R I W E R – Blog eines Seniors

19. Juni 2009

Windows 7 installieren

Ich habe bisher alle Windows-Versionen ausprobiert, seit dem Start im Jahre 1991. Größere Änderungen gab es (ohne die NT-Serie) mit den Versionen Windows 95 (1995), Windows 98 SE (1998) und Windows XP (2001) und Windows Vista (2006). Nach Windows 98 SE kam Windows ME, was genau so ein Flop war wir Windows Vista. Beide Versionen habe ich links liegen gelassen. Um so neugieriger war ich jetzt auf Windows 7, das in den Medien schon sehr gute Noten bekommen hat.

Nachdem ich nun erfolgreich eine Windows 7 Testversion als ISO-Image heruntergeladen hatte, habe ich sie auch installiert. So einfach wollte ich es mir aber nicht machen. Bestimmte Anforderungen meinerseits mussten gemeistert werden. Ich habe sie gemeistert und arbeite seit ein paar Tagen mit der neuen Windows 7 Version auf meinem Hauptrechner. Sie läuft so stabil, dass ich sie auch nicht mehr entfernen werde. Erst wenn Windows 7 am 22. Oktober 2009 zum offiziellen Verkauf ansteht, werde ich mir eine Originalversion kaufen und alles noch einmal neu installieren, obwohl diese Testversion bis zum 1. Juni 2010 lauffähig bleiben soll.
Doch zurück zur Installation der Testversion. Wie bin ich vorgegangen?

Voraussetzungen: Notebook im täglichen Gebrauch, 7 Jahre alt, CD/DVD-Brenner defekt, CPU Pentium IV mit 2GHz, 768 MB RAM (Arbeitsspeicher), Festplatte 160 GB – aufgeteilt in 4 Partitionen, im häuslichen Netz mit zwei weiteren Rechnern per Kabel verbunden, Betriebssystem Windows XP mit SP3 auf Partition 1 (20GB – NTSF formatiert), alle anderen Partitionen mit FAT32 formatiert in unterschiedlicher Größe.

Win7-DateienZuerst wurde eine Image-Sicherung aller Partitionen mit Acronis True Image vorgenommen, um ganz sicher zu gehen. Da das CD/DVD-Laufwerk defekt ist, musste ein anderer Weg gefunden werden, Windows 7 zu installieren.  Mit dem Packprogramm 7-Zip habe ich das ISO-Image entpackt (bei mir hatte sie den Namen 7100.0.090421-1700_x86fre_client_de-de_retail_ultimate-grc1culfrer_de_dvd.iso) und die entpackten Ordner und Dateien in Partition 4 kopiert. Der Inhalt der leeren Partition müsste dann so aussehen, wie in der linken Grafik.

Dann habe ich die Setup.exe Datei aus der Partition 4 aufgerufen. Zuerst habe ich versucht, ein Upgrade meiner bestehenden Konfiguration vorzunehmen, was aber mit einer Fehlermeldung abgebrochen wurde. Dann entschied ich mich für eine Neu-Installation, die auch anstandslos durchgeführt wurde. Das Installationsprogramm informierte mich, dass das alte Windows-Verzeichnis der XP-Version in Windows.old umbenannt würde. Ansonsten gab es keine Probleme. Nach zweimaligem Durchstarten und dem Eingeben des Product-Keys konnte ich mit der neuen Windows 7 Testversion arbeiten.

Ordner-DateienWeil das Notebook bereits 7 Jahre alt war, musste ich die Treiber der Netzwerkkarte, die Audio-Treiber von der Treiber-CD meines Notebooks nachladen (XP-Version), was ohne Probleme gelang. Den Grafiktreiber musste ich aus dem Internet ziehen.

Dann habe ich mich daran gemacht, alle Verzeichnisse und Dateien zu löschen, die nichts mit Windows 7 zu tun haben, also von der vorherigen XP-Version stammten. Als Grundlage sollte man das Erstellungsdatum nehmen. Alle Ordner und Dateien mit dem Erstellungsdatum nach der Installation müssen erhalten bleiben. Außerdem die Ordner und Verzeichnisse mit den Datums 22.04.2009, 20.03.2009, 13.04.2008 und 14.04.2008. Die Verzeichnisse Windows.old und Dokumente und Einstellungen können auch gelöscht werden. Sie sollten auch zwei Verzeichnisse mit dem Namen Programme haben. Eins können Sie löschen, weil es von der XP-Version angelegt wurde. Vergewissern Sie sich vorher. Die rechte Grafik zeigt das Hauptverzeichnis der Partition 1 mit Windows 7, so, wie er nach der Installation aussehen sollte, bereinigt von den alten Daten.

Das Installieren meiner Programme bereitete mir auch keine Probleme, alles funktionierte einwandfrei, sogar so schwierige Programme wie Avira AntiVir, T-Online Banking, VMware Player und Zattoo (alles als XP-Version). Alle meine übrigen Programme habe ich als Portable-Version vorliegen, verwaltet mit dem PortableApps-Menü. Auch sie laufen alle einwandfrei, bis auf eine Einschränkung. Das untere Bild zeigt einen Screenshot meines Display.

Windows7-SS Fazit nach gut einwöchiger Anwendung: Keinerlei Schwierigkeiten, damit lässt sich wunderbar arbeiten, auch wenn man sich an einige Sachen erst gewöhnen muss. Viele Sachensind  einfacher geworden, intuitiver. Bei den Einstellmöglichkeiten von Windows 7 muss man sich erst durcharbeiten, vieles ist nicht mehr da, wo man es bei XP gewohnt war. Hat man es dann endlich gefunden, erkennt man, dass es in der neuen Version einfacher ist. Für mich ist Windows 7 der Hit in den nächsten Jahren.

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18. Juni 2009

Windows 7 herunterladen

windows-7 Voraussichtlich am 22. Oktober 2009 wird das neue Microsoft Betriebssystem Windows 7 erhältlich sein. Windows 7 steht als Release Candidate schon jetzt zum Testen bereit. Die neuen Features sind bereits vollständig nutzbar, weitere kommen nicht hinzu. Das herunterzuladene ISO-Image umfasst die Ultimate-Edition mit allen Funktionen des Produkts.

Für einen Download benötigen Sie ein Microsoft Live Account. Sollten Sie noch keinen besitzen, können Sie sich bei Windows Live registrieren lassen. Haben Sie sich erfolgreich angemeldet oder haben Sie bereits eine Microsoft Live oder Hotmail E-Mail-Adresse, dann rufen Sie folgen Link auf:

http://www.microsoft.com/germany/windows/windows-7/download.aspx

Etwas weiter im Ankündigungstext können Sie auswählen, welche Version Sie downloaden möchten. Wenn Sie nicht genau wissen, ob Ihr Rechner 64 Bit verarbeiten kann, entscheiden Sie sich für die 32er Version, sie läuft auch auf einem 64 Bit Rechner. Nach der Eintragung Ihrer Windows Live E-Mail-Adresse müssen Sie ein Online-Formular ausfüllen. Ist das getan und nachdem Sie alle Texte aufmerksam durchgelesen haben, können Sie sich abmelden und die Fenster schließen.

Jetzt sollten Sie alle Voraussetzungen erfüllt haben, um eine Windows 7 Testversion herunterzuladen. Rufen Sie nun Ihr Windows Live Account auf (http://mail.live.com). Melden Sie sich an und gehen Sie zum E-Mail Postfach. Dort öffnen Sie die Microsoft Bestätigungs-E-Mail. In der E-Mail klicken Sie auf den blau geschriebenen Link. Sollte ein Hinweis erscheinen, klicken Sie auf OK. Nach der Bestätigung der E-Mail Gültigkeitsprüfung klicken Sie auf weiter. Im nächsten Fenster erscheint bereits Ihr persönlicher Product Key. Mit Jetzt herunterladen starten Sie den Download. Achtung, es sind etwa 2,5 GB !!!

