R I W E R – Blog eines Seniors

17. Juni 2009

Dean Martin

Heute wäre er 92 Jahre geworden Dino Crocetti, besser bekannt als Dean Martin, ein US-amerikanischer Schauspieler. Geboren am 17. Juni 1917, gestorben am 1. Weihnachtstag 1995. Zunächst verdiente Martin seinen Lebensunterhalt u.a. als Schuhputzer, Tankwart und Boxer. Später kamen Auftritte als Popsänger in Nachtlokalen hinzu. 1946 begegnete er in Atlantic City dem Komiker Jerry Lewis, mit dem er von nun an ein sehr erfolgreiches Komiker-Duo bildete. In den 1950er Jahren drehte Martin gemeinsam mit Lewis 16 Filme, die alle sehr erfolgreich waren. Wegen Unstimmigkeiten trennte sich das Duo 1956.

Dean Martin war immer korrekt gekleidet. In der Hand hatte er meistens eine Zigarette oder ein Whiskyglas, mitunter auch beides zusammen. Erfolgreich war er weiterhin auch als Entertainer im Smoking und als Sänger. Einer seiner erfolgreichsten Hits war “Everybody loves somebody sometime”.

14. Juni 2009

Ich will ´nen Cowboy als Mann

Filed under: Oldies — riwer @ 7:00
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Die dänische Sängerin Gitte Hænning weckt viele schöne Erinnerungen in mir. Mit ihren Liedern hat sie mein Leben begleitet. In das Bewusstsein des Deutschen Publikums drang sie erstmals, als sie 1963 die Deutschen Schlager-Festspiele in Baden-Baden gewann. Ihr Siegertitel “Ich will ´nen Cowboy als Mann” wurde ein Nr. 1 Hit in Deutschland.
Aus dem damaligen naiven jungen Mädchen, die mit 8 Jahren schon auf der Bühne stand,  entwickelte sich mit der Zeit eine reife Frau, die einige Schicksalsschläge einstecken musste. Ihre Plattenerfolge von den 60er Jahren bis in die Gegenwart spiegeln auch die frauliche Entwicklung dieser Sängerin wieder, von einer heiteren jungen Schlagersängerin hin zur ernsthaften Pop-Interpretin. Also Beispiel führe ich hier zwei ihren großen Hits an:

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6. April 2009

ABBA – Waterloo

Beim Grand Prix d’Eurovision am 6. April 1974 im englischen Seebad Brigthon ist die britische Sängerin Olivia Newton-John die klare Favoritin. Das ändert sich erst, als ein kleiner Mann namens Sven-Olof Walldoff das Dirigentenpult betritt.

Walldoff ist als Napoleon verkleidet, denn der Song der schwedischen Pop-Gruppe Abba, den er zu dirigieren hat, heißt „Waterloo“. Er handelt von der Ergebenheit der Liebe, die mit der entscheidenden Niederlage des französischen Feldherrn an der belgischen Küste verglichen wird. „Waterloo, ich kam davon wie Napoleon“, heißt es in der deutschen Fassung des Lieds, die Abba nach ihrem überwältigenden Erfolg in Brighton einspielen: „Waterloo, ich gebe auf und komm zu dir. / Waterloo, auch wenn ich dabei mein Herz verlier. /Oh, oh, oh, oh, Waterloo, auch wenn ich dabei mein Herz verlier“.

abba Mit insgesamt 24 Punkten gewinnt Abba den Grand Prix d’Eurovision. Da schadet es auch nichts, dass die Musiker Björn Ulvaeus und Benny Andersson sowie die Sängerinnen Agnetha Fältskog und Anni-Frid Lyngstad etwas unbeholfen auf der Bühne wippen. Bei den Damen mag das an den goldenen und silbernen Plateauschuhen liegen, die kaum Bewegungsfreiheit lassen. Denn im Gegensatz zum Dirigenten trägt die Gruppe keine historische Kostümierung. Vielmehr setzen sie mit blauem Häkelmützchen und Pumphose, Afrolook, Sternengitarre und langem Wallerock bei vielen ihrer Fans modische Maßstäbe. Der Band selbst wird ein solcher Aufzug bald eher peinlich sein. Sie hätten solche Klamotten „nur in den ersten zwei, drei Jahren unserer Karriere getragen“, wird sich Björn Ulvaeus später etwas beschämt erinnern. „Danach haben wir uns besser angezogen.“

Bei der Vorausscheidung zum Grand Prix d’Eurovision 1973 war die Gruppe mit „Ring Ring“ noch ausgeschieden. „Waterloo“ belegt in England und Irland, Norwegen und Finnland, Belgien und Südafrika, der Schweiz und Deutschland Platz eins der Hitparaden. Mit dem Erfolg beginnt eine beispiellose Musikkarriere, die Abba, deren Mitglieder inzwischen miteinander verheiratet sind, mit einfachen Texten, tanzbaren Rhythmen und mehrfach überlagert aufgenommenen Instrumenten fortsetzen. Hits wie „Mamma Mia“ (1975), „Fernado“ (1976), „Take a Chance on Me“ (1978), „Gimme! Gimme! Gimme! (A Man After Midnight)“ (1979) oder „Thank You for the Music“ (1983) folgen.

