R I W E R – Blog eines Seniors

20. Juni 2009

Fit im Alter

Sport verbessert die Gesundheit. Das gilt auch und insbesondere für ältere Menschen, doch nicht nur. Eine Studie der American Academy of Neurology hat nun eine Kombination von Beschäftigungen ausgemacht, die Senioren vor geistigem Verfall schützen.

Fit im Alter Regelmäßiger Sport, Nichtrauchen, ein ausgefülltes Sozialleben und ein höherer Bildungsabschluss: Das sind Geheimrezepte für einen wachen Verstand in fortgeschrittenem Alter, wie aus einer veröffentlichten Studie der American Academy of Neurology hervorgeht. Die Hauptautorin der Studie, Alexandra Fiocco von der University of California in San Francisco, beobachtete dazu über acht Jahre die Entwicklung von 2500 Senioren zwischen 70 und 79 Jahren.

Dabei fanden Fiocco und ihre Kollegen heraus, dass sich bei 53 Prozent mit fortschreitendem Alter ein gewisser geistiger Abbau einstellte, bei weiteren 16 Prozent registrierten sie sogar einen starken Verfall. Die übrigen 30 Prozent jedoch bewahrten sich ihre rege Geisteskraft und steigerten sie der Studie zufolge sogar noch.

Die Wissenschaftler prüften daraufhin, was genau zum Erhalt der geistigen Leistungsfähigkeit beitrug – und konnten ein klares Profil ausmachen: Jene Senioren in den Siebzigern, die mindestens einmal pro Woche Sport trieben, mindestens Abitur hatten, nicht rauchten und sich noch beruflich oder sozial engagierten, hatten eine deutliche höhere Chance geistig fit zu bleiben als ihre Altersgenossen, denen diese Faktoren fehlten.

2. Mai 2009

Das sprechende Telefon

Filed under: Senioren — riwer @ 7:00
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Doro SeePlus 314ci Ich habe schon mehrmals über Telefone für Senioren geschrieben (hier und hier). Heute möchte ich den Senioren, aber auch anderen interessierten Personen, ein Telefon vorstellen, das einige Besonderheiten aufweist. Auf den ersten Blick ist es ein Telefon mit großen Tasten und großem Display, doch für Menschen, mit eingeschränkter Sehfähigkeit, Schwerhörigkeit und eingeschränkter Mobilität bedeutet das Doro SeePlus 314ci einen entscheidenden Gewinn an persönlicher Freiheit.

Das extrem große Display zeigt Rufnummer und Namen der Anrufer an, zusätzlich wird die ankommende Nummer vom digitalen Stimmgenerator vorgelesen. Auch die Tasten können sprechen: Bei jedem Tastendruck ertönt die zugehörige Ziffer über den Lautsprecher. Über die mitgelieferte Fernbedienung, die man sich bequem um den Hals hängen kann, können eingehende Anrufe auch aus der Entfernung entgegengenommen werden. Gleichzeitig dient die Fernbedienung als Notrufsender, mit dem sich eine persönliche, voreingestellte Mitteilung an einen Freund oder Verwandten mit nur einem Knopfdruck abschicken lässt.

Die komplette Ausstattung wurde perfekt auf einfache Bedienung abgestimmt:
– konkave Tasten mit einfach zu reinigender Oberfläche
– Maximale Klingellautstärke 85db(A)
– sprechendes Telefonbuch für 30 Einträge
– Freisprecheinrichtung
– Hörgerätekompatibel
– Der Preis liegt zwischen 88,- und 120,- Euro.

Weitere Informationen finden Sie hier und beim deutschen Vertriebspartner IVS-GmbH oder bei Amazon.

26. April 2009

Handy für Senioren II

Filed under: Senioren — riwer @ 7:30
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Vor etwa sechs Wochen habe ich über Mobiltelefone berichtet, die speziell für ältere Menschen (Senioren) entwickelt wurden. Besonderen Wert wird bei diesen Handys auf große Tasten, großes Display, ausreichende Lautstärke beim Klingeln, Notruftaste und Tastenlampe gelegt. Auf eine möglichst große Anzahl von Anwendungen wird verzichtet, die Menüführung muss einfach und selbsterklärend sein.
Ich glaube, wenn diese Grundbedingungen erfüllt werden, das Gerät entsprechend stabil ist, dann könnten sich auch Senioren an das Mobiltelefon gewöhnen, statt eines Festnetzanschlusses.

