderer bin ich immer offen !!!

10. März 2008

Private Drohnen erobern den Himmel

Vor einigen Tagen hat sich die sächsische Polizei ihre ersten „Fliegenden Augen“ angeschafft, um damit Fußballstadien zu überwachen. Diese SensoCopter sind unbemannte Fluggeräte, die Fotos und Videobilder live in die Einsatzzentrale der Polizei funken. Auf diese Weise sollen Randalierer und Rädelsführer in der Menschenmenge eines Fußballstadiums schneller identifiziert, verfolgt und mit beweiskräftigen Bildern überführt werden können. Das Militär benutzt diese Art der Drohnen schon länger.

Die Drohnen für den privaten Gebrauch haben eine Reichweite von 3 Kilometer und können bis zu einer halben Sunde in der Luft bleiben, bevor die Akkus für den Elektroantrieb neu aufgeladen oder getauscht werden müssen. Durch die einfache Technik und Bauweise und die sinkenden Preise haben seit gut zwei Jahren auch die Modellflieger diese neue Art des Fliegens entdeckt. Sie nennen sie „Quadrokopter, d.h., ein Helikopter mit vier über Kreuz installierten, gegenläufigen Rotoren. Sie können fast wackelfrei auf der Stelle stehen und sind nicht lauter als eine elektrische Zahnbürste. Mit GPS-Daten programmiert können sie eine definierte Strecke abfliegen. Gesteuert werden diese Fluggeräte über handelsübliche Fernbedienungen für den Flugmodellbau. Die Materialkosten liegen je nach Ausstattung zwischen 500,- – und 1000,- Euro. Für solche Selbstbau-Drohnen gelten die gleichen gesetzlichen Vorschriften wie für herkömmliche Hobby-Flugmodelle. Unter fünf Kilogramm brauchen sie keine spezielle Zulassung. Sie können innerhalb von Städten fliegen, sogar innerhalb von Gebäuden. Bedingung: Der Hobby-Pilot muss eine Modell-Haftpflichtversicherung abschließen. Aber Achtung: Verdeckte Film- oder Fotoaufnahmen mit Selbstbau-Drohnen sind offiziell nicht erlaubt!

Nähere Informationen und weitere Details unter den folgenden Links:

http://www.airrobot.com/
http://www.mikrokopter.de/ucwiki/
http://www.opensourcequadrocopter.de/
www.diehl-bgt-defence.de/fileadmin/static/upload/dbd/sensocopter_flyer.pdf
http://www.cczwei.de/index.php?id=tvissuearchive&tvissueid=7#a30
http://www.microdrones.de/
http://www.mikrocontroller.com/de/Kopter.php

9. März 2008

TOOOL.DE – Eine Linksammlung

Filed under: Hard- Software — riwer @ 17:42
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Wenn ich meinen Internet Browser einrichte (Internet Explorer und Firefox), ist das erste was ich tue, den Startseiteneintrag mit dem Link meiner Lieblingsseite zu versehen. Es ist die Seite www.toool.de . Sie enthält nur Links. Unterteilt in diverse Abschnitte für alle Lebenslagen. Im oberen Teil dieser Seite stehen mir die 10 wichtigsten Suchmaschinen zur Verfügung. Eine prima Seite, die ich seit Jahren sehr intensiv nutze.

toool.jpg

1. FC Köln gewinnt 1:0

Filed under: Allgemein — riwer @ 17:21
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Wieder eine Zitterpartie! Der 1. FC Köln besiegt vor 48500 Zuschauern den TuS Koblenz mit 1:0. Sicher, der Sieg war verdient und der Kölner Erfolg stellte sich ein, weil die Koblenzer anfänglich total defensiv eingestellt waren. Erst nach dem 1:0 kamen sie vermehrt aus der Abwehr heraus. Bezeichnend für die Kölner war aber auch, dass sie 60 Minuten brauchten, um zum ersten Eckball zu kommen. Egal, nur der Sieg zählt, würde Trainer Christopf Daum sagen und man ist nur 1 Punkt von den Aufstiegsplätzen entfernt. Köln bleibt auf den 5. Tabellenplatz, weil auch alle anderen Aufstiegskandidaten (Mönchengladbach, Mainz, Fürth und Hoffenheim) ihre Spiele gewonnen haben.

Vor zwanzig Jahren war es so, dass ein Verein nur maximal zwei ausländische Spieler in seiner Elf haben durfte. Mir ist aufgefallen, dass 10 der 11 Spieler der Kölner Mannschaft mit Mondragon, Özat, McKenna, Mohamad, Matip, Suazo, Andre, Antar, Chihi, Helmes und Novakovic, einen Migrantenhintergrund haben. Es ist ein Vielvölkergemisch mit sehr unterschiedlichen Temperamenten und Lebenseinstellungen. Liegt hier vielleicht des Trainers Problem? Ist es überhaupt möglich, so unterschiedliche Spielerpersönlichkeiten unter einem Hut zu bringen? Ich hoffe zumindest, dass die nächste Zeit ein geschlossenes Mannschaftsbild zeigt, mit Spielern, die auch gewinnen können und wollen.

8. März 2008

Witzigmann & Roncalli Bajazzo Dinner-Show insolvent

Filed under: Allgemein — riwer @ 16:19
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Heute musste ich in unserer Tageszeitung, im Kölner Stadtanzeiger, folgende Meldung lesen:

Der Produzent und Veranstalter der Dinner-Show „Witzigmann & Roncalli Bajazzo„, die Palast Entertainment GmbH aus Ismaning bei München, hat am 29. Februar beim Amtsgericht München Insolvenzantrag gestellt. Inzwischen ist der Münchener Rechtsanwalt Axel Bierbach zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. „Der Geschäftsbetrieb ist mit der letzten Vorstellung am 1. März eingestellt worden“, sagte Bierbach. Die Show, die neben Köln auch in Düsseldorf, Hamburg, München und Frankfurt/Main zu sehen war, habe nicht genügend Zuschauer gezogen……..

Eigentlich schade, dass es wieder eine neuartige Unterhaltung’s-Show erwischt hat. Mit dazu beigetragen hat, dass „nicht genügend Zuschauer gezogen“ worden, was sicherlich auch am hohen Eintrittspreis lag (zwischen 99,- und 250,- Euro pro Person). Dafür bekam man ein 4-Gänge Menü über dreieinhalb Stunden serviert, ohne Getränke, während zu gleichen Zeit ein umfangreiches Show Programm absolviert wurde und das Nonstop. Hinzu kam das Ambiente. Auf einem großen Rheinpassagierschiff, links und rechts ziehen die nächtlichen Uferpromenaden vorbei, Köln bei Nacht vom Rhein aus, mit all seinen Lichtern. Wunderschön !!!

Am 1. Weihnachtstag letzten Jahres habe ich mir mit meiner Familie diese Dinner-Show in Köln auf dem Rhein Energie Schiff angesehen. Wir waren begeistert und auch der Preis schien mir in Ordnung zu sein, gemessen am Preis- Leistungsverhältnis. Wir wollten den Besuch dieser Dinner-Show im nächsten Jahr wiederholen. Schade, da wird nun ja wohl nichts draus, müssen uns was anderes suchen.

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