Tipp: Schließen Sie während des Downloads nicht Ihr E-Mail Konto. Sollten Sie es dennoch tun, kann es am Ende des Downloads zum kompletten Abbruch kommen und Sie müssen das Downloaden erneut aufrufen und starten.

In einem der nächsten Blogs werde ich beschreiben, wie ich erfolgreich das neue Windows 7 Testversion auf meinem Rechner mit Windows XP aufgespielt und überschrieben habe, ohne CD-ROM und ohne USB-Stick, direkt vom ISO-Image.

16. Juni 2009

Weltbild – E-Book-Reader

Bisher war die Buchhandelskette Thalia mit dem Sony PRS-550 der einzige E-Book Reader, der in Deutschland erhält war. Ende April berichtete ich darüber. Jetzt gibt es ein Konkurrenz-Modell für den Sony Reader. Die Verlagsgruppe Weltbild bietet einen eigenen E-Book Reader an, den Cybook von Bookeen.

Weltbild hat ein Sortiment von 30.000 elektronischen Büchern und will es bis zum Jahresende auf 100.000 Titel ausbauen. Das Dateiformat für die E-Books hat zwar einen DRM-Schutz, kann aber trotzdem von anderen E-Book Readern, wie dem Sony PRS-550, gelesen werden. Auch mit der kostenlosen E-Book Software Adobe Digital Edition sind die E-Books auf jedem PC- oder Mac-Rechner lesbar. Beliebig viele Ausdrucke sind auch möglich. Obwohl man bei Weltbild die Herstellungskosten eines Buches einspart, sind die Preise für die E-Books trotzdem nicht billig. Sie kosten etwa soviel wie eine teure gebundene Variante.

Cybook Das Lesegerät selbst, das Cybook, ist mit einem Preis von 269,- Euro kaum billiger als das Konkurrenz-Modell von Sony. Die technische Ausstattung ist ähnlich: Auch beim Cybook dient als Lesefläche ein schwarz-weißes 6-Zoll-E-Ink-Display (122 x 91 mm), das nur Strom verbraucht, wenn man die Seite umblättert. Es ermöglicht ein Lesen wie bei gedruckten Büchern – auch bei Sonnenschein. Man kann zwischen 12 Schriftgrößen und 4 Graustufen wählen. Der interne 512 MByte große Flash-Speicher reicht für etwa 1.000 Bücher und lässt sich per SD-Karte erweitern. Im Gegensatz zum Sony, werden die E-Books mittels PC auf dem Reader aufgespielt.
Das Cybook wiegt nur 174 Gramm und ist 8,7 mm flach. Eine Schutzhülle schützt den Reader vor äußeren Einflüssen. Ein leistungsstarker Li-Polymer-Akku (1.000mAh) garantiert eine lange Lesezeit. Lesen kann man die Formate pdf, epub und jpg. Ein integrierter MP3-Player lässt das Abspielen von Hörbüchern, Musik und Podcast zu. Das Gerät wird mit Schutzhülle und USB-Kabel geliefert.

Zusammenfassend kann man sagen: Alles wie gehabt. Solange die Preise für die Geräte sich in einem derart hohen Bereich bewegen, wird ein Massenabsatz kaum möglich sein. Konkurrenz belebt das Geschäft. Warten wir auf Amazon mit seinem Kindle, das zur Zeit ja nur in den USA verkauft wird. Um den Zug nicht zu verpassen wird deren Gerät sicherlich zum Weihnachtgeschäft im Herbst auch in Deutschland verfügbar sein. Vielleicht kommt dann endlich das Preis-Karussell in Bewegung.

15. Juni 2009

Ausfüllbare PDF-Formulare

Filed under: Hard- Software — riwer @ 7:00
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Sie benötigen ein Formular, das ein Anwender ausfüllen, drucken und unterschrieben zurücksenden soll. Als Format möchten Sie PDF verwenden. Mit der Textverarbeitung Writer aus dem OpenOffice-Paket ist das kein Problem.

Formulare mit Open Office produzieren:

Tipp: Mit Open Office lassen sich Textdokumente problemlos als PDF-Format exportieren. Sind im ursprünglichen Dokument Formulardaten enthalten, können Anwender die Formularfelder mit einem PDF-Reader ausfüllen und ausdrucken. So geht es.

Schritt 1: Erstellen Sie ein neues Textdokument. Ziehen Sie darin über „Einfügen, Rahmen“ einen Rahmen auf, und bauen Sie darin über „Einfügen, Tabelle“ eine Tabelle ein – etwa mit 2 Spalten und 4 Zeilen. Rahmen und Tabelle dienen der genauen Positionierung der Formularelemente.

Schritt 2: Unter „Ansicht, Symbolleisten, Formular-Steuerelemente“ klicken Sie in der Symbolleiste „Formular-Steuerelemente“ auf „Entwurfsmodus an/aus“.

Schritt 3: Wählen Sie ein Formularelement, etwa „Textfeld“, und ziehen Sie es in der zweiten Tabellenspalte in der gewünschten Größe auf. In die erste Tabellenspalte tragen Sie die Beschriftung ein.

Schritt 4: Per Doppelklick auf ein Formularfeld öffnen Sie dessen Eigenschaften. Sie können hier beispielsweise die „Max. Textlänge“ bestimmen, die das Feld enthalten soll, ferner Schriftart sowie Schriftgröße. Dimensionieren Sie die Felder ausreichend groß (mehr als 0,5 cm), und wählen Sie eine dazu passende Schriftgröße (etwa Arial, 11pt). Bei zu wenig Platz werden Zeichen sonst später im PDF-Reader unten abgeschnitten.

Schritt 5: Weitere Formularfelder des gleichen Typs fügen Sie ein, indem Sie ein bereits vorhandenes Feld mit -/- duplizieren.

Schritt 6: Wenn das Formular Ihren Vorstellungen entspricht, gehen Sie auf „Datei, Exportieren als PDF“. Im folgenden Dialog aktivieren Sie die Option „PDF Formular erzeugen“, klicken auf „Exportieren“, geben einen Dateinamen ein und klicken auf „Speichern“

Mit dem Adobe Reader können Sie nun die erzeugte PDF-Datei öffnen, Formularfelder ausfüllen und das Dokument drucken. Als PDF speichern lässt sich das geänderte Dokument damit allerdings nicht. Wenn Sie diese Funktion benötigen, müssten Sie den kostenlosen Foxit Reader benutzen.

9. Juni 2009

Windows XP + Vista – Echtheitsprüfung

Im März hatte ich bereits über die Windows XP – Echtzeitprüfung berichtet. Ich gebe zu, es war nicht ganz einfach, die einzelnen Schritte nachzuvollziehen, um den Fälschungshinweis zu eliminieren. Vielleicht geht es etwas einfacher mit den folgenden Hinweisen:

Zunächst sollten Sie die installierte WGA-Version prüfen.
Dazu öffnen Sie die Eigenschaften der Datei Legitcheckcontrol.dll im Ordner „\Windows\System32“ (Rechtsklick, Eigenschaften).
Auf der Registerkarte „Version“ (XP) beziehungsweise „Details“ (Vista) befindet sich die Versionsnummer (aktuell 1.9.9.1).
Findige Experten bieten entsprechende Tools dafür zum Download an.
Eine Google-Suche nach Begriffen wie „WGA_1991.rar“ oder Windows.Genuine.Advantage.Validation.v1.9.9.1.CRACKED.rar“ soll Gerüchten zufolge entsprechende Ergebnisse liefern.
Bei den Tools soll es sich in der Regel um selbstinstallierende Pakete handeln, die die oben genannten Dateien durch angepasste Versionen ersetzen.

An dieser Stelle mache ich noch einmal darauf aufmerksam und gehe davon aus, dass niemand obige Handlungen vollzieht, ohne im Besitz einer legal und rechtmäßig erworbenen Windows-Lizenz zu sein.

Für das einwandfreie Funktionieren der obigen Anweisungen kann keine Garantie übernommen werden !!!

