R I W E R – Blog eines Seniors

17. März 2008

Hitzeproblem mit dem Eee-PC

Seit Ende Januar habe ich den Asus Eee-PC in weiß. Inzwischen habe ich ihn aufgerüstet. Der Arbeitsspeicher hat 2GB, als zusätzliches Speichermedium hat er eine 16GB SDHC-Card bekommen. Das vorinstallierte Linux Xandros wurde gegen Windows XP ausgetauscht. Mit dem kleinen Programm eeectl, das ständig in der Taskleiste verfügbar ist, kontrolliere ich den Prozessor-Speed und den eingebauten Lüfter.
Im Normalfall komme ich mit dem 70%-igen Prozessor-Speed aus und die Lüfter-Kontrolle steht auf Automatic. Die Temperatur variiert zwischen 50 und 55 Grad. Bei rechenintensiven Programmen (Abspielen von Flash-Videos aus dem Internet) kommt es im Vollbild-Mode des Flash-Players zum ruckeln des Bildes und ich erhöhe deshalb den Prozessor-Speed auf 100%. Die Temperatur geht höher und bei ca. 61- 62 Grad kommt es zum Crash, zum Absturz des Rechners mit Neustart.
Wenn ich rechtzeitig vorher, also bei unter 60 Grad, den Lüfter über eeectl auf 70 oder 80% setze, hält sich die Temperatur wieder in den Grenzen von 50 – 55 Grad.
Das heißt also: Die kritische Temperatur liegt bei über 60 Grad!
Wer hat ähnliche Beobachtungen gemacht und kann von Betriebssystem-Abstürzen berichten, die wahrscheinlich von Hitzeproblemen herrühren? Die Frage ist: Ist es ratsam, den Lüfter-Speed nicht auf Automatic zu belassen, sondern eine Einstellung von 60% vorzunehmen?
Ich werde das Hitzeproblem im Auge behalten und zu gegebener Zeit noch einmal darüber berichten.

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4 Kommentare »

  1. Zu den Problem kann ich auch nichts sagen, weil ich keinen Eee-PC habe (aber gerne hätte 🙂 ).
    Aber ich wollte dich mal fragen, wieso du Linux runter und Windows drauf gemacht hast ?
    Wenn mein PC (Desktop-PC) mit Linux ins Internet könnte, wäre ich schon längst weg von Windows. Aber wenn ich nicht mit DSL ins Internet kann, nützt mir das nicht viel. Grundsätzlich sollte das gehen, scheitert aber an meiner Unkenntnis von Linux ODER an irgendeiner Hardware, die Linux nicht ansprechen kann. Oder eben an meiner Doofheit… 😳

    Kommentar von Gucky — 18. März 2008 @ 12:52

  2. Ich bin mit Windows „groß“ geworden. Habe mich auch immer mal wieder mit Linux in den verschiedenen Versionen seit gut 10 Jahren beschäftigt. Richtig gearbeitet habe ich nur mit Windows. Linux ist immer noch nicht richtig aus dem „Bastelstadium“ raus, obwohl Windows eben so viele „Macken“ hat.
    Seit ein paar Jahren gilt mein Linux Interesse nur noch Knoppix und Ubuntu, wobei man unterscheiden muss: Knoppix ist ein Entwicklersystem und hauptsächlich als LiveCD zur Datenrettung gedacht, Ubuntu als ernsthafte Alternative zu Windows. Mit Ubuntu dürfte es kein Problem geben, Dich mit DSL ins Internet zu bringen. Vielleicht schreibe ich demnächst mal einen Blog, wie Ubuntu korrekt installiert wird und über DSL mit dem Internet verbunden wird, obwohl es darüber genug Artikel im Internet gibt.
    Nur Mut versuch es mal.

    Kommentar von RIWER — 18. März 2008 @ 13:57

  3. An Mut fehlt es mir nicht… 🙂
    Aber ich habe es aufgegeben, nachdem alles nichts gefruchtet hat.
    Ich hatte Linux auf einem Rechner, der jetzt kaputt ist und da funktionierte es, aber Linux selber machte irgendwann Probleme. Was ich aber Fehlern in der Hardware zuschreibe (Mauszeiger ging nicht mehr, blieb hängen usw.). Also Kleinigkeiten, die aber Linux für mich unbrauchbar machten, weil ich damit nicht arbeiten konnte.
    Dieser Rechner ist nun ganz kaputt und ich habe mir einen Neuen gekauft. Auf dem funktionierte alles, nur der Zugang zu DSL nicht… 😦
    Dann habe ich Windows draufgemacht und damit funktionierte auch DSL. Also war da nichts kaputt !
    Ich bin auch von DOS über WIN 3.1 zu Windows gekommen oder habe es immer benutzt.
    Ich habe nun OpenSuse, aber ich denke, auch mit Ubuntu würde die Netzwerkkarte nicht gehen. Bei meinem alten Rechner wurde die nämlich von Linux erkannt und beim neuen Rechner tut Linux so, als wenn keine da wäre…
    Ich werde den Beitrag mit Interesse lesen. Vielleicht kann ich ja daraus erkennen, wie man DSL einrichten muß und kann das übertragen.

    Kommentar von Gucky — 18. März 2008 @ 18:16

  4. Übrigens ist ein Betriebssystem für mich keine „Glaubensfrage“, eher eine „Preisfrage“… 🙂
    Aber es muß einwandfrei funktionieren mit allen Programmen und Hardware-Komponenten.
    Ich bastel bestimmt gerne, aber dieser ganze Netzwerk-Kram ist für mich relativ neu, weil ich vorher nur mit einem Modem im Netz war und auch nur EINEN Rechner habe. DSL war an meinem Wohnort vorher nicht verfügbar und hier gibt es das erst seit Ende 2006.

    Kommentar von Gucky — 18. März 2008 @ 18:35


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