Emporia Live Die österreichische Firma Emporia hat sich für ihre Mobiltelefone die Zielgruppe Senioren ausgesucht und ihre Geräte auf die besonderen Bedingungen angepasst. Das Modell LIFE ist eine Schiebe-Handy, d.h., die nummerische Tastatur kann zum Wählen einer Nummer herausgeschoben werden. Zum sonstigen Gebrauch sind nur vier Tasten auf der Vorderseite notwendig. Das große Display macht ein Navigieren im Menü-Bereich sehr einfach, so dass keine Bedienungsanleitung gebraucht wird.
Eine Besonderheit ist die große rote Taste auf der Rückseite des Gerätes, die Notruftaste. Bis zu 5 Notrufnummern können bei dieser Taste hinterlegt werden. Alle Notrufnummern werden automatisch hintereinander angerufen. Auch das Senden einer Notruf-SMS an die Notrufnummern ist möglich. Die DTMF-Erkennung fordert eine Bestätigung des Notrufs, so kann der Notruf nicht irrtümlich auf einen Anrufbeantworter landen. Damit keine versehentlichen Notrufe ausgelöst werden, ist der Notrufknopf deaktivierbar.
Weiter technische Details zu diesem Mobiltelefon (Handy) finden sie hier.

10. März 2009

Handy für Senioren

Filed under: Senioren — riwer @ 10:00
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Welcher ältere Mitbürger(in) kennt es nicht: Kauft man sich ein neues Mobiltelefon, auch Handy genannt, hat man vielfach seine Probleme. Diese kleinen Alleskönner sehen schick aus, sind klein und leicht, man kann damit Fotos machen, sogar Videos aufnehmen, Musik hören, Radio hören, im Internet surfen, SMS schreiben und, man staune, sogar telefonieren. Diese Vielfalt an Funktionen wird mehr oder weniger in komplizierten Menüs zur Anwendung gebracht. Die Bedienung ist gar nicht so einfach. Hinzu kommen eine kleine Schrift auf der Anzeige und Tasten, deren Beschriftung kaum erkennbar ist. Für Senioren nicht gerade attraktiv, weil im höheren Alter die Sehkraft nach lässt.

Seit ein paar Monaten wird nun von der Firma Hagenuk ein Handy angeboten, das speziell für Senioren entwickelt wurde. Das Hagenuk fono 3 ist ein kompaktes Mobiltelefon. Es ist ein unkompliziertes und zuverlässiges Telefon „ohne Schnickschnack“. Ein hoch funktionales Telefon, das auch im zunehmenden Alter sicheren Bedienkomfort bietet und wichtige Notfallfunktionen für den Fall der Fälle bereit hält.
Das 4,3 cm große Farbdisplay zeigt Rufnummern und SMS-Nachrichten in gut lesbaren Schriftzeichen an, die sich auch von Brillenträgern problemlos erkennen lassen. Die großen, beleuchteten Tasten verhindern eine Fehlbedienung und lassen sich auch bei Dunkelheit sicher treffen. Das Hagenuk fono 3 verfügt über alle Funktionen, die zum Telefonieren und zur SMS-Kommunikation notwendig sind, wie z. B. ein Telefonverzeichnis, einen Kurzwahlspeicher und eine Freisprechfunktion. Darüber hinaus hat es eine spezielle Kurzwahltaste, die selbstständig eine vorher eingetragene Rufnummer an ruft und dann automatisch in den Freisprechbetrieb übergeht. Vibrationsalarm und Lautsprecher sind besonders leistungsstark ausgelegt und werden auch in lauten Umgebungen wahrgenommen. Das FM Radio, eine Alarmfunktion (Wecker) und die integrierte Taschenlampe runden den Funktionsumfang ab. Die Gesprächszeit beträgt bis zu 6 Std. Die Stand-By-Zeit beträgt bis zu 190 Std. Im Lieferungumfang ist der Akku und das Ladegerät Preis ca. 120,- Euro ohne Vertrag.