4. Juni 2009

Webseiten Tools

Filed under: Hard- Software — riwer @ 7:43
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Suchen Seit einigen Wochen hat sich das Erscheinungsbild dieser Webseite etwas geändert. Gemeint sind zwei neue Gadgets an der oberen rechten Seite. Eigentlich ist das Tool “Suchen” gar nicht neu. Es gehört zu den Widgets des Webseiten-Layouts und muss nur aktiviert werden. Gibt man ein Suchwort ein und drückt den ButtonSuchen”, wird in allen bisher erschienenen Artikeln dieser Webseite nach dem Begriff gesucht. Ist die Suchmaschine fündig geworden, werden die Artikel angezeigt, die diesen Begriff enthalten. Ziemlich simpel, doch mitunter sehr wirkungsvoll, wenn man etwas recherchieren muss.

Übersetzung Das zweite Gadget ist ein Übersetzungstool von Google. Vor fast genau einem Jahr habe ich schon einmal über Übersetzungshilfen geschrieben. Inzwischen gibt es wesentliche Verbesserungen in der Übersetzung und in der Anwendung. Die beste Übersetzung liefert meiner Meinung nach Google. Wenn man bedenkt, dass hier eine Maschine die Übersetzung vornimmt, ist das Ergebnis schon beeindruckend. Man wählt die gewünschte Sprache aus und nach wenigen Sekunden erscheint in einem neuen Fenster die Webseite in der ausgewählten Sprache. Ich finde ein toller Dienst für alle, die der deutschen Sprache nicht so mächtig sind. Leider funktioniert dieses Google Gadget nicht in diesem Blog. Liegt es am JavaScript? Wer kann mir einen Tipp geben, damit es läuft.

Wer selbst dieses Gadget in seine Webseite einbauen möchte, der begebe sich auf die Googleseite, klicke auf der obersten Zeile, über den Google-Schriftzug, auf das nach unten weisende schwarze Dreieck, rechts neben dem Wort “MEHR”. Es öffnet sich ein Drop-Down-Menü. Hier klicken Sie auf das Wort “Übersetzer”. Es öffnet sich ein neues Fenster. Hier klicken Sie auf das Wort Tools, in der obersten Zeile. Alles was Sie dann machen müssen, wird Ihnen ausführlich erklärt.

23. Mai 2009

Windows Live SkyDrive

Filed under: Hard- Software — riwer @ 7:00
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Windows Live SkyDrive ist ein Onlinespeicher von Microsoft, mit dem sich über´s Internet Daten verwalten lassen. Er bietet 25 GB Platz und zudem die Möglichkeit, Dateien für andere zugänglich zu machen. Um den Service zu nutzen, benötigen Sie nur eine kostenlose Windows Live ID. Mit dieser greifen Sie von einem beliebigen PC mit Internetanschluss auf Ihren SkyDrive-Ordner zu. Ein USB-Stick wird damit überflüssig. Der Dienst funktioniert mit Firefox und mit dem Internet Explorer.

Windows Live ID erstellen: SkyDrive gehört zu einer Gruppe von Gratis-Onlinediensten, die von Microsoft bereitgestellt werden und sich mit einem einzigen Konto namens Windows Live ID (früher MSN Passport) verwalten lassen. Haben Sie sich dort einmal registriert, können Sie auf alle Windows-Live-ID-Services zugreifen.
Um eine Windows Live ID zu erstellen, besuchen Sie die Webseite https://login.live.com. Dort finden Sie unter dem Punkt  Links zu verwandten Themen die Option Für ein neues Konto registrieren. Klicken Sie darauf. Sie können nun wählen, ob die Windows Live ID mit einer beliebigen E-Mail-Adresse (z.B. Ihr Google-Mail-Konto) verknüpft werden soll oder ob Sie lieber den kostenlosen Mailservice Hotmail aktivieren möchten. Füllen Sie danach das Formular aus; seien Sie jedoch aus Datenschutzgründen zurückhaltend bei der Angabe von persönlichen Daten.
Sobald Sie Ihr Windows-Live-ID-Konto erstellt haben, loggen Sie sich mit der entsprechenden Mailadresse und dem Passwort via https://login.live.com bei Windows Live ein. Bei Ihrem ersten Besuch sollten Sie sich in Ruhe alle Einstellungen ansehen und diese Ihren Wünschen entsprechend anpassen.

SkyDrive einrichten: Sind Sie in Windows Live eingeloggt, können Sie ihr eigenes Profil verändern. Sie können Freunde einladen, die später auf Ihre hochgeladenen Dateienzugreifen dürfen. Um jemanden in Ihre Freundesliste hinzuzufügen, müssen Sie dessen Mailadresse oder alternativ seine Windows Live ID kennen.
Ganz rechts sehen Sie, wie viel Platz bereits belegt ist. Gleich darunter werden die Ordner von SkyDrive-Nutzern angezeigt, die Sie zuletzt besucht haben. Ganz links erscheint Ihre SkyDrive Menüleiste, darunter der Hinweis Neue Kommentare, falls jemand einen Kommentar zu Ihren SkyDrive-Dateien verfasst hat.
Der ganze Bereich rechts davon beinhaltet die Ordner, in denen Ihre Files liegen. Es gibt drei Arten von Ordnern: «Persönliche Ordner» (nur Sie können diese sehen), «Freigegebene Ordner» (Sie bestimmen, wer aus Ihrer Freundesliste was anschauen darf) und «Öffentliche Ordner» (sind für alle einsehbar).

SkydriveDateien verwalten: Klicken Sie auf Dateien hinzufügen hinter den einzelnen Ordnern, um ein File hochzuladen. Sind bereits Unterordner vorhanden, werden diese angezeigt. Klicken Sie den passenden an oder erstellen Sie einen per Neuer Ordner. Danach wählen Sie die gewünschte(n) Datei(en) per Durchsuchen aus. Sie können bis zu fünf Dateien zusammen hochladen. Alternativ wird Ihnen ein Tool angeboten, um Dateien direkt ins Browserfenster zu ziehen.
Mit Hochladen starten Sie den Prozess. Danach werden die Dateien in SkyDrive angezeigt. Klicken Sie auf eine, öffnet sich eine Großansicht. Hier stehen diverse Funktionen zur Auswahl, z.B. Herunterladen oder Umbenennen. Sie sehen auch Kommentare und eine Beschreibung der Datei, falls vorhanden. Gleichzeitig wissen Sie, wer alles Zugriff auf das File hat. Dies können Sie anpassen, indem Sie auf den übergeordneten Ordner klicken, der die Datei beinhaltet, und «Mehr» und .«Berechtigungen bearbeiten» wählen.

3. Mai 2009

PC aus der Ferne einschalten

Wie schön wäre es, wenn man auf seinen PCs von einem anderen Ort aus einschalten könnte – etwa um dort auf Dateien zuzugreifen. Sei es im Urlaub oder auch zuhause, wenn man ein lokales Netzwerk hat und auf einen Rechner in einem anderen Raum zugreifen möchte, der mit dem Netzwerk verbunden ist.

Nahezu jeder moderne PC und jede Netzwerkkarte unterstützen die Funktion Wake on LAN (WOL), wörtlich übersetzt
Aufwachen durchs Netzwerk“. Denn PCs schalten sich nach dem Herunterfahren ohnehin nicht vollständig ab, sondern verbleiben im Shutdown-Modus. Wenn WOL aktiviert ist, wartet die Netzwerkkarte auf ein Kommando aus dem lokalen
Netz und schaltet daraufhin den PC ein. Für den Aufwach-Befehl brauchen Sie ein Programm, mit dem Sie den Befehl bearbeiten können, beispielsweise das Programm WOL Magic Packet Sender.