In den siebziger Jahren trennen sich Agnetha und Björn. Benny und Anni-Frid lassen sich 1982 scheiden. Damit ist das Ende von Abba eingeläutet. Aber die Musik im typischen Abba-Sound lebt weiter. 1999 feiert das Musical „Mamma Mia“ in London Premiere. Bis heute haben sich weltweit rund 370 Millionen Abba-Platten verkauft.

31. März 2009

Noah

Filed under: Oldies — riwer @ 18:30
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Ich liebe Sprechgesänge, zumal, wenn sie einen aussagekräftigen Text haben, dazu eine Portion Ironie. In diesem Fall wird auf humorvolle Art eine Bibelstelle wiedergegeben: Noah, die Arche und die Sintflut. Der Sänger oder muss ich hier sagen, der Vortragende, der wahrscheinlich nur den Senioren unter uns bekannt sein dürfte, ist Bruce Low . Seinen Durchbruch hatte er 1953 mit dem in Deutschland sehr erfolgreichen Titel “Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand”. Den Titel “Noah” nahm er im Dezember 1971 auf. Achtet mal auf den Text. Die Melodie ist auch ein Ohrwurm.

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4. August 2008

I will always love you

Filed under: Oldies — riwer @ 22:54
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Dieses Liebeslied, gesungen von Whitney Houston, ist für mich die schönste Liebeserklärung, die ich je gehört habe. Hinzu kommt die gewaltige Ausdruckskraft und die Sprünge über einige Oktaven in der Stimme dieser einzigartigen Sängerin.
Eigentlich wurde dieser Titel für die amerikanische Country-Sängerin Dolly Parton geschrieben, doch erst der Film „Bodyguard“ mit Whitney Houston und Kevin Costner brachte den Welterfolg auf Platz 1 in den USA, England und Deutschland.
Whitney Houston erhielt 1988 im Guinness-Buch der Rekorde, nach sieben Nr. 1-Titeln in Folge, den Titel: „Erfolgreichste Sängerin aller Zeiten„.

Laßt Euch von dieser Stimme verzaubern!


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27. Mai 2008

Er ist wieder da

Filed under: Allgemein,Oldies — riwer @ 17:55
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Auch der schönste Urlaub geht einmal zuende. Die Familienmitglieder sind aus Mexiko zurück und auch wir, meine Frau und ich, haben unseren gut 10-tägigen England-Aufenthalt sehr genossen. Da wir in Südengland, genauer gesagt in Devon und Cornwall, wettermäßig genauso verwöhnt wurden, wie Ihr, die Daheimgebliebenen, stehen wir Euch also in Punkto Bräune in nichts nach.
Eigentlich war der Urlaub in der Grafschaft Surrey, südwestlich von London, bei guten Freunden geplant. Da wir aber merkten, dass wir den Haushalt mit unserer Anwesenheit ziemlich durcheinander brachten und natürlich eine zusätzliche Belastung darstellten, hatte ich nach drei Tagen die schöne Idee, unseren Freunden vorzuschlagen, mit uns gemeinsam ein paar erholsame Tage in Devon und Cornwall zu verbringen. Der Vorschlag wurde begeistert aufgenommen und wir Vier fuhren aufs Geradewohl in Richtung Südwest.
Über die gesamte Englandreise werde ich in mehreren Blogs in den nächsten Tagen berichten.

Bei „Er ist wieder da … “ fiel mir Marion ein, ein Liedchen aus 1966.

2. Mai 2008

Die Brücke am Kwai

Vor etwas mehr als 50 Jahre ging ein Kinofilm um die Welt, „Die Brücke am Kwai„. Einer der ersten Filme, die im Super-Breitwand-Format in die Kinos kam. Der Soundtrack dieses Films, ein Marsch, war fast erfolgreicher als der Film selbst. Die ganze Welt pfiff diese Melodie. Ein Ohrwurm, der seinesgleichen sucht.
Erinnern sie sich noch an den Film? Alec Guinness, der in seiner militärischen Tradition gefangene Offizier und Kompaniechef, dem auch in der Gefangenschaft das Pflichtbewusstsein und der Offiziers-Ehrenkodex über alles geht, William Holden, der den Befehl hatte, die von den gefangenen Engländern gebaute Holzbrücke unter allen Umständen zu zerstören und Jack Hawkins, der mit William Holden den Befehl zur Sprengung der Brücke hatte, aber verwundet wurde.
Hier der River Kwai March, mit Sequenzen aus dem Film „Die Brücke am Kwai„.

