R I W E R – Blog eines Seniors

21. Juni 2009

Geheimzahlen merken

Filed under: Allgemein — riwer @ 7:00
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Geheimzahl Wie lässt sich am Besten eine Geheimzahl merken, z.B.:, die PIN-Nr. der EC-Karte? Welche Technik könnte man anwenden? Vielleicht mit einer erfundenen Geschichte. Dazu wird jeder Zahl ein Bild oder ein Symbol zugeordnet. Je ungewöhnlicher die Geschichte ist, desto leichter prägt sie sich ein.

Für die Pin-Nummer 2853 könnte die Geschichte folgendermaßen aussehen: Ein Schwan – dessen Silhouette der Zahl 2 ähnelt – stellt eine Sanduhr – die Zahl 8 steht für die Form einer Sanduhr – auf eine Hand. Die Hand hat 5 Finger, und deren Inhaber hat in der anderen Hand noch einen Dreizack – für die Zahl 3. Die Geschichte klingt komisch, doch das ist nebensächlich. Je unwahrscheinlicher, desto einfacher lässt sie sich merken.

Hilfreich können auch Eselbrücken sein. So ließe sich die PIN 1225 beispielsweise gut als umgedrehtes Datum des ersten Weihnachtstages merken. Eine andere Gedächtnisstütze bietet die Tastatur des Geldautomaten an: Hier könnten Kunden sich die unsichtbare Linie merken, die sich beim Eingeben der Zahlen ergibt. Manche Geheimnummern eignen sich dafür, sich ihrer mit einer mathematischen Formel zu erinnern.

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19. Juni 2008

EC-Karte

Wie schön und einfach ist es doch , mit der Kreditkarte oder EC-Karte am Geldautomaten Bargeld zu ziehen oder Einkäufe zu bezahlen (solange das Konto gedeckt ist), sei es im Ausland oder zu Hause. Das könnte bald vorbei sein, dann nämlich, wenn die Banken und Sparkassen ihre Drohung wahr machen und das Maestro-System von Mastercard blockieren.
Hintergrund ist eine Entscheidung der EU-Kommission vom Dezember 2007, die Mastercard untersagt, Gebühren im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr zu nehmen, weil es gegen das Wettbewerbsrecht verstößt. Dem Unternehmen wurde eine Frist bis zum 21. Juni 2008 eingeräumt. Da Mastercard mit seinen Plänen bei den Wettbewerbshütern auf taube Ohren stößt, hat das Unternehmen beschlossen, erst einmal alle Gebühren zu streichen und eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshof abzuwarten.
Dies hat aber jetzt die Banken aufgeschreckt. Sie bestehen darauf, für ihre Dienstleistung im Auslandszahlungsverkehr bezahlt zu werden, andernfalls droht man mit einer Blockade, denn wer arbeitet schon gern umsonst? Die Banken haben seinerzeit eine Zahlungsgarantie für alle Geldgeschäfte mit der Maestro-Card übernommen. Wird jetzt diese Garantie zurückgezogen, werden Zahlungen im Ausland wohl kaum mehr möglich sein. Das hätte ungeahnte Konsequenzen. Die EU fordert von MasterCard ein völlig neues Gebührenmodell. MasterCard berechnet bisher für Kreditkartenzahlungen im Ausland zwischen 0,8 und 1,2 Prozent vom Umsatz, der Konkurrent VISA dagegen nur 0,7 Prozent.
Der Streit zwischen den Banken und MasterCard wird wohl mal wieder auf dem Rücken der Kunden ausgetragen, die ohnehin letztendlich die Rechnung bezahlen, egal auf welche Gebühr man sich einigt.

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