WOL Schritt 1: Im ausgeschalteten Zustand ist Windows nicht aktiv. Deshalb müssen Sie vorher mit Hilfe des Betriebssystems die WOL-Funktion in der Netzwerkkarte aktivieren. Öffnen Sie den Geräte-Manager, und klicken Sie unter
„Netzwerkadapter“ doppelt auf den Namen der Netzwerkkarte. Suchen Sie unter „Erweitert“ im Feld „Eigenschaft“ nach einem Begriff wie „Wake on LAN“ oder „Wake Up Capabilities“. Je nach Hersteller müssen Sie entweder die Option von
„Disable“ auf „Enable“ stellen oder definieren, worauf die Karte reagieren soll. In diesem Fall wählen Sie „Magic Packet“.

Schritt 2:  Im gleichen Dialog aktivieren Sie die Option „Gerät kann den Computer aus dem Standbymodus aktivieren“. Dadurch funktioniert das Aufwachen nicht nur aus dem Shutdown-Modus heraus, sondern auch dann, wenn sich Windows gerade im Standby- oder Ruhezustand befindet. Es kann vorkommen, dass der PC ab und zu auch von selber aufwacht.

Schritt 3: In manchen Fällen muss WOL zusätzlich im Bios aktiviert werden. Zum Teil gibt es dort in den Einstellungen für
die On-board-Netzwerkkarte explizit eine „Wake-on-LAN“-Option. Manchmal ist es jedoch nötig, im „Power“-Menü unter
„APM Configuration“ die Option „Power On By PCI Devices“ auf „Enabled“ zu stellen. Handelt es sich nicht um eine On-
board-Komponente, sondern um eine PCI-Karte, müssen Sie entsprechend „Power On By PCI Devices“ aktivieren.

Schritt 4:  Den Aufwach-Befehl erteilen Sie beispielsweise über WOL Magic Packet Sender. Um die Netzwerkkarte zu ad-
ressieren, benötigen Sie ihre eindeutige Kennung (MAC-Adresse), unter Windows „physikalische Adresse“ genannt, außerdem die „Subnetz-Maske“ des Netzwerks und den „Hostname“ Ihres PCs. Alle Infos erhalten Sie in einer Eingabeaufforderung über den Befehl „ipconfig /all“.

Es sieht vielleicht für den ein oder anderen etwas kompliziert aus, aber mit der nötigen Neugier für alles Technische und Freude am Experimentieren, dürfte die Installation machbar sein.

30. April 2009

E-Book Reader – Sony PRS-505

Filed under: Hard- Software — riwer @ 8:00
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Sony-PRS-505Um es gleich vorweg zu sagen: Ein Ersatz für richtige Bücher ist der Sony Reader PRS-505 nicht. Natürlich, in der Theorie klingt es toll: Ein elektronisches Buch, das bis zu 13 000 Romane speichern kann – bei optimaler Darstellung der Schrift und nahezu unendlicher Akkulaufzeit. Der „PRS-505“ ist das erste E-Book auf dem deutschen Markt, der Kindle von Amazon ist bislang nur in den USA erhältlich. Aber kann das elektronische Lesegerät von Sony in der Praxis wirklich das halten, was der Hersteller theoretisch verspricht? Wird ein elektronisches Buch tatsächlich irgendwann das herkömmliche Papierexemplar ersetzen können?

Das E-Book ist sehr handlich und leicht. Der Reader sieht dank seines lederähnlichen Etuis fast wie ein normales Buch aus. Er hat ein sechs Zoll großes Display und wiegt 260 Gramm. Der interne Speicher umfasst 192 Megabyte (ca. 160 Titel), kann aber auf 16 Gigabyte erweitert werden (ca. 13 000 Titel). Mit der mitgelieferten Software können auch PDF-Dokumente, Word-Dokumente und andere Textformate auf das Gerät übertragen werden.
Es fällt etwas schwer, den Reader einzuschalten. Der längliche Knopf an der Kopfseite ist unhandlich. Weil sich direkt daneben zwei Chips befinden, ist er zudem erst auf den zweiten Blick zu erkennen. Wenn dann allerdings das übersichtliche Menü auf dem Display mit gut 15 Zentimetern Durchmessern erscheint, gibt es keine Zweifel mehr an der Qualität der Schriftdarstellung. Die Buchstaben sind auch im prallen Sonnenlicht einwandfrei zu lesen. Die Schriftgröße kann in drei Stufen verstellt werden. Zudem ist die Menüführung sehr übersichtlich. Der Bildschirm kann ausschließlich schwarz und weiß darstellen, das ist besonders bei der Bildfunktion nicht optimal.

Dass die Schrift bei Sonys E-Book so kontrastreich dargestellt wird, hängt mit der so genannten elektronischen Tinte zusammen. Nachteile, wie sie von herkömmlichen Displays bekannt sind, beispielsweise Flimmern, ungleiche Ausleuchtung, abnehmende Lichtstärke oder störende Licht-Reflektionen, die die Augen ermüden können, gibt es beim elektronischen Papier nicht. Das sehr hohe Kontrastverhältnis sorgt dafür, dass die Anzeige einer herkömmlichen Buchseite sehr ähnlich ist. Die Inhalte sind selbst aus flachen Blickwinkeln gut wahrzunehmen. Die Schrift wird nahezu perfekt dargestellt. In der prallen Sonne sind die Buchstaben besonders gut zu lesen.

Energie wird lediglich zum Seitenaufbau nötig. Da keine Hintergrundbeleuchtung nötig ist, wird die Akkulaufzeit nur in Seitenumschlägen gerechnet und nicht in Stunden oder Minuten. Betriebszeiten von wenigen Stunden, wie sie von Laptops oder Netbooks bekannt sind, spielen beim „PRS-505“ deshalb keine Rolle. Die Akkuleistung hängt also lediglich von der Lesegeschwindigkeit und der Umblätterhäufigkeit des Verwenders ab. Der Hersteller gibt an, dass eine volle Akku-Ladung für fast 6800 Seitenumschläge reicht. Das entspricht ungefähr zwölf Romanen mit jeweils gut 500 Seiten. Da eine einmal aufgerufene Seite keine weitere Energie benötigt, kann wenn sogar auf das Ausschalten verzichten. Das E-Book kann zunächst nicht direkt an der Steckdose geladen werden. Dafür muss man einen extra Adapter für knapp 30 Euro kaufen.

Das Sony PRS-505 hat einen guten Musikklang, eignet sich also auch für Hörbücher. Das E-Book kann Text-, Audio- und Foto-Dateien wiedergeben. Bilder können jedoch nicht farbig dargestellt werden.

Der „PRS-505“ ist in vielen Buchhandlungen ausgestellt und erhältlich. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist nicht gerade gut. Der Reader kostet mit zwei installierten Büchern 299 Euro. Auf dem Gerät sind die Bücher „Gut gegen Nordwind“ (Daniel Glattauer) und „Querschläger“ (Silvia Roth) bereits installiert. Weiterhin sind im Lieferumfang einige Leseproben enthalten.
Obwohl die Druck- und Papierkosten entfallen, da die Literatur nur noch digital aus dem Internet über den Computer auf den Reader geladen wird, sind auch die Bücher selten günstiger zu bekommen. Zukünftig sollen E-Books jedoch 20 bis 25 Prozent günstiger sein, heißt es bei Sony. Experten glauben zudem, dass auch die Reader selbst in absehbarer Zeit weniger als 100 Euro kosten werden. Erst wenn sich der Preis reguliert hat, wird das E-Book, bei aller technischen Klasse, eine annehmbare Alternative zum gedruckten Buch sein. Die meisten Verlage verkaufen bereits jetzt auch aktuelle Bestseller als E-Book.

Die Geräte der nächsten Generation sollen mit einem drahtlosen Internetzugang versehen werden. Über das Handynetz ist es dann möglich, jederzeit und überall neue Bücher auf den Reader zu spielen. Ähnlich soll das auch bei der Tageszeitung funktionieren. Der Nutzer muss sie nicht mehr aus dem Briefkasten holen, sondern hat sie beim Einschalten morgens bereits auf seinem E-Book – egal, wo er sich gerade befindet.

