R I W E R – Blog eines Seniors

30. April 2008

Jakobsweg

Seit Hape Kerkeling in seinem Bestseller-Buch „Ich bin dann mal weg“ den Pilgerweg nach Santiago de Compostela in Spanien beschrieben hat, ist der Jakobsweg stärker in das Bewusstsein der Leute gerückt worden. Der Weg von Usedom über Hambug nach Osnabrück, der hier Via Baltica genannt wird, führt weiter über Köln nach Frankreich und Spanien. 2900 Kilometer misst die Strecke von Hamburg zur spanischen Pilgerstätte, beileibe kein Pappenstiel.
Viele Nordeuropäer machten sich im Mittelalter auf den Weg nach Compostela und begründeten eine 1000 jährige Tradition. Ein neuer Abschnitt, von Lübeck nach Wedel, wurde dem Pilgerweg hinzugefügt. Die Strecke führt weitgehend durch die Natur und oft am Wasser entlang. Auf Hamburger Stadtgebiet lässt sich der Gang durch Häuserschluchten nicht vermeiden, weil der Weg quer durch die Innenstadt hinunter zur Elbe verläuft. Sechs Tagesabschnitte unterteilen die 120 Kilometer. Mit eigenen Schlafsäcken können Pilger in Kirchengemeinden und privaten Haushalten übernachten. Eine Anmeldung ist aber unbedingt erforderlich.
Auch eine Form der Bewusstseinserweiterung und ganz ohne Drogen. Zusätzlich tut man etwas für seine Gesundheit und Bildung. Steigen Sie ein paar Tage oder Wochen mal aus, wenn es machbar ist und schrecken Sie die Zurückgebliebenen mit: „Ich bin dann mal weg!“

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