Ein weiteres Gerät wurde jetzt auf der Cebit in Hannover vorgestellt. Mit dem fono e100 und dem fono c600 erweitert Hagenuk seine Auswahl an Senioren-Handys ab 99 Euro ohne Vertrag. Bei diesem Senioren-Handys setzt Hagenuk auf Großtasten und eine klare Anzeige. Zudem steht eine simple Menü-Struktur und Bedienung sowie das Design im Vordergrund. Dabei zeigt sich das für Mitte April angekündigte Einfach-Handy fono e100 in einem sportlichen Gehäuse ohne Ecken und Kanten. Die Neuheit wiegt laut Hagenuk keine 80 Gramm, die gummierte und gewölbte Oberfläche bietet ein angenehmes Handling. Über die Notruftaste wird der vorher abgespeicherte SMS-Hilferufe direkt an vordefinierte Rufnummern geschickt. Die Funktionen konzentrieren sich aufs Telefonieren und auf den SMS-Austausch. Dennoch gibt’s an Extras eine Taschenlampe und eine Radiofunktion.

Das fono c600 sei zusätzlich kompatibel mit Hörgeräten, unterstützt den Drahtlosfunk Bluetooth, tritt im flachen Design mit abgerundeten Kanten auf und bietet im Gegensatz zum e100 ein Farb-Display. Ende des zweiten Quartals 2009 soll das c600 zu kaufen sein, der Herstellerpreis soll bei 129 Euro liegen.

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4. März 2009

Kein Fahrtest für Senioren

Die EU-Kommission in Brüssel hat sich wieder einmal etwas einfallen lassen:
Eine Führerschein-Richtlinie der EU besagt, dass ab 2013 der Führerschein nur noch befristet auf 10 oder 15 Jahre ausgestellt werden darf. Den Mitgliedsstaaten wurde freigestellt, ob bei der Neuausstellung eine Prüfung auf körperliche und geistige Tauglichkeit vorgenommen wird.

Schon seit ein paar Jahren wird immer wieder von unterschiedlichen Stellen gefordert und dann in den Medien ausgeschlachtet, dass speziell für ältere Menschen, also den Senioren, eine verpflichtende Gesundheitsprüfung für das Führen eines Kraftfahrzeuges stattzufinden hat. Obwohl nicht nachgewiesen wurde, dass im fortgeschrittenem Alter Leistungseinschränkungen und Unfallhäufigkeit bestehen. Deshalb haben sich auch die Verkehrsrichter auf ihrer Tagung mit diesem Thema befasst.

Der Verkehrsgerichtstag Ende Januar 2009 in Goslar hat einen Tauglichkeits-Test für ältere Autofahrer abgelehnt. Man zieht keinen Zusammenhang zwischen zunehmendem Alter, gesundheitsbedingten Einschränkungen und der Unfallhäufigkeit, erklärten die Experten.
Bestünden bei älteren Autofahrern berechtigte Zweifel an der Fahreignung, könnten Maßnahmen geprüft werden wie eine Beschränkung auf Fahrten bei Tageslicht, im Umkreis der Wohnung oder der Ausschluss von Fahrten auf Autobahnen, empfahlen die Verkehrsexperten. Ältere Autofahrer wurden aufgefordert, sich fit zu halten, ihre Fahrfertigkeiten zu trainieren und ihr Verkehrswissen aufzufrischen.
Gegen einen solchen Test hatte sich bereits Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee ausgesprochen.