28. März 2009

LiveCD Knoppix 6 – Nachtrag

Das Starten der LiveCD von einem CD-Laufwerk oder USB-Stick ist mitunter ein nerviger Prozess. Mancher ältere PC oder älteres Notebook hat gar kein CD-Laufwerk. Hat es eins, ist es oft defekt oder zu langsam. Ein Booten von einem USB-Stick ist meist nur bei Geräten möglich, die nicht älter als vier Jahre sind. Als Alternative bleibt das Booten von der Festplatte, wie ich es hier beschrieben habe (Poor Man – Installation). Noch schöner wäre es, wenn man den ISO-File direkt unter Windows booten könnte. Das dies möglich ist, werde ich mit den nächsten Zeilen beschreiben.

Knoppix 6.1 (DVD) ist nur mit dem Kauf der Cebit-Ausgabe des Computermagazin C´T zu bekommen. Die aktuelle Knoppix 6.0.1 (CD-Version) kann von verschiedenen Hochschulrechnern als ISO-File herunter geladen werden, z.B.: hier.
Von der Knoppix 6.1 Version (DVD) muss zunächst ein ISO-File erzeugt werden. Dazu braucht man ein kleines Freeware-Programm, dass sich selbst erklärt und das hier herunter zu laden ist.
Den ISO-File kopieren wir in unserem Beispiel in das Hauptverzeichnis der 1. Partition (C:\). Aus dem File muss eine Datei extrahiert werden. Eine ISO-Datei zu entpacken können nur wenige Pack-Programme. Wir nehmen dazu den Freeware-Allrounder 7-Zip, dass hier herunterzuladen ist. Als portable Version kann man das Programm hier herunter geladen werden. Mit dem Programm 7-Zip extrahieren wir aus dem ISO-File die Datei linux, das sich im Verzeichnis /boot/isolinux des ISO-Files befindet und legen es ebenfalls in das Hauptverzeichnis ab.
Wir bräuchten auch noch die Datei minirt.gz im selben ISO-Verzeichnis, jedoch ist ein Booten des ISO-Files mit dieser Datei nicht möglich. Wir müssen uns dazu eines kleinen Tricks bedienen. Zu diesem Zweck laden wir uns aus dem Internet die Datei knx531.zip herunter, entpacken die Datei und kopieren die Dateien grldr, minirt_531.gz und menu.lst in das Hauptverzeichnis. Jetzt geht es weiter, wie unter der Poor Man Installation beschrieben:

Die Datei boot.ini im Hauptverzeichnis (Root) mit einem Texteditor (Edit oder Wordpad) öffnen und als letzte Zeile den Eintrag c:\grldr=”Andere Betriebsysteme“ hinzufügen. Speichern!
Die Datei menu.lst im Hauptverzeichnis mit einem Texteditor (Edit oder Wordpad) öffnen und folgende Veränderung vornehmen:

######################################################
# GvR March 30th 2008
color black/cyan yellow/cyan
timeout=15
default=0

title Knoppix 6 from ISO
kernel (hd0,0)/linux ramdisk_size=100000 init=/etc/init bootfrom=/dev/hda1/*.iso vga=791 noprompt apm=power-off nomce quiet lang=de dma screen=1024×768 highres=off loglevel=0 libata.atapi_enabled=1 SELINUX_INIT=NO nmi_watchdog=0 ntfs_rw
initrd (hd0,0)/minirt_531.gz
boot
######################################################

Speichern! Fertig! Rechner neu booten (starten), im ersten Menü “Andere Betriebssysteme” auswählen. Im zweiten Menü Knoppix 6 from ISO wählen.

Soll das KNOPPIX-Verzeichnis in einer anderen Partition liegen, muss entsprechend der Eintrag (hd0,0) (hier als Beispiel für die erste Partition) in der Datei menu.lst geändert werden, (hda0,1) wäre die zweite Partition im ersten physischen Laufwerk.

Wer KDE-Umgebung benutzen will, gibt am Ende der Zeile, die mit kernel beginnt, einfach desktop=kde ein. Für die Gnome-Umgebung gibt man desktop=gnome ein.

Wird von einem USB-Stick oder einer SD-Card gebooted muss der Eintrag /dev/hda1/ entsprechend geändert werden (z.B.: /dev/sdb1/ oder ähnlich).

Knoppix 6.1 und 6.0.1 laufen auch auf diversen Nettbooks (z.B.: ASUS Eee PC 701 G). Hier ist dann nur die Änderung für die Bildschirm-Auflösung vga=785 und screen=800×480 vorzunehmen.

Zum Schluss noch der übliche Hinweis, dass ich für das einwandfreie Funktionieren der Anweisungen keine Gewähr übernehme und für etwa auftretende Schäden nicht hafte.
Viel Spaß beim Ausprobieren. Vielleicht hinterlässt der eine oder andere mal einen Kommentare mit seinen Erfahrungen.

18. März 2009

Radio hören im Web

Filed under: Hard- Software — riwer @ 8:00
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RadioSureGehören sie auch zu den Web-Usern, die beim Surfen oder Arbeiten am Computer im Hintergrund gern Musik laufen lassen? Bei Manchem ist es das gute alte “Dampfradio”. Wer ökonomisch denkt, verzichtet auf den zusätzlichen Stromverbrauch und nutzt ein Programm aus dem Internet. Fast jeder Rundfunk-Sender ist heute auch mit einem Live-Stream im Internet zu hören.

Ich habe mehrere verschiedene Programme ausprobiert, meistens solche, die man vielseitig konfigurieren kann, also auf seine Bedürfnisse anpassen kann. Jetzt bin ich mal wieder fündig geworden. Hier finden sie ein Programm, das 12000 Sender weltweit für Sie zum Abruf bereit hält, darunter fast 800 deutschsprachige Sender. Nicht nur das Programm kann man sich automatisch updaten lassen, auch die Senderliste wird ständig aktualisiert oder kann selbst von Hand verändert werden. Hinzu kommt, dass man einzelne Sendungen auch Aufzeichnen kann, in Stereo und erstklassigem Klang. In einer Favoritenliste kann meine seine Lieblingssender abspeichern.
Das Programm gibt es in einer installierbaren Version und in einer portablen Version.Im Betrieb bleibt kein Icon auf der Taskleiste stehen. Ein kleines Icon versteckt sich rechts unten auf der Taskleiste, links neben der Uhr, wo die im Hintergrund laufenden Programme angezeigt werden. Fast alles ist selbsterklärend und schnell zu begreifen. Einfach mal ausprobieren – Musikgenuss pur!

17. März 2009

Windows XP – Echtheitsprüfung

Filed under: Hard- Software — riwer @ 11:30
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Hin und wieder sollte man sein Windows Betriebssystem updaten. Bei vielen geschieht dies automatisch, andere machen es manuell. Nun kann es vorkommen, dass nach einem Update die Meldung “Möglichweise sind Sie einer Softwarefälschung zum Opfer gefallen” erscheint, obwohl sie ihre Windows XP Version legal erworben haben und auch aktiviert haben.

image Die Meldung erscheint, wenn irgendwann einmal das Windows Update Windows Genuine Advantage Notification (KB 905474)” installiert wurde. Sie überprüft den Windows-CD-Key und ihre IP-Nummer und sendet sie an Microsoft. Wird die Gültigkeitsprüfung als falsch erkannt, erscheint die besagte Meldung.

Jetzt kann man auf die Schaltfläche “Jetzt beheben” drücken, die geforderten 142,09 Euo bezahlen und sie erhalten eine neue Original Windows-XP-CD mit CD-Key. Doch wozu? Sie haben eine legale Version ihres Betriebssystems. Schuld ist das WGA-Update und das kann man nicht so ohne weiteres de-installieren. Was ist also zu tun, um den vorherigen Zustand ihres Rechners wiederherzustellen, ohne diesen Fälschungshinweis?

Rufen sie den Windows-Explorer auf. Wechseln sie in das Verzeichnis /windows/system32 .Benenne sie die Dateien Wgalogon.exe ( evtl. auch Wgalogin.dll) und Wgatray.exe um, z.B.: in Wgalogon.bak und Wgatray.bak. Starten sie ihren Rechner neu.

