R I W E R – Blog eines Seniors

8. Juni 2008

Stonehenge

Filed under: Reisen — riwer @ 14:11
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Am Morgen des Pfingst-Montags machten wir uns auf die gemeinsame Kurz-Urlaubsreise in den südwestlichen Teil von England. Von London kommend ging es zunächst westwärts auf der A303 Richtung Salisbury. Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, eine der größten Sehenswürdigkeiten Englands zu besuchen. Stonehenge liegt etwa 13 Kilometer nördlich von Salisbury, in der Nähe des kleinen Örtchens Amesbury und war somit kein nennenswerter Umweg.

Wenn man es ganz nüchtern betrachtet und nur die Gegend beschreiben will, dann kann man sich damit begnügen, dass dort, auf einem der vielen Felder, ein paar große Steine herumliegen.

Mit viel Phantasie kann man erkennen, dass die Steine in konzentrischen Kreisen angeordnet sind. Beeindruckend ist die Größe dieser Steine und dass sie von Menschenhand hierher gebracht worden sind, vermutet man, weil es sonst nirgends etwas Vergleichbares in der näheren Umgebung gibt. Soweit die pragmatische Betrachtungsweise. Wer an näheren Informationen über Stonehenge interessiert ist, der folge bitte dem Link.
Nun wird seit einiger Zeit die Besichtigung dieser Steine kommerziell ausgebeutet. Die Steine sind abgeriegelt, d.h., man kommt gar nicht an sie heran.

Aus sicherer Entfernung (ca. 20 – 30 Meter) können die Besucher die Steine aus der nötigen Distanz betrachten. Sonst gibt es dort nichts zu sehen, vielleicht abgesehen von einem kleinen Museum über die geschichtliche Entwicklung dieser Anlage. Das Betrachten aus der Entfernung muss teuer bezahlt werden. Für einen Erwachsenen werden ungefähr 10 Euro verlangt. Meiner kleinen Gruppe war dies zu teuer und wir begnügten uns damit, die Steine von der Strasse aus zu betrachten (siehe Foto), von der aus man einen ebenso guten Blick hatte.

Während unserer ca. 30-minütigen Verweildauer wurde der Parkplatz der Anlage an diesem Pfingst-Montag- Morgen von ca. 20 Pkw´s und 12 Bussen angesteuert. Acht Busse kamen aus Deutschland. Stonehenge war fest „in deutscher Hand„. Ich kam mir vor, als wäre ich auf einem Aussichtspunkt irgendwo in der Lüneburger Heide.

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