30. April 2008

Crimson And Clover

Vorhin habe ich einige Sätze zu LSD geschrieben. Dabei kam mir die Zeit um 1970 wieder in die Erinnerung, die Zeit der Hippies, des Flower Powers und die der Blumenkinder. Dabei dachte ich auch an den nachfolgenden Song, den ich dann prompt auf YouTube gefunden habe. Die Musik gibt ein klein wenig das Zeitgefühl, die Bewusstseinsveränderung durch Drogen wieder, dieses „Good Vibration„. Übrigens hieß die Gruppe  Tommy James & The Shondells .

22. April 2008

Hello again

Er hat die „Drohung“ wahr gemacht, er ist wieder da: Hello again! Seit einer Woche tourt er wieder durch Deutschland: Howard Carpendale, genannt Howie. Um es gleich vorweg zu sagen und um mir den Zorn seiner Fans nicht zuzuziehen: Auch ich bekenne mich als Fan von Howie. Ich liebe seine Schmuselieder und will auch nicht drauf verzichten.
Hat der Gute sich wohl verkalkuliert, als er vor fünf Jahren seinen „endgültigen Abschied“ vom Showgeschäft nehmen wollte und die ganze Zeit, laut eigener Aussage, ohne Einkommen war. Der Arme, hat er seine Kohlen nicht richtig angelegt? Hat die Trennung von Claudia so viel gekostet? Übrigens hielt sie ihm die Treue und war auch da, zusammen mit dem gemeinsamen Sohn Wayne Carpendale, als Howie letzte Woche und am gestrigen Montag sein Gastspiel in der Kölnarena gab.
Vor fast ausverkauftem Haus begeisterte der 62-jährige seine Fans mit einem Mix aus alten Hits und aus dem aktuellen Album. Das überwiegend weibliche Publikum war schier aus dem Häuschen, warf Rosensträuße und hielt mit Herzen bemalte Plakate in die Luft. Howie dankte es ihnen und schüttelte am Bühnenrand reichlich Hände. An gleicher Stelle hatte er sich am 13. Dezember 2003 tränenreich von den Fans und der Bühne verabschiedet.
Gönnen wir es ihm. Gönnen wir es aber auch den Millionen von Frauen, die ihn anschmachten. „Howie wir brauchen Dich ! Schön das Du wieder da bist.“ Hello again.

17. April 2008

Esther Ofarim

Filed under: Oldies — riwer @ 9:39
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Irgendwann kommen sie alle wieder und erfreuen uns noch einmal mit ihrer Musik!
Eine große Lady im deutschen und internationalen Song-Contest gastierte im Kölner Tanzbrunnen: Esther Ofarim. Ihre größten Erfolge feierte die heute 67jährige in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit ihrem damaligen Ehemann Abi Ofarim. Ihren ersten großen Erfolg in Deutschland hatten sie 1966 mit dem Hit “Noch einen Tanz”. Ein Jahr später, 1967, folgte der größte Hit mit “Morning of my life”, geschrieben von den Bee Gees. Ihren internationalen Durchbruch hatten sie 1968 mit “Cinderella Rockefella”.
Sie lebt seit vielen Jahren in Hamburg.

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8. April 2008

Gerry Rafferty – Baker Street

Gerry RaffertyBaker Street – gilt als ein Meisterstück der Popmusik, mit einem der wohl bekanntesten Saxophon-Soli der Pop-Rock Geschichte, gespielt von Raphael Ravenscroft, der auch in der Jazz-Rock Gruppe “Brand X” aktiv war.

Ich weiß nicht wie es Euch ergeht beim Saxophon-Soli, ich bekomme immer eine leichte “Gänsehaut”.

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6. April 2008

Oldies but Goodies

Filed under: Oldies — riwer @ 10:12
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Bei meiner wöchentlichen Ganzkörperwäsche lag ich in der Badewanne und lauschte der Musik aus dem Radio. Ein Ritual, das Geist und Körper entspannen läßt. Plötzlich ein Lied von QueenBohemian Rhapsody -, ein Song aus den Siebzigern, der Erinnerungen und Empfindungen wachrief. Unvergessen Freddie Mercury am Flügel.
Bohemian Rhapsody” ist neben “We Are the Champions” wohl der größte Song der Gruppe Queen. Dieser Song weicht von den “normalen Schlagern” ab, denn hiermit wurde ein Musikstück geschrieben, eine Ballade mit oper- und operettenhaften Einlagen, das meiner Ansicht nach zeitlos ist und auch nicht gerade zum Tanzen einlädt. Es ist etwas für das Ohr, zum Träumen und seinen Erinnerungen nachzuhängen.
So erging es mir.
Setzt Euch einmal entspannt zurück, schließt die Augen und genießt diese Musik, beim zweiten Mal kann man sich den Clip dann genauer anschauen.

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