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26. Oktober 2008

Senioren am Steuer

Filed under: Senioren — riwer @ 16:25
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Als junger Mensch hat man schnell Vorurteile parat, wenn es um die Verhaltensweisen von Senioren geht, die ein Fahrzeug steuern. Ich will nicht ausschließen, dass ich selbst einmal eine vorgefertigte Meinung über ältere Menschen am Steuer hatte. Jetzt bin ich selbst einer dieser Senioren und denke natürlich ganz anders über diese Gruppe der Autofahrer. Mitmenschen meines Alters sind keine schlechteren Fahrzeuglenker! Unterstrichen wird dies durch einen Artikel, den ich bei n-tv Online, am Freitag, den 24. Oktober 2008 gefunden habe. Dort heißt es:

Besser als ihr Ruf
Senioren am Steuer

Senioren am Steuer sind offenbar besser als ihr Ruf. Das geht aus einer Analyse einer Unfallstatistik hervor, die die Allianz-Versicherung vorgestellt hat. Demnach sind ältere Verkehrsteilnehmer nicht häufiger Unfallverursacher als Fahrer jüngeren Alters.

Dagegen sind ältere Menschen aber überdurchschnittlich häufig Opfer von Verkehrsunfällen. Rund ein Fünftel der Bevölkerung in Deutschland sei heute über 65, so die Allianz weiter. Aber weniger als 11 Prozent aller Unfälle würden durch Senioren verursacht. Bei den im Straßenverkehr Getöteten dagegen ist ihre Zahl höher als ihr Anteil an der Bevölkerung. 23 Prozent aller Verkehrsunfalltoten sind über 65 Jahre alt. Vor allem als Fußgänger, Fahrradfahrer und als Pkw-Mitfahrer seien Senioren weit mehr als doppelt so gefährdet wie jüngere Verkehrsteilnehmer.

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30. Juni 2008

Dienstleistung für Senioren

Es gibt Arbeiten, die von Senioren mit zunehmendem Alter nur noch schwer zu erledigen sind. Es kommt auf die Mobilität und den Gesundheitszustand an. Gerade ältere Menschen, die noch einen eigenen Haushalt führen, sind hiervon besonders betroffen. Wie gern würden diese Menschen sich helfen lassen, wenn sie es bezahlen könnten und wenn sie den helfenden Hände auch vertrauen könnten.
Die Verbraucherzentrale NRW und das Generationen-Ministerium NRW haben ein Projekt gestartet, um den Bedarf nach zuverlässigem Personal für den Haushalt Rechnung zu tragen. Man hat eine Datenbank angelegt, in der sich Gewerbetreibende aufnehmen lassen können, die sich verpflichten, festgelegte Qualitätskriterien einzuhalten. Eine Qualitätskontrolle der aufgenommenen Dienstleister gibt es nicht. Alle an eine Beschwerdestelle genannten „Schwarzen Schafe“ werden entfernt und müssen mit Abmahnungen rechnen. Privatpersonen und Minijobber werden nicht als Anbieter registriert. Warum eigentlich?
Zugriff auf die Datenbank „Haushaltsnahe Dienstleistungen für ältere Menschen in NRW“ sind neben der Hauptzielgruppe der Senioren auch die der Alleinerziehenden. Die Preise sollen moderat sein.
Weitere Informationen findet Ihr bei der Verbraucherzentrale.

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25. Juni 2008

Reiche leben länger

In einer Studie wurde jetzt festgestellt, dass Rentner und Senioren mit Geld länger leben, als Ruheständler, die weniger Geld zur Verfügung haben. Wer hätte das gedacht?

Als Grund wird angeführt, dass Wohlhabende während ihrer berufstätigen Zeit einer geringeren körperlichen Belastung ausgesetzt waren. Zudem müssten sie seltener mit existenziellen wirtschaftlichen Problemen kämpfen und könnten sich deswegen vermehrt ihrer Gesundheit widmen.
Dies trifft besonders bei den Beamten zu. Ohne ein Vorurteil bedienen zu wollen steht fest, dass Angestellte und Arbeiter durchschnittlich, nach dem Eintritt in den Ruhestand, noch 15,8 Jahre leben, Beamte aber 17,8 Jahre.
Am niedrigsten ist der Studie zufolge die Lebenserwartung bei wirtschaftlich schlechter gestellten Pensionisten mit 14,6 Jahren, am höchsten bei Beamten des höheren Dienstes mit 19,6 Jahren.
Ein Schelm ist der, der Böses dabei denkt.
Für Frauen liegen keine Daten vor.