Klicken sie auf Start , dann auf Ausführen. Geben sie in die Eingabezeile folgenden Befehl ein: regsvr32 %Windir%\system32\LegitCheckControll.dll /u ein. Mit OK bestätigen. Den Rechner neu starten.

Wechseln sie wieder in das Verzeichnis /windows/system32. Bennen sie die Datei LegitCheckControll.dll in LegitCheckControll.bak um.

Klicken sie auf Start , dann auf Ausführen. Geben sie in die Eingabezeile folgenden Befehl ein: regedit . Löschen sie (falls vorhanden) die Schlüssel Hkey_Local_Machine\Software\Microsoft\WindowsNT\CurrentVersion\Winlogon\Notify\WgaLogon, Hkey_Local_Machine\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\WGA und Hkey_Local_Machine\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\WgaNotify . Nach einem Neustart sollte der Fälschungshinweis verschwunden sein.

Um zu vermeiden, dass beim nächsten automatischen WGA-Update das Programm wieder auf den Rechner installiert wird, sollten sie über Start , Einstellungen , Systemsteuerung , Automatische Updates die Option Automatisch (empfohlen) deaktivieren und stattdessen die Auswahl Updates herunterladen, aber den Installationszeitpunkt manuell festlegen aktivieren. Dadurch überprüfen sie selbst, ob sie bei einem Update das WGA-Tool mit installieren wollen. Sollte es doch der Fall sein, genügt es, die Zustimmung zur EULA (End User License Agreement) zur verweigern. Dann wird das WGA-Tool nicht installiert.

Für das einwandfreie Funktionieren der obigen Anweisungen kann keine Garantie übernommen werden !!!

14. März 2009

OLED-Fernseher

OLED ( organic light emitting diode) ist eine Neuentwicklung für Displays, wie Fernseher, PC-Bildschirme und Monitore und sollen einmal die heutigen LCD-Displays ablösen. Sie sind die Displays der nächsten Generation. OLED-Displays können Aufgrund ihrer Materialeigenschaften hauchdünn und biegsam gefertigt werden. Sie können bei einer Massenproduktion extrem günstig gefertigt werden, sind sehr kontrastreich, kommen ohne Hintergrundbeleuchtung aus und benötigen dadurch erheblich weniger Energie. Das heißt, Laufleistung von batteriebetriebenen Geräten könnte um ein Vielfaches erhöht werden.
Aufgrund der organischen Materialien gibt es jedoch ein großes technisches Problem, die Lebensdauer. Die Leuchtdichte nimmt mit zunehmender Betriebsdauer ab. Rote OLEDs leben 100 x länger als blaue OLEDs. Die Industrie arbeitet aber an diesem Problem und scheint die Schwierigkeiten zunehmend in den Griff zu bekommen.

OLED-SonyDie japanische Firma Sony hat mit dem XEL-1 den Vertrieb von OLED-Fernsehern begonnen. Bisher gab es dieses Gerät nur in Japan und den USA. Seit Anfang diesen Jahres ist dieser erste OLED-Fernseher auch in Europa lieferbar. Mit einem Kontrast-Verhältnis von 1.000.000:1 und einer Reaktionszeit von einer Mikrosekunde ist der XEL-1 tausendmal schneller als ein LCD-Fernseher. Leider gibt es dieses Gerät nur in einer Größe von 11 Zoll. Das 16×9 Format verfügt über eine Auflösung von 960 x 540 Pixel und kann auch 1080p Full HD Signale darstellen.
Empfangsseitig ist der XEL-1 mit einem analogen als auch digitalen Tuner ausgerüstet. Er kann DVB-T und DVB-C sowie MPEG4 und AVC-HD wiedergeben. Zwei HDMI– und USB-Schnittstellen mit Photo-Viewer sorgen für vielfältige Anschlussmöglichkeiten.

Bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von 3.300,- Euro ist der Sony XEL-1 nicht gerade billig (im Sony-Shop wird er sogar mit 4.299,01 Euro ausgezeichnet). Neugeräte brauchen gewisse Zeit, um die Gunst der Käufer zu gewinnen. Der XEL-1 ist der Erste seiner Art. In wenigen Wochen und Monaten werden andere Produzenten mit ähnlichen Geräten auf den Markt erscheinen. Sollte dann eine Massenproduktion beginnen, wird auch der Preis in absehbarer Zeit drastisch in den Keller gehen. Wir müssen uns nur etwas gedulden.

9. März 2009

I did it !!!

Der folgende Artikel ist nur für Nutzer mit eigener Domain gedacht, wie z.B. www.riwer.de . Domains, in denen wordpress.com vorkommt, wie z.B. riwer.wordpress.com, haben mit einer Umstellung nichts zu tun. Bei denen passiert die Umstellung automatisch.

Es ist vollbracht! Nach langem Zögern habe ich mein WordPress endlich auf die neueste Version 2.7.1 umgestellt. Ich muss gestehen, das hat mich einige Überwindung gekostet. Negative Kommentare über Probleme, die Andere bei der Umstellung hatten, taten ihr Übriges. Letztendlich musste es aber sein. Um es vorweg zu nehmen, es ging leichter, als ich dachte, wenn man sich an die Anleitung hält.

Gerade wir älteren Menschen tun sich mitunter schwer, lieb gewonnene Programme und Bedienungen neu zu lernen. Es ist ja so bequem, wenn man mit einer Sache vertraut ist und außerdem; es läuft doch alles und funktioniert doch alles so schön, warum also wechseln? Antwort: Um es noch schöner und bequemer zu haben. Und dazu braucht es eine Erneuerung, eine Veränderung, so wie es auch im realen Leben ist. Der Fortschritt kommt ohnedem nicht aus!
Die neue Gestaltung der WordPress 2.7.1 Oberfläche macht mir in der Bedienung keine Probleme. Es ist alles übersichtlich geordnet, die Menüleiste ist links, mit den Untermenüs, das eigentliche Arbeitsfeld rechts. Man merkt, dass die Anregungen und Erfahrungen, die die Nutzer gemacht haben und den Machern mitgeteilt haben, auch in die neue Version eingeflossen sind. Sicher gibt es auch jetzt noch Möglichkeiten der Verbesserung. Ich bin mir sicher, sie werden in die nächsten Versionen einfließen.
Für die, die ebenfalls eine Umstellung fürchten oder nur ungern daran gehen wollen, hier zur Entscheidungsfindung eine kurze Zusammenstellung der Arbeitsschritte.

WordPress 2.7.1-de auf eueren Rechner herunterladen und entpacken.

Das Plugin WordPress Database Backup 2.2.2 herunterladen und in die alte WordPress Version bringen um ein Backup der MySQL-Datenbank zu machen. Das Backup wird als Datei auf den eigenen Rechner gespeichert. Es ist nicht unbedingt nötig, aber wer sicher gehen möchte, sollte dies tun.

Mit einem FTP-Programm (Filezilla etc.) die Verbindung zum WordPress-Rechner herstellen (Der Rechner, auf dem euer WordPress-Programm läuft, z.B.: bei Strato oder 1&1 etc.).

Die Datei wp-config.php im Hauptverzeichnis des alten WordPress-Verzeichnisses auf den eigenen Rechner sichern.  Sie enthält die wichtigen Zugangsdaten zu ihrem MySQL-Server.

Alle alten Daten im Hauptverzeichnis des WordPress-Verzeichnisses auf dem WordPress-Rechner löschen, außerdem die Unterverzeichnisse wp-admin und wp-include. Das Unterzeichnis wp-content habe ich auf den WordPress-Rechner gelassen, da es die eigenen Theme- und Mediadateien enthält.

Die Dateien im Hauptverzeichnis von WordPress 2.7.1 auf eurem Rechner in das Hauptverzeichnis des WordPress-Rechners überragen, dazu alle Unterverzeichnisse, einschließlich wp-content.
Dann die gesicherte wp-config.php Datei vom eigenen Rechner in das Hauptverzeichnis des WordPress-Rechners übertragen.

Das wars!

Jetzt das FTP-Programm schließen, einen Internet-Browser aufrufen und in die Adresszeile folgende URL eingeben: http://www.eigene Domain.de/wp-admin/upgrade.php (wobei „eigene Domain.de“ mit dem Namen eurer Domain zu ersetzen ist, z.B.: riwer.de) und ausführen. Die erscheinenden Aufforderungen bestätigen.

Fertig !!!

Wer genaueres wissen möchte, sollte sich die Dokumentation unter http://wordpress-deutschland.org/ durchlesen. Viel Glück bei der Umstellung.

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7. März 2009

Avira Antivir

Nutzen Sie als Virenscanner das Programm Avira Antivir Personal Free ? Haben Sie auch ein Häkchen in das Kästchen gemacht, wo danach gefragt wird, dass Sie das Programm ausschließlich für private Zwecke nutzen? Haben die die Vertragsbedingungen gelesen? Nutzen Sie das Programm doch so ein wenig geschäftlich, z.B.: auf Ihrem Rechner zu Hause, wo Sie auch geschäftliche Aktivitäten durchführen oder auf Ihrem Notebook, den Sie mit ins Geschäft nehmen und dort darauf arbeiten?
Habe ich Sie jetzt schon verunsichert und Sie fragen sich, was soll das alles?
Dann lesen Sie sich mal aufmerksam den folgenden Artikel in PC-Welt Online durch und klicken Sie auf den Link zum ganzen Artikel. Er könnte Sie unter Umständen vor einer Abmahnung oder Schadensersatzforderung schützen.

Avira Antivir, Zone Alarm, Lavasoft Ad-Wware sind nur drei bekannte Sicherheitsprogramme, die sich unter den Anwendern großer Beliebtheit erfreuen. Doch für Unternehmensanwender heißt es: Finger weg. Wer als professionelle Anwender beispielsweise Avira Antivir Personal Free benutzt, muss mit Abmahngebühren, Schadenersatzforderungen und eventuell mit Vertragsstrafen rechnen. mehr…..

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4. März 2009

LiveCD Knoppix 6.1 – Start von der Festplatte

Das Starten der Knoppix 6.1 Live-CD vom CD-ROM Laufwerk ist nach wie vor ein langsamer Prozess. In meinem Beitrag über Knoppix 5.3 habe ich bereits beschrieben, wie man die Live-CD von der Festplatte wesentlich schneller booten kann. Hier nun die Anpassung für Knoppix 6.1:

Beschreibung einer Knoppix 6.1: (Poor Man) Installation.

Hinweise: Die DVD-Version benötigt mindestens 3 GB Speicherplatz.

Kurzfassung für Windows XP:
Von der Knoppix DVD das Verzeichnis KNOPPIX auf die Festplatte kopieren. Am Besten in die erste Partition (Hauptverzeichnis – Root) der Festplatte. Von der Knoppix DVD aus dem Verzeichnis Boot/isolinux die Dateien linux und minirt.gz in das Verzeichnis KNOPPIX auf die Festplatte kopieren.
Von hier die Datei grub4dos-0.4.4 herunterladen und entpacken. Die Dateien grldr und menu.lst in das Hauptverzeichnis (Root) der Festplatte kopieren.
Die Datei boot.ini im Hauptverzeichnis (Root) mit einem Texteditor (Edit oder Wordpad) öffnen und als letzte Zeile den Eintrag c:\grldr=”Andere Betriebsysteme hinzufügen. Speichern!
Die Datei menu.lst im Root-Vereichnis mit einem Texteditor (Edit oder Wordpad) öffnen, den gesamten Inhalt löschen und folgende Zeilen einfügen:

# —————————–
# Automatisch nach 30 Sekunden starten.
timeout 30

# Den ersten Bootmenueeintrag als Standard starten.
default 0

# Bei Fehler den zweiten Bootmenueeintrag starten.
fallback 1

# Bootmenueeintrag fuer Knoppix

title KNOPPIX 6.1
root (hd0,0)
kernel /KNOPPIX/linux ramdisk_size=100000 lang=de vt.default_utf8=0 apm=power-off vga=791 screen=1024×768 highres=off nomce quiet loglevel=0 nolapic_timer
initrd /KNOPPIX/minirt.gz
boot
# —————————–

Speichern! Fertig! Rechner neu booten (starten), im ersten Menü “Andere Betriebssysteme auswählen. Im zweiten Menü Knoppix wählen.

Soll das KNOPPIX-Verzeichnis in einer anderen Partition liegen, muss entsprechenden der Eintrag root (hd0,1) (hier als Beispiel für die zweite Partition) in der Datei menu.lst geändert werden.

Wer KDE-Umgebung benutzen will, gibt am Ende der Zeile, die mit kernel beginnt, einfach desktop=kde ein. Für die Gnome-Umgebung gibt man desktop=gnome ein.

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3. März 2009

Knoppix 6.1

Auch dieses Jahr wieder zur Cebit hat das Computermagazin C´t eine doppelseitige DVD seiner aktuellen Print-Ausgabe beigelegt. Auf der Rückseite  dieser DVD ist die neueste Version von Knoppix zu finden. Auf dieser Live-CD in der Version 6.1 hat Klaus Knopper viele Änderungen gegenüber der letzten Version 5.3.1 vorgenommen.
Die hervorstechensten Änderungen sind: Eine neue Basis, die sich Microknoppix nennt. Sie beschleunigt das Booten von Knoppix doch um einiges, weil die Start-Scripte parallel abgearbeitet werden. Im Normalfall sollte der Boot-Vorgang nach 45 Sekunden abgeschlossen sein. Es wird der schlanke LXDE-Desktop verwendet. Die Live-CD kann jetzt mit einem Mausklick auf einem bootfähigen USB-Stick übertragen werden (mit FAT 32 formatieren). Die Größe des USB-Stick muß mindestens 4 GB betragen. Eine HD-Installation ist nach wie vor möglich, die Festplatte wird mit mindestens 10 GB belegt.
Sollte man Probleme beim Booten haben, kann man in die Befehlszeile des Start-Bildschirms diverse Kommandos eingeben, einzeln oder alle zusammen:

knoppix acpi=off nolapic hpet=off nodma

Sollte ein Booten trotzdem nicht möglich sein, ist der betreffende PC mit dem Live-Linux von Knoppix nicht kompatibel.

Wer den standardmäßigen LXDE-Desktop nicht mag, kann mit dem Boot-Befehl knoppix desktop=kde die Desktop-Umgebung von KDE 4.2 und mit dem Befehl knoppix desktop=gnome die Umgebung von Gnome 2.22 aufrufen. Als RAM-Speicher sollten aber mindestens 512 MB vorhanden sein und auch das Booten verlängert sich um einiges.

Wer Probleme mit der Bildschirm-Auflösung hat kann eine feste Bildschirm-Darstellung erzwingen, in dem man in die Befehlzeile des Startbildschirm die Werte fb1280x1024, fb1024x768 oder fb800x600, ohne das sonst übliche knoppix eingibt.

Das neue Knoppix 6.1 läuft meiner Meinung nach von einem USB-Stick am Besten. Beim erstmaligen Starten eines Sticks wird man aufgefordert die Größe einer Datei anzugeben, in der die persönlichen Daten und die Programmänderungen gespeichert werden. Diese Datei wird im Verzeichnis KNOPPIX des USB-Sticks angelegt und sollte mindestens 200 MB groß sein. Einfach mal ausprobieren.