Wer sich für die Studie interessiert, kann sie hier nachlesen.

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17. April 2008

Super pünktlich

Auch meine Reise nach Schleswig-Holstein ging einmal zu Ende. Wie in meinem Blog “Bahnreise nach NMS” erwähnt, ist das Reisen mit der Bahn in der heutigen Zeit (hohe Spritpreise, Staus, etc.) nicht nur für Senioren eine bevorzugte Alternative. Sicher, die Hinreise wurde mit einer Verspätung von ca. 35 Minuten beendet, um so überraschend super pünktlich war die Rückreise. Um 12.57 Uhr wurde pünktlich in Neumünster abgefahren. Eine Verzögerung von 4 Minuten gab es in Münster, wo auf einen Anschlusszug gewartet werden musste. Die 4 Minuten wurden aber bis Köln locker aufgeholt, so dass der Zug 2 Minuten vor der offiziellen Ankunftszeit im Kölner HBF zum Stehen kam. Dies gab mir die Gelegenheit, einen früheren Regionalzug zu nehmen, der in der “Rushhour”-Zeit im 10 Minuten-Takt fährt, um zu meinem Endziel zu kommen. Eine willkommene Gelegenheit, meine Reisezeit zu verkürzen.
Fazit: Ein Hoch auf die deutsche Bahn, die ihre weltweit gepriesene Pünktlichkeit, zumindest auf meiner Strecke, an diesem Tag, unter Beweis stellte. Ein festigender Grund, auch in Zukunft die Bahn zu benutzen.

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4. April 2008

WG für Senioren

Filed under: Senioren — riwer @ 12:14
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Eigentlich war es eine Erfindung der 60er Jahre. In Kommunen fanden sich junge Leute zusammen, lebten und liebten sich. Die Art der Wohngemeinschaften greifen nun auch die Senioren auf. Teilweise ist ihnen diese Lebensgemeinschaft bestens bekannt und voll adaptierbar auf das ältere Semester.

Die Wohngemeinschaft der 68er

Wesseling – Es ist sauber in der Gemeinschaftsküche, fast schon steril. Wer den weitläufigen Raum mit dem orangefarbenen Boden betritt, sieht rechts eine Couch, links einen antiken Schrank mit Gläsern und in der Mitte einen kleinen Teppich mit Tisch und Stühlen darauf. Das Mobiliar ist spärlich, so etwas wie Gemütlichkeit will nicht so recht aufkommen – noch nicht. Doch scheinen fleißige Hände regelmäßig für Ordnung zu sorgen: Berge von ungespültem Geschirr, angegammelte Essenreste und überquellende Mülleimer sind Fehlanzeige. Kann das eine echte Wohngemeinschaft sein? Es kann. Und Heinz Felthaus (71), Anna Kremer (56), Margarete Eschner (59) und Eleonore Huth (87) fühlen sich richtig wohl darin. Ihr Durchschnittsalter beträgt 68 Jahre. Eine echte 68er-Kommune eben. weiter …

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15. März 2008

Rentner werden benachteiligt

Filed under: Senioren — riwer @ 11:55
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Ich bin zwar Senior, aber noch kein Rentner. In wenigen Jahren werde auch ich Rente beziehen. Deshalb gilt mein Interesse und natürlich das der Rentner, den gerade getroffenen Rentenbeschluss der Regierung.
Die Renten sollen zum 1. Juli 2008 um 1,1 Prozent steigen ! Der „durchschnittliche Rentner“ wird 13,05 € mehr erhalten
Es ist kein Witz und auch kein Druckfehler, 1,1 Prozent, man, sind die in Berlin großzügig, mir kommen die Tränen. Schon der letzte Rentenbeschluss, im vergangenen Jahr, war eine Lachnummer: 0,54 Prozent! Großspurig teilt Bundesarbeitsminister Scholz jetzt mit: Auch die Rentner sollen Anteil am Aufschwung haben.