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9. Juni 2008

Hotspot Finder


Mein Notebook ist nicht mehr das neueste Modell (Gericom aus dem Jahr 2002) und hat kein WLAN-Modul. Da ich seinerzeit viel mit meinem Notebook unterwegs war und nicht auf das Internet verzichten wollte, habe ich mir vor gut einem Jahr einen Hotspot Finder mit integriertem WLAN-Adapter von ALLNET gekauft (siehe Foto). Dieser kleine Adapter (10cm x 3cm x 1,5cm) macht mein Notebook nicht nur mobil, weil ich jetzt auch die öffentlichen WLAN-Netze diverser Anbieter, seien es die Telekom, Hotels, örtliche Anbieter oder McDonalds nutzen kann, nein, es hat noch einen zweiten, ganz entscheidenden Vorteil gegenüber einem fest eingebauten WLAN-Modul in einem Notebook: Es zeigt mir auf einem Display alle in meinem Umkreis befindlichen WLAN-Netze an, ohne dass ich mein Notebook öffnen, das Betriebssystem hochfahren und dann ein diesbezügliches Programm starten muss.
Seit Anfang diesen Jahres habe ich ein ASUS EeePC Sub-Notebook mit eingebautem WLAN-Modul, das mich jetzt auf meinen Reisen begleitet, schon allein wegn des geringeren Gewichtes (0,9 Kg gegenüber 3,5 Kg). Obwohl ich jetzt ein eingebautes WLAN-Modul habe, nutze ich weiterhin den Hotspot Finder aus dem genannten Grund. Ich möchte den kleinen Stick nicht mehr missen.

Wer sich dafür interessiert, hier der Werbetext:
Der ALLSPOT ist ein multifunktionales Gerät. Es ist gleichzeitig ein Hotspot Finder und ein USB 2.0 Wi-Fi Adapter. Der ALLSPOT Hotspot Finder ist mit einem gut lesbaren LCD Display ausgestattet und liefert komplette Hotspot-Informationen, zum Beispiel Feldstärke, Sicherheitseinstellung, Kanal, Funkband und SSID.
Sie können auch nach spezifischen Hotspots suchen, zum Beispiel offene Access-Points. Darüberhinaus ist der ALLSPOT mit einem USB 2.0 Wi-Fi Adapter ausgestattet, der mit den weltweit verwendeten Standards 802.11b, 802.11g or 802.11a kompatibel ist. Desweiteren unterstützt ALLSPOT die Sicherheitsverfahren WEP und WPA. Die Datenübertragung findet mit 54 Mbit statt.
Durch den eingebauten Lithium-Ionen-Akku kann das Gerät auch ohne Notebook oder PC als reiner Hotspot Finder eingesetzt werden. Der leistungsstarke Akku kann jederzeit und einfach über den USB-Anschluss wieder aufgeladen werden.

Features im Überblick
Suche nach Hotspots per Knopfdruck
WPA und WEP Verschlüsselung
802.11b, 802.11g und 802.11a Support bis zu 54 Mbit
Scanreichweite bis zu 60m
USB2.0 Anschluss
eingebauter Lithium-Ionen-Akku (wiederaufladbar über USB-Port)
ohne PC/Notebook einsetzbar als reiner Hotspot Finder

Preis: im Mittel um die 40,- € bei diversen Internet-Händlern.

Technorati-Tags: , , , , , , , , ,

2. Juni 2008

Webseiten übersetzen

Im letzten Blog gab es Links, die auf eine englische Homepage oder auf einen englischen Wikipedia-Artikel verwiesen, weil es keine deutschsprachigen Artikel dazu gab. Nun sind ja nicht alle der englischen Sprache so mächtig, dass es ihnen keine Mühe bereitet, einen englischsprachigen Artikel zu lesen. Das Internet bietet hier Hilfe, in Form von Übersetzungshilfen. Zwei dieser Hilfen, die die gesamte Internetseite übersetzen können, möchte ich Euch hier vorstellen:
Mit Firefox geht es sehr einfach. Wer den Firefox als Internet-Browser benutzt, öffnet ihn, klickt auf EXTRA und dann auf ADD-ONS. Es öffnet sich ein neues Fenster. Im Add-ons Fenster wählt man ganz oben links ERWEITERUNGEN aus und drückt dann ganz unten rechts auf Erweiterungen herunterladen. Es öffnet sich ein neues Fenster. Ihr seid auf der Homepage von Mozilla Firefox Add-ons. In dem Feld Suche nach Add-ons gebt Ihr Translator ein und drückt auf der rechten Seite auf den Knopf Suchen. Es wird eine Reihe von Einträgen angeboten. Der zweite Eintrag müsste heißen: translator von Byron Adams. Jetzt müßt Ihr noch ganz rechts auf den Knopf zu Firefox hinzufügen drücken. Ein neues Fenster öffnet sich Software-Installation. Klickt jetzt auf den Knopf Jetzt installieren und schon ist das Add-on ein Bestandteil Eures Firefox-Browsers. Jetzt den Firefox komplett schließen und neu starten.
Nach dem erneuten Aufrufen von Firefox seht Ihr in der rechten unteren Ecke ein neues Symbol in Eurem Firefox-Browser, zwei halbverdeckte Flaggen amerikanisch/deutsch. Das ist das Zeichen, dass das Add-ons richtig installiert ist. Wenn Ihr mit der rechten Maustaste auf das Symbol klickt, könnt Ihr wählen, in welche Sprache übersetzt werden soll. Unter Einstellungen… können weitere Veränderungen eingestellt werden. Soll jetzt eine Internet-Seite übersetzt werden, muss man nur noch mit der linken Maustaste auf das Flaggen-Symbol in der rechten unteren Ecke des Firefox-Browsers drücken.

Der Internet-Explorer von Microsoft bietet diese Möglichkeit des Hinzufügens eines Add-ons in den Browser nicht. Hier müsst Ihr zuerst die zu übersetzende Seite aufrufen, und dann die Adresse in die Zwischenablage kopieren (Markieren – mit der Maus auf die Markierung – rechte Maustaste drücken – im Drop-Down-Menü kopieren anklicken).
Dann wird der Übersetzer aufgerufen (http://de.babelfish.yahoo.com/?fr=avbbf-de).
In dem weißen Feld unter Übersetzen Sie eine Webseite markiert Ihr das http://, setzt den Mauszeiger auf die Markierung und fügt die Zwischenablage ein (mit der Maus auf die Markierung – rechte Maustaste drücken – im Drop-Down-Menü Einfügen anklicken). Jetzt noch auf das nach unten weisende Dreieck in der nächsten Zeile drücken (Wählen sie Sprachen aus, in die oder aus der übersetzt werden sollen) und die Übersetzungssprache auswählen und dann noch auf den Knopf Übersetzen drücken. Die Internet-Seite wird übersetzt.
Diese Art der Übersetzung kann man auch mit dem Firefox-Browser machen.
Viel Spaß beim Übersetzen.

18. April 2008

Windows verschlüsseln

Wer hat nicht irgend etwas zu verheimlichen, sprich: Informationen vor neugierigen Blicken zu verbergen? Sei es eine Datei, ein Verzeichnis, eine Partition oder sogar eine Festplatte durch eine Verschlüsselung uneinsehbar zu machen. Nun, diese Software gibt es und dazu noch völlig kostenlos, da es sich um eine sogenannte Open Source Software handelt.
Das Zauberwort heißt: TrueCrypt . Heise-News sagt es so:

Nicht jeder hat etwas zu verbergen, aber kaum jemand teilt seine Privatsphäre gern mit Unbekannten: Fotos, E-Mails, Server-Zugangsdaten, die Steuererklärung – der Inhalt einer Festplatte ist oft wertvoller als der Rechner. Besonders gefährdet sind Dateien auf Notebooks.
Mit der Open-Source-Software TrueCrypt kann man seine Daten so verschlüsseln, dass sich selbst Geheimdienste daran die Zähne ausbeißen – vorausgesetzt, das Passwort ist ausreichend
lang und kompliziert.
Die aktuelle Version 5.1 schützt sogar komplette Systempartitionen von Windows XP, Vista, Server 2003 und 2008. Ähnliches leisteten für Windows zuvor nur kommerzielle Lösungen. Der auf TPM-Chips ausgerichtete BitLocker, den Microsoft nur den Ultimate- und Enterprise-Ausgaben von Vista mitgibt, hat zudem einige Nachteile gegenüber TrueCrypt.

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