Strom, Benzin und Diesel, aber auch viele andere Dinge des täglichen Lebens, sind auf einen nie gekannten Höchststand. Die Jahrespreissteigerungsrate lag im Januar und im Februar bei 2,8 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt mit. Trotz der boomenden Wirtschaft geht der volle Topf am Bundesbürger vorbei. Das Einkommen eines durchschnittlichen Arbeitnehmers ist in den vergangenen Jahren deutlich langsamer gestiegen als die Teuerungsrate!

4. März 2008

"Die Grauen – Graue Panther"

Ein letztes Mal tagte am vergangenen Wochenende in Wuppertal die Partei „Die Grauen – Graue Panther“. Die im Juni 1989 gegründete Partei, die sich als politisches Sprachrohr der Senioren und älteren Menschen sah, hat sich nach einem Spendenskandal selbst aufgelöst.

Die bekannteste Vertreterin, Parteigründerin und Zugpferd war Trude Unruh. Von der Gründung bis zum Herbst 2007 war sie Vorsitzende der Partei, anschließend wurde sie Ehrenvorsitzende. Man betitelte sie auch „wilde Trude“, weil sie sich fast mit jedem anlegte, der nicht ihre Interessenslage vertrat. Ihre verbalen Attacken waren gefürchtet.

Der letzte Parteitag in der „Panther Halle“ auf dem Parteigelände verlief chaotisch. Man beschimpfte sich gegenseitig und die, die ihren Frust in Bier ertränkten, störten die Versammlung mit Zwischenrufen, nicht gerade von der feinen Art. Vielleicht liegt es am Alter, aber mir ist aufgefallen, dass gerade ältere Mitmenschen sich gern auf Zwistigkeiten einlassen. Sie sind manchmal störisch und uneinsichtig, beharren auf ihre Meinung und protzen mit ihrer Lebenserfahrung. Ich werde mich einmal selber beobachten, ob ich auch in diese Richtung tendiere, denn ich gehöre ja langsam in diese Altersgruppe.

25. Februar 2008

Was sind eigentlich Senioren

Filed under: Senioren — riwer @ 18:53
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Schauen wir uns einmal den Eintrag im Wikipedia an, dort heißt es:

„Senioren (v. lat. senior älter) ist die zusammenfassende Bezeichnung für ältere Menschen, die nicht mehr in einem Vollzeitarbeitsverhältnis stehen, in Mittel- und Westeuropa also die Gruppe der über 60-jährigen, … „

Also die Menschen, die plötzlich wieder viel Zeit haben, wenn sie nicht durch Hobby´s und sonstigen Tätigkeiten noch weniger Zeit haben. Diejenigen, die Sonderrabatte bei der Bahn bekommen und bei der Kreditvergabe bei den Banken ein Sicherheitsrisiko darstellen, es sei denn sie haben eine ausgezeichnete Bonität, wobei sich dann eventuell ein Kredit wieder erübrigen würde. Personen, von denen sich die Meisten noch richtig mobil fühlen und nicht zum alten Eisen geworfen werden wollen, die jetzt im Alter das Leben genießen wollen, soweit ihre finanziellen Möglichkeiten dafür reichen. Ältere, die sich neu entdecken und verwirklichen wollen, die Tätigkeiten ausführen und sie ohne Druck ausüben können, die den Jüngeren hier und da einen Tipp aus ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz geben können und die Geschichten aus ihrem Leben erzählen können.
Jeder hat ein eigenes, ganz persönliches Leben geführt, mit Höhen und Tiefen, mit Freud und Leid. Ich möchte von Zeit zu Zeit etwas aus meinen Erfahrungsschatz hier niederschreiben, zu Themen, die im Internet zu lesen sind und von mir kommentiert werden. Aus meinem Wissen über die Anfänge des Personal-Computers (PC), der Technik, mit der ich beruflich zu tun hatte und über diverse Anwendungen möchte ich schreiben und Hinweise und Anregungen geben.
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